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Die ukrainischen Verteidiger machen in der Südukraine weiterhin Gelände gut, aber im Osten verstärken die Russen ihre Angriffe.
Die ukrainischen Verteidiger haben Vyshneve und einen Teil von Verbove befreit und rücken vor. Sie sollen mehr als 200 Quadratkilometer wieder unter ukrainische Kontrolle gebracht haben. Gelungen ist dies ukrainischen Elitebrigaden, die aus der Region Pokrovsk abgezogen wurden. Mit den Vorstössen im Süden hat die ukrainische Armee das Vordringen der russischen Truppen in Richtung Saporischschja verhindert. Begünstigt wurden die Operationen durch das Chaos in der russischen Armee, das durch den Wegfall von Starlink- und Telegram-Kanälen entstanden war.
Durch den Abzug der Elitesoldaten aus Myrnohrad und Pokrovsk ist dort die Situation noch schwerer geworden. Die ukrainischen Analysten von «DeepState» schreiben, dass sich die «Geschichte von Myrnohrad dem Ende zuneigt». Auch in Pokrovsk kontrollieren die ukrainischen Verteidiger nur noch kleine Teile im Norden der Stadt.
Ausserdem sind russische Truppen in der Region Sumy vorgedrungen und haben die Grenzdörfer Charkiwka, Komarivka, Bila Bereza und Sydorivka besetzt. Alle Dörfer befanden sich zuvor in einer Grauzone und bestehen nur aus einigen Dutzend Häusern. Die AFU hat die Situation bestätigt und verstärkt ihre Präsenz in dem Gebiet. Der Geländegewinn beträgt rund 20 Quadratkilometer.
Führende europäische Geheimdienste glauben nicht an ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine im Jahr 2026. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und zitiert mehrere, namentlich nicht genannte Mitarbeiter von verschiedenen Geheimdiensten. Die wichtigsten Erkenntnisse:
Russland wolle den Krieg nicht schnell beenden, sondern seine unveränderten Ziele erreichen. Dazu gehöre auch die Absetzung von Volodymyr Zelenskyj und die Umwandlung der Ukraine in eine neutrale «Pufferzone» zwischen Russland und dem Westen.
Russland benötige keinen schnellen Frieden, weil das Land – im Gegensatz zu vielen Meldungen – nicht «am Rande des Zusammenbruchs» stehe.
Die Vorstellung, dass ein Gebietsabtritt im Donbass einen schnellen Frieden bringen würde, sei falsch. Solche Zugeständnisse wären für Moskau höchstens der «Beginn echter Verhandlungen», bei denen Moskau neue Forderungen stellen würde.
Moskau versuche, die Verhandlungen in zwei Richtungen aufzuteilen – eine über das Ende des Krieges und eine über bilaterale Abkommen zwischen Russland und den USA. Mit der US-Richtung verbunden sei die Vorstellung, dass die Sanktionen aufgehoben würden.
Das amerikanische «Institute for the Study of War» (ISW) sieht den Friedensprozess weiterhin blockiert und macht dafür in erster Linie den Kreml verantwortlich. Das ISW schreibt:
«Die Ukraine bietet weiterhin erhebliche Zugeständnisse an, um den Friedensverhandlungsprozess voranzubringen, darunter auch Kompromisse in Bezug auf territoriale Zugeständnisse.
Russische Beamte signalisierten, dass Russland sich nicht nur mit territorialen Zugeständnissen zufriedengeben würde, und bekräftigten ihr Bekenntnis zu den ursprünglichen Kriegszielen Russlands, zu denen auch die Auflösung des NATO-Bündnisses gehört.»
Mit der Informationskampagne wolle Putin die russische Bevölkerung auf eine umfassende Mobilisierung vorbereiten, meinen die Analysten des ISW, «da Russland offenbar Schwierigkeiten hat, seine Verluste in der Ukraine mit den bestehenden Mechanismen zur Streitkräftegenerierung zu ersetzen.» https://x.com/TheStudyofWar/status/2024339593051431228
KYJV HAT SICH BEFREIT
«Der russische Präsident kann den Krieg nicht gewinnen, fürchtet aber den Frieden», schreibt das Magazin «The Economist» und weist darauf hin, dass die Ukraine ihrerseits den Einfluss der USA auf ihr Handeln reduziert hat.
📍 Die ukrainische Führung wird ihre Position bezüglich der besetzten Gebiete nicht aufgeben, denn das wäre eine strategische Katastrophe.
📍 Die Möglichkeiten der USA, die Ukraine zur Annahme ungünstiger Friedensbedingungen zu zwingen, sind erschöpft.
📍 Waffenlieferungen werden über Europa geleitet, die Abhängigkeit von amerikanischen Geheimdiensten hat abgenommen und die Finanzierung ist geschrumpft.
📍 Im Falle eines Abkommens mit US-Sicherheitsgarantien müsste das Dokument vom Senat ratifiziert werden und da ist die Fraktion jener Politiker stark, welche die Unabhängigkeit der Ukraine unterstützen.
📍 Auch Putin befindet sich durch den Krieg gegen die Ukraine in einem selbstverschuldeten Dilemma.
📍 Die Chancen, dass seine Armeen in der Ukraine etwas erreichen, das er als Sieg bezeichnen kann, schwinden.
📍 Und selbst wenn ein Friedensabkommen zustande käme, drohten die Folgen innerhalb Russlands eine wirtschaftliche und politische Instabilität herbeizuführen, die Putins Pläne, sich einen Platz unter den «grössten Zaren der Geschichte» zu sichern, zunichtemachen würde.
US-Präsident Trump hat die Sanktionen gegen Russland wegen dessen Aggression gegen die Ukraine offiziell um ein weiteres Jahr verlängert. Sie trägt den Titel: «Fortsetzung des nationalen Notstands in Bezug auf die Ukraine». https://public-inspection.federalregister.gov/2026-03501.pdf
Mit der neuen Verordnung werden eine Reihe von Sanktionen gegen Russland weiter gelten, die durch Verordnungen der US-Präsidenten in den Jahren 2014, 2018 und 2022 eingeführt wurden.
Die ersten Sanktionen verhängte US-Präsident Barack Obama am 6. März 2014. Sie befahl, die Einfrierung des Vermögens einer Reihe von Personen, die «die demokratischen Prozesse und Institutionen in der Ukraine untergraben, ihren Frieden, ihre Sicherheit, ihre Stabilität, ihre Souveränität und ihre territoriale Integrität bedrohen und zur Veruntreuung ihrer Vermögenswerte beitragen.» Obama reagierte damit auf die Annexion der Krim durch Russland am 20. Februar 2014.
Die Sanktionsliste wurde anschliessend während der ersten Präsidentschaft Trumps verlängert und während der Amtszeit von Joe Biden mehrmals aktualisiert.
WER DIE RUSSEN BELIEFERT
Eine grosse Anzahl der Komponenten in russischen Raketen und Drohnen stammen aus dem Westen, aus China, Japan und Korea. Eine Analyse von abgeschossenen und abgestürzten Flugkörpern der letzten vier Jahre ergab eine Rangliste der Anzahl Firmen, welche pro Land zur russischen Aufrüstung beitragen:
📍 Die 209. Demonstration für Frieden in der Ukraine findet am 21. Februar auf dem Friedensplatz um 10:30 Uhr in Darmstadt statt.
📍 In Zürich gibt es am 24. Februar um 18 Uhr eine Demonstration vom Helvetiaplatz bis zum Bürkliplatz mit anschliessender Kundgebung.
📍 In Berlin finden ein Marsch und eine Demonstration am 24. Februar statt. Marsch 18:00–19:00 Uhr, Route: Lustgarten → Brandenburger Tor. Demonstration: 19:00–20:00 Uhr Brandenburger Tor.
📍 In Stuttgart findet am 24. Februar am späten Nachmittag ein Marsch für die Ukraine durch die Innenstadt statt.
📍 In Oberhausen gibt es am 24. Februar um 18 Uhr eine Kundgebung auf dem Saporischschja-Platz mit Ansprache von Bürgermeister Werner Nakot.
📍 In Bern findet am 28. Februar um 14 Uhr eine Demonstration von der Schützenmatte zum Bundesplatz statt mit anschliessender Kundgebung.
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