Unter www.bit.ly/3whDOe4 kann der tägliche Newsletter «Ukraine Aktuell» kostenlos abonniert werden.
Unter www.ukraineaktuell.com sind alle Beiträge seit dem 24. Februar 2022 veröffentlicht und in vielen Sprachen dank eines Übersetzungstools lesbar.
Wer «Ukraine Aktuell» mit einer Spende unterstützen will, kann dies über «Buy Me a Coffee»: https://buymeacoffee.com/aldrovandi tun oder direkt über das Schweizer Bankkonto.
Die von Trump stark verstärkte Milizähnlich ICE («US Immigration and Customs Enforcement») geriet durch die Tötung der Amerikaner Renée Good und Alex Pretti in Minnesota in die Schlagzeilen. Nun führt ICE gross angelegte Razzien und Festnahmen von Ukrainern durch, die sich im Rahmen des Programms «Uniting for Ukraine (U4U)» in den USA aufhalten. Dies berichtet die BBC. Auch Ukrainer mit gültigen Dokumenten werden festgenommen. Einige von ihnen werden in Haftanstalten untergebracht, und in einigen Fällen wurde bereits das Deportationsverfahren eingeleitet.
Trump hatte noch im Juli 2025 versprochen, dass die ukrainischen Flüchtlinge bis zum Ende des Krieges im Land bleiben könnten. Wie BBC weiter schreibt, ist ein ukrainischer Staatsbürger in einer ICE-Haftanstalt in Miami gestorben. Die Umstände des Vorfalls werden derzeit untersucht.
Nach Schätzungen von Journalisten befinden sich derzeit etwa 200’000 ukrainische Flüchtlinge in den USA in einer prekären Situation, die theoretisch jederzeit aus dem Land ausgewiesen werden könnten. https://www.bbc.com/ukrainian/articles/cjenky1evqjo
Beim Angriff auf den russischen Hafen «Noworossijsk» im Krasnodar-Kraj wurden nicht nur Tankanlagen beschädigt – siehe «Ukraine Aktuell Nr. 1470» – sondern auch mehrere Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte. Dies wurde am Mittwoch nach der Analyse von Satellitenaufnahmen deutlich.
⚠️ Fregatte «Admiral Essen» (beschädigt);
⚠️ Fregatte «Admiral Makarov» (Zustand unklar);
⚠️ Minenabwehrschiff des Projekts «12700» (angeblich beschädigt).
⚠️ Minenabwehrschiff des Projekts «266ME» (Zustand unklar)
⚠️ Minenabwehrschiff des Projekts «266M» (Zustand unklar)
Der am 3. März vor der Küste Libyens in Brand geratene Flüssiggas-(LNG)-Tanker «Arctic Metagaz» ist nicht gesunken, wurde aber stark beschädigt. Bilder zeigen im mittleren Teil eine komplett weggesprengte Schiffsseite. Weshalb der «Schattenflotten»-Tanker in Brand geriet, ist weiterhin nicht bekannt.
Die Nachrichtenagentur «Reuters» spekulierte, dass dafür ukrainische Drohnen verantwortlich seien und die russischen Behörden suchen nach Beweisen für diese These.
«Russische Streitkräfte haben nach langwierigen Kämpfen vermutlich das gesamte oder den grössten Teil des Stadtgebiets von Pokrovsk eingenommen.» Das schreibt der amerikanische Kriegsbeobachter Chuck Pfarrer. Er weist daraufhin, dass die russische Armee schon oft wahrheitswidrig die Eroberung der Stadt behauptet hat. Aktuell würden die ukrainischen Truppen südlich der Autobahn M-30 und der Eisenbahnstrecke die russischen Truppen aufhalten.
Die russischen Soldaten versuchten, die Versorgungswege der ukrainischen Truppen abzuschneiden.
Chuck Pfarrer schreibt: «Die Ukraine bleibt in der Defensive und nutzt dabei das Gelände, ineinandergreifende Schussfelder, die Dichte an Drohnen und Minen, überlegene Kommando- und Kontrollstrukturen, bessere Ausbildung und extreme taktische Flexibilität.»
Bei einem Angriff auf eine britische Militäranlage in Zypern verwendete der Iran eine modifizierte Shahed-Drohne mit russischen Teilen. (Siehe «Iran Extra» vom 3. März)
Nun schreibt der ukrainische Journalist Anton Gerashchenko: «Es besteht die Möglichkeit, dass Russland Drohnen des Typs Shahed (russische Bezeichnung: Geran) an den Iran liefert. Der Iran hat bereits Interesse an russischen Modifikationen wie der Geran-3 und der Geran-5 gezeigt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um kostengünstige Marschflugkörper mit verbesserter Geschwindigkeit (bis zu 600 km/h) und Störfestigkeit.
Das Werk in der russischen Sonderwirtschaftszone Alabuga produziert derzeit über 500 Drohnen pro Monat und wird stetig erweitert. Experten weisen darauf hin, dass die Produktionsmenge in Alabuga es Moskau ermöglicht, modernisierte und kampferprobte Drohnenversionen nach Iran zu exportieren.»
Professor Michael MacKay von der London School of Economics (LSE) verweist darauf, dass Trump nun eine Art Quittung für einen strategischen Fehlentscheid erhält: «Trump weigerte sich, der Ukraine Tomahawk-Marschflugkörper zur Verfügung zu stellen, um Shahed-Drohnenfabriken auf dem Territorium des russischen Terrorstaates zu zerstören.
Jetzt liefern die russischen Terroristen Shahed-Drohnen in den Iran. Trump muss nun einzelne Drohnen im Wert von 25’000 Dollar mit Patriot-Raketen im Wert von 4 Millionen Dollar abschiessen.»
Am Mittwochabend sagte der amerikanische Kriegsminister Pete Hegseth, das US-Luftverteidigungssystem sei nicht in der Lage, alle iranischen «Shahed»-Drohnen abzufangen. Seiner Meinung nach stellen die iranischen Angriffsdrohnen eine grössere Bedrohung dar, als erwartet wurde.
Nach der Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 begann eine massive Umverteilung von Immobilien. Russische Eliten teilen Grossunternehmen, Immobilien, Ferienanlagen, Grundstücke und Bodenschätze unter sich auf. Juri Kowaltschuk, Arkadi Rotenberg, Konstantin Malofejew und andere prominente russische Persönlichkeiten, die zum Bekanntenkreis von Putin gehören, haben sich in diesem Prozess einen Namen gemacht.
Vor der Umverteilung wurden die ukrainischen Gesetze ausser Kraft gesetzt. Ab dann wurden Krimbewohner enteignet. 13’800 Menschen wurden potenzielle Opfer eines groben und illegalen Eingriffs in ihre Eigentumsrechte, nachdem russische Behörden einen bedeutenden Teil der Krim-Halbinsel zum «Grenzgebiet» erklärt und Bürgern ohne russische Staatsbürgerschaft den Besitz von Land dort verboten hatten.
Einer der ersten russischen Nutzniesser war der Putinfreund Juri Kowaltschuk, Miteigentürmer der Bank Rossija. Er stahl die Champagnerfabrik Novy Svet und das legendäre Weingut Massandra.
Michail Jakubtschik, ein Verwandter des Direktors des russischen Auslandsgeheimdienstes, Sergei Naryschkin, riss sich die Wein- und Cognacfabrik Koktebel unter den Nagel.
Ein weiterer Putin-Freund, der russische Geschäftsmann Arkadi Rotenberg, besitzt eine Datscha an der Krimküste. Seine Unternehmen bauten im Auftrag der russischen Regierung eine Brücke über die Strasse von Kertsch und realisierten Infrastrukturprojekte auf der Krim im Wert von Hunderten Milliarden Rubel.
Seit 2014 sind an der Südküste der Krim mehrere Orte entstanden, die mit Putin, dem Kreml-Hetzer Dmitri Medwedew und anderen hochrangigen russischen Politikern in Verbindung stehen.
• Russland will langen Irankrieg
• Wie Moskau Mullahs unterstützt
• Was Iran und Ukraine verbindet
• Explosionen in Sprengstoffwerk
• Erfolgreiche ukrainische Angriffe
• Stimmenkauf für Wahl in Ungarn
• Orbán verliert die Nerven
• J.D. Vance will Donbass aufgeben
• Ukraine reduziert USA-Abhängigkeit
• Alternative zu «Patriot» wird entwickelt
• Kriegsschiffe schützen Schmuggelflotte
• Viertgrösste Raffinerie stellt Betrieb ein
• Ukraine baut ihr Drohnenarsenal aus
• Verzweifelte russische Frontsoldaten
• UNGARN26: Anschlag verhindert
• Ziel: Maximal viele Russen töten
• Mehr russische Häfen unter Feuer
• Ukraine dominiert Krim-Himmel
• Schwedische Hilfe für Luftwaffe
• Messanger «MAX» warnt nicht
• Wirtschaftskrise vergrössert sich
• Gefragte ukrainische Drohnen
• Israel möchte zusammenarbeiten
• Iran droht mit Angriffen auf Kyiv
• Drohnenhagel gegen Russland
• Russische Chipfabrik stillgelegt
• Belgien will Deal mit Russland
• Sonderschutz für Putins Palast