Serhij Hajdaj, Gouverneur von Luhansk, sagt, dass es in seiner Region drei verschiedene Teile gibt. Ein Teil sei seit 2014 von den Russen besetzt und einigermassen intakt. Dasselbe gelte für den zweiten Teil der Region, welches Russland überfallen und ohne grosse Kämpfe übernommen habe. Die letzte Gegend sei jene, indem die Ukrainer Widerstand geleistet haben. Dort wurden die Städte praktisch ausgelöscht und seien nicht mehr bewohnbar. Zu diesen Städten gehören Kreminna, Rubischne, Zolote, Hirske, Lysychansk und Popasna. https://www.pravda.com.ua/eng/news/2023/01/12/7384595/
RUSSLAND VERSTÄRKT TRUPPEN
Nach Angaben der ukrainischen Armee-Nachrichtendienstes verstärkt die russische Armee ihre Präsenz auf dem Territorium der Ukraine. Aktuell werden Mobilisierte von den Truppenübungsplätzen in Belarus und Russland in die Kampfzone und in die Grenzgebiete verlegt.
Innert einer Woche wurde die Anzahl der «Truppenteile» von 250 auf 280 aufgestockt.
«Der Feind konzentriert seine Hauptanstrengungen weiterhin auf die Region Donezk. Die höchste feindliche Aktivität wird in den Richtungen Bakhmut, Lyman und Avdiivka beobachtet.» https://t.me/annamaliar/498
SOLEDAR WEHRT SICH WEITER
Putins Armee versucht weiterhin, die Kleinstadt Soledar und die benachbarte, grössere Stadt Bakhmut einzunehmen.
Die stellvertretende Vereidigungsministerin der Ukraine, Hanna Maliar schreibt: « Das Ziel des Feindes ist es, die Verteidigung unserer Truppen zu durchbrechen und die Stadt einzunehmen». Dabei sind neben regulären Soldaten auch Söldner der Firma «Wagner PMC» beteiligt.
Maliar schreibt: « Unsere Soldaten halten ihre Stellungen tapfer und fügen dem Feind zahlreiche Verluste zu.» https://t.me/annamaliar/499
Präsident Zelenskyj sagte heute Abend in seiner täglichen Ansprache zu den Kämpfen in Soledar und Bakhmut: «Ich betone, dass die Einheiten, die diese Städte verteidigen, unverzüglich und ohne Unterbrechung mit Munition und allem Notwendigen versorgt werden».
In einer Schule in der besetzten Stadt Lantrativka in der Region Luhansk kamen 80 Personen ums Leben. Sie wurden Opfer eines gezielten Anschlags mit ukrainischen HIMARS-Hochpräzisions-Artillerie.
OSINT, ein unabhängige Netzwerk von Militärspezialisten, hat den Tatort besucht und stellt fest: Bei den Getöteten handelt es sich nicht um Soldaten der russischen Armee, sondern um russische Bauarbeiter, welche in die besetzte Region kamen, um Schützengräben gegen die ukrainische Offensive auszuheben. https://www.svoboda.org/a/neofitsialjno-84-trupa-ukrainskiy-udar-po-lantratovke/32217320.html
Der Schlag auf Lantrativka fand am 16. Dezember um 3-4 Uhr morgens statt. 3 HIMARS-Raketen zerstörten das Gebäude weitgehend. Das Dorf liegt 20 km von der russischen Grenze und 30 km von ukrainischen Stellungen entfernt. https://twitter.com/kromark/status/1612852518156996613
KEINE BEDROHUNG AUS BELARUS
Generalleutnant Sergej Najew, Befehlshaber der Vereinigten Streitkräfte der Ukraine, sagte zur Situation in Belarus: «Die Situation auf dem Territorium von Belarus stellt keine direkte Bedrohung dar und es gibt keine Bodenaktionen gegen die Ukraine.
Die an der Staatsgrenze stationierten Einheiten der belarussischen Streitkräfte haben sich bisher weder quantitativ noch qualitativ verändert.
Wir fühlen uns ruhig. Gelassenheit bedeutet, dass wir das tun, was wir professionell tun müssen. Wir bauen unsere Verteidigungskapazitäten schrittweise aus und verbessern die Ausbildung unseres Personals». https://t.me/uniannet/86323
FOTO: MUTTER MIT TOTEM SOHN
In der Region Kharkiv transportiert eine Mutter den Sarg mit dem Leichnam ihres toten Sohnes in einem Boot, um ihn zu begraben. Foto: Eric Marmor https://t.me/nvua_official/40073
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