Gestern starb bei einem Einsatz in Richtung Kharkiv die 25-jährige Sanitäterin des Hospitalbataillons Irina „Tscheka“ Zibukh. Vor dem Krieg arbeitete die junge Frau als Projektmanagerin für den Regionalsender «Suspilny» und führte auch Bildungsprojekte in abgelegenen Dörfern der Regionen Donezk und Lugansk durch.
Im Februar 2022 trat sie den Hospitalisten bei und wurde Mannschaftschefin. Das Bataillon berichtete, dass Irina wenige Tage vor ihrem Geburtstag gestorben sei. https://t.me/uniannet/135330
KRIM-FÄHRBETRIEB BESCHÄDIGT
Weil die Brücke zwischen Russland und der besetzten Krim aufgrund früherer Angriffe nur teilweise belastet werden kann, finden Warentransporte auf die Krim mit Fähren statt. In dieser Nacht hat die ukrainische Armee diesem Fährbetrieb einen schweren Schlag zugefügt. Der Generalstab der ukrainischen Armee berichtet:
«Die ukrainischen Verteidigungskräfte haben erfolgreich eine Fährverbindung der russischen Besatzer auf der Krim zerstört. In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Verteidigungskräfte mit ATACMS-Raketen den Fährübergang von Kertsch getroffen, der vom Feind aktiv zur Versorgung seiner Truppen auf der vorübergehend besetzten Krim genutzt wurde.» Infolge des Angriffs wurden zwei Fähren, die Eisenbahn- und Strassenverkehr transportierten, schwer beschädigt.
Eine von ihnen lief auf Grund und blockierte den Betrieb der gesamten Fähre von Kertsch. Dank des erfolgreichen Angriffs wurde die Militärlogistik der Besatzer auf der Halbinsel erheblich beeinträchtigt.
Die kritische russische Plattform «Astra» schrieb, dass die beiden Fähren «Conroe Trader» und «Avangard» gesunken seien. Darüber hinaus wurden 4 Transportlandungsboote KS 701 «Tuna» beschädigt; die Zerstörung von zwei davon wurde von der ukrainischen Hauptnachrichtendirektion bestätigt. Für den Angriff setzte die ukrainische Armee ihre Überwasser Angriffsdrohnen «Magura V5» ein.
PUTINS DATSCHA ABGEBRANNT
Putin besitzt mehrere grosse Ländereien mit Gebäuden, Helilandeplätzen und wie im Fall seiner Datscha im Altaigebirge, über unterirdische Bunker. Nun melden russische Militärblogger, dass genau diese Datscha von Putin abgebrannt ist. Die Ursache für das Feuer ist nicht bekannt.
Das Gelände und die Gebäude gehören offiziell nicht Putin, sondern seien ein «Sanatoriums-Komplex» mit dem Namen «Altai Compound» die Teil des russischen Energie-Unternehmens Gazprom ist. https://t.me/operativnoZSU/147146
MEHR RUSSEN UND MEHR BOMBEN
Die russische Armeeführung verlegt zusätzliche Regimenter und Brigaden aus anderen Richtungen nach Kharkiv, aber diese Kräfte reichen nicht für eine Offensive und einen Durchbruch. Das sagte der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee Olexandr Syrskyj.
Der Armeechef fügte hinzu, dass die Russen ihre Angriffstaktik geändert haben. Neu werden vor allem geflügelte Bomben vom Typ KAB eingesetzt gegen die Verteidigungsstellungen eingesetzt. Ausserdem werden diese mit Artilleriefeuer eingedeckt.
Syrskyj dazu: «Unter diesen Bedingungen sind die physische Zerstörung von KAB-Trägerflugzeugen und Aufklärungs-Drohnen von grösster Bedeutung. Dazu kommt der elektronische Kampfschutz der eigenen Truppen, die Tarnung und der Einsatz von Attrappen.» Die ukrainische Armee werde insbesondere den kombinierten Einsatz von Luftverteidigungskontrollsystemen, Feuerwaffen der Bodentruppen und Mittel zur elektronischen Kriegsführung verbessern müssen.
WOWTSCHANSK BLEIBT UKRANISCH
Die im Osten der Ukraine befindliche Kleinstadt Wowtschansk wir siet 3 Wochen von russischen Truppen angegriffen. Seit mehr als zehn Tagen finden Strassenkämpfe statt. Diese dauern immer noch an. Nach Angaben des regionalen Verteidigungskomitees «OTUV» befinden sich 70% von Wowtschansk unter der Kontrolle der ukrainischen Soldaten. https://t.me/c/1269013410/67475
KARTE DER UNTERSTÜTZUNG
In den letzten Tagen haben verschiedene Länder klar gemacht, ob sie für oder gegen den Einsatz von westlichen Waffen gegen Ziele in Russland sind. Die Mehrheit der westlichen Staaten unterstützt diesen Wunsch der Ukrainer.
Dazu gehören Frankreich, die Niederlande, Grossbritanien, Dänemark, Norwegen, Finnland, die baltischen Staaten, Tschechien, Rumänien, Polen und Kanada. Gegen den Einsatz sind Deutschland, Belgien und Italien. Unentschieden sind immer noch die USA. (Karte im Newsletter. Abo für Gratis-Newsletter hier: www.bit.ly/3whDOe4
Die amerikanische Zeitschrift «Politico» berichtet, dass Joe Biden der Ukraine heimlich die Bewilligung erteilt habe, russische Ziele auf russischem Territorium mit amerikanischen Waffen anzugreifen. Dies beziehe sich aber nur auf militärische Ziele, nahe der ukrainischen Stadt Kharkiv.
«Der Präsident hat sein Team kürzlich angewiesen, dafür zu sorgen, dass die Ukraine in der Lage ist, US-Waffen für Gegenfeuer in Kharkiv einzusetzen, damit die Ukraine auf russische Streitkräfte zurückschlagen kann, die sie angreifen oder sich darauf vorbereiten, sie anzugreifen», bestätigte ein US-Beamter «Politico». https://www.politico.com/news/2024/05/30/biden-ukraine-weapons-strike-russia-00160731
HALBE MILLIARDE € AUF BERLIN
Deutschland wird der Ukraine ein neues Militärhilfepaket im Wert von 500 Millionen Euro zukommen lassen. Das sagte Boris Pistorius, der Verteidigungsminister Deutschland bei einem Besuch in der südukrainischen Stadt Odessa. Das Paket umfasst Leopard-Panzer, IRIS-T-Flugabwehrraketen (FOTO), Drohnen, Artilleriemunition, Patronen sowie Ersatzteile für Haubitzen und gepanzerte Fahrzeuge. https://t.me/uniannet/135366
KEINE RUSSEN AM D-DAY
Heute in einer Woche wird in der französischen Normandie der Ladung durch die alliierten Truppen gedacht, welche sich am 6.Juni zum 80. Mal jährt. Die Gedenkfeier findet am ehemaligen Frontabschnitt «Omaha Beach» statt, wo – zusammen mit den Kämpfen in «Utah Beach» – mehr als 10’000 Soldaten westlichen Staaten starben.
Die Landung in der Normandie war eine der Hauptvoraussetzungen für den Sieg über die deutschen Nazis – neben dem aufopferungsvollen Kampf der Roten Armee im Osten. Doch die Russen von heute sind zu dieser Feier nicht eingeladen.
Zuerst hiess es, dass der international gesuchte Kriegsverbrecher Putin nicht eingeladen sei. Heute berichtete «Reuters», dass gar keine russischen Beamten vor Ort erwünscht sind.
Die Zahl der in Armut lebenden Ukrainer ist seit 2020 um 1,8 Millionen auf 9 Millionen gestiegen. Das ist fast ein Drittel der Bevölkerung des Landes. Diese Fakten hat die Weltbank erhoben.
Nach Angaben der Weltbank beträgt die Gesamtbevölkerung der Ukraine heute noch 32 Millionen, Im Jahr 2020 lebten noch 44 Millionen Menschen im Land. Ohne die finanzielle Unterstützung durch westliche Länder wäre die Situation noch viel schlimmer, heisst es in dem Bericht.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Zunahme der Armut auf einen Rückgang der Beschäftigung zurückzuführen ist. Seit dem Überfall der Ukraine durch Russland im Jahr 2022 hat jeder fünfte Einwohner des Landes seinen Arbeitsplatz verloren. https://t.me/uniannet/135364
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