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EMPÖRUNG ÜBER NORDKOREA
Heute erschien auf russischen Kanälen ein Foto, welches eine russische und eine nordkoreanische Flagge in der Nähe der umkämpften ukrainischen Stadt Pokrovsk zeigt. Andriy Kovalenko, Leiter des ukrainischen Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation, sagte am Abend, dass es sich dabei möglicherweise um eine Fälschung handelt, die Teil einer russischen Desinformationskampagne sei. Mit dieser sollte den ukrainischen Soldaten Angst vor den nordkoreanischen Soldaten gemacht werden. https://nv.ua/ukr/ukraine/events/prapor-kndr-na-pokrovskomu-napryamku-ye-chastinoyu-ipso-rosiyan-50460180.html
Michael Ray «Mike» Turner ist ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei und vertritt den Bundesstaat Ohio im Repräsentantenhaus. Nach den ersten Meldungen vom Einsatz von nordkoreanischen Soldaten auf der Seite der russischen Armee gegen das ukrainische Volk schrieb er einen offenen Brief an US-Präsident Joe Biden:
«Diese Truppenbewegungen sind, wenn sie wahr sind, alarmierend und stellen eine extreme Eskalation des Konflikts in der Ukraine dar. Sie erfordern eine sofortige Reaktion der Vereinigten Staaten und unserer NATO-Verbündeten, um eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern.
Nordkoreanische Truppen, die entweder von russischem Territorium aus die Ukraine angreifen oder in ukrainisches Gebiet eindringen, müssen für die Vereinigten Staaten und die NATO eine rote Linie sein. Ihre Regierung muss dies absolut klar und unmissverständlich zum Ausdruck bringen..»
Heute traf ohne Vorankündigung der amerikanische Verteidigungsminister Lloyd James Austin in der ukrainischen Hauptstadt Kyiv ein und verhandelte mit Volodymyr Zelenskyj. Er kündigte dabei ein neues Militärhilfepaket an.
Austin sagte: «Unter der Führung von Joe Biden verstärken die Vereinigten Staaten ihre Unterstützung für die Ukraine weiter. Heute möchte ich die Zuteilung eines 400-Millionen-Dollar-Hilfspakets des Präsidenten für Munition, militärische Ausrüstung und Waffen für die Ukraine bekannt geben.» https://t.me/uniannet/148623
Kurz darauf meldete Lara Seligman, Korrespondentin des «Wall Street Journals» (WSJ), die detaillierte Liste der Lieferungen. Darunter Artilleriemunition (155mm, 105mm); weitere Munition für Mörsersysteme; Panzerabwehrsysteme für Einzelsoldaten; M113 Panzer und weiteres zum Teil nicht direkt militärisches Material wie Zerstörungsequipment, Schutzsysteme für Infrastrukturanlagen und ähnliches. https://x.com/laraseligman/status/1848332848312328573/photo/1
Bei der Medienkonferenz sagte Austin: «Die Zukunft Europas, der NATO und der Sicherheit Amerikas hängt vom Freiheitskampf der Ukraine ab.» Ausserdem sagte der Pentagon-Chef: Die Ergebnisse des Kampfes der Ukraine um ihren Willen werden den Verlauf der globalen Sicherheit bestimmen. Die Zukunft Europas steht jetzt auf dem Spiel. Auch die NATO-Streitkräfte stehen auf dem Spiel. Und Amerikas Sicherheit stehe auf dem Spiel, sagte Austin. https://t.me/operativnoZSU/160776
Am Abend kündigte Zelenskyj an, dass die USA ein weiteres Paket in der Höhe von 800 Millionen US-Dollar vorbereiten. Damit soll die Produktion von ukrainischen Drohnen vorangetrieben werden. https://t.me/operativnoZSU/160784
TEURES SYSTEM ZERSTÖRT
Die Verteidigungskräfte der Ukraine zerstörten das Luftverteidigungssystem Buk-M3 der russischen Besatzer. In der Nacht auf heute griffen verschiedene Einheiten das Luftverteidigungssystem Buk-M3 an.
Der Komplex lag etwa 60 Kilometer von der Kampflinie entfernt. Je nach Modifikation können die Kosten zwischen 40 und 50 Millionen US-Dollar liegen. https://t.me/operativnoZSU/160741
Die Zerstörung des hochmodernen Buk-M3-Systems hat verschiedene Folgen. Erstens belastet eine Neubeschaffung das russische Armeebudget; Zweitens: Eine Wiederbeschaffung ist nicht einfach, weil es aus Elementen besteht, welche der westlichen Sanktionen unterliegt und nicht geliefert werden dürfen; Drittens: Das Buk-M3-System gilt als eines der modernsten Systeme und wird international verkauft, wobei die Zerstörung Zweifel an der Tauglichkeit des Systems wecken und den Verkauf behindern können und Viertens: Durch den Verlust des Buk-M3-Systems ist die betroffene Zone in Russland nicht mehr sehr gut geschützt. www.youtube.com/@UkraineAktuellyt
UKRAINISCHE PUFFER-ZONE
Die russische Armee hatte im Frühling dieses Jahres angekündigt, dass sie auf dem Territorium der ukrainischen Region Kharkiv eine «Pufferzone» bis zur ukrainisch- russischen Grenze bilden wollen. Dieses Vorhaben ist im Wesentlichen nicht gelungen, obwohl die russische Armee in den letzten Wochen bemerkenswerte Gebietsgewinne erzielt.
Heute sagte Volodymyr Zelenskyj nach einem Treffen mit der ukrainischen Militärführung und im Hinblick auf die besetzten Teile der russischen Region Kursk:
Anstelle einer von den Russen geplanten Pufferzone auf dem Territorium der Ukraine haben wir eine Pufferzone nahe unserer Grenze auf russischem Territorium geschaffen. «Wir müssen bedenken, dass die Operation Kursk einem strategischen Zweck dient. Der Krieg muss in das Gebiet zurückkehren, aus dem er kam. Dies gilt, wenn auf dem Territorium des Angreifers eine Pufferzone geschaffen wird.» https://t.me/V_Zelenskiy_official/12136
RUSSISCHER PILOT LIQUIDIERT
In einem Apfelgarten im Dorf Suponevo in der russischen Provinz Brjansk wurde die Leiche eines Piloten der 52. Schweren Bomberfliegerregiments der russischen Streitkräfte (Militäreinheit 33310 gefunden. Dmitri Golenkow war Stabschef der russischen Fliegerstaffel, welche ihre Angriffe auf die Ukraine vom Flugplatz Shaykovka aus starteten.
Die Liquidierung meldet der Telegram-Kanal des ukrainischen militärischen Geheimdienstes (GRU). Der Kopf von Golenkow sei mit dem «Hammer der Gerechtigkeit» zertrümmert worden. https://t.me/DIUkraine/4693
MOLDAWIEN WÄHLT STABILITÄT
Gestern fanden in der zwischen der Ukraine und Rumänien liegenden Republik Moldawien eine Wahl und eine Abstimmung statt.
Bei der Wahl für das Staatspräsidium erreichte die im Amt befindliche Maia Sandu 42,45 %. Ihr Hauptkonkurrent Alexandr Stoianoglo, (Links und Pro-Putin) erhielt 25.98% der Stimmen. Der zweite und entscheidende Wahlgang findet am 3.November statt.
Bei der Abstimmung ging es um die Frage, ob die moldawische Regierung Beitrittsverhandlungen mit der EU aufnehmen soll. Nach 99,77% der ausgewerteten Wahlzettel sagen 50.46% der Stimmbürger JA und 49,54 % sagten NEIN. https://t.me/voynareal/101105 In ersten Meldungen hatte es noch geheissen, dass die Mehrheit der Moldawier die EU-Annäherung abgelehnt habe.
Die Regierung erklärte, dass die Wahl und die Abstimmung unter Bedingungen einer «beispiellosen Einmischung» Russlands stattgefunden haben. So wurde vor den Wahlen entdeckt, dass 12% der Stimmbürger die Summe von 100 – 120 US-Dollar versprochen worden war, wenn sie gegen die aktuelle Staatspräsidentin und gegen die EU stimmen.
«Es gibt eindeutige Beweise für Stimmenkauf und das ist ein Betrug beispiellosen Ausmasses“ – sagte Maia Sandu über die Stimmfälschung bei den Wahlen in Moldawien und dem Referendum über den EU-Beitritt. https://www.eurointegration.com.ua/news/2024/10/21/7196637/.
Nach Bekanntgabe des Resultats gratulierte EU-Chefin Ursula von der Leyen dem moldauischen Volk zur europäischen Entscheidung und Maya Sanda persönlich. Von der Leyen sagte: Angesichts der hybriden Taktik Russlands zeigt Moldawien, dass es unabhängig und stark ist und eine europäische Zukunft will. https://t.me/operativnoZSU/160767
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