#UKRAINE AKTUELL Nr. 1505 (7.4.2026 / 14Uhr)

  • Mehrere Zivilisten getötet
  • Milliardenschaden in Häfen
  • Luftabwehr wird zerstört
  • Orbán steht Putin zu Diensten
  • Orbán erfindet Attentat

EIN TOTES KIND

Ein Kind ist bei russischen Angriffen auf Dnipropetrowsk ums Leben gekommen. Dies berichtet die regionale Militärverwaltung. In der Gemeinde Pokrowskaja im Sinelnikowskij Bezirk ist ein Privathaus abgebrannt — ein 11-jähriger Junge kam ums Leben. Frauen im Alter von 31 und 61 Jahren sowie ein 33-jähriger Mann wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Vier Tote und 16 Verletzte gab es am frühen Morgen in Nikopol, als die russische Armee mit einer Drohne einen Bus der öffentlichen Verkehrsbetriebe angriffen. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich der Bus an einer Haltestelle und unter den Opfern sind Menschen, die im Bus waren und solche die einsteigen wollten.

Mehrere Tote und ein nicht bekannte Anzahl Verletzte gab es heute zur Mittagszeit, als die russische Armee mit einer gesteuerten Bombe Wartende an einer Busstation in Kharkiv angriffen. Videos zeigen, wie Rettungskräfte mehrere Leichen wegtragen.

Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj schrieb: «So etwas sollte weder hier in Europa noch irgendwo sonst auf der Welt passieren. Wenn Menschen auf den Straßen von Städten einfach getötet werden, ist das eine Bedrohung für alle.»

https://t.me/u_now/195675; https://t.me/uniannet/189004;  https://t.me/u_now/195703 ; https://t.me/V_Zelenskiy_official/18562  

WEITERE ANTI-ÖL-ANGRIFFE

Trump hat die Sanktionen gegen Russlands Erdölindustrie aufgehoben und nicht, wie versprochen, nach 30 Tagen beendet und die westlichen Staaten haben keine weiteren Tanker der «Schattenflotte» beschlagnahmt.

Aus diesen Gründen nimmt die ukrainische Armee die Zerstörung der russischen Energie-Einnahmen selbst in die Hand und bietet gleichzeitig einen «Energiewaffenstillstand» an.

  • Seit heute Morgen 5 Uhr wird der Ölexporthafen von Ust-Luga in der Region Leningrad erneut von ukrainischen Drohnen angegriffen. Aus der Gegend wurden Videos veröffentlicht, welche grosse Brände zeigen. Der lokale russische Gouverneur meldete, dass 20 Drohnen abgeschossen worden sein. Ust-Luga war zum ersten Mal am 25. März angegriffen worden. Bis dahin galt dieser Hafen als besonders gut durch russische Luftabwehrkräfte geschützt, aber den Ukrainern gelang es, den Schutz zu umgehen.
  • Am Sonntag (5.April) wurde gemeldet, dass die Brände im Ostseehafen Primorsk noch nicht gelöscht waren.
  • Am Ostermontag war der Schwarzmeerhafen Noworossijsk Ziel eines kombinierten ukrainischen Angroiffs. Satellitenbilder bestätigen die Beschädigung der Ölleitungen an den Docks Nr. 1 und Nr. 2. Das Dock Nr. 2 selbst wurde stark beschädigt, genauso wie die Ölleitung in einer anderen Ladezone. Gemeldet wurde zudem die Beschädigung eines russischen Armeeschiffs, aber die Detailuntersuchung zeigt, dass die Schäden an der Fregatte des Projekts 11356R nicht sehr gross sind.

Nach Berechnungen der «Financial Times» (FT) haben die letzten Angriffe auf russische Häfen Schäden in der Höhe von einer Milliarde US-Dollar verursacht. Die Angriffe auf Terminals in Primorsk und Ust-Luga (über 40% des russischen Ölexports) kosteten etwa 970 Millionen US-Dollar; In Primorsk wurde zudem Öl im Wert von etwa 200 Millionen US-Dollar verbrannt. Einige Anlagen können in wenigen Tagen wiederhergestellt werden, schreibt die FT, aber die vollständige Reparatur wird Monate dauern.

https://t.me/exilenova_plus/18546; https://t.me/Crimeanwind/96924; https://t.me/exilenova_plus/18551;  https://t.me/u_now/195672; https://t.me/u_now/195645; https://www.ft.com/content/d49e288f-b74e-44a8-a2f3-ec87f7cb5c27;

240% MEHR SCHÄDEN

Die Verluste der russischen Luftverteidigungssysteme sind in den letzten Monaten im Vergleich zum vorherigen Zeitraum um 240% gestiegen. Diese Entwicklung könnte die deutliche Zunahme der Effektivität der ukrainischen Langstreckenangriffe auf Ziele im russischen Hinterland erklären.

Es geht um Dutzende von getroffenen Flugabwehrsystemen und Radaranlagen. Dies wurde von OSINT-Analyst Kyle Glen berichtet.

Seit Anfang 2026 haben ukrainische Drohneneinheiten mindestens 85 Elemente der russischen Luftverteidigung getroffen, darunter Flugabwehr-Raketensysteme und wichtige Radarstationen. Hierbei handelt es sich um bestätigte Fälle, was bedeutet, dass die tatsächlichen Verluste noch größer sein könnten. https://t.me/Crimeanwind/96919

UNGARN25: ORBÁNS KNIEFALL

Die Nachrichtenagentur Bloomberg befindet sich im Besitz eines offiziellen Dokuments der ungarischen Regierung, in welchem die Worte aus einem Telefonat zwischen Putin und Viktor Orbán aufgezeichnet worden war. Bloomberg berichtet unter dem Titel: «Orbán bot in einem Telefonat mit Putin an, als „Maus“ dem russischen „Löwen“ zu helfen»: «Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte Wladimir Putin im Oktober in einem Telefonat, er sei bereit, grosse Anstrengungen zu unternehmen, um dem russischen Präsidenten zu helfen: «Unsere Freundschaft hat ein so hohes Niveau erreicht, dass ich in jeder Hinsicht helfen kann», sagte Orbán laut einer von Bloomberg eingesehenen Mitschrift des Gesprächs durch die ungarische Regierung. «In jeder Angelegenheit, in der ich behilflich sein kann, stehe ich zu Ihren Diensten.»

Um diesen Punkt zu unterstreichen, erinnerte Orbán an eine Kindergeschichte, die seiner Aussage nach in Ungarn sehr beliebt sei. In der Fabel von Äsop befreit eine Maus einen Löwen, der sich in einem Netz verfangen hat, nachdem dieser zuvor das Leben des Nagetiers verschont hatte. Die Bemerkung entlockte Putin laut dem Protokoll ein Lachen. Sprecher von Orbán und Putin reagierten nicht sofort auf per E-Mail gesendete Anfragen nach einer Stellungnahme.

Heute besucht der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance Orban in Ungarn, um ihn bei der Wahlkampagne zu unterstützen. https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-04-07/viktor-orban-offered-to-help-vladimir-putin-call-transcript-shows

UNGARN 26: ORBANS PANIKMACHE

Eine «Falsflag»-Kampagne, also eine falsche Flagge Kampagne, bedeutet laut Wikipedia: «Eine Operation unter falscher Flagge ist eine Handlung, die mit der Absicht begangen wird, die tatsächliche Verantwortungsquelle zu verschleiern und die Schuld einer anderen Partei zuzuschieben.»

Eine solche Falsflag-Kampagne hat sechs Tage vor der Wahl der noch regierende ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán gestartet. Staatliche ungarische Medien behaupteten, eine Pipeline an der Grenze zu Serbien sei von «ukrainischen Spezialkräften» beschädigt worden. Danach liess sich Viktor Orbán dabei filmen, wie er – zusammen mit dem serbischen Staatschef und Putinfreund Aleksandar Vučić – mit dem Zug zum «Tatort» fuhr. Er habe beschlossen, die Pipeline an der Grenze zu Serbien persönlich zu überprüfen. Diese Pipeline sei eine «Nabelschnur» und er ordnete an, die Gaspipeline unter Armeeschutz zu stellen.

Der ungarische Oppositionsführer Péter Magyar hatte bereits am 5. April davor gewarnt, dass Orbán eine solche Falsflag-Kampagne starten könnte: «Seit Wochen erreichen uns Warnungen aus verschiedenen Quellen, dass Viktor Orbán – angeblich mit serbischer und russischer Unterstützung – nach früheren gescheiterten Operationen unter falscher Flagge und einem Rückgang der Zustimmung für Fidesz möglicherweise plant, eine weitere Grenze zu überschreiten.» Magyar bat Orbán, «zumindest während der Feiertage – damit aufzuhören, Panik zu verbreiten und Unruhe zu stiften, wie es seine russischen Berater geplant haben.» https://x.com/i/status/2041218825165627808; https://t.me/uniannet/188993;  https://x.com/magyarpeterMP/status/2040787908043444588

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1690 (9.10.2026 /8 Uhr)

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• Russische Rakete tötet 35 Zivilisten
• Brand in grösster russischer Raffinerie
• Neuer Drohnen-Distanzrekord: 2’700 km
• Grosses Yandex-Datenzentrum kaputt
• «Strasse des Todes» wieder im Fokus
• US-Senatoren fordern rasches Handeln
• Zelenskyj kritisiert die Trump-Regierung
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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1682 (1.10.2026 /8 Uhr)

• Trump beschuldigt und blockiert
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• Zelenskyj war an der Lyman-Front
• 170 Quadratkilometer befreit
• 1’000 bewaffnete Bodenroboter
• «Strasse des Todes» im Fokus
• Kreml droht NATO mit A-Waffen
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• Vor 85 Jahren: Babyn Yar Massaker

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1669 (18.9.2026 /8 Uhr)

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• Grosse Ölraffinerie abgestellt
• Angriffe in der zweiten Front
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• Trump will rasche Moskau-Deals
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