
#UKRAINE AKTUELL Nr. 1532 (4.5.2026 / 8Uhr)
• Putin lebt in Angst
• Drohne schlug in Moskau ein
• Neue Serie von Angriffen
• Riesige Öltanks ausgebrannt
• Schweden kapert Tanker
• Europa trifft sich in Armenien
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MÄRZOFFENSIVE ABGESAGT
Die russische Armee hat ihre für den März geplante Frühlingsoffensive im Süden der Ukraine abgesagt. Das sagte heute Volodymyr Zelenskyj und berief sich dabei auf Informationen des Militärgeheimdienstes der Ukraine.
Zelenskyj sagte bei seiner abendlichen Ansprache: «Die ukrainischen Streitkräfte haben die russische strategische Offensivoperation, die der Feind für diesen März geplant hatte, vereitelt. Und obwohl die Angriffe ständig andauern, ist die Intensität der Stürme und der Umfang des Widerstands nicht der, der von den Russen geplant und von ihrem Kommando der politischen Führung Russlands versprochen wurde.» https://t.me/V_Zelenskiy_official/18333

MOSKAU IN DAUERGEFAHR
Seit drei Tagen fliegen immer wieder ukrainische Drohnen in den Luftraum Moskau ein. Als Reaktion darauf hat die Kremlführung verschiedene Massnahmen beschlossen:
TELEGRAM BLOCKIERT
In Russland ist Telegram teilweise nicht mehr verwendbar.
➡️ Benutzer berichten von der Unmöglichkeit, Nachrichten zu senden und von instabilen Verbindungen über Heim-Provider und mobiles Internet.
➡️ Der Zugang zum Messenger ist in verschiedenen Regionen eingeschränkt, und VPN ermöglicht es nicht immer, die Blockierung zu umgehen.
➡️ Die Desktop-Version von Telegram funktioniert ebenfalls nur mit Unterbrechungen.
Aus durchgesickerten Befehlen des russischen Verteidigungsministeriums geht hervor, dass Telegram für den Einsatz durch russische Streitkräfte in der Ukraine mit sofortiger Wirkung verboten wird. Soldaten, die sich nicht daranhalten, sollen mit besonders gefährlichen Fronteinsätzen bestraft werden. https://twitter.com/ChrisO_wiki/status/2033569779324227704

ANGRIFFE DER UKRAINER
In der Nacht auf Montag ging die Drohnenkampagne der ukrainischen Armee gegen militärrelevante Ziele der Invasoren weiter:

ANGRIFFE DER RUSSEN
In der Nacht auf Montag und am Tag ging die Drohnenkampagne der russischen Armee gegen zivile Ziele in der Ukraine weiter:
Über Kyiv wurden Drohnen direkt über dem Chreschtschatyk, dem Maidan und den Stadtteilen Pechersk und Lypky gesichtet. Die Stadt war am Morgen das Ziel eines gross angelegten Angriffs. Die meisten Flugkörper konnten abgeschossen werden.
https://t.me/flash_ua/88185
ANGRIFF AUF MOLDAWIEN
Bisher war der Staat Moldawien nicht in den Krieg Russlands gegen die Ukraine verwickelt. Doch in der Nacht auf Montag griff die russische Armee das ukrainische Wasserkraftwerk Nowodnistrowsk an und in der Folge gelangte Öl in den Fluss Nistru.
Damit ist die Wasserversorgung Moldawiens gefährdet, schreibt die moldawische Präsidentin Maia Sandu. Auf «X» schreibt Sandu: «Wir haben den Umweltalarm ausgerufen und ergreifen Massnahmen zum Schutz unserer Bevölkerung. Russland trägt die volle Verantwortung.» https://twitter.com/sandumaiamd/status/2033267545319293368

TÜRKEI: «KRIM IST UKRAINE»
Die Krim ist Ukraine, schreibt das türkische Aussenministerium:
«Anlässlich des zwölften Jahrestags der Annexion der ukrainischen Autonomen Republik Krim durch die Russische Föderation mittels eines rechtswidrigen Referendums bekräftigen wir, dass die Türkei die De-facto-Situation auf der Krim, die eine Verletzung des Völkerrechts darstellt, nicht anerkennt.
Die Türkei unterstützt nachdrücklich die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und wird die Lage auf der Halbinsel weiterhin aufmerksam verfolgen und auf der Tagesordnung halten, wobei der Situation der Krimtataren besondere Aufmerksamkeit gilt.» https://www.mfa.gov.tr/no_-46_-kirim-in-yasa-disi-ilhakinin-on-ikinci-yil-donumu-hk.de.mfa

SEAN PENN IN KYIV
Der amerikanische Schauspieler Sean Penn ist zu einem Privatbesuch nach Kyiv gekommen. Er verzichtete auf seinen Besuch bei den Feiern in Los Angeles, wo er in der letzten Nacht seinen dritten Oscar gewann, dieses Mal für seine Rolle im Film «Eine Schlacht nach der anderen» als bester Nebendarsteller.
Penn ist seit dem Überfall Russlands schon mehrere Mal in die Ukraine gereist. Heute traf er sich mit Volodymyr Zelenskyj. Der ukrainische Präsident schrieb: «Dank Dir, Sean, wissen wir, was ein echter Freund der Ukraine ist.»
In den kommenden Tagen plant Sean Penn einen Besuch an der Front.
https://www.lemonde.fr/international/live/2026/03/16/en-direct-guerre-en-ukraine-kiev-ciblee-par-une-rare-attaque-de-drones-en-plein-jour-plus-de-200-engins-lances-par-la-russie-dans-la-nuit-selon-l-armee-de-l-air-ukrainienne_6671255_3210.html; https://t.me/u_now/193723

WAHLKAMPF IN UNGARN
In der ungarischen Hauptstadt Budapest fand ein Massenprotest gegen die Politik Orbans statt: Zehntausende Anhänger des Oppositionsführers Péter Magyar trafen sich auf einem mehrere Kilometer langen Demonstrationszug. Sie überfluteten das Stadtzentrum und säumten den Andrássy-Boulevard. https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-03-15/orban-and-his-rival-amass-supporters-for-pre-election-showdown .

Zum gleichen Zeitpunkt versammelte sich eine grosse Menge Anhänger von Premierminister Viktor Orban vor dem Parlament im Rahmen von Veranstaltungen zum Gedenken an den Jahrestag der ungarischen Revolution von 1848. Der noch amtierende Staatschef Viktor Orban sagte in Budapest vor einer grossen Menschenmenge: «Seht ihr das, Ukrainer? Seht ihr das, Zelenskyj? Das ist der tausendjährige ungarische Staat. Ukrainer, glaubt ihr, dass ihr uns mit einer Ölblockade, Erpressung und Drohungen gegen unsere Führer einschüchtern könnt? Besinnt euch und hört damit auf!» https://t.me/u_now/193669
Laut einer Umfrage hat Madyars Partei «Tisza» bei den bereits entschlossenen Wählern etwa 20 % Vorsprung auf Orbans Parteienbündnis. https://t.me/u_now/193658

KREML LACHT PARIS AUS
Die Financial Times erzählt, gestützt auf anonyme Quellen, wie sich Putins persönlicher Berater Juri Uschakow diplomatisch absolut unüblich gegenüber einer Delegation aus Frankreich verhielt:
Laut der Zeitung reisten Macrons diplomatische Berater Emmanuel Bonn und Bertrand Buchwalter am 3. Februar 2026 nach Russland, um ein europäisches Vermittlungsangebot zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine vorzuschlagen. Die französischen Beamten plädierten dafür, dass Moskau akzeptieren solle, dass Kyivs europäische Verbündete einen Platz am Verhandlungstisch erhalten sollten.
Als er das hörte, sagte Juri Uschakow den Franzosen auf Englisch wörtlich Folgendes: «Sorry, actually, no we don’t, fuck you» (Entschuldige, aber das tun wir nicht, fickt Euch / Geht zum Teufel). https://www.ft.com/content/c4fa2378-516b-4689-a4cf-69163ff2d31a

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