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RUSSEN-ERFOLGE IN DER OSTUKRAINE
In der vergangenen Woche sind die russischen Truppen in der Ostukraine auf breiter Front vorangekommen und die Lage entwickelt sich für die Ukraine in eine gefährliche Richtung. «War-Mapper» fast die Ergebnisse zusammen:
Der russische Vormarsch zwischen AVDIIVKA und POKROVSK hat sich in der vergangenen Woche beschleunigt. Sieben weitere Siedlungen sind unter russische Kontrolle geraten, vier weitere wurden neu umkämpft.
In der Gegend um TOREZK hat Russland weitere Fortschritte gemacht und ist von Süden her in die Außenbezirke der Siedlung vorgedrungen (siehe Karte im Newsletter).
Weiter südlich ist Russland vorgerückt und hat fast die gesamte Stadt KOSTYANTYNIVKA unter seine Kontrolle gebracht. Außerdem haben die russischen Streitkräfte Befestigungen entlang der Straße nach Vuhledar erobert.
Nach monatelangen Angriffen nördlich von SKYNKIVKA hat Russland nun die vollständige Kontrolle über die Siedlung erlangt.
Neue russische Stellungen wurden auf der Westseite der kürzlich eroberten Siedlung PISHCHANE errichtet. Außerdem sind die russischen Streitkräfte in den größten Teil von STEL’MAKHIVKA vorgedrungen und haben dort die Kontrolle übernommen.
Dmitri Medwedew, ehemals Putins Marionetten-Präsident und aktuell stellvertretender Vorsitzender der Sicherheitsrats, der aber nicht am Kriegskabinett teilnimmt, hat wieder einmal einen seiner Texte im Telegram veröffentlicht.
Dabei enthüllt Medwedew, weshalb Moskau den ukrainischen Donbas behalten will:
«Offenen Quellen zufolge wird der Gesamtwert der ukrainischen Bodenschätze auf fast 14,8 Billionen Dollar geschätzt, von denen 7,3 Billionen Dollar aus den [von Russland geschaffenen] Volksrepubliken Luhansk und Donezk stammen. Das heißt, fast die Hälfte des nationalen Reichtums der ehemaligen Ukraine liegt im Donbass! Die Ressourcen der an Russland zurückgefallenen Regionen Krim, Saporischja und Kherson werden auf weitere 821 Mrd. Dollar geschätzt. Das sind fast 63 Prozent der Kohlevorkommen in der ehemaligen Ukraine, 42 Prozent der Metallvorkommen und 821 Milliarden Dollar an Reserven. Ukraine, 42 % der Metallvorkommen und 33 % der Seltenen Erden und anderer wichtiger Materialien, einschließlich Lithium.» Medwedew macht damit https://t.me/medvedev_telegram/526 klar, dass es nicht um angebliche Nazis in der Ukraine geht, sondern um handfeste wirtschaftliche Interessen.
Dazu schreibt der in Estonien geborene Militärblogger «Dimitri War Translated»: «Viele Jahrzehnte lang war Russland begierig darauf, diese wertvolle Ressource auszubeuten. Unterdessen kämpfen die Ukrainer tapfer weiter und weigern sich, ihr Land den mörderischen Dieben und Plünderern zu überlassen.» https://x.com/wartranslated/status/1829434941609828460
RELATIV WENIG BEWEGUNG IN KURSK
Der Vormarsch der ukrainischen Truppen in der russischen Region Kursk scheint sich verlangsamt zu haben, aber die kleinen Orte Nechaev und Nizhnyaya Parovaya sind jetzt unter ukrainischer Kontrolle. Neben diesem territorialen Erfolg gibt es Meldungen darüber, dass die Ukraine eine russische Einheit zerstört haben, welche eine Pontonbrücke anstelle einer zerstörten Brücke errichten wollte. Video: https://x.com/i/status/1829775855356108976
Die russischen Truppen bauen in der Region Kursk aktiv Verteidigungsstellungen auf, insbesondere rund um das Dorf Komjakin, etwa 9 Kilometer vom Atomkraftwerk Kursk entfernt. Satellitenbilder zeigen ein weit verzweigtes Netz an Schützengräben. https://x.com/NOELreports/status/1829449556305564100
Der finnische Militärbeobachter Joni Askola schreibt: «Es bleibt abzuwarten, ob die Ukraine weitere Vorstöße in der Region Kursk plant oder ob sie sich mit der derzeitigen Situation zufrieden gibt. Wenn sie zufrieden ist, könnte dies die Verlegung einiger Truppen in den Osten ermöglichen.» https://x.com/joni_askola/status/1829577189530177596
WAGNER-SÖLDNER IM KURSK-EINSATZ
Rund 100 Söldner der «Bären-Brigade» der privaten russischen Söldnerfirma Wagner, haben Burkina Faso verlassen, um nach Kursk zu wechseln. Dies berichten verschiedene französische Medien.
Der gestrige russische Angriff auf das Zentrum und Wohngebiete der ostukrainischen Stadt Kharkiv hat 7 Tote gefordert und 97 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Unter den Opfern sind mehrere Kinder.
Zu den Getöteten gehört ein 14-jähriges Mädchen. Es sass auf einer Bank bei einem Kinderspielplatz, als die Fliegerbombe einschlug. Ihr Kopf wurde fast ganz vom Körper getrennt. (Foto aus Rücksicht auf Empfindungen der Leser von «Ukraine Aktuell» optisch zensuriert). https://x.com/clashreport/status/1829767590589223006
Heute Abend werden erneut Explosionen aus Kharkiv gemeldet. Betroffen sei der Bezirk Slobodsky. Bisher sind keine Verluste bekannt, meldete der Bürgermeister Terekhov. https://t.me/uniannet/143679
KAMPFJET-PRODUKTION VERLEGT
Der Kampfjet «Suchoi-57-Felon» ist ein Kampfflugzeug der sogenannten 5.Generation der russischen Luftwaffe und wurde bisher in der Nähe von Moskau produziert. Nun wurde die gesamte Produktion in das 8’500 Kilometer entfernte Komsomolsk am Amur in der Region Chabarowsk verlegt. Für die Verlegung gibt es zwei Gründe, schreiben die Spezialisten von https://www.avionslegendaires.net.
Der erste Grund: Im Juni wurden zwei Flugzeuge, die auf ihre Auslieferung warteten, beschädigt, ohne dass der oder die Täter identifiziert wurden. Für den russischen Inlandsgeheimdienst FSB besteht kein Zweifel daran, dass die Sabotage von eingeschleusten ukrainischen Einheiten begangen wurde.
Der zweite Grund: Da die Ukraine über weitreichende Raketen und Drohnen verfügt, befürchteten die Waffenhersteller Ungemach.
Über den neuen Produktionsstandort schreiben die Autoren: «Komsomolsk am Amur ist zwar kein Gulag, aber auch nicht der Ort, an dem Ingenieure und Techniker der Luft- und Raumfahrtindustrie gerne arbeiten würden. Denn es ist weit weg. Zunächst einmal von Moskau, aber auch von so ziemlich allem, was nach Zivilisation aussieht. Tatsächlich ist die Chabarowsker Kraj so weit vom Rest des Landes entfernt, dass man diese Region als den russischen Fernen Osten bezeichnet.» https://www.avionslegendaires.net/2024/08/actu/moscou-evacue-la-production-du-sukhoi-su-57-felon-en-extreme-orient-russe/
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• Westen liefert Geld und Waffen
• Ukrainisches Luftabwehrsystem
• Rekordflug über 3’000 Kilometer
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