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«SUPER»-BOMBE GEGEN UKRAINER
Letzte Woche wurden die russischen Streitkräfte aus dem Industrieareal in der der ukrainischen Stadt Wowtschansk vertrieben. Am Mittwoch rächte sie Putins Armee mit dem Einsatz einer sogenannten «Vakuum-Bombe». Nach ukrainischen Angaben handelt es sich um die Bombe «ODAB-9000», welche als die stärkste Nichtnukleare Munition gilt.
Sie hat eine Zerstörungskraft mit einem Äquivalent von 44’000 Kilogramm TNT-Sprengstoff und wird bei Militärbloggern als «Vater aller Bomben» bezeichnet.
Gemäss Videoaufnahmen (https://x.com/i/status/1841408889486463172, Link zum Video für Abonnenten des Newsletters) wurde die Bombe inmitten der komplett zerstörten Stadt Wowtschansk gezündet.
Russische Militärblogger behaupteten, dass es sich bei der Bombe nicht um eine Vakuum-Bombe, sondern um eine Thermobombe des Typs ODAB-1500 handelt. https://t.me/c/1269013410/72046
MASSIVE ANGRIFFE LETZTE NACHT
In der letzten Nacht traf eine russische Fliegerbombe ein Wohnhaus in Kharkiv und zerstörte mehrere Stockwerke. Die Bombe enthielt 250 Kilogramm Sprengstoff. Von den dort schlafenden Menschen wurden mindestens acht verletzt, darunter ein drei Jahre altes Mädchen. https://x.com/JayinKyiv/status/1841582347826938054
In seiner Abendansprache wiess der ukrainische Staatspräsident Volodymyr Zelenskyj darauf hin, dass mehrere russisch-iranische «Shahed»-Drohnen die Region Odessa angegriffen haben und dabei ein Getreidelager, ein Fährschiff und zivile Wohnanlagen getroffen haben. Damit versuchte die russische Föderation die Nahrungsmittelversorgung der Ukraine für andere Staaten zu beschädigen. Zelenskyj sagte: «Ich danke jedem Land, das uns bei der Luftverteidigung hilft. Ein besonderer Dank geht an Rumänien für die „Patriot“-Systeme. Wir können dem russischen Terror ein Ende setzen, indem wir gemeinsam „Shaheds“ und Raketen abschiessen.» und in Bezug auf den Angriff auf Kharkiv sagte Zelenskyj: «Damit solche russischen Angriffe aufhören, muss die Ukraine die nötige und vor allem ausreichende Unterstützung von der Welt und ihren Partnern erhalten. Jeder Staatschef weiß genau, was zu tun ist. Es ist wichtig, entschlossen zu sein.» https://x.com/ZelenskyyUa/status/1841582429259108668
ANGRIFFE IN SAPORISCHJA ERWARTET
Während Monaten war es an der Saporischja-Front im Süden der Ukraine relativ ruhig. Seit einigen Tagen setzten die Russen nun geflügelte Bomben gegen die ukrainischen Stellungen in verstärktem Mass ein, wie verschiedene Militärblogger berichteten.
Heute bestätigte Vladyslav Voloshyn, Sprecher der südlichen ukrainischen Verteidigungskräfte, dass sich die russische Föderation auf Angriffe in Saporischja vorbereite, um die Region Donezk weiter zu besetzen. Er betont, dass es sich hierbei nicht um eine umfassende Offensive, sondern um Angriffshandlungen in die Richtung Prijutny und Robotyny handle. https://t.me/voynareal/99977
LAGEEINSCHÄTZUNG VON NICO LANGE
Der deutsche Sicherheitsexperte Nico Lange (bis 2022 Leiter des Leitungsstabs im Bundesministerium der Verteidigung und Mitglied der Münchner Sicherheitskonferenz ) analysiert die Lage an der russisch-ukrainischen Front und kommt zum Schluss:
«Auch wenn die Lage bei Kupjansk, Pokrovsk und Vuhledar sich für die Ukraine negativ entwickelt, bleibt Russland hinter seinen Zielen – Rückeroberung des Gebietes Kursk bis 1.10., Einnahme der gesamten Oblaste Luhansk und Donezk bis Ende 2024 – deutlich zurück.
Russland erleidet sehr hohe Verluste von 800-1’000 Soldaten pro Tag, rekrutiert aber etwa 1’000 Soldaten täglich durch die Zahlung astronomisch hoher Gehälter. Russische Männer werden aufgrund dieser hohen Summen oft von ihren Familien unter Druck gesetzt.
Grössere russische Durchbrüche der Front, grossräumige Operationen der russischen Streitkräfte oder ein Zusammenbruch der ukrainischen Front sind absehbar nicht zu erwarten.» https://x.com/nicolange_/status/1841315190693868021
EINSCHÄTZUNG DER WASHINGTON POST
Die russische Armee eroberte im August und September in Donezk Gebiete in einem Tempo, das seit Beginn der gross angelegten Invasion im Jahr 2022 nicht mehr erreicht wurde.
Während dieser Zeit vergrösserten die Streitkräfte der Russischen Föderation das besetzte Gebiet in der gesamten Ukraine um 511 km² – etwa 431 davon wurden entlang der Front zwischen Bakhmut und Vuledar erreicht.
Die Streitkräfte der Russischen Föderation sind zahlenmäßig stark genug, um den Druck fortzusetzen, und westliche Hilfe kann den Mangel an Ausrüstung nicht ausgleichen.
In der Gegend von Vuhledar erreichen Artilleriesalven manchmal 10 zu 1 Granaten zugunsten der Russischen Föderation.
Alexej Arestovich Berater des Präsidialbüro von Volodymyr Zelenskyj. Im Januar 2023 trat er auf Druck von Zelenskyj von seinem Amt zurück. Seither gehört Arestovich zu einem der Kritiker der ukrainischen Führung. In einem Interview sagte Arestovich:
Die ukrainische Front bricht zusammen. Der Verlust von Vuhledar, die schwierige Lage um Pokrovsk, Kupjansk, Torezk und Kurachovo sind nur der Anfang der Katastrophe.
Wir haben einst keine strategische Reserve an ausgebildeter Infanterie geschaffen, da die Abgeordneten sieben Monate lang nicht für das Mobilisierungsgesetz stimmten.
Das Ausbildungssystem war ein Misserfolg, den Truppen mangelte es an grundlegender Motivation, aber es herrschte Einigkeit darüber, dass das erklärte Ziel des Krieges – das Erreichen der Grenzen von 1991 – unter diesen besonderen Umständen nicht realistisch war.
Wegen eines falschen Verständnisses der Situation und nicht rechtzeitig getroffener Entscheidungen, besteht der einzige Ausweg darin, nüchtern zu werden, den Krieg zu beenden und eine vollständige Neuordnung des Staatssystems festzulegen.
Der Schlüssel zu dieser Entscheidung liegt beim Volk der Ukraine. Wenn das Volk den Zusammenbruch der Front, den Verlust eines bedeutenden Teils der Ukraine, die zweite Runde des Krieges mit der Russischen Föderation und den Verlust der Eigenstaatlichkeit will, dann kann das niemand dem Volk verbieten. https://t.me/O_Arestovich_official/6245
EINSCHÄTZUNG VON STRELKOW
Igor Girkin – Kampfname «Strelkow» – ist ein russischer Ultranationalist der seit 2014 im Krieg Russlands gegen die Ukraine ein militärischen Führer der separatistischen Volksrepublik Donezk war. Weil er Putin wegen seiner Leistungen öfters kritisierte, wurde er vom russischen Regime eingesperrt. Aus der Haft hat Strelkow nun seine Einschätzung der Lage veröffentlicht:
Russland steht vor einer militärisch-wirtschaftlichen Krise, ähnlich wie 1917. Die aktuelle militärisch-politischen Krise, könne sich zu einer gross angelegten militärisch-wirtschaftlichen Krise entwickeln.
Die Wette der Russischen Föderation, Trump zu unterstützen, ist riskant und unwahrscheinlich, und wenn sie scheitert, könnte das Ende dieses Jahres zu einer ernsthaften Bewährungsprobe für den russischen Staat werden.
Der Kriegsbedarf übersteigt längst die Leistungsfähigkeit des russischen militärisch-industriellen Komplexes, und die Reserven an neuen Waffen sind bereits praktisch erschöpft oder stehen kurz davor. https://t.me/insiderUKR/84143
BUDANOV-RÜCKTRITT «NICHT DISKUTIERT»
Ein Rücktritt des Leiters des militärischen Nachrichtendienstes, Kyrylo Budanov, werde heute «nicht diskutiert». Dies sagte gestern der Chef des ukrainischen Verteidigungsministerium Rustem Umerov bekannt. Die Aussage habe Umerov in einer Sitzung des ukrainischen Parlaments-Ausschusses für nationale Sicherheit, Verteidigung und Geheimdienste gemacht.
Über die bevorstehende Entlassung des beliebten Geheimdienstchefs schrieb am 29.September die Mediengruppe «The New Voice of Ukraine». Dieses Medium hatte vor einem Jahr als erste Redaktion über den bevorstehenden Wechsel an der Spitze der ukrainischen Armee berichtet, was nach einigen Dementis schliesslich auch eintrat.
GROSSE CHASSIDIEN VERSAMMLUNG
Wie jedes Jahr sammeln sich in der südukrainischen Stadt Uman Anhänger der Chassiden, laut Wikipedia «eine religiöse, stark traditionsorientierte und in ihren Ursprüngen auch mystische Strömung, des ultraorthodoxen Judentums.»
Aktuell sind 33’500 Anhänger dieser Glaubensrichtung im Uman, welche dort vom 2. bis 4. Oktober das jüdische Neujahrsfest «Rosch ha-Schana» feiern. Sie reisten vor allem aus Israel und den USA in die ukrainische Region.
Berichten zufolge gelang es über 14’000 Menschen nicht, nach Uman zu gelangen. Vor allem wegen der massiven iranischen Angriffe auf Israel wurde der Luftraum gesperrt und Flüge gestrichen. In Uman befindet sich das Grab des Zaddik (Gerechten) Nachman von Breslov. Alle Juden des Breslover Zweigs des Chassidismus betrachten es als ihre Pflicht, es mindestens einmal zu besuchen.
1990 hatte die Ukraine 51 Millionen Einwohner. Bis 2010 sank diese Zahl auf knapp 46 Millionen und bis 2020 auf 44 Millionen Einwohner. Kurz vor dem Überfall Russlands auf das Land lebten dort 39 Millionen Menschen. Bis im Juli dieses Jahres sank die Einwohnerzahl auf 35,8 Millionen Menschen, von denen 31,1 Millionen in den von der Ukraine kontrollierten Gebieten leben.
Das ukrainische Ministerkabinett hat nun eine demografische Entwicklungsstrategie ausgearbeitet. Diese Prognose kommt zum Schluss, dass bis 2051 noch 25 Millionen Menschen in der Ukraine leben könnten. https://t.me/uniannet/146885
EUROPAS EINSATZ FÜR GEFANGENE
Die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) forderte, dass Kriegsgefangene und Zivilisten in russischer Gefangenschaft im Einklang mit dem humanitären Völkerrecht und den Menschenrechtsstandards behandelt würden, und versprach, «sich weiterhin einzusetzen, bis der letzte Gefangene freigelassen ist».
Die Versammlung verabschiedete die Resolution mit 74 Stimmen der nicht zahlreichen Anwesenden (die Versammlung umfasst insgesamt 318 Parlamentarier), ohne Gegenstimme.
Interessant im Resolutionstext sind einige Fakten:
Bisher gelten insgesamt 65’956 Soldaten und Zivilisten als vermisst oder gefangen genommen. Die tatsächliche Zahl der Opfer dürfte jedoch weitaus höher sein.
Bekannt seien in Russland 49 und in den besetzten Gebieten 16 Haftanstalten für Kriegsgefangen. Ausserdem gebe es 6 Haftanstalten für Zivilisten.
Bisher seien über 3’600 gefangene Soldaten und Zivilisten freigelassen worden. Von diesen habe ein Drittel als vermisst gegolten. Dies sei einer der Hinweise darauf, dass Russland die internationalen Verpflichtungen nicht einhalte und nicht korrekt über die Gefangenen informiere. https://pace.coe.int/en/files/33890/html
• «Keine Duldung von Korruption!»
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• 314 Gefangene konnten nach Hause
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• Getreide Diebstahl in grossem Umfang
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• Gründe für russische Stromkrise
• «Krieg für Putin existenziell»
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• Budanov: Nein zu Korruption und Drückeberger
• Aufruf des Azov-Kommandanten Prokopenko
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• Ölbarone gegen Trumps Venezuela Pläne