NATO: Waffenlieferungen werden Pflicht // Ukraine erhält zweiten USA-PATRIOT // Sanktionen gegen 300 Unternehmen // Dollarwert steigt in Russland massiv // Russen auf der Krim geschwächt // Zivilisten leiden unter Raketenangriffen // Geheimdienst-Chef bleibt optimistisch // Heftige Demonstration in Jerewan //
WAFFENLIEFERUNGEN WERDEN PFLICHT
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte, dass Waffenlieferungen an die Ukraine für die NATO-Staaten zur Pflicht werden. Die Versorgung werde zentral durch die Kommandostrukturen des Bündnisses koordiniert, sagte Stoltenberg auf einer Pressekonferenz in Brüssel.
«Wir haben gesehen, dass die Vereinigten Staaten sechs Monate damit verbracht haben, sich auf zusätzliche Hilfe für die Ukraine zu einigen, und wir haben auch gesehen, dass nicht alle NATO-Länder Waffen geliefert haben.
Wenn wir dies von freiwilligen Lieferungen in Verpflichtungen gegenüber der NATO umwandeln, dann werden die Lieferungen natürlich weiterverbreitet und zuverlässiger.
Der Unterschied besteht darin, dass wir dann die Kommandostruktur und Gesamtfinanzierung der NATO nutzen. (…) Je länger der Krieg dauert, desto wichtiger sind für uns Vorhersehbarkeit, Rechenschaftspflicht und eine gerechte Kostenverteilung», sagte der NATO-Generalsekretär. https://t.me/astrapress/57447
USA LIEFERN ZWEITEN PATRIOT
Die Vereinigten Staaten werden der Ukraine ein zweites Patriot-Raketensystem schicken. Das sagten gestern zwei US-Beamte unter der Garantie ihrer Anonymität der Nachrichtenagentur Associates Press / AP. Die USA würden damit auf die verzweifelten Rufe Kyivs nach mehr Luftverteidigung im Kampf gegen einen intensiven russischen Angriff auf die nordöstliche Region Charkiw reagieren.
Die USA und die Ukraine werden morgen beim G7-Gipfel ein Sicherheitsabkommen unterzeichnen. Laut CNN wird das Abkommen den früheren Abkommen mit westlichen Verbündeten ähneln. Dazu gehören insbesondere militärische Hilfe und Ausbildung der ukrainischen Truppen.
Das Weisse Haus schreibt: «Im Sicherheitsabkommen mit den USA verpflichtet sich die Ukraine, Reformen durchzuführen und die erhaltenen Waffen zu überwachen». Das Abkommen beinhaltet nicht den Einsatz amerikanischer Streitkräfte in der Ukraine. https://t.me/uniannet/136455
NEUE UMFASSENDE SANKTIONEN
Die USA verhängten Sanktionen gegen mehr als 300 natürliche und juristische Personen aus
Russland, China, der Türkei, Kasachstan, Kirgisistan, Bulgarien, Serbien, Südafrika, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Weissrussland und den Britischen Jungferninseln.
Gezielt wird auf Unternehmen aus den folgenden Sektoren:
Russische Energie- und Militärindustrieunternehmen
Russische Finanzunternehmen
Ausländische Banken, die mit Russland kooperierten
Chinesische Unternehmen, die Güter mit doppeltem Verwendungszweck nach Russland lieferten
Belarussische Unternehmen, die die russische Militärindustrie unterstützen
Russen, die für die Zwangsdeportation ukrainischer Kinder verantwortlich sind
Auch viele Dienste für Russland, die einen Bezug zu IT- und Cloud-Diensten haben, wurden von den USA verboten.
Mit den neuen Beschlüssen sollen auch Finanzinstitute getroffen werden, die Transaktionen vornehmen, an denen sanktionierte Personen oder russische Banken wie VTB oder Sberbank beteiligt sind. Die Liste der potenziell Betroffenen steigt damit laut Finanzministerium von 1’000 auf 4’500. Die Massnahmen wurden auf der Webseite des US-Schatzamtes veröffentlicht. https://ofac.treasury.gov/recent-actions/20240612
MOSKAUER BÖRSE: SCHLUSS MIT € & $
Ab Morgen Donnerstag werden an der Moskauer Börse am Devisenmarkt und im Edelmetallmarkt kein Handel mehr in US-Dollar oder Euro stattfinden. Dasselbe gilt für den Aktien- und Geldmarkt. Dies teilte die Moskauer Börse mit und bezeichnete dies als Reaktion auf die «Einführung restriktiver Maßnahmen der Vereinigten Staaten gegen die Moskauer Börsengruppe». https://www.moex.com/n70156?nt=106
In einer Reaktion auf diese Massnahme der Börse schrieb die russische Zentralbank: «Unternehmen und Privatpersonen können weiterhin US-Dollar und Euro über russische Banken kaufen und verkaufen. Alle Gelder in US-Dollar und Euro auf den Konten und Einlagen von Bürgern und Unternehmen bleiben sicher. Für Einlagen und Konten von Bürgern und Organisationen in US-Dollar und Euro bleibt die bisherige von der Bank von Russland festgelegte Regelung zur Ausgabe von Geldern bestehen», heisst es in der Mitteilung. https://t.me/rbc_news/96889
Einige russische Banken haben den Kurs, zu dem man bei ihnen Bargeld in Dollar kaufen kann, deutlich erhöht. Der Höchstwert in Moskauer Wechselstuben beträgt nach Angaben des Dienstes Banki.ru 200 Rubel pro Dollar. https://t.me/selfinvestor/14113 Vor dem heutigen Tag war der Wechselkurs bei 88 bis 93 Rubel pro US-Dollar. https://t.me/voynareal/91461
RUSSEN AUF DER KRIM GESCHWÄCHT
Die Ukraine hat letzte Nacht 3 russische Luftabwehrsysteme auf der Krim getroffen.
Zwei S-400-Batterien wurden in der Nähe von Belbek und Sewastopol getroffen, während eine S-300-Batterie in der Nähe von Belbek getroffen wurde.
Neun Tote und 29 Verletzte, darunter 5 Kinder, sind das Fazit eines Angriffs der russischen Armee mit Raketen auf den Ort Kriwoi Rog. Die Raketen schlugen in zivilen Wohngebäuden ein. Die Such- und Rettungsaktionen sind abgeschlossen. https://t.me/operativnoZSU/148366
In der Region Kyiv wird das Feuer nach dem nächtlichen Beschuss immer noch bekämpft. Als Folge des Angriffs brennt ein Industriebetrieb. Seit mehreren Stunden sind 226 Feuerwehrleute gegen das Feuer im Einsatz. https://t.me/operativnoZSU/148351
OPTIMISTISCHER GEHEIMDIENST-CHEF
Kyrylo Budanov, Leiter des militärischen Geheimdienstes, leitet einen Grossteil der Luft-Drohnen Aktionen gegen russische Ölraffinerien und der Marine-Drohnen gegen die Schwarzmeerflotte. In einem Gespräch mit mehreren Medien machte Budanov die folgenden Aussagen:
Die schwierige Zeit an der Front geht weiter. Sommer-Gegenoffensive der Russischen Föderation hat bereits begonnen. Die Russische Föderation ist seit Mitte Mai auf dem Vormarsch. Aber es wird kein Armageddon geben, die Ukraine wird durchhalten und gewinnen;
In der Region Sumy führen die Russen Einsätze der durch, doch die Streitkräfte der Ukraine setzten alle notwendigen Mittel ein, um eine Grossoffensive zu verhindern;
Ein Angriff auf die Russische Föderation mit westlichen Waffen wird die Situation definitiv entspannen und russische Horrorgeschichten mit „roten Linien“ sind nur ein Spiel für die Öffentlichkeit;
Auf der Krim verstärken die Russen die Luftverteidigung. Russland hat sein 2,5 Milliarden Dollar teures Raketensystem S500 auf der Krim stationiert.;
Die Kertsch-Brücke wird heute für militärische Transporte, insbesondere für Personal, genutzt;
Die Schaffung einer Drohnentruppe in den Streitkräften ist gut, aber keine Drohne wird den Krieg gewinnen. https://t.me/c/1269013410/68023
HEFTIGE DEMONSTRATION IN JEREWAN
In der armenischen Hauptstadt Jerewan gab es heute eine gegen die Regierung. Die armenische Polizei begann, Demonstranten in der Nähe des Parlamentsgebäudes des Landes aufzulösen, wo sich das Parlament zu einer «Fragestunde an die Regierung» versammelte. Bei ihrer gewaltsamen Aktion setzte die Polizei sogenannte «Blendgranaten» und Tränengas ein. Die Demonstranten versuchen, die Polizeikette zu durchbrechen und in das Parlamentsgebäude einzudringen.
Unterdessen wurde die Sitzung des armenischen Parlaments wegen einer Schlägerei zwischen Abgeordneten unterbrochen. https://t.me/uniannet/136460
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