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20 ÖFEN FÜR LEICHEN
In der Russischen Föderation wird nach den Rekordverlusten in der Ukraine seit dem Zweiten Weltkrieg Europas grösstes Krematorium eröffnet. Dies schreibt die journalistische und in Russland verbotene Plattform «Moscow Times».
Für das Projekt wurden bereits 207 Millionen Rubel ausgegeben: Es ist geplant, 6 tschechische Öfen von Tabo zu installieren. Die Gesamtkapazität soll auf 20 Öfen ausgebaut werden, die 240 Einäscherungen pro Tag bewältigen können. Geplant sind zudem neue Kühlkammern und ausgerüstete Trauersäle. Investiert wird auch in Kontrollpunkte mit Röntgengeräten für Särge und mit Springbrunnen soll die Anlage optisch verschönert werden. https://www.themoscowtimes.com/2025/09/30/st-petersburg-crematorium-to-become-europes-largest-in-major-expansion-a90671
Eine aktualisierte Karte Russlands mit fünf neuen Regionen gegenüber letzter Woche zeigt die Gegenden, in denen Benzinknappheit herrscht. Es sind nur noch wenige Flächen in der Russischen Föderation nicht betroffen. (@delfoo.bsky.social)
Eine der betroffenen Gegenden ist Wolgograd: Gazprom-Tankstellen melden begrenzte Vorräte, während YAR-Neft und Volga-Neft überhaupt kein Benzin mehr haben. Einige Tankstellen haben komplett geschlossen. https://x.com/NOELreports/status/1973693702100107434
Auf der Autobahn M12 Moskau–Kasan stehen Hunderte Autos still, die kein Benzin mehr haben. Die Warteschlangen vor den Tankstellen sind bis zu 150 Kilometer lang, und nur noch wenige Tankstellen haben Treibstoff. Die Medien in Tatarstan berichten bereits von einem «lokalen Kollaps». Video:https://x.com/i/status/1973459153080238404
Als Reaktion darauf plant Russland Notfallmassnahmen, darunter den Import von Benzin aus China, Südkorea und Singapur, die Abschaffung von Einfuhrzöllen und sogar die Subventionierung von Importeuren aus dem Bundeshaushalt. Die Behörden wollen außerdem die Lieferungen aus Weißrussland erhöhen. https://x.com/nexta_tv/status/1973496895302496295
SCHLÄGE DER UKRAINE
Russlands fünftgrösste Ölraffinerie, jene von Nowo-Jaroslawl in Jaroslawl, brennt seit gestern. Die Anlage befindet sich 280 Kilometer von Moskau entfernt und 700 Kilometer von der ukrainischen Grenze.
Die Raffinerie verarbeitete jährlich rund 15 Millionen Tonnen Öl. Der Gouverneur der Region Jaroslawl, Michail Jewrajew, erklärte, der Brand stehe nicht im Zusammenhang mit einem Drohnenangriff. Video:https://x.com/i/status/1973254320394215675
Ukrainische Streitkräfte haben eine wichtige Eisenbahnlinie in der Nähe der russischen Stadt Jelabuga in die Luft gesprengt. Diese ist direkt mit einer Shahed-136-Drohnenfabrik verbunden, die Drohnen produziert, die täglich die Ukraine bombardieren. https://x.com/WarMonitor3/status/1973494558769270991
SCHLÄGE RUSSLANDS
Im Gegensatz zu den ukrainischen Streitkräften greift die russische Armee vorwiegend zivile Anlagen und Wohngegenden an und nicht militärisch wichtige Positionen.
Die russische Armee griff ein Eisenbahn-Depot in Odessa an, wobei ein Lokführer verletzt wurde. Ein weiterer Eisenbahnknotenpunkt bei Konotop wurde beschossen. Die Züge nach Tschernihiw und Sumy haben Verspätung. https://bsky.app/profile/united24media.com/post/3m26vboxxm62o
In der ukrainischen Region Tschernihiw ist die Stromversorgung für 307’000 Verbraucher ausgefallen. Grund ist ein Angriff der russischen Armee auf eine wichtige Energieanlage. Die Behörden versorgen die Bevölkerung nun mit einer «rollenden Planung». Dies bedeutet, dass die Lieferungen zu bestimmten Zeiten in bestimmten Gegenden garantiert sind. Wer wann Strom erhält, wird in stündlichen «Ausfallplänen» bekanntgegeben. https://bsky.app/profile/united24media.com/post/3m25mzy3qri2f
PUTIN DROHT WEST-FIRMEN
Die Europäische Union (EU) ist kurz davor einen Plan zu verabschieden, mit dem 200 Milliarden Dollar an eingefrorenem russischem Vermögen in die Ukraine überwiesen werden könnten. Die Ukraine soll mit dem Geld die Schäden beheben, welche durch den russischen Überfall entstanden sind. Erst wenn Moskau selbst für die Schäden aufkommt und die Summe an die Ukraine überwiesen hat, muss das beschlagnahmte russische Vermögen an die russische Zentralbank zurückbezahlt werden. https://x.com/saintjavelin/status/1973550550667964419
Putin reagierte mit Ablehnung auf den Plan. Wenn die EU beschlagnahmtes Vermögen der Zentralbank an die Ukraine weiterleitet, werde er das Vermögen westlichen Firmen beschlagnahmen, die in Russland Geschäfte machen. Zu den gefährdeten Unternehmen zählen UniCredit, Raiffeisen, PepsiCo, Mondelez und andere, die noch in Russland tätig sind. https://x.com/nexta_tv/status/1973476762723164212
Sir William Browder, seit 30 Jahren als CEO von Hermitage Capital im russischen Immobilienmarkt investiert, schreibt dazu: «Ich habe absolut kein Verständnis dafür, dass Unternehmen wie UniCredit, Raiffeisen, PepsiCo und Mondelez immer noch in Russland tätig sind. Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine hätten sie dort überhaupt nicht mehr tätig sein dürfen.» https://x.com/Billbrowder/status/1973623878300869086
ANALYSTEN GESAMTSICHT
Das amerikanische «Institute for the Study of War» (ISW) fasst die aktuellen Elemente des Krieges Russlands gegen die Ukraine so zusammen:
Der Kreml setzt weiterhin parallel nukleare Drohungen und wirtschaftliche Anreize ein, um die Vereinigten Staaten zur Normalisierung der amerikanisch-russischen Beziehungen zu drängen, während er russisch-ukrainische Verhandlungen ausdrücklich ablehnt.
Weitere wichtige Erkenntnisse:
Russische Öltanker der Schattenflotte könnten mit den jüngsten Übergriffen unbekannter Drohnen im Luftraum der NATO in Verbindung stehen.
Russische Truppen sind kürzlich im taktischen Gebiet Dobropillya und in der Nähe von Velykomykhailivka sowie im Osten der Oblast Saporischschja vorgerückt.
Das russische Kommando verlegt möglicherweise Teile der 98. Luftlandedivision (VDV) aus der Richtung Kramatorsk in Richtung Kherson.
Aufgrund wiederholter ukrainischer Angriffe auf russische Ölraffinerien herrscht in Russland und der besetzten Ukraine weiterhin Benzinknappheit.
Das von Russland besetzte Kernkraftwerk Saporischschja (ZNPP) ist seit über einer Woche vom ukrainischen Stromnetz getrennt, da Russland Bedingungen für die bevorstehende Übertragung des Kraftwerks an das russische Stromnetz stellt.
Die Europäische Kommission kündigte ein Hilfspaket in Höhe von 4,7 Milliarden Dollar für die Ukraine an, das aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten finanziert werden soll. https://x.com/TheStudyofWar/status/1973573937742090666
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