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Zum ersten Mal seit August 2024 hat die ukrainische Armee mehr Gebiet zurückerobert, als Russland einnehmen konnte. Das gab Olexandr Syrskyj, Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, bekannt.
Seinen Angaben zufolge verloren die russischen Streitkräfte in den drei Wintermonaten 92’850 Soldaten durch Tod und Verwundung; das entspricht 1’031 Personen pro Tag.
Begünstigend war der Ausfall der Starlink-Kommunikation für die russischen Truppen und dass der Kreml die Verlangsamung der Kommunikation über Telegram angeordnet hatte.
Die Gegenangriffe der Ukrainer konzentrierten sich auf die Schnittstellen der Oblaste Dnipropetrovsk, Donezk und Saporischschja. Nach Angaben des ukrainischen Luftangriffskommandos haben die Soldaten neun Siedlungen in Richtung Oleksandrivka befreit.
In den letzten zwei Tagen gelangen der ukrainischen Armee Vorstösse in der Oblast Dnipropetrovsk im Süden der Ukraine. Befreit wurden Danylivka und Jehorivka. Die Orte Pryvilja und Zlahoda gehören nun zur umkämpften «Grauzone». Die russischen Invasoren kontrollieren nun nur noch einen kleinen Teil der Region um Saporischschja.
Der Kreml-Blogger «Rybar» hat für seine 1,5 Millionen Telegram-Abonnenten eine Karte veröffentlicht, welche die Vorstösse der ukrainischen Armee im Süden der Ukraine bestätigen. Im Text geht «Rybar» darauf nicht ein, aber sichtbar sind zwei grosse Vorstösse, die zu einer Kesselbildung führen können, in dem Einheiten der russischen Armee eingeschlossen werden können. Die Karte berücksichtigt die Aktivitäten vom 28. Februar und vom 1. März. Sie bestätigt Meldungen der ukrainischen Seite.
Der ukrainische Generalstab schreibt: «In der Nacht zum 2. März haben Einheiten der Streitkräfte der Ukraine im Rahmen der Reduzierung des militärisch-wirtschaftlichen Potenzials des russischen Aggressors den Ölterminal «Schescharis» und die Marinebasis «Noworossijsk» im Krasnodar-Kraj der Russischen Föderation angegriffen. Ein grossflächiger Brand auf dem Gelände wurde registriert.»
Damit wurde der Angriff bestätigt, der im «Ukraine Aktuell» Newsletter Nr. 1469 gemeldet worden war.
Nach vorläufigen Angaben haben Drohnen folgende Ziele beschädigt:
➡️ Kriegsschiffe;
➡️ das Radar-Lenksystem 30N6E2 des S-300 PMU-2-Komplexes «Favorit»;
➡️ das Flugabwehrsystem «Pantsir-S2»;
➡️ sechs von sieben Ölpumpstationen im Ölterminal «Schescharis».
Die Schäden am Terminal «Schescharis» sind so gross, dass die Anlage nicht mehr betriebsfähig ist.
Das ukrainische Verteidigungsministerium schreibt dazu: «Dies ist eine der wichtigsten Ölexportanlagen Russlands – ein strategischen Knotenpunkt im Schwarzen Meer, der mit dem Pipelinesystem von Transneft verbunden ist. Dieses Terminal ist der Motor sowohl der Wirtschaft als auch der Kriegsmaschinerie.»
Die Ukraine hat 1,5 Milliarden US-Dollar vom Internationalen Währungsfonds im Rahmen eines neuen Programms erhalten. Dies berichtete die ukrainische Ministerpräsidentin Julija Swiridenko.
Die erste Tranche ist bereits eingegangen. Laut der Premierministerin werden die Mittel für vorrangige Haushaltsausgaben und zur Unterstützung der finanziellen Stabilität verwendet.
Der Gesamtumfang des Programms beträgt 8,1 Milliarden US-Dollar.
Russland hat begonnen, die Ukraine Waffe «Produkt-30» anzugreifen. Das berichtet der militärische Nachrichtendienst der Ukraine (GUR).
Die neuen russischen Marschflugkörper wurde als billigerer und massenproduzierter Ersatz für die X-101 für die Bomber Tu-95 und Tu-160 entwickelt.
Sie hat eine geschätzte Flugweite von 1’500 km, eine Geschwindigkeit von 600–800 km/h und einen mächtigen Gefechtskopf mit einem Gewicht von 800 kg. Zur genauen Zielerfassung in Umgebungen mit elektronischer Kampfführung ist die Waffe mit dem Satellitennavigationssystem «Komet-M12» ausgestattet.
Putin hat ein vom russischen «Parlament» verabschiedetes Gesetz unterschrieben, das die Beschlagnahme von Wohnungen jenen Ukrainern erlaubt, die vor der russischen Besatzung geflüchtet sind. (Siehe Bericht in «Ukraine Aktuell Nr. 1387, Link am Ende des Artikels).
Aktuell gilt die Praxis, dass die Eigentümer dieser sogenannten «herrenlosen» Immobilien nicht einmal formal die Möglichkeit oder das Recht haben in die besetzten Gebiete zu reisen, und ihre Eigentumsrechte geltend zu machen. Der einzig mögliche legale Weg dahin geht über den Moskauer Flughafen Scheremetjewo, doch dort werden alle Besitzer von Wohneigentum «ausgefiltert» und zurückgewiesen.
Eine der Personen, die das unmittelbar zu spüren bekommt, ist die Mutter des bekannten ukrainischen Journalisten Illia Ponomarenko (@IAPonomarenko). Illia schreibt: «Unter denjenigen, deren Wohnung die Besetzer einfach in Besitz nehmen werden, ist auch meine Mutter. Sie wird unsere kleine Einzimmerwohnung verlieren, für die wir zwölf Jahre lang einen Kredit abbezahlt haben und die ich als Erwachsene vorzeitig abbezahlt habe, nachdem ich bereits nach Kyiv gezogen war und angefangen hatte, Geld zu verdienen. Das war’s.»
Die Wohnungen und Häuser werden Russen übergeben, welche neu in die besetzten Zonen einziehen oder Beamten, die für die Besatzungsverwaltung arbeiten. Damit sichert sich Putin eine Gruppe von Anhängern, welche bei allfälligen zukünftigen Wahlen in den besetzten Gebieten nützlich sein können.
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