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Kaja Kallas, die ranghöchste Diplomatin der EU («Aussenbeauftragte»), gehört innerhalb der Europäischen Union zu den entschlossensten Verteidigerinnen der Ukraine. Das machte sie auch am Freitagabend mit einem Statement deutlich:
«Russland unternimmt keine Schritte in Richtung Frieden, sondern begeht im Gegenteil Kriegsverbrechen – es greift Personenzüge, Energieinfrastruktur, Krankenhäuser, Schulen und Wohngebäude an und nutzt den Winter als Waffe.
Als Reaktion darauf startet die EU das grösste Winterhilfepaket der Geschichte für die Ukraine: Hunderte zusätzliche Generatoren, Notfallausrüstung, neue Energieunterstützung im Wert von mehreren Dutzend Millionen Euro. Der Gesamtfonds hat bereits 1,6 Milliarden Euro überschritten.
Gleichzeitig wird der Druck auf Russland erhöht: Einführung des 20. Sanktionspaket, ein Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine, weitere Listungen von Russen in die EU-Sanktionen sowie ein Einreiseverbot für russische Kämpfer in den Schengen-Raum.
Die EU arbeitet weiter an Sicherheitsgarantien, baut Ausbildungsmissionen aus, unterstützt die ukrainische Verteidigungsindustrie und den Weg der Ukraine zur EU-Mitgliedschaft. „Wir werden da sein.“
Russland hat diesen Krieg begonnen – und es wird unweigerlich zur Rechenschaft gezogen werden: Die ersten 10 Millionen Euro wurden bereits für die Einrichtung eines Sondergerichtshofs für das Verbrechen der Aggression bereitgestellt.» https://www.youtube.com/watch?v=MRjdFFi4HTk
LONDON TUT NIX GEGEN TANKER
Laut BBC befinden sich derzeit mindestens acht Tanker, die wegen des Transports illegaler russischer Ölexporte sanktioniert wurden, auf dem Weg durch den Ärmelkanal. Dies geschieht ungehindert, obwohl die britische Regierung erklärt hat, dass die Bekämpfung der sogenannten «Schattenflotte» eine Priorität sei.
Die britische Regierung hat versprochen, neue, «entschlossenere» Massnahmen gegen Schiffe der Schattenflotte zu ergreifen. In diesem Zusammenhang berichtet die BBC, dass Beamte eine Rechtsauskunft erhalten haben, die bestätigt, dass diese Tanker geentert und beschlagnahmt werden können.
Diese Befugnis wurde jedoch noch nicht ausgeübt. Am Freitagmorgen zeigte die Schiffsverfolgungswebsite MarineTraffic, dass acht von Grossbritannien sanktionierte Tanker derzeit den Ärmelkanal durchqueren, während vier weitere Tanker offenbar aus der Nordsee in Richtung der Passage unterwegs sind. (Die GRAFIK zeigt die Situation am 30.1.2026 um 11:30 Uhr) https://www.bbc.com/news/live/cy8yw4y7dw9t
STARLINK-DROHNEN GREIFEN AN
Die russische Armee hat ihre Starlink-gestützten Drohnenangriffe auf die ukrainische Logistik massiv verstärkt. In den letzten 24 Stunden wurden Dutzende von Angriffen registriert, darunter auch Angriffe auf zivile Busse und Züge.
Eine der Hauptziele sind die Logistikzentren im Gebiet Dnipropetrowsk sowie Lastwagen, die auf Autobahnen unterwegs sind. Videos zeigen mehrere brennende Fahrzeuge.
Rechercheure von «OSINT» haben aufgezeigt, über welche Wege Starlink-Module nach Russland gelangen.
Trotz Sanktionen und der öffentlichen Erklärung von SpaceX, dass Russland keine Lieferungen erhalte, gelangen Starlink-Terminals über Parallelimporte aus Drittländern ins Land. Genutzt werden drei Methoden:
Transit unter Nutzung der Länder des Nahen Ostens, Zentralasiens und Asiens;
Aktivierung von Terminals über Konten, die ausserhalb Russlands registriert sind;
Legalisierung von Ausrüstung durch fiktive oder verfälschte Erklärungen.
Eine der verwendeten Routen der «Emaross Group FZE» läuft über das Dubai World Central in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Bischkek in Kirgistan. Diese Route wurde bereits bei anderen
Reexporten nach Russland genutzt.
Ein charakteristisches Detail ist die bewusste Manipulation der Zollklassifizierung: Die Starlink-Ausrüstung wird auf dem Frachtbrief als „Router und Adapter“ mit dem HS-Code 87089900 deklariert, der Autoteilen und nicht Telekommunikationsgeräten entspricht. Diese Praxis ist weit verbreitet, um die Aufmerksamkeit von Zoll- und Aufsichtsbehörden beim Transport sensibler Technologien zu verringern.
Am 29. Januar behauptete der russische Aussenminister Sergej Lawrow, dass die Krim und der
Donbass ein Recht auf «Selbstbestimmung» haben und sich Russland anschliessen können. Lawrow wollte damit den Überfall auf die beiden ukrainischen Landesteile und deren Besetzung rechtfertigen. Er sagte, dass Russland der UNO einen entsprechenden Antrag stellen werde.
Dieser Interpretation von «Selbstbestimmung» erteilte der UNO-Generalsekretär António Guterres am Freitag eine Absage: «Es gibt zwei wichtige Grundsätze. Der erste Grundsatz ist die territoriale Integrität von Staaten. Der andere Grundsatz ist die Selbstbestimmung der Völker… Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass der Grundsatz der Selbstbestimmung nicht auf die Krim und den Donbass angewendet werden kann, sodass in dieser Situation der Grundsatz der territorialen Integrität der Ukraine Vorrang hat», sagte Guterres. https://x.com/DzisMaksym/status/2017155178261057704 ; https://t.me/Crimeanwind/93161
PUTIN IST NEGATIV TOP
Wie stehen die Ukrainer und die Bewohner anderer Länder zu den Führungsspitzen der USA, Chinas und Russlands? Dies wollte die weltweit tätige soziologische Vereinigung «Gallup International» mit einer Umfrage in 61 Ländern von 64’097 Personen wissen.
➡️ 22% der Ukrainer haben eine positive Einstellung zum US-Präsidenten. 47% haben eine negative und 25% eine «sehr negative» Einstellung zu Trump, was einer Ablehnung von 72% entspricht.
➡️ 40% der Ukrainer haben eine negative und weitere 40% eine «sehr negative» Einstellung zum chinesischen Staatsführer Xi Jinping. Somit beträgt die Ablehnung 80%. 10% haben eine positive Einstellung und 10% wollen sich nicht festlegen.
➡️ 99% der befragten Ukrainer lehnen Putin ab. Der Kreml-Führer schneidet auch international am schlechtesten ab: Etwa zwei Drittel der Befragten in 58 Ländern haben ein negatives Image von Putin. Am schlechtesten wird er in Nordeuropa, Estland, Südkorea, den Niederlanden, Polen, Japan und Spanien wahrgenommen. Positiver wahrgenommen wird der Kriegstreiber in Serbien, Indien, Aserbaidschan, Südafrika, Thailand, Armenien, Kenia, Mexiko, Malaysia und Ecuador. https://www.ratinggroup.ua/news/eoy-2025-pol1
KASPAROVS WORTE
Garry Kasparov, ehemaliger Schachweltmeister und Gegner des faschistischen Putin-Regimes, sagt: «Russland verliert an Einfluss, aber nicht wegen Maduro, nicht wegen den Iranern, nicht wegen Syrien, sondern weil die Ukraine überlebt hat. Punkt.
Der Hauptgrund, warum Putin seinen früheren Einfluss verloren hat, ist, dass die Ukraine sich geweigert hat zu kapitulieren, sich verteidigt hat und bewiesen hat, dass Putin nicht allmächtig ist. Das ist ganz klar.» https://x.com/DakdaR22/status/2016589370917081246/photo/1
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