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RUSSLANDS ÖL IM FOKUS
Am Samstagabend griff die Ukraine den Seehafen Temryuk im Gebiet Krasnodar an. Die Umschlagkapazität des Ölproduktterminals beträgt mehr als 2 Millionen Tonnen pro Jahr.
Eines der am Quai angelegten Schiffe wurde getroffen.
Ebenfalls am Samstag griffen ukrainische Drohnen den maritimen Ölhafen in Tuapse an. Videos zeigten Explosionen.
Gemäss Satellitenbilder von Airbus gab es mindestens zwei Treffer an der Pipeline des Ölladeterminals «Transneft». Auch der am Kai liegende Öltanker wurde beschädigt. Aufgrund der Bildqualität ist es derzeit nicht möglich, das Ausmass der Schäden genau zu bestimmen. Auf dem Meer ist eine 3,6 Kilometer lange Ölspur sichtbar.
Das Ölladeterminal Tuapse ist eines der wichtigsten Exportterminals im Süden Russlands und sorgt für den Export von Öl über das Schwarze Meer. Das Terminal kann bis zu 7 Millionen Tonnen pro Jahr verarbeiten. https://t.me/c/1197363285/180287
In der Nacht auf heute haben Einheiten der Verteidigungskräfte der Ukraine die Ölraffinerie Saratow in der Region Saratow der Russischen Föderation getroffen (FOTO). Es wurde ein Treffer am Objekt und ein Brand im Bereich der Anlage für die Ölraffinerie ELOU AVT-6 festgestellt.
Die Saratow-Ölraffinerie ist eine der ältesten Ölraffinerien Russlands. Im Jahr 2023 betrug die Verarbeitungsmenge 4,8 Millionen Tonnen. Das Unternehmen ist an der Versorgung der russischen Streitkräfte beteiligt. https://t.me/GeneralStaffZSU/31014
TÜRKEI WECHSELT LIEFERANTEN
Die Türkei ist neben China und Indien ein wichtiger Abnehmer von russischem Rohöl. Türkische Raffinerien ergreifen nun ähnliche Massnahmen wie in Indien, was ein Zeichen für die Auswirkungen der Bemühungen der USA, der Europäischen Union und Grossbritanniens ist, den Verkauf von russischem Öl zur Finanzierung des Krieges in der Ukraine einzudämmen.
So erhöht die Türkei angesichts der jüngsten Sanktionen gegen Russland drastisch ihre Ölimporte aus anderen Ländern. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, bezog «SOCAR Turkey Aegean Refinery (STAR)» kürzlich 4 Chargen Rohöl aus dem Irak, Kasachstan und anderen nicht-russischen Produzenten.
SOCAR (STAR) gehört einem aserbaidschanischen Unternehmen und betreibt eine der grössten Ölraffinerien in der Türkei.
Der Chef der ukrainischen Drohnenarmee SBS «Majdar» kündigte an: «Schläge werden vorbereitet, welche vollständige Blackouts in der Russischen Föderation auslösen können.» https://t.me/voynareal/125071
Allein in der Nacht auf Sonntag wurden an 5 verschiedenen Orten Umspannwerke getroffen und damit eine Gesamtleistung von 5066 MVA (Megavoltampere) stillgelegt. Folgende Angriffe sind bekannt:
In der besetzten Stadt Altschewsk im ukrainischen Gebiet Luhansk wurde die Umspannstation getroffen. https://t.me/c/1197363285/180180
In der Stadt Lipetsk in der gleichnamigen Region wurde das Umspannwerk «Lipetskaya» mit einer Leistung von 500 kV getroffen. https://t.me/exilenova_plus/13440
In der Nacht auf heute waren zwei wichtige Logistik-Stellen der russischen Armee in der besetzten Region Luhansk das Ziel der ukrainischen Operationen hinter den feindlichen Linien.
In der Nähe der Stadt Dovzhansk wurde ein Feuerangriff auf einen Ort zur Entladung von Kraftstoff- und Schmierstoffen durchgeführt.
In der Nähe des Dorfes Rozkishne wurde von einer der Spezialeinsatzkräfte-Einheiten ein Lager für materielle und technische Versorgung der Besatzungstruppen zerstört.
Exilnova schreibt: «Die erfolgreichen Aktionen der Spezialeinsatzkräfte führten zu einem Kraftstoffmangel und störten die Logistik des Feindes innerhalb der russischen „Zentrum“-Truppen.» https://t.me/exilenova_plus/13476
UKRAINE HAT MEHR «PATRIOTS»
Deutschland hat der Ukraine die vor einem halben Jahr versprochenen «Patriot»-Luftverteidigungs-systeme geliefert. Die Anzahl wurde nicht bekannt gegeben.
Der ukrainische Präsident Zelenskyj schreibt in einem Telegram: «Heute können wir bereits sagen, dass es ein gutes Ergebnis für unsere Luftverteidigung gibt. Mehr Patriots sind jetzt in der Ukraine und werden in Betrieb genommen. Ich möchte Bundeskanzler Merz danken, ich danke Deutschland und allen, die helfen. Unsere Vereinbarungen wurden erfüllt. Natürlich werden mehr Systeme benötigt, um wichtige Infrastruktureinrichtungen und unsere Städte im gesamten Staatsgebiet zu schützen. Und wir werden weiterhin daran arbeiten, sie zu beschaffen.» https://t.me/V_Zelenskiy_official/16696
MILITÄRDIENST FÜR BESATZTE
Russland hat die widerrechtlich besetzten ukrainischen Gebiete dem russischen «südlichen Militärbezirk» zugeteilt. Damit einher geht die Verpflichtung der Männer, welche unter der Diktatur Russlands leben, dass sie ihren Militärdienst in der russischen Armee ableisten müssen.
Die Besatzungsmacht plant, zwischen 50’000 und 100’000 Männer für den Krieg gegen die Ukraine zu mobilisieren. Die Ukrainer sollen also ihre eigenen Landsleute ermorden oder von ihnen getötet werden. Zu den Risikogruppen gehören Männer im Alter von 18 bis 55 Jahren sowie Wehrpflichtige, die «freiwillig» einen entsprechenden Wunsch geäussert haben. https://x.com/NOELreports/status/1984581836723355969
WAFFEN-SCHIFF BELADEN
Das sanktionierte Schiff «Siberia» (IMO:9239458), das unter der Flagge der Russischen Föderation fährt, beendet die Beladung in Feodosia auf der besetzten Halbinsel Krim.
Eigentümer des Schiffes ist das sanktionierte russische Transportunternehmen LLC «TK Severny Proyekt». Das Unternehmen ist auf Seefrachttransporte entlang der Nordseeroute spezialisiert, befördert Stück-, Sammel-, Misch- und Sonderladungen, Spezialtechnik, Ausrüstung, Containerfracht und besitzt eine Lizenz für den Transport gefährlicher Güter aller Kategorien.
Im Mai 2022 verhängten die USA Sanktionen gegen LLC «TK Severny Projekt» wegen des Transports von Waffen für die Russische Föderation mit Schiffen des Unternehmens; zudem wurden Sanktionen gegen 15 Schiffe des Unternehmens verhängt, darunter auch gegen die «Siberia». https://t.me/Crimeanwind/88990
EU-INTEGRATION KOMMT VORAN
Die Europäische Kommission wird morgen einen Bericht über den Fortschritt der Beitrittskandidaten veröffentlichen: Die Ukraine gehört zu den Spitzenreitern.
Eine durchschnittliche Bewertung erhalten Serbien, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien und Kosovo. Die schlechteste Bewertung wird die Europäische Kommission wahrscheinlich Georgien geben.
In dem Dokument wird festgestellt, dass der Erweiterungsprozess «jetzt schneller voranschreitet als in den letzten 15 Jahren». Es wird auch hinzugefügt, dass es eine «realistische Möglichkeit» gibt, dass neue Länder der EU noch vor Ende der laufenden Amtszeit der Europäischen Kommission, die bis 2029 dauert, beitreten. Das letzte Land, das zur Europäischen Union hinzukam, war Kroatien im Jahr 2013. https://t.me/Crimeanwind/89004
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