UKRAINE AKTUELL Nr. 916 (27.8.24 / 22Uhr)

  • Ukraine baut weitreichende Rakete
  • Das ukrainische Raketenprogramm
  • Heftige Justiz-Vorwürfe an Telegram-Chef
  • Durov war trotz Verbannung oft in Russland
  • Bittere Bilanz nach zwei Terror-Nächten
  • Neue zentrale Aussagen von Zelenskyj
  • Russen bauen drei Pontonbrücken
  • Extrem schwere Lage in der Ostukraine
  • Der wichtige Kampf um Pokrovsk

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UKRAINE MIT EIGENER RAKETE

An einer Veranstaltung in Kyiv sagte der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj, dass die Ukraine erstmals eine eigene ballistische Rakete erfolgreich getestet habe. Er gratulierte der ukrainischen Rüstungsindustrie zu diesem Erfolg, nannte aber keine weiteren Details. https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/ukraine-rakete-test-selenskyj-krieg-russland-100.html

Zur der von Zelenskyj angesprochenen Rakete hat Fabian Hoffmann von der Uni Oslo und Spezialist für Raketentechnologie folgende Informationen zusammengetragen:

«Die ukrainische «Sapsan SRBM» ist eines von drei Hauptraketenprojekten, an denen die Ukraine arbeitet. Die anderen beiden sind die «Neptune ASCM» (in Produktion) und die «Korshun LACM» (in Entwicklung). Die Rakete ähnelt in Form und Funktion vergleichbaren Waffen, wie der russischen 9M723 Iskander-M und der südkoreanischen Hyunmoo-2.

Die Rakete wird mit Festbrennstoff angetrieben und hat eine Reichweite von 400–500 km. Berichten zufolge kann diese jedoch auf 700 km oder mehr erhöht werden.

Sapsan soll eine Nutzlastkapazität von 480 kg haben. Der spitz zulaufende Sprengkopf, der auf dem Bild der Hrim-2 zu sehen ist, eignet sich gut für einen Penetrator-Sprengkopf und verleiht der Rakete eine erhebliche Fähigkeit, harte Ziele zu töten – etwas, das dem ukrainischen Raketenarsenal derzeit fehlt.

Eine interessante, aber weniger bekannte Tatsache ist, dass die Entwicklung des Hrim-2 und damit auch des Sapsan teilweise von Saudi-Arabien finanziert wurde.

Die saudische Regierung hat dem Chemiewerk Pawlograd bis zu 40 Millionen Dollar für die Entwicklung des Festbrennstoffs für die Rakete gespendet.» https://x.com/FRHoffmann1/status/1828461416346771460

TELEGRAM-CHEF ANKLAGE IM DETAIL

Der in Untersuchungshaft sitzende Telegram-Gründer und Chef Pavel Durov hat vom «Tribunal Judiciaire de Paris» die Anklagepunkte erhalten. Seine Haft wurde vorerst bis 28.August verlängert, weil «das Verfahren für die oben genannten Straftaten im Bereich der organisierten Kriminalität gilt.»

  • Betrieb einer Online-Plattform, um eine illegale Transaktion in organisierter Form zu ermöglichen;
  • Weigerung, auf Ersuchen der zuständigen Behörden Informationen oder Dokumente zur Verfügung zu stellen, die für die Durchführung und Auswertung gesetzlich zulässiger Abhörmassnahmen erforderlich sind;
  • Beihilfe zum Besitz des Bildes eines Minderjährigen mit kinderpornografischem Inhalt,
  • Beihilfe zur Verbreitung, Angebot oder Bereitstellung des Bildes eines Minderjährigen mit pornografischem Inhalt in organisierter Form;
  • Beihilfe zum Erwerb, Transport, Besitz, Angebot oder Weitergabe von Betäubungsmitteln;
  • Beihilfe zum Angebot, Weitergabe oder Bereitstellung ohne rechtmässigen Grund einer Ausrüstung, eines Instruments, eines Programms oder von Daten, die für die Beeinträchtigung und den Zugriff auf die Funktionsweise eines automatisierten Datenverarbeitungssystems konzipiert oder geeignet sind; 
  • Beihilfe zum Bandenbetrug, Vereinigung von Straftätern zur Begehung eines Verbrechens oder Vergehens, das mit 5 Jahren Freiheitsstrafe bestraft wird;
  • Beihilfe zur Geldwäsche von Verbrechen oder Vergehen in organisierter Bande;
  • Beihilfe zur Bereitstellung von Kryptologieleistungen zur Gewährleistung von Vertraulichkeitsfunktionen ohne ordnungsgemäße Erklärung;
  • Beihilfe zur Bereitstellung eines kryptologischen Mittels, das nicht ausschließlich Authentifizierungs- oder Integritätskontrollfunktionen gewährleistet, ohne vorherige Erklärung; 
  • Beihilfe zur Einfuhr eines kryptologischen Mittels, das nicht ausschließlich Authentifizierungs- oder Integritätskontrollfunktionen gewährleistet, ohne vorherige Erklärung. https://www.tribunal-de-paris.justice.fr/sites/default/files/2024-08/2024-08-26%20-%20CP%20TELEGRAM%20.pdf

Ich zitiere diese Anklagepunkte so ausführlich, weil sie einerseits schwer wiegen und die Bereitschaft von Pavel Durov zur Kooperation erhöhen könnten. Anderseits könnten einige  dieser Anklagepunkte auch für die Plattform «Twitter/X» gelten, womit dann Elon Musk auch Schwierigkeiten haben könnte, den Europäischen Raum zu betreten.

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Link zur Pariser Justiz ausschliesslich im ABO-Newsletter, so wie alle anderen Links auch.
Grund: Zensur und Löschung dieses Beitrags durch Facebook soll so vermieden werden.

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GEHEIME REISEN DES TELEGRAM-CHEFS

Offiziell war Pavel Durov 2014 auf Befehl Putins aus der russischen Föderation verbannt worden (siehe «Ukraine Aktuell Nr. 914). Nun hat die russische Plattform «important stories» herausgefunden, dass Durov von 2015 – 2021 mindestens 50 Mal in Russland war.

Hier Auszüge aus dem Text: «Wir waren in der Lage, Durovs Bewegungen zu verfolgen, indem wir Daten aus dem grössten Leck des FSB [russischer Geheimdienst], der «Kordon»-Grenzschutzdatenbank, analysierten. (…) Wie Important Stories herausfand, reiste Durov von 2015-2017 und von 2020-2021 mehrmals im Jahr nach Russland. Die einzige Ausnahme war die Zeit, als der Kreml Telegram den Krieg erklärte und erfolglos versuchte, es zu blockieren. (…) Im April 2014 verkaufte Durov seine Anteile an Vkontakte und verliess das Land mit den Worten: „Es gibt kein Zurück mehr. Vor allem, nachdem ich mich öffentlich geweigert habe, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.“

Zum Abschied veröffentlichte der Visionär ein Manifest mit dem Titel „Sieben Gründe, nicht nach Russland zurückzukehren“, in dem er die Gerichte, die Gesetzgebung und das Bildungssystem sowie die Steuerpolitik in Russland kritisierte. (…) Durov machte keinen Hehl aus seinen Reisen – er flog mit Aeroflot-Flügen zwischen St. Petersburg und europäischen Städten und reiste oft mit Zügen der Russischen Eisenbahn nach Helsinki. (…) Durovs jüngere Kinder lebten laut Irina Bolgar [der Mutter der drei gemeinsamen Kinder] zu verschiedenen Zeiten mit ihr in Lettland und der Schweiz. Nach den Daten des Grenzdienstes zu urteilen, reiste Durov häufig zwischen diesen Ländern und Russland hin und her. (…) Nach den Angriffen der russischen Behörden auf Telegram liess sich Durov in Dubai nieder und begann zusammen mit seinem Bruder Nikolai mit der Arbeit an TON und der Kryptowährung Gram.

Im Jahr 2018 sammelte er in zwei Runden 1,7 Milliarden US-Dollar von mehr als 170 Investoren ein, darunter die russischen Milliardäre Yuri Milner und Roman Abramovich, der ehemalige Medvedev-Minister Mikhail Abyzov (der jetzt eine 12-jährige Haftstrafe in Russland verbüsst) (…) Durov nahm die Reisen ab 2020 wieder auf, nachdem die russische Regierung die Blockierungsversuche für Telegram beendet hatte. Durov hatte zuvor erklärt, dass Telegram bei der Entfernung „extremistischer Propaganda“ effektiver geworden sei, und versprach, die Gesetzgeber zu unterstützen, wenn sie den Terrorismus bekämpfen wollten. (…) Bereits am 20. Juni 2021 flog Durov zurück nach Petersburg und lebte fast bis zum Ausbruch des Krieges gegen die Ukraine zwischen Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Europa. In diesen Zeitraum fällt auch die Sperrung des Telegrammbots Smart Voting von Team Navalny und anderer Oppositionsbots im Vorfeld der Staatsdumawahlen 2021. (…) „Important Stories“ weiß nicht, ob sich Pavel Durov während seiner Besuche in Moskau und St. Petersburg mit russischen Behörden getroffen hat. Durovs Assistent hat auf unsere Fragen in den sozialen Medien oder per E-Mail nicht geantwortet. Bei einem Telefonat verweigerte er die Kommunikation und legte auf.» (Link zur ganzen Story im ABO-Newsletter: https://storage.googleapis.com/istories/news/2024/08/27/pavel-durov-priezzhal-v-rossiyu-bolee-50-raz-s-momenta-izgnaniya-v-2014-m/index.html )

ZWEITE TERROR-NACHT

In der Nacht auf heute griffen russische Raketen und Drohnen erneut mehrere Regionen in der Ukraine an. Unter anderem wurde in Krivoi Rog ein Hotel angegriffen, wobei dort zwei Menschen starben. Drei Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei weitere Oper werden unter den Trümmern vermutet. https://t.me/uniannet/143265

Nach Angaben des Leiters der OVA, Iwan Fjodorow, führten die Besatzer sieben Drohnenangriffe auf dem Gebiet von Saporischja und der Region Saporischja durch: «Ein Mann starb, ein Mann und eine Frau wurden verletzt», erläuterte er. https://t.me/uniannet/143263

BILANZ DER 1. TERROR-NACHT

Am 26.August hat Russland den erwarteten Grossangriff auf die Ukraine gestartet. Gemäss der ukrainischen Armee setzten Russlands Truppen insgesamt 236 Raketen und Drohnen ein.

Den Verteidigern gelang es einen grossen Teil der Waffen zu zerstören, bevor sie ihr Ziel erreichten.

Konkret waren dies:

  • 1 von 3 Kinzhal Kh-47M2 (Ballistische Raketen);
  • 1 von 6 Iskander-M/KN-23 (Ballistische Raketen);
  • 1 von 1 Kh-22 (Marschflugkörper);
  • 99 von 115 Kh-101/Kalibr/Kh-59/69 (Marschflugkörper);
  • 99 von 109 Shahed (Drohnen).

Obwohl mit der Abwehr grosse Teile des Angriffes neutralisiert werden konnte, kam es zu enormen Schäden: Die Energieinfrastruktur des Landes wurde schwer beschädigt und fünf Menschen getötet.

20 Menschen wurden verletzt, und in mindestens 15 Oblasten (Regionen), d. h. in mehr als der Hälfte des Landes, wurden grosse Schäden gemeldet. Das ukrainische Energieversorgungsunternehmen Ukrenergo hat nach Stromausfällen in mehreren Städten, darunter auch in der Hauptstadt Kyiv, Notabschaltungen vorgenommen.

https://www.forbes.com/sites/katyasoldak/2024/08/26/monday-august-26-russias-war-on-ukraine-news-and-information-from-ukraine

Heute war unter anderem Kyiv gezwungen für bis zu 12 Stunden die Stromversorgung zu unterbrechen. Für jeden Bezirk in Kyiv wurde ein spezielles Benachrichtigungssystem eingeführt. Dieses warnt die Einwohner bevor der Strom unterbrochen wird, damit die betroffene Bevölkerung entsprechend handeln kann. https://t.me/+9e6xVrL2_MlkZTQy

ZENTRALE AUSSAGEN ZELENSKYJS

In einer Konferenz sagte Volodymyr Zelenskyj heute unter anderem:

  • Die Operation in Kursk ist einer der Punkte des Siegesplans der Ukraine;
  • Der Krieg wird mit einem Dialog enden, aber wir müssen eine starke Position für diesen Dialog haben;
  • Es gab einen positiven Test unserer ersten ballistischen Rakete;
  • Niemand wird den Vertrag mit der Russischen Föderation über die Fortsetzung des Transits von russischem Gas durch die Ukraine unterzeichnen;
  • Russische Föderation sollten den Zustand unserer Energieanlagen, auf die sie einen Angriff verübt haben, nicht kennen – lassen Sie es im Stillen geschehen;
  • Es ist notwendig, ukrainische Männer aus dem Ausland zurückzuschicken, aber ohne Zwang;
  • Wir können bis zu 2 Millionen Drohnen pro Jahr herstellen, aber das Geld reicht nicht aus, wir suchen nach einer Finanzierung;
  • Es gibt Schwierigkeiten bei der Rückkehr von Azov-Kämpfern aus der Gefangenschaft;

https://t.me/c/1269013410/70775

NEWS AUS RUSSISCHEN GEBIETEN

Die Russen bauen in der Region Kursk neue PONTONBRÜCKEN [mobile, schwimmende Brücken, welche auf Kähnen gebaut werden und mit denen auch Panzer Flüsse überqueren können]. Damit die eingekesselten russischen Soldaten nach Norden flüchten können, haben die russischen Truppen drei neue Pontons errichtet. Sie befinden sich bei Leshchinovka, Nizhnii Mordo und Glushkovo.

Der Link zu den genauen Koordinaten findet sich im ABO-Newsletter: https://x.com/Tendar/status/1828075396929077536

Berichten zufolge ist es ukrainischen Truppen gelungen, die russischen Verteidigungslinien in der Region BELGOROD zu durchbrechen. Russische Militärblogger schreiben: «Die Streitkräfte der Ukraine sind in der Region Belgorod verschanzt und haben die Verteidigungsanlagen von Achmat durchbrochen». Auf diese Meldungen schreiben ukrainische Soldaten: «Man kann nichts durchbrechen, was nicht existiert.» https://t.me/voynareal/97141

In der Südukraine hat die russische Armee ihre Aktivitäten reduziert, weil von dort aus Soldaten in die russische Region Kursk geschickt wurden. Das sagte der ukrainische Generalstabschef Olexandr Syrskyj am ukrainischen TV. https://t.me/c/1269013410/70771

OSTUKRAINE: SCHWIERIGE LAGE

In Richtung Selydove und Pokrovsk rücken Putins Truppen deutlich voran. Der Ort

Novohrodivka ist innerhalb kurzer Zeit zu einer «Grauzone» geworden, also eine Region, in der nicht klar ist, wer die Oberhand hat. Russische Truppen wurden zudem nur 2 Kilometer von Selydove entfernt geografisch lokalisiert.

Die Stellungen südöstlich von Selydove sind in großer Gefahr, da sie sich im Osten zwar gut verteidigt haben, die Russen nun aber von Norden her vordringen.

«Ukraine Control Map» schreibt: «Am überraschendsten ist, wie wenig Widerstand die Ukraine in diesen Städten leistet. Novohrodivka (Vorkriegsbevölkerung 14’000 Menschen) konnte bisher relativ unbeschadet eingenommen werden. Die Lage für die Ukraine ist hier äusserst ernst.» https://x.com/UAControlMap/status/1828179957161566440

Der ukrainische Generalstabschef schreibt zur um Pokrovsk und Novohrodivka heute Abend um 18 Uhr: «In Richtung Pokrovsk führten die Russen 25 Angriffsaktionen in den Siedlungen Sukha Balka, Wosdwischhenko, Grünes Feld, Mirolubiwka, Nowooleksandrivka, Mychailiwka, Novohrodivka und Selidove durch. Verteidigungskräfte der Ukraine unterdrücken den Druck der russischen Truppen und wehrten 24 Angriffe ab, ein Kampf geht weiter. Die Verluste des Feindes in diese Richtung sind spezifisch.» https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua/posts/pfbid02FzcpBo25yXT6fbfEpkyXtYw8gaa2m3oKEWjKRqACdUVwpLCxMf93f1zCNmPvnMzql

WARUM POKROVSK WICHTIG IST

Die russischen Truppen rücken weiter auf die ostukrainische Stadt Pokrovsk vor. Putin hat die dort engagierten Soldaten nicht reduziert und nicht nach Kursk geschickt. Die Bedeutung von Pokrovsk für die russische und die ukrainische Seite beleuchtet der ukrainische Militärbeobachter und ehemalige Offizier «Tatarigami».

Bevor Avdiivka im Februar 2024 von den russischen Streitkräften eingenommen wurde, war es für die ukrainischen Truppen lebenswichtig: Es diente als Festung, schützte wichtige Logistikrouten im Gebiet Donezk und war ein potenzieller Stützpunkt für die Rückeroberung von Donezk.

Pokrovsk, mit einer Vorkriegsbevölkerung von ca. 60’000 Einwohnern, liegt westlich von Avdiivka an einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt. Es ist zu einem wichtigen Verteilungsknotenpunkt geworden und unterstützt ukrainische Streitkräfte entlang einer breiten Frontlinie von Vuhledar bis in den Norden von Donezk und darüber hinaus. Die Eisenbahnen sind rot hervorgehoben.

Derzeit erfüllen nur zwei Orte im Donbass diese lebenswichtige Funktion – Pokrovsk und Kramatorsk

Die Bedeutung von Pokrovsk geht über seine Eisenbahnverbindungen hinaus – es liegt auch an einem wichtigen Strassenknotenpunkt. Die Strasse, die Pokrowsk mit Kostjantyniwka verbindet, ist seit langem ein russisches Ziel. Ihre Unterbrechung würde die Nachschubversorgung der Truppen im Sektor Bakhmut-Horliwka verschlechtern. Der mögliche Verlust von Pokrowsk stellt eine operative Bedrohung für die Logistik in der Region von Wuhledar bis Horliwka dar.

Ein weiteres Problem ist politischer Natur: Pokrovsk liegt nur etwas mehr als 20 Kilometer von der Grenze zur Oblast Dnipro entfernt. Angesichts des Wiedereinmarsches Russlands in die Oblast Kharkiv im Mai 2024 gibt es wenig Grund zu der Annahme, dass Putin an der Grenze zu Donezk und Luhansk Halt machen wird.

Seit Juli hat sich das Tempo des russischen Vormarschs in diesem Gebiet beschleunigt, so dass die meisten der von der Ukraine nach dem Fall von Avdiivka rasch errichteten Verteidigungslinien umgangen werden konnten. Link zur Originalanalyse im ABO-Newsletter: https://x.com/Tatarigami_UA/status/1828490961959158184

Ältere Beiträge nach Monat

#UKRAINE AKTUELL Nr. 1656 (5.9.2026 /7 Uhr)

• Waffenruhe während US-Besuch
• Russen griffen auch diese Nacht an
• Drohnenattacke auf Geheimdienst-Chef
• Erlebnisse einer russischen Kritikerin
• Russlands neue Geran-5-Drohnen
• Putins Botschaft an CIA und USA
• Die Ziele der ukrainischen Armee

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1641 (21.8.2026 /8Uhr)

• Nordkorea schickt Sklaven
• Raffinerie in Perm brennt
• Wenig Benzin in Moskau
• Orthodoxer fordert Geduld
• Krim mit Strom-Blackout
• Dänische Sprengstoff-Fabrik
• Zelenskyj stoppte KI-Drohnen
• Putins Partei gewinnt Wahlen

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1643 (23.8.2026 /8Uhr)

• Benzinmangel auch in Moskau
• Benzin auf der Krim limitiert
• Desillusionierte Krim-Besatzer
• Zweites Ozon-Lager angegriffen
• Viertes Galaktika Lager zerstört
• Grossbrand bei St. Petersburg
• Sloviansk ist nun Kampfzone
• Lawrow gegen Waffenstillstand

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1636 (16.8.2026 /6Uhr)

• Schlimme Lage für ukrainische Soldaten
• Russischer Rückzug in der Dnipro-Front
• Grösstes Wildberries Lager brennt
• 10 Milliarden $ Verlust bei Wildberries
• Vollbrand im Galaktika-Einkaufszentrum
• Russisches Sojus-Programm stillgelegt
• Jugendliche zelebrieren die Brände
• Was der ukrainische «Flamingo» kann
• Ukraine intensiviert die Angriffe

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1647 (27.8.2026 /12Uhr)

• Nur noch 6 von 36 Raffinerien intakt
• Neue Angriffe auf Onlinehändler
• Bombenattentat in St. Petersburg
• Schlag gegen Besatzer in Donezk
• Zelenskyj war auf Frontbesuch
• Ukraine bildet neue Armee-Einheiten
• AZOV-Kommandanten in Führung
• News zum Moskauer CIA-Besuch

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1662 (11.9.2026 /8 Uhr)

• Mehrere tiefe Schläge der Ukrainer
• Erneut Angriffe auf Öl-Raffinerien
• 100’000 m2 Ozon-Lager brennt
• Russische Kriegsschiffe beschädigt
• Russland greift Einkaufszentren an
• Medwedew fordert die Kapitulation
• Ukrainer entwickeln neue Drohnen
• Umfassendes Bündnis mit Kanada

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