#UKRAINE AKTUELL Nr. 1316 (30.9.25 / 19 Uhr)

  • Israelische «Patriots» geliefert
  • Drohnen für zwei Milliarden €
  • Radar auf der Krim zerstört
  • Angriffe auf Dnipro & Kharkiv
  • In Russland ist Benzin knapp
  • Tiefste Einnahmen seit 2020
  • Afrikaner bereuen Kreml-Treue

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ISRAELISCHE «PATRIOTS» FÜR KYIV

Heute Morgen landete eine ukrainische Antonow An-124 «Ruslan», eines der schwersten Frachtflugzeuge der Welt, auf dem Ben-Gurion-Flughafen in Israel.

Sie lud einen 12 Meter langen, nicht gekennzeichneten Container und startete anschliessend zurück nach Europa. Ähnliche Container wurden Berichten zufolge schon zuvor auf israelischen Patriot-SAM-Stellungen gesichtet. https://x.com/NOELreports/status/1973020070734369206/photo/1

Nicht bestätigten Informationen zufolge befinden sich bereits zwei israelische Patriot-Luftverteidigungssysteme in der Ukraine im Einsatz.

DROHNEN FÜR 2 MILLIARDEN €

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte heute, in Begleitung von NATO-Generalsekretär Mark Rutte:

«Wenn wir weiterhin davon überzeugt sind, dass die Ukraine unsere erste Verteidigungslinie ist, müssen wir die militärische Unterstützung für die Ukraine verstärken.

Konkret haben wir mit der Ukraine vereinbart, dass nun insgesamt zwei Milliarden Euro für Drohnen ausgegeben werden. «Dies ermöglicht es der Ukraine, ihre Kapazitäten zu erweitern und voll auszuschöpfen, und es wird auch der EU ermöglichen, von dieser Technologie zu profitieren», fügte sie hinzu.

TRIUMPH-RADAR IST WEG

Die Spezialeinsatzkräfte der ukrainischen Streitkräfte haben die Radaranlage des S-400 „Triumph“ Luftabwehr-Raketensystems in der Krim getroffen. Die Aktion gelang in der Nacht auf heute und schwächt die Luftverteidigung der Besatzungstruppen auf der Krim nachhaltig.

Das Radar ist das sogenannte «Auge» eines komplexen Systems zur Abwehr auch von Drohnen. Die Radaranlage 92N6E mit einer Reichweite von 400 km kann bis zu 100 Ziele verfolgen.

Die Kosten für diese Anlage sind theoretischer Natur, bewegen sich aber in der Höhe von mehreren Dutzend Millionen US-Dollar. Die Kosten sind deshalb theoretisch, weil Russland sie aufgrund fehlender Bauteile weder neu bauen noch ersetzen kann.

DNIPRO UND KHARKIV BESCHOSSEN

Zurzeit findet ein massiver Angriff der russischen Armee auf Wohngebiete in Kharkiv statt. Zum Einsatz kommen vor allem Drohnen iranisch-russischer Herkunft. https://t.me/c/1197363285/177154

Bereits heute Nachmittag war die weit von der Front entfernte Stadt Dnipro mit russischen Drohnen angegriffen worden. Zielgegend war das Zentrum der Stadt. Dort gab es erhebliche Sachschäden. Bisher wurde der Tod eines Zivilisten bestätigt. Es gibt 15 Verwundete, von denen 13 ins Krankenhaus eingeliefert wurden. https://t.me/voynareal/123070

TIEFSTE EINNAHMEN SEIT 2020

Die Einnahmen Russlands aus Öl und Gas befinden sich auf einem Fünfjahrestief. Laut Prognosen des russischen Finanzministeriums werden sie bereits im Jahr 2025 um 22 % auf 8,65 Billionen Rubel schrumpfen.

Dies ist das Minimum seit 2020 und die Folge gleichzeitig niedrigerer Urals-/Gaspreise sowie systematischer Drohnenangriffe auf Raffinerien, die die Verarbeitung beeinträchtigen, Risiken erhöhen und zu Preisabschlägen auf Öl führen.

Als Folge der Drohnenangriffe auf Raffinerien, die Kraftstoffknappheit verursachen; der Exportbeschränkungen und der Aufhebung der Importzölle wird ein grosser Teil der Ressourcen aufgezehrt, aus denen der Krieg finanziert wird. Die Verluste entsprechen 2,5 Billionen Rubel oder etwa ⅔ der direkten jährlichen Ausgaben Russlands für den Krieg gegen die Ukraine (3,5–4,5 Billionen Rubel), sodass das «Loch» bei den Einnahmen direkt die Fähigkeit zur Finanzierung der Kampfhandlungen beeinträchtigt.

Um die Raffinerien zu unterstützen, erhöht Russland die Subventionen (von 2,44 Billionen im Jahr 2025 auf 3,37 Billionen im Jahr 2028), was jedoch nur das Haushaltsdefizit verstärkt. https://t.me/exilenova_plus/12727

BENZIN BLEIBT KNAPP

Russlands Führung hat versprochen, den Export von Benzin zu reduzieren, damit es genug Treibstoff im Inland hat.

Dies klappt zumindest auf der seit 11 Jahren besetzten Halbinsel Krim nicht.

Beobachter auf der Krim schreiben: «Trotz der Zusicherungen des russischen Krim-Chefs Sergej Aksjonow zur baldigen Lösung des Problems: Benzin der Sorten A95 und A92 ist weiterhin an den meisten Tankstellen auf der Krim nicht verfügbar. (…) An den meisten Tankstellen gibt es seit mehr als zwei Wochen kein Benzin der Sorten A92 und A95. Die auf der Website des Krim-Ministeriums für Brennstoffe veröffentlichte Information über angebliche Benzinverfügbarkeit entspricht nicht der Realität. Die Tankstellen erhalten morgens eine Übersicht über den Benzinbestand, aber wenn Autofahrer zu diesen Tankstellen kommen, wird ihnen gesagt, dass das Benzin bereits ausverkauft ist.» https://t.me/Crimeanwind/87085

Auch die Einwohner der russischen Region Twer sind mit Benzinknappheit an Tankstellen konfrontiert.  Fotos zeigen die AZS Rumos-Tankstelle in der Uliza 2-ya Shmidta 7 und die Teboil-Tankstelle an der Ringstraße.

Probleme gibt es sowohl mit 92- als auch mit 95-Oktan-Benzin. Sofern verfügbar, haben einige Tankstellen begonnen, die pro Kunde verkaufte Kraftstoffmenge vorübergehend zu begrenzen – manche auf 20 Liter, andere auf 30 Liter. https://x.com/LXSummer1/status/1972715214341881857/photo/1

REUE ÜBER RUSSLAND TREUE

«Russland verliert nicht nur Einfluss in osteuropäischen Staaten wie Moldawien, sondern auch im Kaukasus (Aserbaidschan) sowie in Zentralasien (Turkmenistan) und nun auch in Afrika.

So bereuen die Militärregimes in Mali, Niger und Burkina Faso die Allianz mit Russland, die sie nach dem Abzug westlichen – meist französischer – Truppen eingegangen sind. Das schreibt das Wall Street Journal. https://www.wsj.com/world/africa/russias-ambitious-plans-in-africa-are-unraveling-f151906d

Die Gründe:

➡️ Nach dem Zerfall der russischen privaten Söldnertruppe PMC „Wagner“ in Russland, welche eine starke Vertretung in Afrika hatte, konnte Moskau keine vergleichbare Struktur aufbauen und verlor Einfluss in der Region.

➡️ Die Beteiligung Russlands verschlechterte die Lage eher: die Sahelzone wurde zu einem der heissesten Brennpunkte im globalen Kampf gegen Al-Qaida und den IS.

➡️ Innerhalb eines Jahres starben in der Region etwa 11’000 Menschen, die Hälfte davon in Kämpfen.

➡️ Der Aufstand der dschihadistische Extremisten begann in Mali, doch die Hauptangriffe richten sich inzwischen gegen Burkina Faso und d die Kämpfer dringen in die Küstenstaaten des Golfes von Guinea vor.

➡️ Die letzten verbleibenden «Wagner»-Leute verliessen Malin, nachdem sie durch die Tötung von Zivilisten und ihr Scheitern bei der Abwehr von Angriffen in Misskredit geraten waren.

➡️ Das neu gegründete «Afrikanische Korps» Russlands erlitt ebenfalls verheerende Verluste: Die Aufständischen zerstörten die Hälfte von 40 gepanzerten Mannschaftstransportern und töteten Dutzende Kämpfer.

Das Scheitern Russland eröffne westlichen Staaten Möglichkeiten zur Rückeroberung seines Einflusses in der Sahelzone, schreibt das Wall Street Journal.

Ältere Beiträge nach Monat

#UKRAINE AKTUELL Nr. 1487 (20.3.2026 / 9Uhr)

• Putin-Kritiker in Psychiatrie-Klinik
• Ukraine weitet «Todeszone» aus
• Teilweise primitive Drohnenabwehr
• Megalöhne für Drohnenpiloten
• Korruption in ukrainischen Spitälern
• Orban blockiert erfolgreich EU-Kredit
• Länder wollen ihre Söldner zurück

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1488 (21.3.2026 / 11Uhr)

• 60 tote Russen in einer Strasse
• «Fliegender Radar» beschädigt
• Minus Helikopter und Flugzeuge
• Kriegswichtige Firmen attackiert
• Russische Partisanen sind aktiv
• Schockierte Drohnenexperten
• Ukrainer möchten Katar-Mirages
• Trump auf Anti-Nato-Ukraine-Kurs

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1485 (18.3.2026 / 8Uhr)

• Kreml von Drohnen beeindruckt
• Fast 300 Drohnen in 48 Stunden
• Chinesen kaufen Russlands Öl
• 90 Milliarden € Kredit ist möglich
• ungarisch-slowakische Blockade
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