Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Öldepot, brennt dieses nahe der Stadt Klintsy in der russischen Region Brjansk. Derzeit brennen vier Tanks mit Ölprodukten der Firma Rosneft. Aufgrund der Menge des brennenden Brennstoffes ist es schwer, den Brand einzudämmen.
Kurz vor dem Brand meldete das russische Verteidigungsministerium den «erfolgreichen Abschuss der Drohne».
32 Menschen wurden aus umliegenden Privathäusern evakuiert.
Der ukrainische Militäranalyst Alexander Kovalenko schreibt: Die Situation in der Region Avdiivka ist durchweg schwierig. Aber das ist seit dem 10. Oktober 2023 so, als die Russen mit 30’000 Mann eine Offensive auf die Stadt starteten und versuchten, sie einzukesseln. Jetzt operiert die russische Armee mit etwa 45’000 Mann, kann aber die Stadt seit mehr als drei Monaten nicht mehr einkreisen und einnehmen.
Die Kämpfe sind zum Teil Stellungskämpfe, die auch als Pendelkämpfe bezeichnet werden können. Die Russen versuchen in der «Koksokhim-Zone» sowie im südlichen Industriegebiet Fuss zu fassen. Manchmal erobern sie Stellungen, die sie ein paar Stunden halten können, bevor sie wieder vertrieben werden.
Wirklich kritisch wird die Lage, wenn es den Russen gelingt, im Süden Stepowoje-Berditschi-Semenowka einzunehmen und im Süden Sewernoje-Tonenkoje. «Alles andere ist eine gleichbleibend schwere Situation im Rahmen der Stellungskonfrontation. In Avdiivka kann es einfach nicht anders sein. Und das wird auch in einem Monat noch so sein. Und in zwei Monaten.» https://twitter.com/zloy_odessit/status/1748419494148559048
RUSSEN EROBERN DORF
Die Russen eroberten vermutlich das Dorf Vesele bei Siwersk in der Region Donezk
Dies wurde von der Analystengruppe «DeepState» gemeldet.
Zuvor hatte auch das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation behauptet, dass russische Truppen die Kontrolle über die Siedlung erlangt hätten.
Gemäss dem Sprecher der Bodentruppen haben die russischen Truppen an den Fronten Lyman, Kupjan und Bakhmut haben ihre Angriffe verstärkt und rücken vor. Wie Volodymyr Fitjo weiter sagte, befinden sich die ukrainischen «in aktiver Verteidigung, was es ermöglicht, die Positionen und die taktische Position zu verbessern und an einigen Stellen anzugreifen». https://t.me/suspilnedonbas/18817
SORGE UM MEDIENFREIHEIT
Die «Financial Times» schreibt: «Die ukrainischen Massenmedien wurden zum Ziel der pro-grünen „Informationsarmee“.» Grund für die Veröffentlichung sind Angriffe auf den investigativen Journalisten, Herausgeber der Publikation «Our Money» Yury Nikolov (FOTO) und die Gruppe Bihus.info (http://bihus.info/).
Zitiert wird der Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für Meinungsfreiheit, Jaroslaw Jurtschyschyn. Dieser sagt, dass das Scheitern die Schuldigen der Angriffe auf die Journalisten zu finden, den Verdacht bestätigen, dass die Strafverfolgungsbehörden im Namen von Regierungsbeamten handeln.
Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kyiv sagt der FT, «das, was heute passiert, die Einheit im Staat zerstört, demokratische Prinzipien zerstört und dem Image der Ukraine schadet.» Die Financial Times weist darauf hin, dass die Medienfreiheit in der Ukraine seit der russischen Invasion von den Behörden eingeschränkt wurde. https://www.ft.com/content/ab63a4d1-8a30-44c3-990a-02abe4884238
AUFMARSCH IM NORDEN
Der ukrainische Generalleutnant Serhiy Naev, Kommandeut der vereinigten Streitkräfte, berichtet: «Derzeit ist die Situation in der nördlichen Einsatzzone weiterhin unter Kontrolle.
Gleichzeitig hat der Feind auf dem Territorium der Russischen Föderation Gruppen mit einer Gesamtzahl von etwa 20’000 Menschen zusammengezogen. Sie führen ständig Aufklärungsarbeiten durch, beschiessen Grenzgebiete und bauen aktiv die technische und befestigte Ausrüstung in dem Gebiet aus.» Die politische Führung von Belarus leiste erhebliche Unterstützung für die russische Armee. Unter anderem baut Belarus das Überwachungssystem sowie die technische und befestigte Ausrüstung des Grenzgebiets auf. https://t.me/operativnoZSU/132783
BRITEN MIT LASERWAFFE
Grossbritanien hat erstmals die Laserwaffe «DragonFire» erfolgreich getestet und damit Luftziele angegriffen. Die Reichweite von DragonFire ist geheim, aber es handelt sich um eine Waffe, die «jedes sichtbare Ziel bekämpfen kann», eine «höhere Genauigkeit» und geringe langfristige Kosten aufweist. Ein Schuss würde soviel kosten wie ein ziviler elektrischer Heizkörper in einer Stunde verraucht. Die Genauigkeit des Systems wird als punktgenau beschrieben – die Waffe kann eine 1-Pfund-Münze aus einem Kilometer Entfernung treffen. Der DragonFire-Laser kann es das Ziel mit Lichtgeschwindigkeit treffen, «durchschneidet» es und zerstört die Struktur. https://www.gov.uk/government/news/advanced-future-military-laser-achieves-uk-first
BALTISCHE STAATEN RÜSTEN SICH
Lettland, Litauen und Estland werden an der Grenze zur Russischen Föderation eine mehrschichtige Verteidigungslinie aus 600 Bunkern errichten. Die Bunker werden das Militär vor feindlichem Feuer und Granatsplittern schützen und sollen vorerst 60 Mio. Euro kosten. «Russland ist und bleibt die grösste Bedrohung für die Sicherheit Estlands. Der Krieg in der Ukraine hat Russlands Offensivkraft reduziert, aber nach verschiedenen Schätzungen ist es bereit, sie innerhalb von zwei bis drei Jahren wiederherzustellen. Wir müssen bereit sein.»
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