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ZELENSKYJ REAGIERT EMPÖRT
Gegenüber Medien äusserte sich der ukrainische Staatspräsident zum «Siegesplan» und zur teilweisen Ablehnung durch westliche Staaten. «Dieser Plan hängt nur vom Willen der Partner ab, nicht vom Willen der Russischen Föderation.» Zelenskyj zeigte sich empört über die Reaktion der Verbündeten, die sagen: «Sie wollen zu viel.». Zelenskyj: «Zu viel von was? Wir wollen einfach nur leben. Ist das zu viel?»
Weiter beklagte sich Zelenskyj, dass im Sommer die Lieferung von 6-7 Luftverteidigungssysteme zum Schutz des Himmels versprochen worden seien: «Sie sind immer noch nicht da».
Und weiter sagte er: «Wenn wir das Thema Langstreckenwaffen ansprechen, sagen einige Länder, dass wir damit „rote Linien“ überschreiten und sagen, dass Russland eskalieren wird, wenn wir Ihnen die Erlaubnis geben. Aber nordkoreanische Soldaten sind eine Eskalation. Nicht von unserer Seite, sondern von russischer Seite.»
Man bereite sich einen «entscheidenden Winter», sagte der ukrainische Präsident: «Wir brauchen zumindest eine Einladung an die NATO und die Bereitstellung eines Verteidigungspakets als Signal an die Russische Föderation.» Einige Länder hätten aber nur 10% der versprochenen Ausrüstung zur Verfügung gestellt. https://t.me/voynareal/101723
Auf die Frage, wie er die Unterstützung der Partner empfinde, sagte Zelenskyj: «Es gibt viele Fragen, viel Rhetorik und wenig entschlossenes Handeln.» https://t.me/uniannet/149421
Ausserdem beklagte sich Zelenskyj darüber, dass es offenbar keine Vertraulichkeit zwischen der Ukraine und den USA geben. Er sprach dabei die Enthüllung der «New York Times» an, dass die ukrainische Regierung die Lieferung von Tomahawk-Raketen als Teil des Siegesplans gefordert hatte. Zelenskyj: «Aber es waren vertrauliche Informationen zwischen der Ukraine und dem Weissen Haus. Wie ist diese Botschaft zu verstehen? Das bedeutet, dass zwischen den Partnern nichts vertraulich ist.» https://t.me/rbc_news/106110
GROSSANGRIFF AUF ODESA
Die ukrainische Küstenstadt Odesa und die benachbarten Orte Zatoka und Tschornomorsk werden heute Abend von verschiedenen Seiten und Waffen angegriffen. Die Luftabwehr berichtet von 10 Raketen verschiedenen Typs innerhalb von 25 Minuten. Ein Teil davon seien von der besetzten Halbinsel Krim aus abgeschossen worden. Am Angriff beteiligt seien auch 6 SU-57 und SU-34 Kampfflugzeuge. An vielen Orten seien Explosionen zu hören.
Meldungen über Schäden gibt es zurzeit keine. Die Meldungen über den Angriff werden den Medien zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt, gaben die Behörden bekannt.
POKROVSK WIRD ZUR FRONTSTADT
Die russischen Truppen seien noch 6.7 Kilometer von den Aussenbezirken der Stadt entfernt. Um die Verteidigung zu sichern, werden alle Zugänge zur Stadt abgeriegelt. Nicht betroffen davon sind organisierte Evakuationen, zu denen die staatlichen Ämter raten.
Aktuell befinden sich noch 11’900 Menschen in der ostukrainischen Stadt, darunter 55 Kinder.
Innerhalb der Stadt werden nicht alle Quartiere gesperrt, sondern vor allem jene, welche für die Verteidigung wichtig sein werden.
Der Leiter der örtlichen Verwaltung Sergej Dobrjak sagte: «Wir ermutigen die Menschen, zumindest für den Winter wegzugehen, denn in der Kälte wird es sehr schwierig sein, weil es keine Heizperiode geben wird, aber es wird Heizpunkte geben». https://t.me/rbc_news/106126
PUTIN GEGEN WAFFENSTILLSTAND
Aleksandar Vučić, Präsident Serbiens, brachte das Thema eines Waffenstillstands in der Ukraine während eines Telefongesprächs mit Putin im Oktober zur Sprache, aber der russische Präsident «scheint kein Interesse daran zu haben». Dies sagte der Serbe gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg: «Alle Ziele der militärischen Sonderoperation werden, wie er sagte, erreicht», wiederholte Vučić Putins Antwort.
Der serbische Präsident rief Putin zum ersten Mal seit zweieinhalb Jahren an, um ihm mitzuteilen, dass er nicht zum BRICS-Gipfel in Kasan kommen könne. Trotz des Putins Desinteresses ist Vučić dafür, einen Waffenstillstand so schnell wie möglich abzuschliessen. Dann werde es Möglichkeiten geben, einen langfristigen Frieden zu erreichen, glaubt er. https://www.bloomberg.com/news/articles/2024-10-30/serb-leader-says-us-needs-to-push-hard-for-truce-in-ukraine
NORDKOREANER NAHE DER FRONT
Nordkoreanische Soldaten sind 50 km von der ukrainischen Grenze entfernt. Das schreibt die «Financial Times» unter auf den ukrainischen Geheimdienst. Etwa 3’000 nordkoreanische Soldaten seien heimlich mit zivilen Lastwagen aus dem Fernen Osten der Russischen Föderation transportiert und in Kasernen in der Region Kursk untergebracht worden. Von diesen Soldaten sind etwa 300 Spezialeinheiten, der Rest sind reguläre Truppen.
Vertreter des ukrainischen Geheimdienstes bezweifeln die Kampffähigkeit des nordkoreanischen Militärs, da es sein Land nie verlassen hat und nicht an echten Schlachten teilgenommen hat. Darüber hinaus haben sie keine Erfahrung in der modernen Kriegsführung mit Drohnen. Es wird darauf hingewiesen, dass sie wahrscheinlich als Infanterie eingesetzt werden können. https://www.ft.com/content/f908deed-7bc5-4e8c-b20f-02d935beaaaf
Sergiy Kyslytsya, der ukrainische Botschafter bei der UNO, schreibt auf «X»: «Heute findet im Zusammenhang mit dem Appell der Ukraine an den Schweizer Vorsitz im UN-Sicherheitsrat eine Sitzung des Rates über den Einsatz nordkoreanischer Truppen statt – der Beginn wird ungefähr nach 22:15 Uhr Kiewer Zeit (21:15Uhr MEZ) erfolgen.» https://x.com/SergiyKyslytsya/status/1851614747386413138
FICO VERRÄT DIE UKRAINE
Robert Fico, Ministerpräsident der Slowakei, gab der russischen TV-Propagandistin Olga Skabejewa – gegen sie wurden Sanktionen verhängt – ein Liveinterview. Dabei sagte er unter anderem: Die EU braucht die Russische Föderation, und die Russische Föderation braucht die EU. Er sagte auch sonst vieles, was für die Ukraine ein Verrat bedeutet, wie zum Beispiel, dass die EU die Ukraine satt hat und nicht wolle, dass die Ukraine in die EU komme. Im weiteren bezweifelte er die Wirkung von Sanktionen gegen Russland.
Er selber würde gerne am 8.Mai – dem sogenannten Siegestag der «Roten Armee gegen Nazis» – an der Parade auf dem Roten Platz in Moskau teilnehmen.
Fico fügte jedoch hinzu, dass er aufgrund seiner politischen Ansichten Angst vor neuen Anschlägen auf sein Leben habe. Einen Anschlag hat er bereits knapp überlebt. https://t.me/operativnoZSU/161659
RUSSLAND BRAUCHT BUTTER
Das russische Landwirtschaftsministerium ergreift Massnahmen zur Steigerung der Butterimporte, um den Inlandsmarkt zu sättigen und die Preise zu stabilisieren. Der Preis für Butter stieg dieses Jahr von Januar bis Ende September um 17.96%.
Es fehle an Rohstoffen und die Personalkosten haben sich erhöht, weshalb man die Produktion von Butter reduzieren müsse. Um die Versorgung zu sichern, habe man «befreundete Nationen» zur Lieferung eingeladen.
Die Türkei hat am 27. Oktober mit dem Export von Butter nach Russland begonnen. Bisher wurden 20 Tonnen Butter geliefert. https://tass.ru/ekonomika/22273391
Sowohl die Sberbank wie auch die VTB geben keine «Familienhypotheken» mehr. Das vorhandene Limit sei erschöpft, teilten die beiden russischen Banken mit. https://t.me/rbc_news/106117
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