
#UKRAINE AKTUELL Nr. 1460 (21.2.2026 / 8Uhr)
• Wichtige Raketenfabrik getroffen
• Schläge tief im Innern Russlands
• Chaos in der russischen Armee
• Ungarn blockiert Europas Hilfe
• Ukraine setzt Kampfroboter ein
• Demos für Ukraine-Solidarität
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ANKLAGE FÜR SOLOWJOW
«Zelenskyj wird sich nicht beruhigen, bis er vernichtet ist. Bis er zerquetscht ist wie ein Stück … Ich möchte nicht live im Fernsehen fluchen. Aber er muss vernichtet werden.
Beachten Sie, dass wir dies seit dem ersten Tag des Krieges hätten tun können, es aber aus humanitären Gründen nicht taten. Als wir aber begannen, das Energiesystem zu zerstören, wurde uns plötzlich klar, dass unsere Fähigkeit zur Vergeltung ihre Fähigkeit, uns zu schaden, bei Weitem übersteigt.
Ausgehend davon würde ich gerne all denen in die Augen schauen, die immer wieder sagen: „Lasst uns Gnade walten lassen” und ähnliches. Nein, wir müssen den Feind gnadenlos vernichten.
Und all diese Geschichten, die manche Leute zu verbreiten versuchen, über „Fleischwellen“-Angriffe, über eine wahnsinnige Zahl unserer Opfer. Natürlich gibt es Verluste, und das Leben jedes Soldaten ist heilig, so wie das Leben jedes einzelnen Menschen. Aber das ist Krieg.
Wir können den Westlern erklären, dass unsere Möglichkeiten grenzenlos sind. Wir können die Truppen Nordkoreas erneut auf unsere Seite holen. Ich denke, dass es dort einige willige Leute gibt. Auch aufgrund der aktuellen Ereignisse.
Oder die Volksrepublik China. Ich schliesse nicht aus, dass auch dort einige Schritte möglich sind. Zumindest an der Heimatfront, um unsere Soldaten für den Einsatz an der Front freizustellen. Es ist doch klar, dass wir über unbegrenzte Ressourcen verfügen, während ihnen die Ukrainer ausgehen.
Aber wenn Zelenskyjs Hauptziel die totale Vernichtung des ukrainischen Volkes ist und das ukrainische Volk sich damit abgefunden hat, dann sollte das ukrainische Volk sich der Konsequenzen bewusst sein.
Dabei gibt es dort immer noch einige Menschen, die einen klaren Kopf haben und verstehen, dass der Versuch, Russland schrecklichen Schaden zuzufügen, uns zu einer Art Zorn führen wird, der alles in seinem Weg auslöschen wird, wie es in unserer Geschichte schon immer der Fall war. Wir werden gnadenlos kämpfen.
Ukrainer, sagt nicht, ihr seid nicht gewarnt worden. Ihr habt eine einfache Wahl: Entweder ihr stürzt eure kriminelle Regierung und lebt in Frieden, oder ihr sterbt, nachdem eure Regierung euch an die Front geschickt hat.
Aber die Frage ist: Wofür?
Wir wissen, wofür wir kämpfen. Unsere Ziele sind heilig. Wir sind Russen, Gott ist mit uns – und wer ist mit euch?
Müsst ihr das Schicksal von Sodom und Gomorra wiederholen? Schaut euch eure Regierung an. Schaut euch diejenigen an, die euch unterstützen. Wagt es nicht einmal zu erwähnen, dass ihr irgendeine Art von religiösen Feiertagen habt.
Diejenigen, die über euch herrschen, sind Teufel. Und ihr, Ukrainer, wenn etwas in euch noch an eure grosse Geschichte als Teil des russischen Reiches erinnert und ihr dem wahren Glauben, dem orthodoxen Glauben, folgt, dann habt ihr eine Chance, gerettet zu werden.
Andernfalls wählen Sie den Tod. In erster Linie den Tod Ihrer Seele. Machen Sie weiter so. (…)
Hören Sie auf zu schwafeln. Sie müssen für ihre Sünden büssen. Sie müssen für den Verrat an ihrer Religion büssen. Sie müssen für den Verrat an ihrer Geschichte büssen. Deshalb werden wir keine Gnade mit Ihnen haben.
Ihr seid der Gnade nicht würdig. Ihr werdet in der Hölle schmoren, ihr Abschaum, ihr werdet in der Hölle schmoren.
Glaubt ihr, diese Dinge können vergessen werden? Niemals, niemals!
Seid ihr eine christliche Nation? Schaut euch doch selbst an, was für Christen seid ihr? Ihr seid Teufel. Wir sollten uns nichts vormachen, sie alle sollten vernichtet werden. Wir sollten aufhören, Mitleid mit euch zu haben. Ich habe dieses Gejammer so satt. Ich habe in der Ukraine niemanden gesehen, der mit den Einwohnern von (russischem) Kursk mitgefühlt hat, also hört auf, euch zu bemitleiden.»
Gesprochen wurden diese Worte am Wochenende von Wladimir Solowjow, Moderator und Kreml-Propagandist im ersten russischen Fernsehen. Zur besten Sendezeit – ohne Unterbruch.
Roger Köppel, ein ehemaliger Schweizer Journalist, heute ein Kreml-Schreibtischtäter, hatte Solowjow im April 2023 als «blitzgescheit und lustig» bezeichnet.
Nach meiner Meinung hat sich Solowjow mit diesem Statement einen Platz auf der Anklagebank beim kommenden Kriegsverbrecherprozess in Den Haag verdient. So wie damals der Nazi-Propagandist Julius Streicher in Nürnberg. (Quelle für Solowjows Hassrede: https://www.youtube.com/watch?v=qGY-LhNICOY&list=PLLWQyEN3YRo7bpdyPlWscpvx2O8qSu0T1)

RUSSEN FOLTERN SOLDATEN
Die russische Armee kennt für die Bestrafung ihrer Soldaten verschiedene brutale Methoden. Dazu gehören Folter durch Schläge, Demütigung, Aushungern, sexuelle Qualen und Kälte.
Es gibt neue Beweise für die brutalen Methoden in der russischen Armee. Auf den beiden Bildern links und in der Mitte sind zwei Soldaten sichtbar, die in einer schneebedeckten Landschaft fast nackt mit roten Klebebändern an Bäume gefesselt sind. Beide Männer stehen schon länger in dieser Position und zittern vor Kälte. Video: https://x.com/i/status/2017875755883999535
Ein weiteres Video zeigt einen Mann, der an einem Seil an Händen und Füssen festgebunden an einem Baum aufgehängt wird. Ein bei ihm stehender Mann schleudert den angebundenen Mann immer wieder gegen den Baumstamm und schlägt ihn mit einem Knüppel. Video: https://x.com/i/status/2017888176098975911
Was den drei Männern zur Last gelegt wird, geht aus den Videos nicht hervor.
OSINT schreibt dazu: «Die Ukraine kämpft nicht nur dafür, die Ukrainer von der Besatzung zu befreien, sondern auch dafür, ein Regime zu entlarven, das die Freiheiten und das Leben seines eigenen Volkes ebenso missachtet wie das der Ukrainer. Trotz der Bemühungen des Kremls, die Realität zu verzerren, geht es in diesem Krieg nicht um Ethnizität oder Sprache. Es geht um Würde, Verantwortlichkeit und das Recht, ohne Angst vor der eigenen Regierung zu leben.» https://x.com/UKikaski/status/2017888176098975911

15 TOTE BUS-PASSAGIERE
In Ternowka in Dnipropetrowsk griffen am Sonntag zwei russisch-iranische Shahed-Drohnen einen Bus mit Bergarbeitern an. Die erste Drohne attackierte den fahrenden Bus. Der Fahrer verlor die Kontrolle und das Fahrzeug knallte in einen Zaun.
Die Passagiere begannen auszusteigen und sich gegenseitig zu helfen. In diesem Moment explodierte bei ihnen die Ladung einer zweiten Drohne. Der Anschlag forderte das Leben von15 Menschen und verletzte fünf weitere unterschiedlich schwer. Die Betroffenen waren Mitarbeiter der Firma «DTEK Pavlogradugol».
«Ukraine News» schreibt: «Wir erinnern daran, dass der Einschlag auf die zivile Infrastruktur erfolgte — ein Bus, in dem sich Menschen befanden, wurde in Brand gesetzt. Der Angriff forderte das Leben friedlicher Bewohner.»
https://t.me/c/1293062352/131136 ; https://t.me/u_now/189436

WINTER ALS WAFFE = VERBRECHEN
Der litauische Aussenminister Kęstutis Budris hat die Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs – IStGH/ICC – aufgefordert, neue Haftbefehle gegen die Russische Föderation wegen massiver Angriffe auf kritische und zivile Ziele in der Ukraine auszustellen.
«Diese systematischen Angriffe, die ganz klar darauf abzielen, die Bevölkerung der Ukraine mitten im Winter ohne Strom, Heizung und Wasser zurückzulassen, können nur als bewusste Absicht zur physischen Vernichtung der Ukrainer als Gruppe gewertet werden». Gemäss dem Eintrag auf der Webseite der litauischen Regierung machte Budris darauf aufmerksam, dass solche Aktionen Russlands in der Ukraine nach litauischer Auffassung mit dem Verbrechen des Völkermords gleichzusetzen und als solches zu untersuchen seien.
Zur Erinnerung: Im März 2023 erliess der IStGH/ICC einen internationalen Haftbefehl gegen Putin und die russische «Kinderbeauftragte» Maria Lwova-Belowa wegen der illegalen Verschleppung von Ukrainern und ihrer Kinder aus den besetzten Gebieten nach Russland. https://www.urm.lt/naujienos/141/del-nesiliaujanciu-rusijos-ataku-pries-ukrainos-civiline-ir-energetine-infrastruktura-k.-budrys-kreipesi-i-tarptautinio-baudziamojo-teismo-prokurorus:45518; https://hromadske.ua/viyna/258681-lytva-prosyt-mks-rozsliduvaty-udary-rf-po-enerhoobyektakh-ukrayiny-iak-zlochyn-henotsydu
RUSSLAND IST HOCHRISIKO
Die Europäische Union hat Russland auf ihre «Hochrisiko»-Liste für Geldwäschebekämpfung gesetzt. Auf dieser Liste sind bisher nur Iran, Nordkorea und Afghanistan. Dies bedeutet verstärkte Sorgfaltspflichten bei allen Transaktionen zwischen der EU und Russland, höhere Compliance-Kosten, langsamere Zahlungen und eine strengere Überwachung russischer Banken und Unternehmen.
Kyrylo Shevchenko, ehemaliger Chef der ukrainischen Zentralbank listet die «erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen» auf:
🔺Grenzüberschreitende Zahlungen können Tage statt Stunden dauern,
🔺die Handelsfinanzierung wird teurer,
🔺die Kreditkosten steigen, da die Risikoprämien für Vertragsteilnehmer zunehmen.
Für Russland, das bereits mit Ölpreisobergrenzen und Exportrabatten zu kämpfen hat, schränkt dies Kapitalzuflüsse und ausländische Investitionen weiter ein. https://x.com/KShevchenkoReal/status/2017591445859819909
POLEN WURDE ANGEGRIFFEN
Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine war das benachbarte Polen bereits mehrfach Ziel von grossen Cyberattacken russischer Hacker.
Der letzte grosse Angriff wurde Ende Dezember registriert, als Schneestürme in Polen tobten. Die Hacker versuchten, Hunderttausende von Menschen ohne Wärme und Licht zu lassen. Mehr als 30 Energieobjekte wurden angegriffen, darunter ein Heizkraftwerk, das 500’000 Verbraucher versorgt. Aber der Schutz funktionierte gut.
Über den Angriff informierte am Freitag das staatliche polnische «Computer Emergency Response Team». Die Hackerangriffe seien «rein destruktiver Natur» gewesen, heisst es in dem Bericht, der sie mit Brandstiftung vergleicht. Für die Angriffe sei vermutlich Russlands Inlandsgeheimdienst verantwortlich.
Eine Analyse des slowakischen Cybersicherheitsunternehmens ESET brachte die Cyberoperationen ebenfalls mit Russland in Verbindung, allerdings nicht mit dem russischen Inlandgeheimdienst, sondern mit einer Hackereinheit des russischen Militärgeheimdienstes.

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