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Solidaritätsdemonstrationen für die Ukraine am 24. Februar 2026.
DER UKRAINISCHE PLAN
Der neue Verteidigungsminister der Ukraine Mychajlo Fedorov hat die Ausrichtung der Verteidigung in drei Punkten zusammengefasst:
📍Den Luftraum schliessen – 100%ige Erkennung von Luftbedrohungen und mindestens 95%ige Abfangrate von Raketen und Drohnen.
📍Den Feind zu Lande, zu Wasser und im Cyberspace stoppen – mehr als 200 eliminierte Besatzer für jeden Quadratkilometer.
📍Russland die Ressourcen für den Krieg entziehen – Öleinnahmen abschneiden.
AN- UND AUSSICHT DES GENERALS
General Valerii Zaluzhnyi, Botschafter im Vereinigten Königreich und ehemaliger Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, hat in einem YouTube-Video seine Position zum Krieg Russlands gegen die Ukraine dargelegt:
Derzeit verfügt kein Land über genügend militärische Macht, um den Krieg zwischen Russland und der Ukraine] irgendwie zu beenden.
Da Russland seine politischen Ziele nicht erreichen kann und die Ukraine sich weigert zu kapitulieren, verstärkt Russland die Angriffe auf Infrastruktur, Energiesysteme, Verkehrsknotenpunkte und andere wichtige Elemente der Regierungsführung und Lebenserhaltung.
Die Kriegsstrategie zielt also weniger darauf ab, Gebiete zu erobern, als vielmehr darauf, die Ressourcen und Fähigkeiten des Feindes zu erschöpfen, um seine Ziele zu erreichen.
All dies geschieht vor dem Hintergrund der zu erwartenden Destabilisierung der alten Weltordnung. Verstärkt wird dies noch durch die Politik der USA, sich nicht an internationale Rechtsrahmen zu halten, was zur endgültigen Zerstörung des bestehenden internationalen Systems führen könnte.
Unter anderem vertiefen diese Schritte der USA die Widersprüche innerhalb der NATO und führen zu einer Verringerung sowohl der tatsächlichen Wirksamkeit des Bündnisses als auch der koordinierten Hilfe für die Ukraine.
Russland nutzt diese Situation, um Sanktionen zu reduzieren, seinen militärisch-industriellen Komplex auszubauen, notwendige Technologien anzuhäufen und zusätzliche Unterstützung von China zu erhalten.
Russland lädt die Ukraine zu Verhandlungen ein und beginnt gleichzeitig einen Krieg gegen Frauen, Kinder und ältere Menschen und zwingt sie, in kalten Städten zu frieren, in der Hoffnung auf eine schnelle Kapitulation.
Angesichts der zunehmenden Spannungen und der Intensität des Zermürbungskrieges muss eine Lösung gefunden werden, die nicht nur die aktuelle geopolitische Lage nicht beeinträchtigt, sondern auch die Grundlage für den zukünftigen Frieden bildet – basierend auf der Stärke potenzieller Fähigkeiten und nicht auf Verpflichtungen.
Wir brauchen technologische Allianzen, in denen Länder ihre Ressourcen, Technologien und ihr Innovationspotenzial mit uns bündeln, um einen gemeinsamen strategischen Vorteil zu erzielen und dadurch die Macht potenzieller Chancen zu erlangen.
Gerade als die Ukraine des vierten Jahrestages des Beginns der brutalen russischen Invasion gedenkt, sendet Viktor Orbán einen Brief an den Präsidenten des Europäischen Rates, um ihn darüber zu informieren, dass Ungarn von nun an beabsichtigt, «jede Entscheidung, die der Ukraine günstig ist», zu blockieren.
Die europäische Ausgabe des US-Magazins «Politico» schreibt: «Orbán befindet sich im eigenen Land in der Defensive – in den Umfragen vor der Wahl am 12. April liegt er etwa 8 Prozentpunkte hinter seinem Rivalen Péter Magyar. Deshalb greift er zwei seiner Lieblingsfeinde im Ausland an: Brüssel und den ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyj.»
Eigentlich hätte am Dienstag das 90 Milliarden Euro Paket der Europäischen Union unterzeichnet werden sollen, aber das war wegen der Blockade Ungarns nicht möglich. Doch beim Besuch in Kyiv am 24. Februar sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen das Geld trotzdem zu. Sie sprach zudem von einem «Winter-Energiepaket» in Millionenhöhe. «Wir werden den Kredit auf die eine oder die andere Weise liefern. Wir haben mehrere Optionen und werden sie nutzen.»
Roberta Metsola, Präsidentin des Europäischen Parlaments, veröffentlichte eine Foto auf dem mehrere führende Europa-Politiker demonstrativ das 90-Milliarden Euro-Paket für die Ukraine mit ihrer Unterschrift unterstützen und schreibt dazu: «Ich habe gerade im Namen des Europäischen Parlaments das 90-Milliarden-Euro-Hilfspaket für die Ukraine unterzeichnet.»
Die Ziele des Pakets: Aufrechterhaltung der grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen; Stärkung der Verteidigung der Ukraine; Schutz unserer gemeinsamen Sicherheit und Freiheit; Erreichung eines echten und dauerhaften Friedens; Verankerung der Zukunft der Ukraine in Europa.
Just signed the €90 billion Ukraine Support Loan on behalf of @Europarl_EN.
• To shore up essential public services running • To keep Ukraine's defence strong • To safeguard our shared security & freedom • To achieve a real & lasting peace • To anchor Ukraine’s future in… pic.twitter.com/WFDU6bZHbr
107 Staaten haben am 24. Februar in der UNO für dauerhaften Frieden gestimmt.
Russland und folgende Staaten haben dagegen gestimmt: Belarus/Weissrussland; Burkina Faso; Burundi; Cuba; Nordkorea; Eritrea; Iran; Mali; Nicaragua; Niger; Sudan.
(KOMMENTAR: Wie wäre es, wenn bürgerliche und linke Politiker diese Länder auf die Liste jener Staaten setzen würden, die keine Entwicklungs- oder andere Hilfe erhielten?)
Die USA haben sich zusammen mit 50 anderen Ländern der Stimme enthalten.
Der ukrainische Aussenminister Andrii Sybiha schrieb: «Für uns ist dies nicht einfach nur eine weitere Abstimmung. Es ist eine Bestätigung dafür, dass die Ukraine nicht allein ist – und dass die Grundsätze der UN-Charta nach wie vor Bedeutung haben. Wir danken allen 107 Mitgliedstaaten, die diese klare Botschaft unterstützt haben.»
Der Schriftsteller Anders Åslund merkt an: «Die USA sind kein Land mit westlichen Werten mehr.»
Als die ukrainischen Städte im November 2025 andauernd dem russischen Terror ausgesetzt waren, reagierte die US-Regierung nicht. Anders war das, als ukrainische Drohnen am 14. November den russischen Hafen von Noworossijsk angriffen und dort Tank- und Pipelineanlagen beschädigten. Getroffen wurden damals zwei Tanker, die zu Putins Schattenflotte gehörten. Beschädigt wurden ausserdem ein Terminal des kasachischen «Kaspischen Pipeline-Konsortiums», an dem die amerikanischen Firmen Chevron und Exxon beteiligt sind. Die ukrainische Botschafterin in den USA, Olga Stefanishyna enthüllte bei ihrer Ansprache zum vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine: «Wir haben vom US-Aussenministerium gehört, dass wir davon Abstand nehmen sollten, amerikanische Interessen anzugreifen.»
Auf eine Anfrage der «Financial Times» zu dieser Enthüllung reagierte das US-Aussenministerium nicht.
Der ukrainische Journalist Illia Ponomarenko schreibt zum gestrigen vierten Jahrestag des Krieges: «Die US-Regierung entsandte keinen einzigen Vertreter zu den offiziellen Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der vollständigen Invasion Russlands in der Ukraine und gab auch über ihre Botschaft in Kiew kein einziges Wort ab – nicht einmal eine diplomatische Standardfloskel. Das alles ist zu diesem Zeitpunkt einfach nur tragisch.»
Sir William Felix „Bill“ Browder ist ein britischer Unternehmer der Fondsgesellschaft Hermitage Capital Management und Menschenrechtsaktivist. Er gilt seit 2007 als scharfer Kritiker der Politik Putins. Nun hat sich Browder gegen die Aussage des US-Aussenministers Marco Rubio gewandt, der den russischen Ukrainekrieg als «sinnlos» bezeichnet hatte.
Browder: «Es ist keineswegs sinnlos, dass die Ukraine sich verteidigt. Sinnlos ist es, dass Russland angreift und versucht, Grenzen neu zu ziehen. Es ist kein sinnloser Krieg. Es ist eine sinnlose russische Aggression gegen die Ukraine.
Ich wünschte, er [Rubio] würde seine vorgetäuschte neutrale Haltung aufgeben und sagen, was wirklich wahr ist: Es ist ein sinnloser Angriffskrieg, den Wladimir Putin gegen die Ukraine organisiert hat.»
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