In einem Interview mit seinem Lieblingssender «Fox News» dementierte Trump, dass man die Ukraine um Hilfe wegen der Shahed-Drohnen angefragt habe. Er wies das Hilfeangebot der Ukraine zurück.
Wörtlich sagte Trump: «We are handling it ourselves. We know more about drones than anyone else. We actually have the best drones in the world.» / «Wir kümmern uns selbst darum. Wir wissen mehr über Drohnen als jeder andere. Wir haben tatsächlich die besten Drohnen der Welt».
Die Behauptung Trumps steht im Widerspruch zu einer Erklärung Zelenskyjs vom letzten Freitag, wonach Kyiv der Bitte Washingtons um Unterstützung beim Schutz von US-Militärstützpunkten in Jordanien zugestimmt habe. Und auch am 13. März sagte Zelenskyj, dass mehr als 10 Länder um Kiews Hilfe gebeten haben, darunter neben den USA, Saudi-Arabien, Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Dorthin habe man auch Spezialisten entsandt.
Gemäss der Nachrichtenagentur Bloomberg hat die US-Armee 10’000 KI-gestützte Merops-Abfangdrohnen, die ursprünglich für die Ukraine entwickelt wurden, in den Nahen Osten entsandt. Sie sollen dort bei der Abwehr iranischer Drohnenangriffe helfen. Die Drohnen kosten ein paar tausend Dollar und sind damit weitaus günstiger als der Einsatz von Raketenabwehrsystemen wie Patriot oder THAAD-Systemen, die pro Abfangvorgang über 4 Millionen US-Dollar kosten.
Gleichzeitig bestellte das amerikanische Verteidigungsministerium und mehrere Golfstaaten ukrainische Drohnen zum Abfangen von iranischen Shahed-Drohnen.
Die USA haben die Sanktionen gegen den Verkauf von russischem Öl für «vorläufig vier Wochen» bis zum 11.April aufgehoben, mit dem Ziel, den internationalen Rohölhandel zu stabilisieren.
Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj sagte darauf: «Die Lockerung der US-Sanktionen gegen russisches Öl könnte Russland rund 10 Milliarden Dollar für den Krieg gegen uns einbringen.»
Das amerikanische «Institute for the Study of War” (ISW) schreibt: «Die Entscheidung der USA, die Sanktionen – wenn auch nur vorübergehend – aufzuheben, wird es Russland ermöglichen, dringend benötigte Einnahmen zu erzielen, die die anfällige russische Kriegswirtschaft stärken werden.»
Damit würden frühere Prognosen über die wirtschaftlichen Schwierigkeiten bis hin zum Zusammenbruch der russischen Wirtschaft «hinfällig», schreibt das ISW.
Die «New York Times» kommentiert den Beschluss der US-Regierung: «Die Entscheidung war ein bedeutender Wendepunkt in den Bemühungen der USA, Russland für seinen Krieg in der Ukraine zu bestrafen.»
Führende US-Demokraten kritisierten die Trump-Regierung scharf für die Lockerung der Sanktionen gegen Russland und erklärten, dies sei geschehen, um einen Krieg zu entschärfen, den Trump selbst ausgelöst habe.
Der schwer beschädigte russische Gastanker «Arctic Metagaz» treibt zurzeit Im Kanal zwischen Sizilien und dem italienischen Festland. Das Wrack war ursprünglich mit 60’000 Tonnen Flüssiggas und rund 900 Tonnen Dieselöl beladen. Ein Teil der Ladung ging beim Drohnenangriff verloren, als am 4. März Drohnen ein mehrere Löcher in den Schiffrumpf rissen.
Das Schiff sei steuerlos, berichtet der Reporter der italienischen TV-Tagesschau «TG1». Eine unmittelbare Gefahr für die Umwelt bestehe jedoch nicht, hätten die italienischen Behörden versichert.
Die «Arctic Metagaz» gehörte zu Putins «Schattenflotte», die illegal Treibstoffe auf den Weltmeeren transportiert. Der Angriff mit Drohnen auf den LNG-Tanker erfolgte vor der libanesischen Küste. Weitere Details sind nicht bekannt.
Die Ukraine habe einen wirksamen Weg gefunden, die russische Luftabwehr zu durchbrechen. Deshalb werden in der nächsten Zeit die Angriffe auf Russland mit Marschflugkörpern der FirePoint-Marke «FP-5 Flamingo» zunehmen.
«Wir müssen Moskau angreifen», sagte der Ingenieur, Mitgründer und CEO der ukrainischen Drohnenfabrik «Fire Point».
Die russische Regierung lernt vom iranischen Regime, so wie General Mike Ryan die «Lernumgebung» des autoritären «RICN»-Blocks (RICN = Russland – Iran – China – Nordkorea) analysiert hatte (Siehe «Ukraine Aktuell vom 13.3.2026).
Im Iran sind die Internetverbindungen seit fast 150 Stunden unterbrochen – in Moskau seit Mitte dieser Woche. In vielen Zonen Moskau wurde das mobile Internet vollständig abgeschaltet und es gibt neu sogenannte «Whitelists». Das bedeutet, dass nur von der Zensurbehörde «Roskomnadzor» freigegebene Seiten über stationäre Internetverbindungen besucht werden können.
Nach der Ausschaltung des mobilen Internets beklagen sich Moskauer darüber, dass Zahlungen, Online-Karten, Lieferdienste, Taxis, Reservationen und vieles andere nicht mehr funktioniert. Über zwei Millionen Nutzer haben diese Woche Offline-Karten der niederländisch-russischen Suchmaschine «Yandex» gekauft und die Offline-Suchanfragen sind um 30 % gestiegen.
Was derzeit das alltägliche Leben beeinträchtigt, kann eine Übung sein im Vorfeld von anderen Ereignissen. Dazu gehören die Wahlen für die Staats-Duma (das «Parlament» Russlands) im Herbst, aber auch baldige Mobilmachungen für die russische Armee, um die Verluste in der Ukraine auszugleichen.
Die ukrainische Firma «Naftogaz» sorgte für den Transport von russischem Gas nach Europa. Doch im Mai 2022 – drei Monate nach dem Überfall Russlands – stoppte die russische Firma «Gazprom» (mehrheitlich im Besitz des russischen Staates) die Zahlungen für den Transport an «Naftogaz». Seitdem kämpft Naftogaz für die Bezahlung der russischen Schulden und nun bekam sie vor Gericht Recht.
Das Schweizerische Bundesgericht befand am 13. März 2026 abschliessend, dass Gazprom der Firma Naftogaz 1,4 Milliarden US-Dollar schuldet. (Der Prozess fand in der Schweiz statt, weil sich hier der Hauptsitz von Gazprom befand). Bereits im Juli 2025 hatten die Richter des «Zürcher Tribunals» aus der Schweiz, Schweden und Israel Gazprom zur Begleichung der Schulden verurteilt.
Im Frühling 2022 eroberten russische Truppen die ostukrainische Stadt Izium. Von dort wurden sie im Herbst 2022 von den ukrainischen Truppen vertrieben. Die Russen hinterliessen 447 Leichen, davon 414 Zivilisten. Unter den Zivilisten waren 194 Männer, 215 Frauen und 5 Kinder. Die meisten Menschen starben eines gewaltsamen Todes. Bei mehreren von ihnen wurden Folterspuren entdeckt. Bevor die Menschen erschossen wurden, hatte man sie in Metallcontainern festgehalten, mit Schlägen und Elektroschocks traktiert oder ohne Wasser und Essen gelassen.
Nach mehr als drei Jahren Untersuchung hat die ukrainische Staatsanwaltschaft 13 ukrainische Kollaborateure identifiziert, die an den Verbrechen beteiligt waren. Die Anklagen wurden nun den Betroffenen mitgeteilt. https://twitter.com/nafovoyager/status/2032514441191797122
UNGARN BEHÄLT GELD & GOLD
Ungarn hat diese Woche die gepanzerten Geldtransporter der Ukraine zurückgegeben. Beide waren beschädigt. Die beiden Fahrzeuge der ukrainischen Oschadbank Bank waren vor 8 Tagen mit ihrer siebenköpfigen Besatzung von ungarischen Polizisten überfallen und beschlagnahmt worden.
Die 40 Millionen Dollar, 35 Millionen Euro und 9 kg Gold, die ukrainischen Bürgern und Unternehmen gehören, befinden sich nach wie vor in Budapest. Eine rechtliche Begründung dafür gibt es bisher nicht. Die gepanzerten Fahrzeuge waren in einem Routinetransport zwischen der österreichischen Raffeisenbank in Wien und der Oschadbank in Kyiv unterwegs.
Ein Geldbote wurde nach einem Verhör ins Krankenhaus eingeliefert und erhielt keine medizinische Hilfe, bis er das Bewusstsein verlor. Der Budapester Minister für Transport sagte: «Wir werden ihnen das Geld nicht zurückgeben.» Der ukrainische Präsident Zelenskyj bezeichnete dies als «Banditentum». Die ukrainische Zentralbank nannte es internationale Erpressung.
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