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Die «Frankfurter Rundschau» berichtet unter dem Titel «Blamage für Putins Armee» über das neuste mit Erfolg eingesetzte Robotersystem der ukrainischen Armee. Mit einem ferngesteuerten und auf KI-Basis funktionierenden rollenden Maschinengewehr sei es gelungen, russische Angreifer während sechs Wochen fernzuhalten, ohne dabei Opfer beklagen zu müssen. Das Gerät heisst «DevDroid TW 12,7» und wurde von der ukrainischen Firma «DevDroid» entwickelt.
Das unbemannte Bodenfahrzeug, nicht grösser als ein Aufsitzrasenmäher, ist mit einem M2-Browning-Maschinengewehr im Kaliber 50 ausgestattet und wird aus einer Entfernung von bis zu 24 Kilometern von einem Soldaten ferngesteuert.
Alle zwei Tage wurde das Geräte für ca. 4 Stunden zur Wartung knapp 4 km hinter die Front bewegt.
Videos zeigen, wie sie sich das Gerät im Einsatz dank künstlicher Intelligenz über unwegsames Gelände bewegt und mehrere schnelle Salven in Richtung russischer Stellungen abfeuert. Eingesetzt wird es im vordersten Frontabschnitt und ersetzt Stellungen, die gewöhnlich von drei bis sechs Soldaten gehalten werden.
Die Ukraine will ein neues umfassendes Luftverteidigungssystem und nennt es «Anti-Drohnen-Dom». Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj: «Es wird einen neuen Ansatz für den Einsatz von Luftverteidigungssystemen durch die Luftstreitkräfte geben — das betrifft mobile Feuergruppen, Abfangdrohnen und andere Mittel der „kleinen“ Luftverteidigung. Das bisherige System wird transformiert.»
Die Erklärung gab Zelenskyj nach einem Treffen mit dem neuen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorov (FOTO) ab. Fedorov, der vor seinem jetzigen Amt «Minister für digitale Transformation» war, gilt als Beschleuniger der ukrainischen Drohnen- und Kampfroboter-Industrie. Er sagte zum neuen Projekt: «Unsere Aufgabe ist es, einen Anti-Drohnen-Kuppel über der Ukraine zu errichten, der die Bedrohung bereits beim Anflug zerstören wird.»
Als Umsetzer für die neue «Himmel-Kuppel» wurde Pawlo Jelizarow ernannt. Sein offizieller Titel lautet: «Stellvertretende Kommandeur der Luftstreitkräfte».
In der ukrainischen Stadt Sumy protestierten Bewohner gegen den immer wieder auftretenden Strommangel. Ihr Protest richtet sich insbesondere gegen die Stromabschaltpläne, die sie als ungerecht empfinden. Die Demonstranten blockierten eine Strasse bis der Leiter der regionalen Staatsverwaltung von Sumy eintraf.
Dieser erklärte, dass es weiterhin Notabschaltungen gibt. Das Ende dieser Periode sei nicht bekannt. https://t.me/uniannet/184129
Die Feuerwehr von Sumy machte darauf aufmerksam, dass seit Anfang des Jahres fünf Menschen in Wohnbereichen ums Leben kamen. Diese auffällige Häufung von Bränden sei die Folge des unvorsichtigen Umgangs mit Feuer; überlasteter oder defekter Stromnetze, Verstösse gegen die Regeln der Benutzung von Ofenheizungen und Heizgeräte und unbeaufsichtigter Kerzen, Gasgeräte und Elektrogeräte. https://t.me/dsns_sumy/25398
GROSSANGRIFF ERWARTET
Die in der Ukraine ansässigen Botschaften haben eine Warnung über einen massiven Beschuss in naher Zukunft erhalten. Ab sofort gelte der höchste Gefahrenlevel «Rot». Den diplomatischen Mitarbeitern wurde geraten, Notstromquellen sowie Vorräten an Nahrung, Wasser und Medikamenten vorzubereiten.
Die letzte derartige Warnung erfolgte vor knapp zwei Wochen. Danach schlug eine russische ballistische Rakete vom Typ «Oreschnik» in der Nähe von Lwis/Lemberg ein.
Festgestellt wurde, dass zwei strategische Tu-95- Bomber einen Flug vom Fernen Osten zu den Flugplätzen «Engels» oder «Olenya» in der Nähe der Ukraine durchführen.
Volodymyr Zelenskyj hatte schon am Sonntag gewarnt, dass ein möglicher Angriff auf Umspannwerke in der Nähe von Atomkraftwerken stattfinden könnte. Diese Ziele seien deshalb gefährlich, weil die russischen Raketen als nicht sehr zielsicher gelten.
Der russische Generalstab meldet drei erfolgreiche Fernangriffe:
➡️ In der Nacht zum 19. Januar trafen die ukrainischen Streitkräfte einen Drohnenlagerplatz der Russischen Föderation im vorübergehend besetzten Luhansk.
➡️ In der russischen Krasnodar-Kraj wurde ein Tanklager des Tuapse-Ölraffineriekomplexes getroffen.
➡️ In der russischen Region Belgorod wurde die Ölbasis «Oskolneftesnab» getroffen. Ein Tank vom Typ wurde vollständig zerstört, sechs weitere wurden schwer beschädigt.
Weitere Angriffe meldeten unabhängige ukrainische Militärblogger:
➡️ In Syktyvkar, der Hauptstadt der russischen Republik Komi, wurden mehrere Transformatoren und Stromverteilstationen beschädigt, so dass die Stromversorgung weitgehend ausfiel.
➡️ In der aktuell besetzten Region Donezk in Chimars wurde die Industriezone und ein 220/110/10kV Umspannwerk angegriffen.
➡️ Im Sejmski-Bezirk in der russischen Region Kursk ist ein Heizkraftwerk in Flammen aufgegangen. Die Strom- und Wasserversorgung sind ausgefallen, schreiben Russen in sozialen Medien. Zuvor hatte das Kriegsministerium berichtet, dass in der Region drei Drohnen abgeschossen wurden.
In der vom staatlichen TV übertragenen Sendung «Moskau – Kreml – Putin» des Kreml-Propagandisten Pawel Zarubin sagte Putin: «Ihr werdet sehen, es wird schnell gehen, bald werden sie alle zu Füssen des Meisters stehen und sanft mit dem Schwanz wedeln. Alles wird sich fügen. (…) Europa überliess die Sicherheitspolitik jahrzehntelang dem US-Aussenministerium und schnitt sich von billiger russischer Energie ab, um die eigenen Länder zu deindustrialisieren. Wenn Trump Grönland mit Gewalt annektieren will, hat Europa nun keine realistische Alternative mehr als scharfe Proteste oder die Eskalation eines Wirtschaftskrieges, der den eigenen Ländern nur noch mehr schaden wird als der Stellvertreterkrieg in der Ukraine. Am Ende bleibt ihnen nur die Möglichkeit, das Knie zu beugen und Washington zu gehorchen – das ist das Endergebnis ihrer Entscheidung, Vasallen zu werden.» Original auf: @zarubinreporter (Telegram), Übersetztes Video bei https://x.com/afshinrattansi/status/2013207507293061607
TRUMP WILL PUTIN IM «FRIEDENSRAT»
Trump will – anstelle internationaler Organisationen wie der UNO – einen von Staatschefs privat geführten «Friedensrat» gründen. Um teilzunehmen, gibt es zwei Voraussetzungen: Der Staatschef muss von Trump persönlich eingeladen werden und die Teilnahme kostet eine Milliarde US-Dollar. Die Idee wird der US-Präsident Gerüchten nach am Donnerstag in Davos am Weltwirtschaftsgipfel (WEF) vorstellen.
Am Montagabend wurde Trump von US-Reportern darauf angesprochen: Auf die Frage, ob Putin zum „Friedensrat“ eingeladen wurde, antwortete Trump: «Ja, er wurde eingeladen.» Auf die Frage, was er von der Aussage des französischen Präsidenten Macron hält, dass er dem Friedensrat nicht beitreten werde? «Er hat das gesagt? Niemand will ihn, weil er sehr bald sein Amt verlassen wird. Wenn sie feindselig auftreten, werde ich 200% Zölle auf ihren Wein und Champagner erheben, und er wird beitreten.» https://t.me/exilenova_plus/15750; https://www.handelsblatt.com/politik/international/groenland-krise-trumps-friedensrat-luftnummer-oder-un-alternative/100192733.html
FRIEDENS-NOBEL-PREIS-NOMINATION
Dag Øistein Endsjø, Professor für Religionswissenschaft an der Universität von Oslo, hat Volodymyr Zelenskyj und das ukrainische Volk für den Friedens-Nobelpreis nominiert. Als Oslo-Universiät-Professor habe er diese offizielle Möglichkeit. Der offizielle Nominierungstext:
«Durch die Verteidigung ihrer eigenen Demokratie gegen die russische Aggression haben die Menschen der Ukraine seit 2014 und Präsident Zelenskyj seit 2019 dazu beigetragen, den Frieden in Europa zu bewahren.
Wie diverse führende Politiker, aussenpolitische Experten und Geheimdienstberichte verschiedener Staaten belegen, beschränken sich Russlands territoriale Ambitionen nicht auf die Ukraine, sondern erstrecken sich auch auf andere Gebiete, die zuvor unter russischer Kontrolle standen. Die offiziellen Begründungen für die russische Invasion – das angebliche Recht, ehemals russisches Land zurückzufordern, der angebliche Schutz der russischsprachigen Bevölkerung und die Weigerung, die Legitimität einer demokratisch gewählten Regierung anzuerkennen – treffen ebenso auf Russlands Beziehungen zu zahlreichen anderen Ländern zu.
Die Verteidigung des ukrainischen Volkes gegen die einseitige russische Invasion ab 2014 und insbesondere nach der umfassenden Invasion von 2022 sowie die Verteidigung von Präsident Volodymyr Zelenskyj während seiner gesamten Amtszeit scheinen folglich auf direkteste Weise dazu beigetragen zu haben, den Frieden für andere europäische Demokratien zu bewahren und spiegeln damit die Werte wider, die mit dem Friedensnobelpreis gefördert werden.
In Übereinstimmung mit zahlreichen früheren Preisträgern besteht die Leistung des ukrainischen Volkes und Präsident Selenskyjs auch darin, die Demokratie zu bewahren und zu fördern, da ihr Kampf ein Kampf gegen den Totalitarismus und die verschiedenen schweren Menschenrechtsverletzungen ist, die Russland systematisch auf jedem illegal besetzten Gebiet verübt.
Der Widerstand der Ukraine stellt darüber hinaus eine entscheidende Verteidigung der regelbasierten internationalen Ordnung dar, da er fest in den Prinzipien der UN-Charta, insbesondere im Recht eines Volkes auf Selbstverteidigung gegen Aggression, verankert ist. Präsident Selenskyj und das ukrainische Volk haben sich stets für einen gerechten und dauerhaften Frieden auf der Grundlage von Souveränität und Menschenrechten eingesetzt und angesichts systematischer Angriffe auf Zivilisten bemerkenswerte Zurückhaltung bewiesen. Professor Dag Øistein Endsjø»
KOMMENTAR: Zelenskyj und das ukrainische Volk verdienen den Nobelpreis für Frieden. Dies auch aus einem Grund, den der norwegische Professor nicht erwähnt: Dem ukrainischen Volk und seinem Präsidenten ist eine enorme Abrüstungsleistung gelungen. Die Ausrüstung der ehemals zweitstärksten Armee der Welt, der russischen Armee, ist nach fast vier Jahren Krieg weitgehend abgebaut.
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