UKRAINE AKTUELL Nr. 824 (27.5.24/22Uhr)

  • EU hat Versprochenes nicht geliefert //
  • NATO-Chef für externe Schläge //
  • Grosse Explosionen in Luhansk am Abend //
  • Silo mit gestohlenem Getreide brennt //
  • Widersprüche zur russischen Offensive //
  • Sträflinge in speziellen Angriffseinheiten //
  • Epicenter spendet Geld für Terror-Opfer //
  • NEIN zu NATO-Truppen in der Ukraine //
  • Spanien verspricht Rekord-Hilfe //

EU ERFÜLLT VERSPRECHEN NICHT

Die Europäische Union (EU), die 1 Million Munition versprochen hatte, hat der Ukraine «nicht einmal annähernd diese Menge» geliefert. Das sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg während einer Sitzung der Parlamentarischen Versammlung des Bündnisses. Seine Rede wurde auf der Website der Organisation übertragen.

«99 % der militärischen Unterstützung für die Ukraine stammten von NATO-Verbündeten. (…) Das Problem besteht darin, dass wir der Ukraine in den letzten Monaten nicht das geliefert haben, was wir versprochen haben. Die USA haben sich sechs Monate lang auf ein neues Hilfspaket geeinigt.

Laut Stoltenberg haben die westlichen Alliierten mit Ausnahme Deutschlands keine zusätzlichen Luftverteidigungssysteme nach Kiew geschickt. «Das ist auch der Grund, warum die Situation auf dem Schlachtfeld jetzt schwierig ist», sagt der NATO-Generalsekretär. https://www.rbc.ru/politics/27/05/2024/66545bfb9a7947514b5c245b

RECHT AUF PRÄVENTIV-SCHLÄGE

Der NATO-Generalsekretär sagte vor 3 Tagen, dass er für das Recht der Ukraine ist, auch gelieferte Waffen gegen militärische Ziele in der russischen Föderation einzusetzen. https://ukraineaktuell.com/2024/05/25/ukraine-aktuell-nr-822-25-5-24-21uhr/

Heute bekräftige Stoltenberg seine Aussage, indem er erklärte: «Wenn wir der Ukraine Waffen liefern, gehören sie eigentlich nicht mehr uns, sondern Ukrainern, und wie ich bereits sagte, haben sie das Recht auf Selbstverteidigung, und das Recht auf Selbstverteidigung umfasst die Aufgabe, legitime militärische Ziele ausserhalb der Ukraine anzugreifen. auf dem Territorium Russlands.» https://t.me/voynareal/90362

GROSSE EXPOSIONEN IN LUHANSK

In der von Russen besetzten Stadt Luhansk im Donbass sind ausserordentlich grosse Explosionen registriert worden. Dies belegen verschiedene Videos von verschiedenen Orte der Stadt. Die Rede ist von einer russischen Flugkaserne, die getroffen worden sei. Getroffen worden seien die Infrastruktureinrichtungen der ehemaligen Luhansker Höheren Militärfliegerschule für Navigatoren und des nahegelegenen Flugzeugreparaturwerks. Das sagte Artem Lysogor, militärischer Leiter der Ukraine für das besetzte Luhansk. https://t.me/suspilnedonbas/21619

RUSSISCHES GETREIDE-SILO BRENNT

Im Getreidehafen von Asow in der russischen Region Rostow brennt ein Getreide-Lager. Das Feuer sei beim Transportband ausgebrochen. Weshalb es brennt, wurde nicht bekannt gegeben. Im Hafen von Asow wird ein Grossteil des gestohlenen ukrainisches Getreides gehortet und von dort aus verschifft. https://t.me/voynareal/90385

Informationen über einen Brand im Getreideterminal im Hafen der Stadt Asow entsprechen nicht der Realität, sagte der Pressedienst des russischen Ministeriums für Notsituationen für die Region Rostow gegenüber der russischen unabhängigen Nachrichtenagentur RBC: «Nach Angaben aller Dienststellen gab es keine Informationen über das Feuer». https://t.me/rbc_news/95755

RUSSISCHE OFFENSIVE GESTOPPT

Die «Offensivinitiative des Feindes» in der Region Kharkiv wurde gestoppt. Das schreibt Maxim Zhorin, Stellvertreter des 3. Sonderbrigade (Azov-Kämpfer) auf seinem Telegram. «Es hat aber keinen Sinn, sich vorzumachen, dass hier alles in Ordnung ist», schrieb Zhorin weiter, und: «Derzeit hat sich die Situation wirklich stabilisiert, es gibt nichts Kritisches. Aber der Feind gab seine Pläne nicht einfach auf – wir können sagen, dass die bisherigen Schritte eine Prüfung unserer Verteidigung waren. Und die Antwort fiel uns nicht ganz leicht.» https://t.me/MaksymZhorin/5189

Die Streitkräfte der Ukraine haben die Russen in Richtung Kharkiv gestoppt und führen Gegenoffensiven durch. Dies schreibt der ukrainische Generalstab in seinem  Tagesbulletin. https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua

Demgegenüber berichtet das gewöhnlich gute informierte Analysen-Netzwerk Deep-State: Die Russen rücken in der Nähe von Sweety, Novomykhailivka, Sokol, Ocheretny, Novoaleksandrivka, Chasiv Yar und in Berestovo vor. Der Feind konnte auch Netailov angreifen. https://deepstatemap.live/#11/48.1730/37.4339

BISHER 600 HÄFTLINGE MOBILISIERT

613 Sträflinge wurden bereits aus Strafanstalten entlassen und für sie wurden spezielle Angriffseinheiten geschaffen. Das sagte der ukrainische Justizminister  Denys Maljuska. Der Minister stellte außerdem fest, dass die Verurteilten nicht mit anderem Militärpersonal vermischt werden, obwohl dies in Zukunft nicht ausgeschlossen ist. Ihm zufolge hat das Militär dies entschieden. https://t.me/operativnoZSU/146927

GELD FÜR RUSSISCHE TERROR-OPFER

Nach dem russischen Bombenanschlag auf das «Epicenter» für Hand- und Heimwerker in Kharkiv teilt das Unternehmen mit: Epicenter wird den Familien aller bei der schrecklichen Tragödie in Kharkiv Getöteten und Verletzten helfen.

Die Familien derjenigen, die während des feindlichen Angriffs ums Leben kamen, erhalten jeweils 1 Million UAH (22’800 Euro). An Familien mit minderjährigen Kindern zahlt Epicenter für jedes Kind bis zum 18. Lebensjahr einen Zuschuss von 10’000 UAH (228 Euro) pro Monat. Das Unternehmen übernimmt auch die mit der Behandlung des Verletzten verbundenen Kosten. Zum Gedenken an die Opfer wird in der Nähe des zerstörten Einkaufszentrums ein Denkmal errichtet. https://t.me/voynareal/90371

Das Epicenter ist nach dem Angriff vom Einsturz bedroht. Retter suchen weiterhin nach den Leichen der Toten. Zwei weitere Leichen konnten identifiziert werden. Von anderen Toten wurden nur Fragmente gefunden. https://nv.ua/ukr/ukraine/events/raketniy-udar-po-harkovu-25-travnya-zalishki-zagiblih-v-epicentri-mozhut-perebuvati-v-bud-yakomu-misci-50422219.html

KEINE NATO-TRUPPEN ENTSENDEN

Die baltischen Staaten haben in den letzten Tagen die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass sich Soldaten von ihnen direkt in der Ukraine engagieren. Auf diese Ideen reagierte der NATO-Generalsekretär ablehnend, wie er heute deutlich machte: «Wenn NATO-Streitkräfte direkt in den Konflikt verwickelt sind, wenn sie russische Ziele angreifen, sei es in der Luft oder am Boden in der Ukraine, dann werden wir in einer Situation sein, in der es sehr schwierig sein wird, das Bündnis aus dem Konflikt herauszuhalten.» https://t.me/c/1269013410/67340

SPANIEN OFFERIERT REKORDHILFE

Spanien stellt der Ukraine ein Rekord-Militärhilfepaket von 1 Milliarde Euro für 2024 und 5 Milliarden Euro für die Ukraine bis 2027 zur Verfügung. In diesem Paket sind Patriot-Raketen und 19 Leopard 2A4-Panzer enthalten.

Ausserdem unterzeichneten die beiden Länder ein gegenseitiges Sicherheitsabkommen. Volodymyr Zelensyj, der auf Staatsbesuch, und der spanische Premierminister Pedro Sanchez zeigten sich den Medien mit dem bilateralen Sicherheitsabkommen.  https://www.reuters.com/world/europe/spain-send-patriot-missiles-leopard-tanks-ukraine-123-billion-package-2024-05-27/  

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