Japan erwägt die Möglichkeit, ukrainische Drohnen zur Verteidigung zu kaufen. Es geht um Systeme, die die Ukraine aktiv im Krieg einsetzt und die ihre Wirksamkeit unter modernen Kampfbedingungen bewiesen haben.
Die japanische Plattform Kyodo News schreibt: «Zwar ist auch der Kauf von Drohnen aus Israel eine Option, doch die japanische Regierung ist offenbar der Ansicht, dass die Beschaffung der unbemannten Luftfahrzeuge aus der Ukraine weniger umstritten wäre, angesichts der weit verbreiteten internationalen Kritik an den Aktionen des israelischen Militärs im Gazastreifen.»
Derzeit befinden sich die Konsultationen in einer frühen Phase, und eine endgültige Entscheidung über die mögliche Einführung oder den Kauf ukrainischer Drohnen wurde noch nicht getroffen.
Die Ukraine hat inzwischen elf Anfragen von europäischen Staaten und Nachbarländern des Iran bezüglich sicherheitspolitischer Unterstützung bei der Bekämpfung von Shaheds erhalten.
Zudem sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Saudi-Arabien am Kauf ukrainischer Abfangdrohnen interessiert.
Insbesondere das Interesse an den Anti-Shahed-Drohnen ist gross. Das FOTO zeigt das Bild der Bordkamera einer «Wild Hornet» Abfangdrohne, die sich von hinten einer Shahed-Drohne nähert.
Im Gegensatz zu Trump ist Israel an einer Zusammenarbeit mit der Ukraine bei der Abwehr von iranisch-russischen Shahed/Geran-Drohnen interessiert. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Ukraine gebeten, Gespräche über die Aufnahme einer Zusammenarbeit bei der Abfangung iranischer Drohnen zu führen.
Dies berichtet die israelische Publikation Ynet und der ukrainische Botschafter in Israel, Jewhen Kornijtschuk, bestätigte, dass eine entsprechende Anfrage gestellt wurde. Erste Gespräche sollen nächste Woche stattfinden.
Zur Erinnerung: Im Oktober 2022 richtete die Ukraine ein offizielles Gesuch an Israel, um die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Raketen- und Luftverteidigung aufzunehmen. Dies wurde von Israel abgelehnt und ein Jahr später bestätigte Netanjahu in einem Interview mit dem «Wall Street Journal», dass Israel weder Waffen noch eine Luftverteidigung an die Ukraine liefern werde. Er sagte damals, Israel befürchte, dass Waffen in der Ukraine beschlagnahmt und an den Iran weitergegeben werden könnten. https://militarnyi.com/uk/news/izrayil-do-ukrayiny-perehoplennya-droniv/
IRAN DROHT DER UKRAINE
Weil die Ukraine Staaten im Nahen Osten helfe, iranische Drohnen abzuwehren, ist die gesamte Ukraine zu einem «legitimen Ziel» für militärische oder terroristische Aktionen des Irans erklärt worden. Die Drohung veröffentlichte Ibrahim Azizi, der Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit des iranischen Parlaments.
Azizi schrieb auf «X» gegen die «gescheiterte» Ukraine und unter Berufung auf die UNO: «Durch die Bereitstellung von Drohnenunterstützung für das israelische Regime hat sich die gescheiterte Ukraine faktisch in den Krieg verwickeln lassen und ihr gesamtes Staatsgebiet gemäss Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen zu einem legitimen Ziel für den Iran gemacht.» https://x.com/Ebrahimazizi33/status/2032765438694682972
MILITÄRISCHE SCHLÄGE
Die erhöhte Produktion von ukrainischen Angriffsdrohnen und die immer zahlreicheren Drohnenpiloten der ukrainischen Armee führten in der Nacht auf den 14. März zu intensiven Angriffen auf Anlagen der russischen Föderation.
Bei der Kertschbrücke wurden zwei Fährschiffe angegriffen, die der russischen Armee dienten. Die «Slavianin» wurde ausser Betrieb gesetzt und die «Avangard» beschädigt.
Ein russischer Treibstoffzug wurde zwischen Tokmak und Troitske zum Stehen gebracht, nachdem die Lokomotive zerstört worden war.
In der Region Saporischschja wurde beim Dorf Nowomykolaivka eine Ansammlung von russischen Soldaten ins Visier genommen.
Eine Abschussanlage für «Iskander»-Raketen in der Nähe des Dorfes Vishneve wurde mit Langstreckendrohnen zerstört.
Das Radar «Nebo-U» in der Gegend von Guardiyskoe (Krim) und das Radar des S-300-Luftverteidigungssystems in der Nähe von Sadovoe (besetzter Teil der Region Donezk) wurden beschädigt.
Gemeldet wurden Schäden an der Infrastruktur des Militärflugplatzes «Maykop» (Republik Adygea, Russland).
Im russischen Krasnodarer Krai wurde die Infrastruktur des Hafens «Kaukasus» beschädigt.
Ein Tanker in der Nähe des russischen Hafens Noworossijsk wurde beschädigt.
Beschädigt wurde auch das Afipsky Ölraffineriewerk im russischen Krasnodar, welches 2,1% der gesamten russischen Raffinerie-Kapazitäten vereinte. Videos zeigen den Brand einer der Schlüsselteile der Anlage, wo das Rohöl zerlegt wird.
Erneut angegriffen wurde der Chemiebetrieb PAO «KuibyshevAzot»» in Tolyatti (Russische Region Samara).
Auch in der Nacht auf den 15. März ging die intensive Drohnen-Kampagne gegen das russische Militär und die sie unterstützende Wirtschaft weiter:
Auf der derzeit besetzten Halbinsel Krim wurde auf dem Berg Ai-Petri die Radaranlagen des Funktechnischen Bataillons der russischen Armee angegriffen. Die Anlage war bereits im letzten Jahr Ziel von Drohnenattacken.
Beim Ort Dovzhansky in der derzeit besetzten ukrainischen Region Lugansk wurde ein Munitionslager gesprengt. Die Russen hatten dort Raketen für die Luftverteidigung gelagert.
Im Vorort von Tichoretsk im russischen Krasnodar-Kraj ist aufgrund eines Drohnenangriffs ein Feuer auf einem Tanklager ausgebrochen. Es handelt sich um die Umschlaganlage für Erdöl «Tikhoretskaya».
Das für das russische Militär entscheidende Unternehmen «Silicon El» in Brjansk ist für mindestens sechs Monate stillgelegt. Diese Einschätzung veröffentlichte der ukrainische Generalstab nach der Auswertung des Angriffs vom letzten Dienstag.
Insbesondere wurde das Hauptproduktionsgebäude getroffen. Dort wurden integrierte Schaltungen für ballistische, Flugabwehr- und Lenkraketen verschiedener Typen hergestellt. Infolge des Angriffs kam es zu einem Feuer auf einer Fläche von etwa 1’000 m² mit anschliessender Zerstörung des Daches des Gebäudes.
Auch ein Lagerraum für Komponenten zur Herstellung von Schaltungen wurde getroffen. Die Fläche des Feuers betrug etwa 400 m². https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua
BELGIEN WILL KAPITULATION
Der belgische Premierminister Bart de Wever erklärte, dass die Europäische Union derzeit nicht in der Lage sei, Russland weder militärisch noch wirtschaftlich zum Rückzug zu zwingen, und schlug vor, direkte Verhandlungen mit dem Kreml aufzunehmen.
«Da wir Putin nicht mit Waffenlieferungen an die Ukraine drohen können und ihn ohne die Unterstützung der USA nicht wirtschaftlich ersticken können, bleibt nur eine Methode: einen Deal zu schliessen», sagte er.
Nach Ansicht von de Wever könnten die USA Europa ein für sie unvorteilhaftes Abkommen aufzwingen, falls die EU kein eigenes Verhandlungsmandat erhält.
Der Politiker hatte sich bereits früher gegen harte Massnahmen gegen Moskau ausgesprochen und Initiativen zur Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine blockiert. De Wever ist seit dem letzten Jahr Regierungschef in Belgien und ein führendes Mitglied der nationalistischen Flandern-Separatisten. https://t.me/uniannet/187514
PUTIN HAT ANGST
Putins Residenz «Bocharov Ruchey» in Sotschi wird in eine Sicherheitszone verwandelt. Der Sicherheitsdienst Russlands will eine drei Quadratkilometer grosse Fläche mit Drohnen- und Raketenabwehrgeschützen einrichten.
Ausserdem sind verschiedene Aktivitäten rund um die Villa verboten. Dazu gehört das Aufstellen von Transparenten, der Gebrauch von waffenähnlichen Gegenständen, die Reparatur von Autos und Motorrädern, die Tierhaltung sowie die Abfallentsorgung. Verboten werden ausserdem Drohnenflüge und das Anlegen von Booten in der Nähe von Putins Residenz. https://x.com/nexta_tv/status/2032895344368095392/photo/1
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