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PAPIERTIGER UNTER SICH
Der in Sachen Ukraine-Krieg durch Phrasen aber nicht Taten bekannte Trump schrieb auf seiner Plattform «Truth» (Deutsch: «Wahrheit»):
«Nachdem ich mich mit der militärischen und wirtschaftlichen Lage der Ukraine und Russlands vertraut gemacht und diese vollständig verstanden habe und nachdem ich die wirtschaftlichen Probleme gesehen habe, die dies für Russland mit sich bringt, denke ich, dass die Ukraine mit der Unterstützung der Europäischen Union in der Lage ist, zu kämpfen und die gesamte Ukraine in ihrer ursprünglichen Form zurückzugewinnen.»
Und: «Russland führt seit dreieinhalb Jahren einen ziellosen Krieg, den eine echte Militärmacht in weniger als einer Woche hätte gewinnen können. Das zeichnet Russland nicht gerade aus. Tatsächlich lässt es das Land eher wie einen „Papiertiger“ erscheinen.»
Die Ukrainer hätten «einen grossen Geist» und seien «in der Lage, ihr Land in seiner ursprünglichen Form zurückzuerobern und, wer weiss, vielleicht sogar noch weiter zu gehen!» Und sein finaler Satz: «Wir werden weiterhin Waffen an die NATO liefern, damit die NATO damit machen kann, was sie will. Viel Glück an alle!» https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/115255130298104593
Der durch seine Alkoholexzesse und grossen Sprüche bekannte ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew (Medvedev) liess Trumps Sätze nicht auf sich sitzen und schlug wenige Stunden später ebenfalls mit Worten in seinem Telegram-Kanal zurück:
«Da ist irgendwas los in New York. Der Bandera-Clown hat Kokain und Zittern, der Pole hat Schnupftabak im Mund. Und Trump ist wieder in einer alternativen Realität gelandet und hat eine Portion politischer Sprüche zum Thema „Wie schwach Russland ist“ abgegeben.» Und dann erinnerte Medwedew den US-Präsidenten an seine Putin-Treue: «Aber Trump ist nicht so! Ich habe keinen Zweifel – er wird zurückkommen. Er kommt immer zurück. Wahrscheinlich wird er in ein paar Tagen dem grünen Pianisten vorschlagen, die Kapitulation zu unterzeichnen. Oder mit dem von ihm begnadigten Musk zum Mars zu fliegen. Oder etwas anderes sehr Wichtiges zu tun, das ihm einen Anspruch auf den Nobelpreis verschafft. Das Wichtigste ist, seine Meinung zu den unterschiedlichsten Themen öfter radikal zu ändern. Und alles wird gut.» https://t.me/medvedev_telegram/606
BLOCKIERER AUSGEGRENZT
Die Regierungen von Ungarn und der Slowakei wollen weiterhin russisches Öl importieren und als Gegenleistung die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland blockieren. Dies wird von der EU nicht mehr hingenommen. Die von Viktor Orbán und Robert Fico geleiteten Regierungen sind nicht für die nächste Videokonferenz der EU-Staaten eingeladen.
Am 26. September werden Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Polen, Rumänien, Bulgarien sowie die Ukraine über die Errichtung einer «Drohnenmauer» entlang der Ostgrenze der Union beraten. Ungarn und die Slowakei wurden aktiv ausgeladen. https://x.com/NOELreports/status/1970131844973617435
ÖL-REDUKTION GEHT WEITER
Kyrylo Shevchenko, ehemaliger Präsident der ukrainischen Nationalbank und heute wieder privater Banker, stellt der russischen Ölwirtschaft dieses Zeugnis aus:
«Drohnenangriffe drücken russische Dieselexporte auf 5-Jahres-Tief. Seit August wurden 16 von 38 Anlagen getroffen, wodurch die Kapazität um mehr als 1 Mio. Barrel/Tag reduziert wurde.
Moskau erwägt nun ein vollständiges Verbot von Dieselexporten, nachdem es bereits den Benzinverkauf gestoppt hat.
Die Inlandsproduktion übersteigt die Nachfrage zwar noch immer um 50 Prozent, doch der Exporteinbruch schmälert die Einnahmen, belastet den Haushalt und löst Diskussionen über Kürzungen der Ölproduktion aus.» https://x.com/KShevchenkoReal/status/1970576932409627098
In Sewastopol, einer Stadt mit mehreren hunderttausend Einwohnern auf der besetzten Halbinsel Krim, ist das Benzin an vielen Tankstellen ausgegangen. Zwar gibt es noch lange Warteschlangen vor einigen Pumpstationen, aber diese zeigen an, dass sie keine Reserven mehr haben. (Bild Sewastopol, Tankstellen-Angebote heute) https://t.me/exilenova_plus/12580
Unterdessen arbeiten die ukrainischen Streitkräfte weiter an einer Reduzierung der russischen Kraftstoffproduktion und Transporte, damit auch bald der Inlandbedarf nicht mehr gedeckt werden kann:
Heute Morgen war die Ölraffinerie «Gazprom Neftekhim-Salawat» in Baschkortostan das Ziel ukrainischer Langstreckendrohne. Nach dem Angriff über eine Distanz von 1’400 Kilometern wütet ein Feuer in der Industrieanlage und die Rauchsäule ist von weitem sichtbar. Der ukrainische Generalstab schreibt, dass die Anlage zur Primärverarbeitung von Rohöl ELOU-AVT-6 getroffen wurde. «Salawat» verarbeitete bis zu 10 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr und ist ein wichtiger Produzent von flüssigem Raketentreibstoff in Russland. https://x.com/visionergeo/status/1970726800176435319
In der letzten Nacht bombardierten ukrainische Streitkräfte erfolgreich zwei wichtige Pumpstationen von Ölpipelines in der russischen Region Wolgograd. So erfasste das Feuer die Ölpumpstation «Kusmytschi-1», die Teil des Transportsystems für Rohöl in die südlichen Regionen Russlands ist. Ausserdem wurde die Ölpumpstation «Zenzewatka» getroffen, die den Transport von Öl durch die Hauptölleitung «Kuibyschew–Tichorezk» sicherstellt. Die Pipeline war in der Lage, fast 800’000 Barrel pro Tag vom Ural nach Noworossijsk zu transportieren. Dies entspricht rund 50% der Export- und Raffineriekapazität dieser Region. https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua/posts/pfbid02VY4RwSdLFWf4VniZVxFWPQg6QYHEgFC4nNavWiPY75AYtoKiVfUPaouX11ntA9nel
Gestern wurde die von Gazprom kontrollierte Gasaufbereitungsanlage in Astrachan, Russland, angegriffen. (https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1309-23-9-25-19-uhr/ «Russland unter Beschuss») Heute wurde bekannt, dass die Produktion von Kraftstoffen in der Anlage teilweise eingestellt ist. Die Flammen hatten eine Kondensat-Produktionsanlage mit einer Kapazität von 3 Millionen Tonnen pro Jahr erfasst. Dort wurden Benzin und Diesel hergestellt. https://x.com/bayraktar_1love/status/1970518439270756407
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, haben heute zwei wichtige Ölhäfen an der russischen Schwarzmeerküste nach Warnungen vor Drohnenangriffen die Beladung von Tankern eingestellt. Die Unterbrechungen betreffen den Terminal des Kaspischen Pipeline-Konsortiums und die Anlage in Sheskharis, beide in der Nähe von Noworossijsk. Die Anlagen exportieren täglich weit über 2 Millionen Barrel russisches und kasachisches Öl auf die Weltmärkte und sind damit wichtige Teile der weltweiten Erdölversorgungskette. https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-09-24/key-russia-black-sea-oil-ports-pause-loadings-after-drone-alerts.
Wie die oft gut informierte Plattform «Exilenova +» schreibt ist es heute Nachmittag ukrainischen Wasserdrohnen gelungen, in den Hafen von Tuapse einzudringen. Videos zeigen, wie die Boote beschossen werden. https://t.me/exilenova_plus/12613 Eines der Ölladeterminals im Hafen sei getroffen worden. Aufgezeichnet wurde auch eine Explosion beim Kontakt einer ukrainischen Drohne mit dem Pier. https://t.me/exilenova_plus/12616
VERZWEIFELTER PROPAGANDIST
Der russische Militärblogger Maksim Kalashnikov gehörte bisher zur härtesten Sorte Ukrainerhasser und Kriegshetzer. Nun wird er zunehmend von Zweifeln geplagt. In einem Beitrag vom 20. September schrieb er: «Wir müssen uns vom Traum einer Vereinigung mit der Ukraine verabschieden. Wir wollten die russischsprachigsten Regionen der Ukraine befreien, aber wir haben sie in Ruinen verwandelt.» und «Was die Russische Föderation bekommen wird, ist ein stark zerstörtes Stück Noworossija, das keine Industrie und keine entwickelte Agrarwirtschaft mehr hat. Ein Land, das zu einer humanitären Katastrophe geworden ist, gespickt mit Minen und nicht explodierten Kampfmitteln.» https://t.me/roy_tv_mk/17129
Und nun geht Kalashnikov noch einen Schritt weiter und redet von einer Art «Endkampf».
Hier sein Artikel ungekürzt zitiert: «Kann man darauf hoffen, dass die Russische Föderation tief in die Tasche greift – und Nordkorea 300’000 Kämpfer schickt? Und dann wäre keine schmerzhafte Mobilisierung der Reservisten nötig, und die Koreaner würden die Front der Streitkräfte der Ukraine durchbrechen? Ich erlaube mir, daran zu zweifeln. Es fehlt bereits an Geld, und es müsste eine so grosse Truppenverlegung organisiert werden (mit eigenem Kommando!), dass der Prozess sich über mehrere Monate hinziehen würde. Und Kim wird so eine Armee auch nicht schicken. Vielleicht 10-20 Tausend – nicht mehr. Deshalb wird die strategische Falle weiterhin ihre „Kiefer“ zuschnappen.
Gleichzeitig droht uns nicht nur ein wirtschaftlicher Abschwung, sondern auch eine Bankenkrise. Darüber schreibt Grigori Beglarjan, mein Kommilitone an der Moskauer Staatlichen Universität: „Grigori Beglarjan: Bankenkrise in Russland: verborgene Bedrohungen und Überlebensstrategien“ – https://t.me/vestifinance_ru/42435
Zudem breitet sich bei uns eine Brennstoffkrise aus, und in der DVR (von Russland besetzte Donezk-Region) kommt sie zu einer Katastrophe in der Wasserversorgung hinzu.
Deshalb wird sich alles innerhalb weniger Monate entscheiden. Bereiten wir uns auf den Kampf ums Überleben vor, meine Brüder und Patrioten.» https://t.me/roy_tv_mk/17150
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