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Die Energiesituation in der ukrainischen Hauptstadt bleibt weiterhin schwierig. Mehr als 800’000 Abonnenten bleiben in Kyjv ohne Strom. Dies sagte der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal. Hilfe sei auf dem Weg: «Heute sind bereits zwei Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in der Hauptstadt eingetroffen. In der nächsten Woche erwarten wir die Lieferung von zwei weiteren solchen Anlagen».
Über 90 Heizstellen des Staatlichen Dienstes für Notsituationen arbeiten in Kyjv rund um die Uhr. Zusätzliche Heizzelte wurden direkt in den Höfen von Mehrfamilienhäusern aufgestellt, damit die Hilfe so nah wie möglich bei den Menschen ist.Tagsüber sind über 600 Rettungskräfte im Einsatz.
In Kyjv sind mehrere Zelte aufgebaut und es wurden Räume in Häusern geschaffen, in denen die Menschen sich aufwärmen und ihre Mobiltelefone aufladen können. Ausserdem werden in diesen sogenannten «Unverwüstlichkeitszentren» warme Speisen und Getränke verteilt.
Angesichts der jede Nacht stattfindenden Angriffe der russischen Armee wurde das Angebot in diesen Zelten ausgebaut: Bewohner können dort im Falle einer Notsituation oder aus medizinischen Gründen auch übernachten.
Die ukrainische Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko bezeichnete die zu Ende gehende Woche als die schwierigsten sieben Tag seit Beginn des Überfalls Russlands im Februar 2022. Sie besuchte in Kyjv «Unverwüstlichkeitszentren», die in Zelten untergebracht sind. (Verschiedene Quellen)
UKRAINE GIBT NICHT NACH
Die russische Delegation verlangte bei den Gesprächen in Abu Dhabi ultimativ den Rückzug ukrainischer Soldaten aus den ukrainischen Gebieten im Donbass-Becken. Der Versuch Russland, am Verhandlungstisch zu erreichen, was die Armee seit vier Jahren nicht schafft, wird von der Ukraine zurückgewiesen.
Volodymyr Zelenskyj sagte am Sonntag gegenüber den Präsidenten von Litauen und Polen: «Wir haben sehr viele problematische Fragen, meine Position zu den Territorien ist unverändert. Die Ukraine wird unter keinen Umständen ihr Territorium an Russland abtreten: Wir müssen einen Kompromiss finden.» https://t.me/u_now/188736; https://t.me/Crimeanwind/92935
KRIEG IST FÜR PUTIN EXISTENZIELL
Russland ist wegen der damit verbundenen finanziellen und politischen Kosten nicht in der Lage, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Dies sagte der finnische Präsident Alexander Stubb.
Laut Stubb hat Putin alle seine strategischen Ziele verfehlt, darunter die Übernahme der Ukraine, die Verhinderung der NATO-Erweiterung und den Ausbau seiner Macht. Alexander Stubb: «Die Leute sagen, dass Russland den Krieg fortsetzen will, weil es mehr Territorium will. Das ist Unsinn. Russland muss den Krieg fortsetzen, weil dieser Krieg für Putin zu gross ist, um zu scheitern.»
"PUTIN FACES EXISTENTIAL THREAT"
Finnish President Alexander Stubb has indicated that Russia lacks the capacity to end the war with Ukraine because of the financial and political costs involved, rather than simply focusing on territorial gains.
Am Wochenende haben ukrainische Drohnen weitere Stromverteilstationen in Russland angegriffen. In der Folge fiel in mehreren Städten und Regionen, vor allem nahe der ukrainischen Grenze, die Energieversorgung aus.
Zu diesen von der Ukraine verursachten Ausfällen, fällt die Energieversorgung in Russland aber auch aus systemischen Gründen aus.
Ein Beispiel nennt «Exilenova Plus»: «In Murmansk fielen nur fünf Masten aus – und das reichte aus, um einen Teil der Region mehrere Tage lang ohne Strom zu lassen. Die russische Energiewirtschaft hat keine Reservekapazität. Keine Reservewege, keine zusätzliche Übertragungskapazität. Abgenutzte Netze + schwierige Wetterbedingungen + minimale Reserven = grosse Stromausfälle.»
Die «Moscow Times» – vom Kreml als «ausländischer Agent» bezeichnet – schreibt: «Die fünf Strommasten in der Region Murmansk, deren Einsturz zu einem Stromausfall in der Hauptmarinebasis der russischen Nordflotte geführt hat, waren über 40 Jahre alt, teilte der Untersuchungsausschuss mit. Die Behörde präzisierte, dass dies die maximale Betriebsdauer sei, nach deren Ablauf die Konstruktionen alle fünf Jahre einer technischen Überprüfung unterzogen werden müssten. Zwei Masten wurden 1966, zwei weitere 1982 und einer 1988 errichtet.»
Tim Vogel schreibt zum Thema Stromversorgung in Russland: «Das alles hat einen gemeinsamen Nenner: Wartung, Investitionen, Ersatzteile, Modernisierung. Dinge, die nicht nach aussen knallen, sondern innen funktionieren müssen. Nur ist der Kreml seit Jahren damit beschäftigt, Milliarden in einen Angriffskrieg zu stecken, statt in Rohrnetze, Umspannwerke und Kraftwerke. Gleichzeitig zeigen selbst nüchterne Finanzmeldungen, dass Russlands Haushalt unter Druck steht: sinkende Energieeinnahmen, steigende Ausgaben, Defizite.»
Es gibt ein System des Transports auch von illegalen Gütern zwischen Deutschland und Russland. Dieses Schmuggelnetzwerk hat die Recherche-Gruppe der deutschen Zeitung «Bild» aufgedeckt und mit der Schlagzeile «So gelangen sanktionierte Waren von Berlin nach Moskau» publiziert.
Ausgangspunkt ist ein Logistikunternehmen, welches Ende 2022 von zwei ehemaligen Managern der RusPost GmbH, einer Tochtergesellschaft der staatlichen russischen Post, gegründet wurde. «Bild» nennt den Namen dieses neuen Unternehmens nicht.
Diese Logistikfirma organisiert den Transport von Deutschland nach Weissrussland und Russland. Aufgabestelle für die entsprechenden Pakete sind existierende russischen Läden in Deutschland. Dabei werden allerdings nicht Etiketten eines russischen Unternehmens verwendet, sondern solche des usbekischen Staatsunternehmens: «UzPost», obwohl «UzPost» in Deutschland offiziell nicht tätig sein darf.
«Bild» verschickte mithilfe dieser Logistikfirma zu verschiedenen Zeitpunkten fünf Pakete. Sie waren mit elektronischen Bauteilen und einem Peilsender gefüllt und hatten als Ziel Moskau. Alle Pakete kamen nach ihrer Lastwagenreise von Deutschland über Polen und Weissrussland ohne eine einzige Kontrolle in Moskau an.
Am Samstag wurde in Beijing der einflussreiche General Zhang Youxia, stellvertretender Vorsitzender der Zentralen Militärkommission der Volksrepublik China, verhaftet. Zusammen mit ihm wurde ein weiterer General, Liu Zhenli, festgenommen. Die Ermittlungen gegen den obersten General und Politbüromitglied Zhang Youxia erfolgen wegen des Verdachts auf «schwere Verstösse gegen Disziplin und Recht».
Gemäss der Nachrichtenagentur «Bloomberg» treffen die Entlassungen die höchsten Ränge der Militärmacht und erweitern Chinas grösste Säuberungsaktion unter Generälen seit dem Ende der chaotischen Herrschaft Mao Zedongs im Jahr 1976. Mit der Verhaftung der beiden führenden Generäle hat Xi Jinpin alle Führungsmitglieder des Zentralen Militärrates bis auf eine Ausnahme in den letzten Monaten ausgeschaltet.
Vor der Verhaftung habe es einen versuchten Militärputsch gegeben, mit dem Ziel Xi Jinping zu stürzen. Deshalb seien die zwei wichtigen Generäle zusammen mit ihren Familien und bis zu 3’000 Militärangehörige festgenommen worden. Die Verhaftung weiterer Militärs wurde bisher nicht bestätigt.
Das «Wall Street Journal» (WSJ) schreibt, dass diese Ereignisse laut chinesischen Quellen zu starken Turbulenzen innerhalb Chinas geführt haben. Staatsführer Xi Jinpin vermute, dass die Verbündeten von Youxia und Zhenli möglicherweise Truppen nach Peking führen und einen Putsch durchführen könnten.
Die WSJ-Quellen sagen: «Dies ist nicht nur eine Säuberung, in der KPCh findet ein Sturm statt, es ist ein Putsch.» und «Xi hat grosse Angst, dass die Truppen nach Peking marschieren könnten. Er hat allen Einheiten befohlen, an ihren Standorten zu bleiben, und alle Bewegungen verboten.» Die Situation aktuell sei die angespannteste seit der Gründung der Volksrepublik China.
Arnaud Bertrand, ein mit der Situation in China bestens vertrauter Investor, mahnt zur Zurückhaltung bei der Beurteilung. Offenbar sei General Zhang Yuxia festgenommen worden, weil er sich nicht als treuer Verbündeter von Xi Jinpin erwiesen und die Korruption in der chinesischen Armee nicht entschlossen bekämpft habe. Aus diesem Grund habe die chinesische Führung in ihrer Begründung die Formulierung verwendet, General Zhang Yuxia habe die Befehlskette «mit Füssen getreten». Vermutungen, dass Yuxia «Atomgeheimnisse an die USA weitergegeben» habe, bezeichnete Betrand als absurd.
Ob diese Säuberungswelle einen Einfluss auf die militärischen Beziehungen zwischen China und Russland hat, ist zurzeit unklar.
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