- Flamingo schlägt Tomahawk
- Ukrainische Strom-Anschläge
- Kraftwerk Woronesch abgestellt
- «Pokrovsk ist unter Kontrolle»
- Erfolgreiche Sturmtruppen
- Kreml fehlt zunehmend Geld
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FLAMINGO ÜBERTRIFFT TOMAHAWK
Laut Angaben des Herstellers von «Flamingo / FP-5» Fire Point und Experten wird die neue ukrainische Entwicklung bereits im Kampf gegen Russland eingesetzt und zeigt Vorteile in den wichtigsten Parametern gegenüber dem Marschflugkörper «Tomahawk», deren Auslieferung Trump weiterhin verhindert.
➡️ Flamingo–Reichweite: bis zu 3’000 km (doppelt so viel wie die 1’600 km des Tomahawk Block V) — ermöglicht das Erreichen von Zielen bis nach Nowosibirsk;
➡️ Flamingo-Gefechtskopf: 1’000–1’150 kg Sprengstoff (doppelt so stark wie die 450–500 kg des „Tomahawk“) — ideal zur Zerstörung befestigter Objekte wie Raffinerien oder Basen;
➡️ Flamingo–Kosten: 500.000 $ – 1 Mio. € pro Stück (2–4 Mal günstiger als der Tomahawk, der 1,5–2,5 Mio. $ kostet) — für Massenproduktion und zur „Sättigung“ der Luftverteidigung;
➡️ Flamingo-Lenkung: Widerstandsfähig gegen elektronische Gegenmassnahmen (EW) dank Kombination aus Satelliten-, Trägheits- und optischem System; Genauigkeit ca. 15 m (geringer als beim Tomahawk, wird aber durch die Sprengkraft ausgeglichen);
➡️ Flamingo-Motor: Überarbeiteter ukrainischer AI-25TL von Motor Sich — günstig und aus Lagerbeständen verfügbar;
➡️ Flamingo-Gewicht: ca. 5 Tonnen (schwerer als der Tomahawk), Vorbereitungszeit für den Start 20–40 Minuten.
Die ersten Schläge der «Flamingo» beschädigten 6 russische Schiffe und setzten Raffinerien in Brand.
Aktueller Produktions-Rhythmus: 1 Rakete pro Tag. Bis Ende dieses Jahres sollen täglich 7 «Flamingos» produziert werden. https://www.independent.co.uk/news/world/europe/ukraine-weapons-industry-missiles-drones-russia-war-b2860090.html
UKRAINISCHE STROMTAKTIK
In den letzten zwei Wochen gab es eine Vielzahl bestätigter Meldungen von ukrainischen Angriffen auf russische Stromverteilstationen, auch Umspannwerke genannt. Einige betrafen Knotenpunkte zwischen verschiedenen Netzen, andere isolierte Stationen.
So war das auch gestern: russische Einheimische berichteten von einem hellen blauen Blitz und einem Stromausfall an der Umspannstation «Sorochinskaya» 220 kV, Stadt Sorochinsk, Region Orenburg.
Ebenfalls in dieser Nacht wurde die Umspannstation 330 kV «Wostotschnaja» in Dschankoi getroffen
Sie ist ein grosser Knotenpunkt im Netz, der Hochspannungsstrom empfängt, verarbeitet und umverteilt und so die Stromversorgung grosser Gebiete und Unternehmen sicherstellt. https://t.me/Crimeanwind/89250?single
Die Plattform «Exilnova» erklärt, welche direkten und indirekten Wirkungen ukrainische Drohnenangriffe haben:
Die direkten Wirkungen sind offensichtlich und zeigen sich in Videos von brennenden Umspannstationen und den Meldungen über Stromausfälle in den jeweils angegliederten Städten.
Ganz interessant sind auch die indirekten Wirkungen. Exilnova: «die Folgen systematischer Angriffe auf grosse Knotenpunkte mit 500-750 kV sind bereits tiefer im Netz spürbar. Nach jedem Treffer muss das Energiesystem der Russischen Föderation die Ströme umverteilen – und Schwachstellen beginnen von selbst zu brennen.
Wenn grosse Umspannstationen ausfallen, erreichen die Schläge Wellen sogar in Hunderten von Kilometern Entfernung – durch Spannungssprünge, kaskadierende Abschaltungen und Transformatorschäden.
Fakt bleibt: Den russischen Umspannstationen geht es jetzt sehr schlecht, und die Frostperioden haben noch nicht einmal begonnen.» https://t.me/exilenova_plus/13653
KRAFTWERK BESCHÄDIGT
In der russischen Stadt Woronesch wurde das örtliche, moderne Heizkraftwerk «Voronezh-1» stark beschädigt. Grund dafür sind drei ukrainische Raketen. Diese werden neuerdings öfters alleine oder im Verbund mit Drohnen eingesetzt.
- Rakete 1 traf die Aussenseite des Kesselhauses Nr. 1;
- Rakete 2 durchschlug das Dach und zerstörte das Fundament des Gebäudes;
- Rakete 3 traf vermutlich das Gebäude der Wärmeerzeugung mit Turbinen. Dies muss nach Analyse der operativen Daten und Satellitenbildern noch bestätigt werden.
Das 2019 fertiggestellte Werk lieferte eine elektrische Leistung von ≈378,3 MW und eine Wärmeleistung von ≈1.389,3 Gcal/h.
Auch mehr als 15 Stunde nach den Einschlägen sind viele Woronescher ohne Strom- und Wärmeenergie. https://t.me/uniannet/178893
«POKROVSK UNTER KONTROLLE»
Der ukrainische Generalstabschef Olexandr Syrskyj sagte heute zur Lage bei der von Russland belagerten Stadt Pokrovsk: «Die Situation in Pokrovsk ist unter Kontrolle, der Feind ist nur an wenigen Stellen durchgebrochen, die ukrainischen Streitkräfte haben Pläne „B“ und „C“ für alle möglichen Szenarien.» https://t.me/u_now/180887
Laut Syrskyj hat Russland in der Region Pokrowsk 50’000 Soldaten konzentriert, aber die Intensität der Angriffe hat dort derzeit etwas nachgelassen, die Lage ist kontrollierbar. https://www.youtube.com/watch?v=o-4Huf93RZk
Der ukrainische Generalstab schreibt: «In Richtung Pokrovsk hat der Feind seit Beginn dieses Tages 87 Mal die umlegenden Siedlungen angegriffen. Unsere Verteidiger halten den Druck des Gegners zurück, an einigen Orten dauern die Kämpfe noch an.» https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua
RUSSEN VORSTOSS GESTOPPT
Die Verteidigungskräfte haben den Vormarsch der russischen Truppen im Osten der Region Saporischschja gestoppt. Dies berichtet der Kommandeur der Sturmtruppen der ukrainischen Streitkräfte, Valentin Manko. Seinen Angaben zufolge konnten die Sturmtruppen Solodke und Rivnopillja säubern.
In den Ortschaften Poltawka und Uspenivka finden Kämpfe statt. Die Russen versuchtren von diesen beiden Ortschaften aus in Richtung Huliapol vorzurücken. Die Sturmtruppen haben auch hier den Feind gestoppt, sagte der Kommandeur. https://t.me/u_now/180883
KREML GEHT DAS GELD AUS
Es gibt mehrere Hinweise darauf, dass die Reserven für die Finanzierung des Krieges gegen die Ukraine eine kritische Untergrenze erreichen:
- Aktuell hat der von Putin geplünderte Wohlfahrtsfond, mit dem üblicherweise die Renten für alte Menschen und Sozialleistungen bezahlt werden – noch ein Vermögen von umgerechnet 50 Milliarden Dollar. 2020 – zwei Jahre vor dem Überfall auf die Ukraine – waren es noch 120 Milliarden Dollar.
- In den ersten 10 Monaten dieses Jahres erhielt der russische Haushalt 7,5 Billionen Rubel aus Öl- und Gaseinnahmen, das sind 2 Billionen Rubel weniger als in den ersten 10 Monaten 2024.
- Im Oktober 2025 betrugen die Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft 26% weniger als im Oktober 2024.
- Der Preisverfall für russisches Öl nimmt mehr Tempo auf. Im Oktober 2025 fiel der Preis für ein Barrel «Urals-Öl» auf 57,3 US-Dollar. Das sind 30 % weniger als vor einem Jahr und 7,8 % weniger als im September.
- Die Weltbank senkte ihre Wachstumsprognose für die russische Wirtschaft auf 0,9% für das Jahr 2025 und 0,8% für 2026. Zuvor war die Weltbank von einem Wachstum von 1,4% bzw. 1,2% ausgegangen. https://t.me/exilenova_plus/13619