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Die ukrainische Journalistin Yana Suvorova (FOTO links) wurde im besetzten Melitopol entführt, als sie 18 Jahre alt war. Nach einem Geheimprozess wurde sie wegen Terrorismus und Hochverrat zu 14 Jahren Haft verurteilt. Ihr Fall wurde unter Verschluss gestellt. Sie ist aus den Listen für Gefangenenaustausch verschwunden. Yana über ihre Haft: «Die Zelle ist kalt. Ratten laufen herum. Das Licht wird nie ausgeschaltet.»
Russische Gerichte stufen ukrainische Journalisten als Terroristen ein, um zu verhindern, dass sie in Gefangenenaustausche einbezogen werden. Russland hält derzeit 50 Journalisten in Haft – 29 davon sind Ukrainer. Russland blockiert ihren Austausch, versteckt sie vor der Öffentlichkeit und verurteilt sie zu jahrzehntelangen Haftstrafen.
Einer der Gefangenen ist Yevhen Ilchenko (FOTO Mitte). Er wurde im Juli 2022 entführt, mit Scheinhinrichtungen gefoltert, in einem inszenierten „Geständnis“ des Terrorismus gefilmt und dann zu Zwangsarbeit gezwungen – zum Graben von Schützengräben in der Nähe der Frontlinie. Ilchenkos Fall ist der erste seit fast 40 Jahren, in dem ein Journalist entführt, gefoltert und zu Zwangsarbeit gezwungen wurde, die einer Sklaverei gleichkommt. Derzeit wird er im Untersuchungsgefängnis von Taganrog unter ständiger Beleuchtung und unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten.
Eine weitere Journalistin ist Anastasiia Hlukhivska (FOTO rechts). Sie wird ohne Kontakt zur Aussenwelt festgehalten. Russland weigert sich, ihre Inhaftierung zu bestätigen. https://twitter.com/rshereme/status/2027480842822455297
LUFTVERTEIDIGUNG VERBESSERT
In letzter Zeit stürzen fast alle russischen Raketen ab, und die iranisch-russischen Shahed-Drohnen erreichen Kyiv immer seltener. Dies sei das Ergebnis einer Reform des Luftverteidigungssystems unter der Leitung des neuen ukrainischen Verteidigungsministers Mykhailo Fedorov.
Dies schreibt die Plattform «Crimean Wind» und beschreibt den Grund der Verbesserungen: Im ukrainischen Verteidigungsministerium wurde das System der Nachbetrachtung eingeführt. Nach jeder grösseren Attacke treffen sich Teams und führen eine Analyse durch, um herauszufinden, was verbessert werden kann: wo die Abfangjäger positioniert sind, wo die Schahid-Drohnen abgeschossen werden, auf welcher Flugbahn die ballistischen Raketen fliegen, wie die „kleine“ Luftverteidigung funktioniert und welche Folgen der Angriff hat. Ausserdem wurde ein elektronisches System eingeführt, das alles selbst effektiv analysiert. Mit der Umstrukturierung sinke die Zahl der Drohnen, die Kyiv erreichen und der Anteil der abgeschossenen Raketen steige mit jedem Angriff.
Am 4. September 2025 wurde hier das Projekt einer eigenentwickelten Rakete der ukrainischen Firma «FirePoint» mit dem Namen «FP-7» vorgestellt.
Heute wurden erstmals Videos des Starts von «FP-7» gezeigt. Die Rakete ist für die Zerstörung von Zielen in einer Entfernung von bis zu 200 km mit einer Kampfkopf mit einem Gewicht von 150 kg ausgelegt. Die maximale Fluggeschwindigkeit beträgt 1500 m/s, und die Wahrscheinlichkeit einer Abweichung überschreitet nicht 14 m. Der Start erfolgt von bodengestützten Startanlagen aus.
Wann die Massenproduktion beginnt, wurde nicht mitgeteilt.
Ukrainische Flugkörper erreichen immer entferntere Ziele in der russischen Föderation. Die Gründe sind die Ausschaltung russischer Luftabwehrsysteme sowie Neuentwicklungen und Verbesserungen bei ukrainischen Drohnen, Marschflugkörpern («Flamingos») und Raketen.
Am Freitagabend wurden in der Russischen Föderation über acht Regionen der «Raketenalarm» verhängt. Zum ersten Mal dabei waren die Oblast Swerdlowsk und die Region Perm. Dazu gehörten auch Gebiete, die mehr als 1’200 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt sind.
Noch nicht im Alarmplan sind die Städte Moskau und St. Petersburg.
Auf dem Territorium Russlands sollten mehrere regionale Staaten entstehen. Nur dann kann die Welt sich sicher fühlen. Das sagte Kyrylo Budanov, ehemaliger ukrainischer Geheimdienstchef und aktuell Leiter des Präsidialbüros von Volodymyr Zelenskyj.
Budanovs Hauptaussagen:
Seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine vor 12 Jahren ist Russland in jeder Hinsicht ärmer geworden: wirtschaftlich, politisch und demografisch.
Selbst nach dem Ende der Kampfhandlungen sollten die Sanktionen gegen Russland nicht aufgehoben werden.
Die eingefrorenen russischen Vermögenswerte und der Grossteil der zukünftigen Einnahmen sollten für Reparationen und den Wiederaufbau der Ukraine verwendet werden.
Man sollte nicht auf den Sturz von Putin hoffen – es ist notwendig, das Verschwinden Russlands als Imperium zu erreichen.
Putins Politik unterscheidet sich nicht wesentlich von der Politik der zaristischen oder sowjetischen Ära. Daher sollte man nicht erwarten, dass sich Russland aufgrund interner Faktoren ändern wird.
In Russland haben sich interne Probleme angehäuft, es kann die Ukraine nicht besiegen. Daher ist es an der Zeit, den Krieg zu beenden. Ob die russische Führung das versteht, ist eine andere Frage.
Ich habe nicht gehört, dass die USA irgendwelche konkreten Fristen für das Ende des Krieges festgelegt haben.
Bekanntlich ist Budanov Mitglied der ukrainischen Verhandlungsgruppe, daher spiegeln seine Aussagen die Position Kyivs im Kontext internationaler Konsultationen über das Ende des Krieges und die zukünftige Sicherheitsarchitektur wider.
Andrej Subow ist ein russischer Historiker, Politikwissenschaftler, Theologe, Kommentator, prominente Persönlichkeit des öffentlichen Lebens und der Russisch-Orthodoxen Kirche. Bis 2023 war er Vizepräsident der «Partei der Volksfreiheit», die aber von der russischen Justiz aufgelöst wurde. In dieser Partei waren unter anderem der ermordete Boris Nemzow oder die ehemaligen politischen Gefangenen Wladimir Kara-Murza und Ilja Jaschin engagiert.
Nun sagt der russische Historiker Andrej Subow, Putin habe alles in Russland zerstört, alle Ersparnisse für den Krieg ausgegeben, die für die Entwicklung Russlands hätten verwendet werden können, und nichts erreicht – Russlands Ruf sei ruiniert.
Nach Putins Misserfolg stehen die Russen vor einem langen und schwierigen Prozess, einschliesslich der Wiederherstellung ihrer Psyche und der Wiederherstellung der Wirtschaft. Er fügt hinzu, je früher die Russen aufwachen, desto eher werden sie aus der Katastrophe herauskommen können.
Eine russische Drohne versuchte, sich dem französischen Flugzeugträger «Charles de Gaulle» vor der Küste Schwedens zu nähern. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag in der Nähe des Hafens von Malmö.
Die Drohne stieg von Bord des russischen Funkaufklärungsschiffes «Zhigulevsk» auf, das zu diesem Zeitpunkt die Meerenge durchquerte.
Das russische Schiff wurde von der schwedischen Marine überwacht, was es ermöglichte, sofort auf den Start der Drohne zu reagieren.
Das Militär setzte elektronische Kriegsführung ein, um das Signal der Drohne zu stören, als diese in Richtung des Flugzeugträgers abstieg. Nach der erfolgreichen Neutralisierung der Bedrohung begannen die schwedischen Kriegsschiffe, das «Zhigulevsk» zu verfolgen, und begleiteten den russischen Aufklärer ausserhalb der Hoheitsgewässer des Landes.
Vor einer euphorisch applaudierenden Masse und dem Diktator Kim Jong-un im Ledermantel defilierten nordkoreanische Soldaten im Stechschritt an einer Parade. Das besondere an dieser Militärdemonstration: Einige Eliteeinheiten trugen neben der nordkoreanischen Flagge die ebenfalls blau-weiss-rote Fahne Russlands vor sich her.
Das ukrainische Aussenministerium hat diese Aktionen mit folgenden Worten kommentiert:
«In dieser Propaganda-Farce fehlen mindestens 6’000 nordkoreanische Soldaten, die an diesem Tag nicht in Pjöngjang marschierten. Sie starben achttausend Kilometer von zu Hause entfernt in einem illegalen Angriffskrieg, mit dem sie nichts zu tun haben.»
Organisiert vom «Ukrainischen Verein in der Schweiz» findet heute Samstag in der Schweizer Hauptstadt eine nationale Solidaritätskundgebung statt.
Die Kundgebung beginnt um 14 Uhr in der Schützenmatte und führt zum Bundesplatz.
Die Aktion wird von einem breiten Bündnis unterstützt. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund – SGB und folgende Parteien haben zur Teilnahme aufgerufen: Evangelischen Volkspartei (EVP), Grünliberale Partei (GLP), Grüne Partei der Schweiz.
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