In der Nacht auf Freitag griff die russische Armee das Lager «Nova Poshta» in der Gemeinde Bilyhorodska (Gemeinde Bucha, nahe Kyiv) an und setzte es in Brand. https://t.me/u_now/210393
Schon den ganzen Donnerstag hindurch wurde die ukrainische Hauptstadt Kyiv immer wieder mit russischen Drohnen angegriffen. Insgesamt gab es während des Tages 13 Alarmmeldungen. Videos zeigen mehrere Quartiere der Stadt, die mit Drohnentrümmern übersät sind. In den meisten Fällen handelte es sich um Teile von abgeschossenen russischen Drohnen. Das öffentliche Leben wurde stark beeinträchtigt und auf den Strassen gab es kilometerlange Staus. Viele Züge fielen aus, sodass sich zahlreiche Wartende in den Bahnhöfen befanden. https://t.me/u_now/210365
Ziele der russischen Drohnen waren Wohngegenden und ein Verteilzentrum von «Aurora Multimarket». Dies ist der grösste Non-Food-Discounter mit der sogenannten «One-Dollar-Store»-Kette in der Ukraine. Der Angriff auf das Verteilzentrum erfolgte in zwei Wellen. Die zweite Angriffswelle begann, als sich Rettungs- und Löschtruppen am Tatort befanden.
Getroffen wurde zudem ein grosses Lager der Firma ROSHEN («Roshen Confectionery Corporation»). Dies ist einer der weltgrössten Hersteller von Süsswaren und Backwaren mit 320 verschiedenen Produkten. Und ebenfalls von russischen Drohnen zerstört wurde das zentrale Lager des Spielwarenkonzerns «Toy House» in Kyiv.
Am späten Abend begaben sich viele Menschen in die tiefer gelegenen U-Bahnstationen in Kyiv, um dort – geschützt vor weiteren Angriffen – zu schlafen. https://t.me/insiderUKR/132234
SCHWIERIGE LAGE IN KHERSON
Nach einem erneuten Angriff der russischen Streitkräfte erlitt das Wärmekraftwerk Kherson schwere Schäden: Alle verbliebenen Anlagen zur Wärme- und Stromerzeugung des Kraftwerkswurden zerstört oder ausser Betrieb gesetzt. Die russischen Angreifer hatten für ihren Anschlag vier gelenkte Fliegerbomben (KAB’s) verwendet.
Bisher versorgte die Anlage bedeutende Teile der privaten Wohnräume der Stadt mit Wärme. Die gezielten Angriffe kurz vor Beginn der kalten Jahreszeit bedrohen die Wärmeversorgung der verbliebenen rund 60’000 Einwohner massiv.
«Dieser Angriff hat keinen militärischen Zweck. Sein einziges Ziel ist es, die Zivilbevölkerung zu terrorisieren und zu versuchen, Zehntausenden von Einwohnern von Cherson kurz vor Beginn der Heizperiode die Wärmeversorgung abzuschneiden», sagte der amtierende Naftogaz-Geschäftsführer Sergii Fedorenko.
Ukrainische Drohnen griffen in dieser Nacht die Erdölraffinerie in Jaroslawl an. Sie befindet sich nordöstlich von Moskau in einer Luftliniendistanz von 1’000 Kilometern von Kyiv entfernt. Videos zeigen eine hochaufsteigende Rauchwolke. https://t.me/exilenova_plus/29943
Die Raffinerie von Jaroslawl ist einer der wichtigsten Lieferanten von Treibstoffen für Moskau und die Moskauer Agglomeration. Die geplante Produktionskapazität beträgt etwa 15 Millionen Tonnen Öl pro Jahr. https://t.me/uniannet/199651
Agonie, die letzte Phase des Sterbeprozesses, gibt es auch für russische Erdölraffinerien. Hier am Beispiel der am 26. August getroffenen viertgrössten Raffinerie LUKOIL-Nižegorodnefteorgsintez in Kstowo in der Oblast Nischni Nowgorod.
Die 1958 erbaute Raffinerie verfügt über eine Kapazität von 17 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr oder rund 340’000 Barrel pro Tag. Sie macht etwa 5 % der russischen Raffineriekapazität aus und ist der zweitgrösste Benzinproduzent des Landes.
Die Ukraine hat wiederholt zugeschlagen:
12.03.2024: Primärraffinerieeinheit AVT-6 beschädigt. In der ATV-6 wird das Rohöl aufgeteilt.
29.01.2025: Raffineriekomplex getroffen
01.10.2025: Getroffen
16.10.2025: Getroffen
04.11.2025: Getroffen
05.04.2026: Getroffen
18.05.2026: Getroffen
20.05.2026: AVT-6 erneut getroffen. Die Hälfte der Rohölverarbeitungskapazität ausser Betrieb.
Mit dem Angriff vom 26. August hat die ukrainische Armee die Hauptkommandostellen der russischen Besatzer in Donezk getroffen. Das Hauptquartier und die Reserveräume waren im Untergeschoss der ehemaligen technischen Universität versteckt. https://t.me/exilenova_plus/29889
Beim Angriff gegen die Kommandostelle wurden mutmasslich britisch-französische «Storm Shadow»/ «SCALP» Marschflugkörper eingesetzt. https://t.me/milinfolive/178254
Dies hat zu einer heftigen Reaktion des russischen Aussenministeriums geführt. Die Sprecherin Maria Sacharowa sagte, Russland könne britische Militärziele innerhalb und ausserhalb der Ukraine angreifen. Dies könne eine angemessene Reaktion auf Angriffe auf Ziele in Russland mit britischen Langstrecken-Marschflugkörpern sein. Grossbritanien befinde sich «nur einen Schritt vom Terrorismus entfernt», sagte Sacharowa. https://www.reuters.com/world/europe/russia-says-it-could-strike-uk-military-targets-response-ukrainian-strikes-using-2026-08-27/
VERDECKTE MOBILISIERUNG
Russland führt eine verdeckte Mobilisierung in 17 Regionen durch. Dies berichtet die kremlkritische Publikation «The Moscow Times». Putins Armee sucht nach Männern mit Problemen im Bereich Alkohol, Drogen und psychische Gesundheit.
In Noworossijsk wurde ein Mann festgenommen, geschlagen, mit Drogen versetzt und gezwungen, einen Vertrag zu unterzeichnen.
In der Oblast Archangelsk wurde ein Mann wegen Alkoholkonsums auf der Strasse festgenommen und an die Front geschickt.
In Omsk wurde ein Mann von der Arbeit geholt, festgehalten und schliesslich wurde ein Vertrag im Namen des Mannes unterzeichnet.
In Udmurtien wurde ein Mann von der psychiatrischen Patientenliste gestrichen und an die Front nach Donezk geschickt.
Gemäss der neuesten Mitteilug des ukrainischen Geheimdienstes werden neue Kategorien von Straftätern aus Gefängnissen einbezogen. Rekrutiert werden sollen neu Personen mit Vorstrafen wegen Bandenkriminalität, kriminellen Organisationen, Waffen- und Drogenhandel.
Gesondert genehmigt worden seien ausserdem die Mobilisierung von Frauen, die in Gefängnissen und Strafkolonien inhaftiert sind. https://t.me/insiderUKR/132181
Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies Berichte über Vorbereitungen für eine neue Mobilmachungswelle als die «x-te ukrainische Desinformation» zurück. https://x.com/nexta_tv/status/2092127079504478529
Verfügbare Informationen sind zurzeit diese:
Volodymyr Zelenskyj sagte, dass Russland nach den «Wahlen» in die Staatsduma Ende September 300’000 – 500’000 Soldaten rekrutieren werde. Der ukrainische Präsident berief sich dabei auf Angaben seiner Geheimdienste. https://t.me/V_Zelenskiy_official/20172
Gemäss der russischen Plattform «Astra» wurden russische Armeevermittler angehalten, 500’000 Freiwillige in den nächsten Monaten zu rekrutieren. https://t.me/astrapress/121466
NEUE THESE ZUM CIA-BESUCH
Gemäss der «New York Times» flog der CIA-Direktor John Ratcliffe nach Moskau, um dort die tatsächliche Lage an der Front zu erklären. Der Chef des US-Auslandgeheimdienstes traf sich mit FSB-Inlandgeheimdienstchef Alexander Bortnikow. Ratcliffe soll Bortnikow erklärt haben, dass die russische Armee in 18 Monaten nur 1% zusätzliches ukrainisches Gebiet erobert habe. Die Verluste der russischen Armee seien enorm hoch und die Überlebensdauer eines Soldaten betrage an der Front weniger als 35 Minuten.
Die «New York Times» schreibt unter Berufung auf aktuelle und ehemalige Beamte, dass der CIA bezweifelt, dass der Kreml über die tatsächliche Situation unterrichtet sei. Daher habe Washington beschlossen, den Geheimdienstkanal zu nutzen, in der Hoffnung, dass der ehemalige KGB-Mitarbeiter Putin diese Botschaft ernster nehmen wird als die übliche Diplomatie. Ratcliffe habe die Russen dazu gedrängt, eine Einigung zu erzielen, bevor sich ihre militärische und wirtschaftliche Lage weiter verschlechtert.
Vor seiner Reise habe Ratcliffe die ukrainische Seite kontaktiert und versichert, dass er nicht beabsichtige, mit Moskau hinter dem Rücken Kiews zu verhandeln. Er werde die russischen Positionen ausloten, ohne im Namen der Ukrainer Zugeständnisse zu machen. https://www.nytimes.com/2026/08/27/us/politics/cia-director-russia-ukraine.html
Trump wies den Bericht zurück, wonach CIA-Direktor John Ratcliffe nach Moskau gereist sei, um den Kreml vor einem Angriff auf NATO-Länder zu warnen. Laut Trump habe Ratcliffe keine besondere Botschaft überbracht, und die Reise sei lediglich ein routinemässiger Arbeitsbesuch gewesen. Auf die Frage, was er von einer möglichen russischen Provokation gegen die NATO halte, sagte Trump: «Sie [Russland] werden [NATO-Gebiet] nicht angreifen. Ich mache mir überhaupt keine Sorgen. Es gibt kein Problem.» https://x.com/nexta_tv/status/2093047124602593748/video/1
• IT-Zentrum der Sber-Bank attackiert
• Grossangriff auf die Region Saratow
• 500 Drohnen flogen Richtung Moskau
• Russland greift Energieanlagen an
• USA gibt keine Geheimdienstdaten
• Eingeschränkte Starlink-Funktionen
• Kellogg empfiehlt Raffinerie-Angriffe
• Rebellion von 12 US-Senatoren
• 250 russische Soldaten gefangen
• Neuer Erfolg der Vivaldi-Offensive
• Bewohner von Oleshkj eingesperrt
• Angriff auf ukrainische Akademie
• Putin erhöht Anzahl der Soldaten
• Rekordhohes Kreml-Kriegsbudget
• Deutsche Firma «Metro» enteignet
• Russlands Atom-Bunker enthüllt
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• Drohungen gegen Litauen
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• Russen trinken weniger
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• «Nur wenig Zeit zum Aufwachen»
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• Offiziell keine Pest in Russland