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AZOV KÄMPFER WIEDER FREI
Gestern Abend konnten 95 gefangene Ukrainer die russischen Lager verlassen. Sie wurden bei ihrer Ankunft von ihren Frauen und Familienangehörigen empfangen. Gleichzeitig konnte dieselbe Anzahl russischer Gefangener in ihre Heimat zurückkehren.
Bei den ukrainischen Freigelassen handelt es sich um eine Gruppe von Gefangenen, welche die Russen besonders stark gequält haben und deren Freilassung sie über zwei Jahre hinausgezögert haben.
Die Männer kämpften als Mitglied der AZOV-Einheiten bei der Verteidigung von Mariupol und des Azov-Stahlwerks in Mariupol im Februar und März 20222 sowie als Verteidiger der Gebiete Donezk, Luhansk, Kharkiv, Kyiv, Tschernihiv und Kherson. https://t.me/voynareal/100968
ABKOMMEN UKRAINE – DEUTSCHLAND
Die Ukraine hat nach dem Treffen der G7-Verteidigungsminister ein Abkommen mit Deutschland über die sofortige Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung unterzeichnet. Das Schreiben unterzeichneten der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerov und sein deutscher Kollege Boris Pistorius.
Die Länder werden ihre eigenen oder gemeinsamen Projekte zur Stärkung der Luftverteidigung der Ukraine finanzieren.
Belgien, Norwegen, die Niederlande und Dänemark werden dem Abkommen ebenfalls beitreten. https://t.me/uniannet/148494
NUR KOMPLETTE UKRANE IN DIE NATO
In den letzten Tagen als NATO-Generalsekretär hatte Jens Stoltenberg die Variante ins Spiel gebracht, dass auch eine nicht komplett befreite Ukraine in die NATO eintreten könne. Dies sei zum Beispiel auch beim NATO-Mitglied Japan der Fall, wo die Inselgruppe des Kurilen-Archipels auch ein integraler Bestandteil von Japan sei, aber derzeit von Russland besetzt werde.
Gemäss den bisher bekannten Teilen des «Siegesplans» der Ukraine ist der Eintritt in die NATO eine der Hauptpfeiler, um der Ukraine Sicherheit zu bieten. US-Präsident Joe Biden hat angekündigt, dass dieser Plan nach einer Wahl von Kamala Harris weiterverfolgt würde. Dies schreibt heute die französische Zeitung «Le Monde». Wie die Zeitung schreibt, traf sich der US-Präsident mit den Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Grossbritanniens und Frankreichs. Das Hauptdiskussionsthema sei die Ukraine gewesen. https://www.lemonde.fr/international/article/2024/10/19/biden-macron-scholz-et-starmer-partages-sur-l-idee-d-inviter-l-ukraine-a-rejoindre-l-otan_6355846_3210.html
Nun machte ein führendes Regierungsmitglied der Ukraine klar, dass die Aufnahme der Ukraine in die NATO ohne vorübergehend besetzte Gebiete bisher nicht diskutiert wurde. Das Land werde nur innerhalb der Grenzen von 1991 in die Nordatlantische Allianz aufgenommen. Dies erklärte die stellvertretende Ministerpräsidentin für europäische und euroatlantische Integration und Justizministerin Olga Stefanishina.
Schon zuvor hatte Zelenskyj Zusammenhang mit den Verhandlungen mit Russland und dem NATO-Beitritt des Landes betont, dass die Ukraine ihre Gebiete niemals im Austausch für «irgendeinen Status» aufgeben werde. Als «absoluten Wahnsinn» bezeichnete er Vorschläge, Land im Interesse eines möglichen Kriegsendes abzutreten. https://hromadske.ua/ru/politika/233150-ukrainu-priglasyat-v-nato-v-granitsah-1991-goda-stefanishina
GLEITBOMBEN GEGEN ZIVILISTEN
Auf die weit weg von der Kriegsfront liegende Stadt Saporischja warfen russische Truppen auch heute Nacht mehrere «geflügelte» KAB-Gleitbomben ab. Mindestens 12 Gebäude in drei Stadtteilen wurden beschädigt. Eine der Bomben traf das Stadtzentrum und hinterliess ein riesiges Loch.
Im Zentrum der von den Russen besetzten ukrainischen Stadt Luhansk explodierte gestern eine Bombe in einem Fahrzeug. Darin befand sich der russische Major Dmitry Pervukh. Er war in der besetzten Region «Stabschef für den Truppendienst und die Sicherheit des Militärdienstes.» Dies melden mehrere ukrainische Nachrichtenseiten. https://t.me/voynareal/100987
Die russische Nachrichtenagentur RBC meldete, dass es im Zentrum von Luhansk «einen Vorfall» gegeben habe, bei dem eine «Explosion» hörbar gewesen sei. Dabei sei ein Mann getötet und sein Fahrzeug stark beschädigt worden. https://t.me/rbc_news/105325
RUSSISCHE KUNST PROTESTIERT
Während der Herrschaft Stalins in den 30-er Jahren wurde die damalige zeitgenössische Kunst unterdrückt. Dabei half damals die Tretjakow-Galerie, welches die modernen Künstler aus ihren Räumen verbannte. Heute beabsichtigt dasselbe Kunstmuseum – neben der der St. Petersburger Eremitage eine der grössten und berühmtesten Kunstsammlungen Russland – diesen Schritt zu wiederholen. Die Leitung der Tretjakow-Galerie hat angekündigt, die «Abteilung für moderne Bewegungen» am 22. Oktober zu schliessen.
Rund 200 russische Künstler, Kunsthistoriker, Museumsmitarbeiter und Sammler unterzeichneten einen offenen Brief an die Tretjakow-Galerie, in dem sie sie aufforderten, die Abteilung für moderne Bewegungen nicht aufzulösen. Die Abteilung für zeitgenössische Trends wurde im Oktober 2001 in der Tretjakow-Galerie wieder eröffnet, mit dem Hauptziel, avantgardistische Trends in der russischen Kunst aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu studieren, zu sammeln und auszustellen. Sie umfasst mittlerweile mehrere Tausend Exponate, von denen die meisten von Sammlern und Künstlern gespendet wurden. https://www.rbc.ru/society/19/10/2024/6713a8369a794782171589f7
WAS PUTIN VON DER UKRAINE WILL
Der deutsche Militäranalyst «Tendar» zeigt auf, welche Interessen das russische Reich an der Ukraine hat: Es geht nicht um «Nazis» oder die NATO. Es geht um seltene und wertvolle Rohstoffe, über welche die Ukraine in Massen verfügt.
Tendar: «Die russische Invasion in der Ukraine ist per Definition ein imperialer Krieg, der nicht nur darauf abzielt, die russische Kontrolle über fremdes Territorium aufgrund militärischer Ziele auszuweiten und dabei die nicht-russischen Menschen dort zu vertreiben, sondern auch darauf, das Land zu kolonisieren und sich die reichen Ressourcen in diesen Gebieten anzueignen.
Während die Invasion und Annexion der Krim darauf abzielte, die Kohlenwasserstoffressourcen in diesen Gebieten zu erhalten, lag der Schwerpunkt der Invasion im Osten der Ukraine auf der Erschließung der Erzvorkommen, insbesondere der riesigen Lithiumerzvorkommen, die für die Batterieproduktion von entscheidender Bedeutung sind.
Derzeit sind drei Standorte bekannt, die eine aussergewöhnlich hohe Menge an Lithium-Erz enthalten, sowie ein vierter Standort, an dem dies vermutet wird. Diese sind:
Wenn Sie sich meine Karten ansehen, werden Sie feststellen, dass die Russen fast direkt auf die Lithiumlagerstätte Shevchenko zusteuern. Das ist sicherlich kein Zufall.
Obwohl die genaue Menge der reichen Lithiumreserven der Ukraine an diesen drei Standorten ein Staatsgeheimnis ist (die SBU hält diese Informationen unter Verschluss), gehen Schätzungen von bis zu 500′.’000 Tonnen dieses wertvollen Metalls aus. Das wären 10 % aller weltweiten Reserven wiederum nur für diese drei Standorte. Das ist, gelinde gesagt, beträchtlich.
Die in diesen Lithiumvorkommen vorkommenden Begleitmineralien Tantal, Rubidium, Niob und andere seltene Elemente, die für die Hochtechnologie von entscheidender Bedeutung sind, können aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden, warum die Russen so versessen darauf sind, diese Gebiete in ihre Gewalt zu bringen. Und es geht nicht nur um Lithium. In der Region Sumy und Kharkiv, die ebenfalls im Fadenkreuz des Kremls stehen, gibt es große Titanvorkommen. Tatsächlich gibt es in der Ukraine 20′.’000 Standorte mit Rohstoffen aller Art.
Man versteht sofort, dass es nie um «Nazis», die NATO oder etwas anderes ging. Es geht um Ressourcen und Geld, die Russland braucht, weil es selbst nichts Wertvolles produzieren kann.
Dies ist nur ein weiterer Grund, warum man den russischen imperialen Ambitionen einen Riegel vorschieben und Russland aus der gesamten Ukraine entfernen muss.» https://x.com/Tendar/status/1845461812780683672
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