UKRAINE AKTUELL Nr. 901 (12.8.24/22Uhr)

  • Ukraine eröffnet neue Front bei Belgorod
  • Grosse Geländegewinne in Kursk
  • Kreml bestätigt Gewinne – Putin sauer
  • Schwere Kämpfe an einzelnen Orten
  • Angeblich 1’000 Quadratkilometer erobert
  • Wie Drohnen Kapitulationen fördern
  • Bereits über 1’000 Kriegsgefangene
  • Geheimdienstler hissen weisse Flagge
  • Deutscher Kommandant lobt General Sjrskyj
  • Katastrophaler Bericht des Tages-Anzeigers

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BELGOROD: 2. FRONT ERÖFFNET

Die ukrainische Armee hat heute Morgen einen zweiten Vorstoss in Richtung von Russland gestartet. Registriert wurde eine grosse Panzeroffensive in Richtung Kolotilovka in der russischen Region Belgorod. Belgorod ist die Provinz südöstlich der Provinz Kurs in der die ukrainische Armee seit 6 Tagen vorrückt. https://x.com/visegrad24/status/1822909133537833383

Der russische Militär-Blogger «Rybar» schreibt zu diesem zweiten Vorstoss: «Heute früh startete die AFU einen Angriff auf den Kontrollpunkt Kolotilovka im Bezirk Krasnojaruschski. Offenbar gibt die AFU ihre Pläne nicht auf, unsere Verteidigungslinien zu strecken, so viele Spannungspunkte wie möglich zu schaffen und einen Durchbruch nach Osten zu versuchen, um Belgorod vom Norden abzuschneiden.

Der Feind richtete ein Feuerkarussell ein, wobei er mehrere Einheiten schwerer Ausrüstung einsetzte und gleichzeitig kleine Angriffsgruppen vorrückten. Seit halb neun morgens griffen die Flugzeuge der russischen Luftwaffe feindliche Stellungen an und rückten Reserven vor.

Vor dem Hintergrund der Ereignisse in der Region Kursk war ein Angriff auf das benachbarte Gebiet leider nur eine Frage der Zeit. https://x.com/rybar_force/status/1822918292316569618

Die Analysten von OSINT schreiben zum Angriff: «Russische Quellen berichten, dass ein ukrainischer Panzer direkt auf den Kontrollpunkt feuert, wobei auch Artillerie und gepanzerte Fahrzeuge an dem Angriff beteiligt sind. Die ukrainische Infanterie greift an den Flanken an. Die ukrainischen Reserven sind in der Nähe der Siedlung Pokrowka konzentriert und bereit, sich dem Kampf anzuschließen, falls es zu einem Durchbruch kommt. Unterdessen versucht eine zweite Gruppe ukrainischer Truppen, in Richtung des Dorfes Prilesye vorzustossen. Die russischen Streitkräfte in der Region Kursk sind zu weit entfernt, um Unterstützung zu leisten.» https://x.com/AggregateOsint/status/1822855386384253428

Den Vorstoss auf bestätigte Wjatscheslaw Gladkow, der russische Gouverneur von Belgorod. Ohne die Anzahl der Evakuierten zu nennen sagte Gladkow: «Wir haben einen alarmierenden Morgen, es gibt feindliche Aktivitäten an der Grenze des Bezirks Krasnojaruzhskij…. Um das Leben und die Gesundheit unserer Bevölkerung zu schützen, beginnen wir mit der Umsiedlung der Menschen, die im Bezirk Krasnojaruzhskij leben, an sicherere Orte.» https://x.com/Eric_Lecomte_/status/1822870589075276061

Am Nachmittag wurde gemeldet, dass ukrainische Truppen die russischen Verteidigungslinien  in Kolotilovka, Region Belgorod, durchbrochen haben. https://t.me/Donbas_Operativnyi/86224

KURSK: GROSSE GEBIETE EROBERT

Gemäss der Datenauswertung von «WarMapper» besetzte die Ukraine am Sonntag in der russischen Region Kursk bereits 320 Quadratkilometer. Zwei Tage zuvor waren es noch 155 Quadratkilometer gewesen.

Die Karte von «WarMapper» (FOTO oben) zeigt die klar unter ukrainischer Kontrolle stehenden Gebiete und die sogenannten «Grauzonen» wo Kämpfe und Vorstösse stattfinden.

Auf der Karte ist in blau die von der Ukraine seit mehreren Tagen kontrollierte Zone in der Region Kursk eingezeichnet. Hellgelb zeigt die neuen kontrollierten Gebiete, bei denen die Ukraine dominant sind. Die dunkelrosa Zone zeigt, in welchen Gebieten es seit mehreren Tagen Kämpfe gibt und in der beide Seiten nicht dominant sind, respektive Unklarheit über die Dominanz besteht. Und die mittelrosa Zonen zeigt Gebiete in denen sich diese Frage der Dominanz neuerdings stellt. https://x.com/War_Mapper/status/1822683577424970133

RUSSLAND BESTÄTIGT VERLUSTE

Die russische Öffentlichkeit wurde heute Zeuge von zwei Dingen: Erstens die Bestätigung der Gebietsverluste und zweitens, dass Putin Nerven zeigt.

Der amtierende russische Gouverneur der Region Kursk,  Alexei Smirnov, sagte in einer live übertragenen Videokonferenz (Video-Quelle im Newsletter: https://x.com/i/status/1822976702726754525) gegenüber Putin: «Aktuell ist die Situation schwierig. Bis heute stehen 28 Siedlungen unter der Kontrolle des Feindes, die Eindringtiefe in das Gebiet der Region Kursk beträgt 12 Kilometer und die Breite der Front beträgt 40 Kilometer». Putin spielte während des Vortrags mit einem Bleistift, unterbrach den Gouverneur und befahl keine Zahlen zu nennen. https://x.com/Gerashchenko_en/status/1822976702726754525

Die vom Gouverneur genannte Zahl der besetzten Fläche entspricht also 480 Quadratkilometer.

Putin versprach bei der Videokonferenz, alles zu tun, um die ukrainischen Streitkräfte aus der russischen Region Kursk zu «vertreiben», die seit dem 6. August Schauplatz eines groß angelegten Einmarsches von Kyiver Truppen ist. An der Sitzung mit führenden Vertretern der Sicherheitskräfte beschuldigte Putin die Ukraine, den «Willen» des Westens auszuführen und «Zwietracht» in der russischen Gesellschaft zu  säen. https://www.francetvinfo.fr/monde/europe/manifestations-en-ukraine/direct-guerre-en-ukraine-l-incendie-a-la-centrale-nucleaire-de-zaporijjia-est-completement-eteint_6721053.html

Für dieselbe Besprechung waren der ehemalige Verteidigungsminister Sergei Schoigu und der amtierende Generalstabschef Waleri Gerasimow eingeblendet. Sie machten lange Gesichter (FOTOS oben). Beide und ihr Chef Putin sind übrigens wegen Kriegsverbrechen international zur Verhaftung ausgeschrieben.

ANGEBLICH 1’000 QUADRAT-KM

Auf seinem Telegram-Kanal schreibt der ukrainische Generalstabschaf Olexandr Syrskyj: «Derzeit kontrollieren die ukrainischen Streitkräfte etwa 1000 km² russischen Territoriums.» Er zeigt dazu ein Video einer Besprechung der Militärführung mit dem ukrainischen Präsidenten Zelenskyj.

Zelenskyj zeigt auf seinem Telegram dasselbe Video, nennt keine Zahl, aber schreibt: «Das Wichtigste war der Bericht des Vorsitzenden des Zentralkomitees Oleksandr Syrsky über unsere Verteidigungsmaßnahmen an der Front und Operationen im Kursk-Gebiet. Wir danken allen Soldaten und Kommandeuren für ihre Standhaftigkeit und ihr entschlossenes Handeln. Unter anderem wurden der Innenminister, andere Regierungsbeamte und der Sicherheitsdienst der Ukraine damit beauftragt, einen humanitären Plan für das Einsatzgebiet auszuarbeiten.»

SCHWERE KÄMPFE

In der Ortschaft Giri in der Region Kursk wurde ein ukrainischer BTR-4 Schützenpanzer von einem Geschoss einer 30-mm-Kanone, installiert auf einem russischen Fahrzeug, schwer getroffen. https://x.com/clashreport/status/1822998900250235134

Es wurde visuell bestätigt, dass ukrainische Panzerfahrzeuge in das Dorf Giri eingedrungen sind. Sie operieren ungehindert zwischen diesem Dorf und Belitsa. Es handelt sich dabei um den bislang deutlichsten Hinweis darauf, dass sich das gesamte Gebiet zwischen Sudzha und Giri unter ukrainischer Kontrolle befindet, möglicherweise sogar bis nach Belaya. https://x.com/Tendar/status/1822930555471536350

Der deutsche Militärblogger HC Strien schreibt: «Weil teils Euphorie aufkommt: nein, die russische Verteidigung bricht nicht zusammen (jedenfalls nicht erkennbar). Nein, das ist nicht der Marsch auf Moskau. Trotzdem geeignet, die RU zu überfordern.» https://x.com/strien9/status/1822387175591219211

DROHNEN FÜR KAPITULATION

Die Ukraine hat Drohnen mit Lautsprechern ausgerüstet, die auf Russisch die folgende Botschaft über russischen Stellungen verbreiten: «Russische Soldaten, gebt auf! Euer Kommando verbirgt Euch die Wahrheit über die tatsächlichen Verluste. Retten Sie ihr Leben. Wir garantieren ihnen eine gute Behandlung.» Ein Video zeigt den Einsatz einer solchen Drohne, die vom ukrainischen militärischen  Spionageabwehrdienst und Kämpfern der 95. Luftangriffsbrigade eingesetzt werden.

Später im Video sagt einer der russischen Gefangenen, dass er die Botschaft von einem ukrainischen «Vogel» gehört und man ihm das Überleben und gute Behandlung versprochen habe: «Ich habe die richtige Entscheidung getroffen. Ich bin gegen den Krieg. Ich will nicht hier enden. Unsere Kommandanten behandeln uns wie Metzger und schicken uns in den Schlachthof. Ich will diesen Krieg nicht. Ich will in einem friedlichen Land leben. Das ist der Grund, warum ich mich ergeben habe.» https://x.com/i/status/1822896822408429619

GROSSE GRUPPEN KAPITULIEREN

Heute erschien ein Bild einer grossen Gruppe von russischen Soldaten, die mit gefesselten Händen und verbundenen Augen in einem Raum sehr nahe beieinander und zum Teil übereinander liegen. Igor Sushko, ein ukrainisch-amerikanischer Militärbeobachter berichtet von rund 1’000 Gefangenen in der Region Kursk. https://x.com/igorsushko/status/1822709808707084502

Ein Video https://x.com/i/status/1822394825876078658  zeigt eine grosse Gruppe von Mitarbeitern des russischen Geheimdienstes FSB, welche weisse Fahnen schwenken und sich mit erhobenen Händen ergeben. Igor Sushko schreibt dazu: «Die Leute im FSB-Hauptquartier in der Ljubanka in Moskau sind schockiert über die schiere Zahl der FSB-Offiziere, die sich den Ukrainern in der Region Kursk ergeben haben, insbesondere angesichts der Tatsache, dass sie in ihrer Erniedrigung weisse Fahnen schwenkten. All dies wurde für die ganze Welt auf Video festgehalten.» https://x.com/igorsushko/status/1822394823208526160

In der Region Kursk ergab sich auch eine in Uniformen steckende Gruppe von männlichen Heranwachsenden. @geopolitis schreibt dazu: «In der Region Kursk entschieden sich die eingezogenen Kinder grösstenteils für das Leben und ergaben sich, ohne einen Schuss abzufeuern.

Es muss gesagt werden, dass sie über sehr wenig Waffen und Munition verfügten, da der russische Generalstab einen so gewagten Angriff der Ukraine nicht für möglich gehalten hatte.» https://x.com/geopolitis/status/1822666979229995091

«SYRSKYJ IST EIN FUCHS»

Mit dem Vorstossen der Ukrainer auf russischem Boden wurden alle überrascht, insbesondere auch die Gilde der Militäranalysten. Einer von ihnen ist Ferdi Akaltin aus Berlin, Kommandeur des «Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr» https://www.bundeswehr.de/de/organisation/cyber-und-informationsraum/kommando-und-organisation-cir/kommando-cyber-und-informationsraum/zentrum-operative-kommunikation-der-bundeswehr Er bezeichnet den ukrainischen Generalstabschef Olexandr Syrskyj als «Fuchs» und nennt in sieben Punkten, was die Offensive der Ukraine in Russland bedeutet:

1. Die Operation ist ein riesiger Erfolg für die strategische Kommunikation der Ukraine. Wer redet jetzt noch über die Lage im Donbas oder den „unausweichlichen“ Sieg Russlands?

2. Die Ukraine hat unter Beweis gestellt, dass sie immer noch zu Offensiv Operationen fähig ist.

3. Für die russische Führung bedeutet der schnelle ukrainische Vorstoss einen enormen Prestiges- und Glaubwürdigkeitsverlust

  • Die eigenen Kräfte erscheinen unfähig
  • Der Gegner wurde (wieder) unterschätzt
  • «Heilliger Boden» ging verloren

4. Dem verlustreichen Ringen um jeden Quadratmeter im Donbas steht ein schneller Vorstos der Ukraine gegenüber, bei dem sich russische Soldaten offenbar reihenweise ergeben. Nicht nur die militärischen Fähigkeiten der Ukraine erscheinen vor aller Welt überlegen, sondern besonders auch die moralischen Kräfte

5. Russland MUSS den Einbruch abriegeln und das Gebiet schnellstmöglich zurückerobern. Dazu müssen Kräfte woanders abgezogen werden. Die Ukraine kann und wird sich darauf vorbereiten und den Russen maximale Verluste beibringen gleichzeitig aber eigene Verluste durch die Aufgabe von Raum minimieren.

6. Russland darf eine solche Demütigung nicht noch einmal riskieren. Zukünftig wird es die 500 km Grenze zwischen der Ukraine und Russland mit quantitativ und qualitativ besseren Kräften sichern müssen. Diese werden woanders fehlen und der Ukraine neue Möglichkeiten schaffen.

7. Die Ukraine hat erstmals gezeigt, dass sie unter Ausnutzung der „lnneren Linie“ schnell zu raumgreifenden Operationen befähigt ist. Zukünftig werden russische Kräfte jedesmal bis zu 2’000 km um die „Äußere Linie“ marschieren müssen, wenn die sich die ukrainischen Reservekräfte auch nur übungshalber in Marsch setzen.

Denn im Gegensatz zu Russland muss die Ukraine nur 500 km zurücklegen, um mit ihren schlagkräftigsten Truppen jeden beliebigen Punkt an der Front zu erreichen.

Das wird es Russland in Zukunft erheblich erschweren, Kräfte für eigene Offensivoperationen zu massieren.

Unterm Strich:

Syrskyj ist ein Fuchs – ich hab’s euch schon früher gesagt – der nicht nur was von Operationsführung, sondern auch von Ausbildung versteht. Anders als 2023 waren die Ukrainischen Kräfte gut vorbereitet und zweckmäßig gegliedert. Sie werden jetzt weiterhin das Momentum nutzen. https://x.com/AkaltinFerdi/status/1822920595736080512

KATASTROPHALER TAGESANZEIGER

Das schreibt die Zürcher Regionalzeitung «Tages-Anzeiger» heute:

«Feuer «vollständig gelöscht»

Das Feuer im von russischen Truppen kontrollierten Atomkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine ist offenbar «vollständig gelöscht». Der in einem Kühlturm der Anlage ausgebrochene Brand sei gelöscht worden, erklärte der von Moskau eingesetzte Vertreter der russischen Besatzungsbehörden, Wladimir Rogow.(…) Wiederkehrende Zwischenfälle rund um die Anlage hatten die Sorgen vor einem schweren Atomunfall verstärkt.» https://www.tagesanzeiger.ch/ticker-ukraine-russland-krieg-wichtigste-news-263-230591284724

Und das ist tatsächlich im von Russen kontrollierten AKW passiert:

«Der ukrainische Kriegsreporter und Journalist Andriy Tsaplienko schreibt, dass der Rauch von Autoreifen stamme, die direkt unter dem Kühlturm angezündet worden seien. (…) Die Provokation steht eindeutig im Zusammenhang mit der ukrainischen Offensive in der Region Kursk.» (www.ukraineaktuell.com)

Ältere Beiträge nach Monat

#UKRAINE AKTUELL Nr. 1542 (14.5.2026 / 7Uhr)

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• Öl- und Gasfirmen in Russland als Ziel
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• Was Putins Frauen in Europa besitzen
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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1535 (7.5.2026 / 8Uhr)

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• Kreml ignorierte Waffenruhe
• Tiefe Schläge gegen Russland
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• Besorgte Kreml-Militärblogger
• Ölgewinne füllen Kriegskasse
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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1558 (30.5.2026 / 7Uhr)

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• Schlag über 2’000 Kilometer Distanz
• Ukraine bekam 215’000 Drohnen
• Angriffe auf 3 Schattenflotte-Tanker
• Mobilisierung scheitert in Russland

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1554 (26.5.2026 / 6Uhr)

• Kein Benzin-95 mehr auf der Krim
• Russische Logistik als neues Ziel
• Russen trafen auch Militärindustrie
• Telefon zwischen Lawrow und Rubio
• Russischer Aussenminister droht
• Kremlnahe Blogger sind unzufrieden
• Ukraine schlug in 4 Tagen 3 Mal zu
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• Ex-CIA-Chef: «Von der Ukraine lernen»

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1539 (11.5.2026 / 8Uhr)

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