UKRAINE AKTUELL Nr. 819 (22.5.24/23Uhr)

  • USA stationieren MEGA-Bomber als Warnung //
  • Russland provoziert Nordeuropäische Staaten //
  • Russen gewinnen Boden und verlieren SU-25 //
  • Polizist starb bei der Evakuierung von Zivilisten //
  • China beliefert Russland mit Waffen //
  • Weiter keine Spur von 65 toten Gefangenen //
  • US-Politiker für externe Schläge der Ukraine //
  • Berlin will Russen-Gelder nicht ausliefern //
  • Volodymyr Zelenskyj geht zur D-Day-Feier //
  • Für einen kaputten Panzer gibt es 3 Tage Urlaub //

USA VERSCHIEBEN MEGA-BOMBER

Die USA haben vier strategische B-52-Stratofortress-Bomber nach Grossbritannien geflogen. Dort wird eine Bomber-Task Force eingerichtet, die vom US-Europakommandos kontrolliert wird. Die USA schicken die B-52-Bomber nach Europa als Reaktion auf Putins Entscheidung, die Beteiligung Russlands am Vertrag über strategische Offensivwaffen zu beenden und mit der Erprobung taktischer Atomwaffen zu beginnen.

Die russischen Übung mit taktischen Atomwaffen an der Grenze zur Ukraine wurden diese Woche begonnen. https://t.me/Tsaplienko/54226

RUSSLAND ZÜNDELT IM NORDEN

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte auf ihrer offiziellen Webseite ein Dokument, welches die Neudefinition des Grenzverlaufs im sogenannten «finnischen Meerbusen» sowie bei Baltijsk und Selenogradsk beschrieb. Auf dieses Dokument – das unterdessen wieder gelöscht wurde – reagierten betroffene Staaten mit deutlichen Worten.

Der SCHWEDISCHE Armeechef Mikael Büden sagte, dass Russland «ein Auge auf Gotland geworfen» habe. Ihm zufolge werden nun vorübergehend zusätzliche Kräfte auf der Insel stationiert.

Das LITAUISCHE Aussenministerium bestellte den russischen Botschafter ein und verlangte, dass

Moskau allgemein anerkannte Grundsätze und Normen des Völkerrechts sowie Vereinbarungen über die Unverletzlichkeit der Grenzen zu respektiert und einhält;

Das FINNISCHE Aussenministerium erwartet, dass Russland als Vertragspartei des UN-Seerechtsübereinkommens respektiert;

Die ESTNISCHE Aussenministerin Margus Tsahkna schloss nicht aus, dass Botschaften bezüglich der Grenzen ein Versuch seien, «Verwirrung zu säen», und sagte: «Wir bleiben ruhig.» https://t.me/rbc_news/95408

GEBIETSGEWINNE und ABSCHUSS

Die russischen Truppen rücken bei Chasiv Yar und in der Nähe von Sokol, Netaylovo und Solovyovo vor. Nach den verfügbaren Informationen und Karten handelt es sich jeweils um einige dutzend bis hundert Meter. https://t.me/DeepStateUA/19538

Im Gegenzug meldet der ukrainische Generalstab am späten Abend, dass ein weiteres SU-25 Kampfflugzeug der russischen Armee abgeschossen wurde. Gelungen sei dies während den Kämpfen in Richtung Pokrovsky, wo die Russen allein heute 25-mal die Stellungen der Ukrainer angegriffen haben. https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua/posts/pfbid037F4d8fzLwhyVNjjQEjs7PBNqsRpmaRjPmDiomgWZjv6sYMxirR8mbu9BNxRR1Ebnl

RUSSEN TÖTEN EVAKUIERTE

Heute wurde der ukrainische Polizei-Major Andriy Ladyk bei der Stadt Wowtschansk getötet. Sein Kollege, Oberleutnant der Polizei Dmytro Mozharovsky, wurde schwer verletzt. Beide befanden sich in einem Polizeifahrzeug, mit dem sie Zivilisten aus der umkämpften Stadt Wowtschansk evakuieren wollten. Ein hinter dem Polizeiwagen fahrendes Auto nahm mit der Bordkamera den Moment auf, als eine russische Drohne (rot eingekreist auf der Foto) in das Fahrzeug der beiden Beamten einschlug. https://t.me/Tsaplienko/54222

CHINA BELIEFERT RUSSLAND

Russland und China kooperieren bei militärischer Ausrüstung für den Einsatz in der Ukraine. Der britische Verteidigungsminister Grant Shapps sagte, dass die britischen und der amerikanischen Geheimdienst Belege dafür haben: «Wir haben Beweise dafür, dass Russland und China im Bereich der militärischen Ausrüstung für den Einsatz in der Ukraine zusammenarbeiten», sagte Shapps.

Laut Shapps hat der Handel zwischen Peking und Moskau seit Beginn der umfassenden russischen Invasion um 64 % zugenommen, was darauf hindeutet, dass «sie sich gegenseitig den Rücken stärken». Der britische Verteidigungsminister machte keine genauen Angaben, um welche Waffe oder Ausrüstung es sich handelt, schreibt der britische Sender BBC. https://www.bbc.com/ukrainian/articles/cv22kvdzgqko

KEINE SPUR VON DEN LEICHEN

Am 24.Januar schossen die Ukrainer eine russische Transportmaschine vom Typ IL-76 bei Belgorod ab. Kurz darauf behaupteten die Russen, das sich in diesem Flugzeug 65 ukrainische Kriegsgefangene befunden hätten, die für den Austausch vorgesehen waren. Am 25.Januar stand hierhttps://ukraineaktuell.com/2024/01/25/ukraine-aktuell-nr-701-25-1-24-21uhr/, dass es Zweifel daran gibt, dass sich Gefangene an Bord befunden haben: «Die Darstellung des Kremls, dass sich an Bord der gestern abgestürzten Iljuschin-Maschine Kriegsgefangenen befunden haben sollen, bekommt Risse.»

Tatsächlich fehlt auch heute, vier Monate nach dem Absturz, jegliche Spur der angeblichen Leichen. Gemäss Bogdan Okhrimenko vom ukrainischen «Koordinierungshauptquartiers», ignoriert die russische Seite Forderungen nach einer Rückführung der Leichen der toten ukrainischen Verteidiger. Das letzte Mal sei dies am 15.Mai beim letzten Treffen mit russischen Vertretern der Fall gewesen. https://t.me/uniannet/134631

GRÜNES LICHT FÜR EXTERNE SCHLÄGE

Die amerikanische Regierung hat bisher der Ukraine verboten, die aus den USA gelieferten Waffen für Schläge gegen die russische Armee aus russischem Gebiet zu verwenden.

Nun meldet sich der Sprecher des US-Repräsentantenhauses Mike Johnson mit einer anderen Position. Der Republikaner unterstützt die Idee, der Ukraine zu erlauben, mit amerikanischen Waffen militärische Ziele auf russischem Territorium anzugreifen: «Ich denke, die Ukraine sollte den Krieg nach eigenem Ermessen führen dürfen. Sie sollte die Möglichkeit haben, sich zu wehren», antwortete er auf eine Frage eines Voice of America-Journalisten. https://t.me/voynareal/90029

Bereits gestern hatten 13 Kongressabgebordnete eine Änderung der amerikanischen Politik gefordert. Sie forderten das Pentagon auf der Ukraine den Angriff auf Ziele auf russischem Territorium zu gestatten: «Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Biden-Regierung sicherstellt, dass die Militärführer der Ukraine in der Lage sind, das gesamte Spektrum an Operationen durchzuführen, die erforderlich sind, um auf einen unprovozierten russischen Angriff auf ihr souveränes Territorium zu reagieren.» https://t.me/uniannet/134570

ZELENSKYJ KOMMT ZUM «D-DAY»

Am 6.Juni wird der 80.Jahrestag der Landung der alliierten Befreiungskräfte, welche von Westen her die Nazis besiegt haben, in der Normandie gefeiert. Der ukrainische Staatspräsident kündigte heute an, dass er an der Feier teilnehmen möchte.

Er werde «die NATO auffordern, russische Raketen abzuschiessen», so wie es die Vereinigten Staaten und Grossbritannien während des iranischen Angriffs auf Israel taten. Der Präsident werde den Westen ausserdem auffordern, die Militärhilfe zu erhöhen und russische Vermögenswerte für den Bedarf Kiews zu beschlagnahmen. Dies berichtet das amerikanische Magazin «Politico», welches immer wieder Exklusivmeldungen veröffentlicht, die danach jeweils bestätigt wurden. https://www.politico.com/news/2024/05/22/zelenskyy-d-day-g7-events-00159398

Putin ist als international zur Verhaftung ausgeschriebener Kriegsverbrecher nicht zur Feier eingeladen. https://ukraineaktuell.com/2024/04/16/ukraine-aktuell-nr-783-16-4-24-23uhr/

KEINE FREIGABE VON RUSSEN-GELDER

Deutschland unterstützt die Idee der Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte zugunsten der Ukraine nicht. Gemäss der «Deutsche Welle» sagte der deutsche Regierungssprecher Steffen Hebestreit: «Unser Standpunkt bleibt unverändert: Es geht um Einkünfte aus eingefrorenen Vermögenswerten, nicht um die Vermögenswerte selbst».

Die Frage der Verwendung russischer Mittel zur Unterstützung der Ukraine wird beim Treffen der G7-Minister am 24. und 25. Mai erörtert. Die USA schlagen vor, der Ukraine einen Kredit in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar zu gewähren, allerdings unter der Bedingung, dass dieser aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten zurückgezahlt wird. https://t.me/uniannet/134653

GRÜNDE FÜR SONDERURLAUB

Im Regierungsbeschluss Nr. 585 vom 21. Mai legt das Ministerkabinett der Ukraine fest, welche Ferientage es extra für welche zerstörte russische Ausrüstung gibt:

+1 Tag Urlaub für eine zerstörte Kurzstreckendrohne;

+2 Tage Urlaub für eine russische Drohne mittlerer Reichweite;

+3 Tage Urlaub für Drohnen mit grosser Reichweite, Artilleriegeschütze, Panzer, Schützenpanzer und Flugabwehrraketen;

+4 Tage Urlaub für einen zerstörten russischen Hubschrauber und

+5 Tage Extra-Urlaub für ein versenktes Schiff oder ein zerstörtes Flugzeug. https://babel.ua/news/107364-kabmin-zatverdiv-dodatkovi-vidpustki-ukrajinskim-viyskovim-za-znishchenu-tehniku-rosiyskoji-armiji

Ältere Beiträge nach Monat

AUFSTAND IM IRAN – TAG 19

• Regime tötete mehr als 2’600 Iraner
• Keine konkrete US-Militäraktion
• Trump meldet «keine Hinrichtungen»
• Regime behauptet: «keine Unruhen»
• Viele Demonstranten in Teheran
• Stimmungsbericht aus dem Iran
• Iranische Völker vereinigen sich
• Irans Staats-TV verhöhnt Trump
• Justizchef will «Angst und Schrecken»
• Irans Führung verschiebt ihr Vermögen
• Grossbank vor dem Zusammenbruch
• Kronprinz Pahlevi ist optimistisch

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1414 (6.1.2026 / 9Uhr)

• Donbass bleibt eine Festung
• Enorme Verluste Russlands
• 191 Gefechte an der Front
• Neue Serie tiefer Schläge
• 5 Millionen Stromanschlüsse
• US-Regierung will Grönland
• Kritischer Militär sanktioniert
• Iran vor dem Sturm (Extra)

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1422 (14.1.2026 / 9Uhr)

• USA kritisieren öffentlich Russland
• Olexandr Syrskyjs positive Bilanz
• 2 Öltanker von Drohnen attackiert
• Brand in russischer Drohnenfabrik
• Kyjver kämpfen um Strom&Wärme
• Anschuldigung gegen Timoschenko
• Kritik eines russischen Milliardärs
• Verbrecher will Bürgermeister werden

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1405 (28.12.2025 / 9Uhr)

• Zelenskyj trifft Trump in Miami
• 20 Punkte-PLAN ist bereinigt
• Russland signalisiert ein NEIN
• 750’000 Familien ohne Energie
• Kreml meldet drei Fronterfolge
• Ukraine dementiert alle Erfolge
• «Mehr tun kann Moskau nicht»
• 2001 wollte Putin in die NATO
• 13. und 14. General gestorben

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