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KINDER UMERZIEHUNGSLAGER
In Russland gibt es ein Netzwerk zur «Umerziehung» entführter ukrainischer Kinder. Eine Studie der amerikanischen Yale-Universität zeigt, dass das faschistische russische Regime ein weitverzweigtes System von Militärlagern, Sanatorien, Internaten und anderen Einrichtungen zur „Gehirnwäsche“ entführter ukrainischer Kinder geschaffen hat.
Es wurden 210 Orte entdeckt, an denen junge Ukrainer auf den Militärdienst vorbereitet werden. Die meisten «Umerziehungs»-Orte befinden sich auf der besetzten Krim, insgesamt 19. An zweiter Stelle steht der Krasnodar-Krai mit15 und an dritter Stelle Tatarstan mit 9 Lagern. https://t.me/Crimeanwind/86293
Die Kinder werden gezwungen, Propagandavorträge über «Geschichte» anzuhören, die Hymne der Russischen Föderation zu lernen, militärische Ausbildung zu durchlaufen und Drohnen sowie andere Technik zusammenzubauen. Veranstaltet werden Treffen mit „SVO-Veteranen“ («SVO» = Krieg gegen die Ukraine) und die Kinder werden gezwungen ihre Wurzeln zu vergessen. https://x.com/katalina_ada/status/1967923799820734942
In das Netzwerk zur Gehirnwäsche sind das russische Verteidigungsministerium, das Bildungs- und Wissenschaftsministerium und die Präsidialverwaltung der Russischen Föderation eingebunden. Die Programme werden durch Kreml-Stipendien finanziert und über die Organisationen «Junarmija», «Avangard», «Bewegung der Ersten» und das Zentrum «Krieger» unterstützt. Drei dieser Organisationen wurden am 5. September von Grossbritanien sanktioniert. https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1291-5-9-25-18-uhr/
Laut der Yale-Universität hat Russland 35 000 ukrainische Kinder zwangsweise deportiert. Nach Schätzungen der Ukraine sind es etwa 19 500.
US-WAFFEN FÜR 500 MIO $
Die Trump-Administration hat das erste von der NATO finanzierte Militärhilfepaket für die Ukraine genehmigt. Geliefert werden der Ukraine amerikanische Waffen im Gesamtwert von 500 Millionen US-Dollar und bezahlt werden diese von EU-Staaten. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Elbridge Colby genehmigte zwei entsprechende Lieferungen.
Es ist das erste Mal, dass die USA Waffen liefern, welche die Europäische Union bezahlen. Der entsprechende Mechanismus wurde entwickelt, nachdem Trump die bisherige Waffenhilfe der USA beendet hatte.
Vom 1. August bis Mitte September haben ukrainische Drohnen 13 russische Ölraffinerien angegriffen. Ein Teil davon wurde so stark beschädigt, dass der Betrieb eingestellt wurde, andere können nach Reparaturen reduziert Erdöl verarbeiten. Letzte Nacht wurde erneut die Raffinerie in Saratow getroffen. Vor Ort wurden Explosionen und ein Feuer festgestellt, wie der ukrainische Generalstab berichtet. Die Raffinerie in Saratow produziert Benzin, Diesel, Heizöl und andere Erdölprodukte und verarbeitet fast 5 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr. Das Unternehmen wird zur Versorgung der russischen Armee genutzt. https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, führen diese Angriffe zu Problemen. Russland grösster Ölproduzent «Transneft» (russisch: Транснефть) hat seine Kunden gewarnt, dass sie möglicherweise die Fördermengen nach Angriffen ukrainischer Drohnen auf Exporthäfen und Raffinerien reduzieren müsse. Einschränkungen eingeführt hat die Firma bereits bei der Lagerung von Kraftstoff in seinem Pipelinesystem. https://www.reuters.com/business/energy/russia-close-cutting-oil-output-due-drone-attacks-sources-say-2025-09-16/
Die Einnahmen aus Öl und Gas machen ein Drittel bis die Hälfte aller Einnahmen des russischen Bundeshaushalts aus, was diesen Sektor zur wichtigsten Finanzierungsquelle für die Ausgaben der Regierung macht.
PUTIN ANERKENNT PROBLEME
Am Montag hielt Putin zum zweiten Mal innerhalb eines Monats eine Sitzung mit Mitgliedern des Wirtschaftsblocks der Regierung ab und wies auf eine starke Verlangsamung der russischen Wirtschaft hin. Er bezeichnete das Geschehen nicht mehr als «sanfte Landung», so wie in den bisher beschönigenden Reden.
Angesichts eines Zinssatzes von 18% und einer Inflation von 8.1% sprach Putin relativen Klartext:
«Schon im vergangenen Jahr haben wir mit Ihnen alles besprochen, was sich in unserer Wirtschaft abzeichnet, und über die Notwendigkeit gesprochen, die erforderlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Inflation und zur Stärkung der makroökonomischen Stabilität zu ergreifen. Wir waren uns einig, dass dies unweigerlich zu einer „Abkühlung” der Wirtschaft führen würde, zu einer, wie wir damals sagten, „sanften Landung”. Wir waren uns auch einig, dass es notwendig ist, einen schmalen Grat zu beschreiten: Die makroökonomische Politik darf nicht untergraben werden, und die Wirtschaft darf nicht „unterkühlt” oder „eingefroren” werden. Was sehen wir jetzt? Nach Angaben des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung stieg das Bruttoinlandsprodukt im Juli um 0,4 Prozent im Jahresvergleich, und in den ersten sieben Monaten dieses Jahres betrug das BIP-Wachstum 1,1 Prozent. Frage: Ist das ausreichend? Ist das das, was wir wollten? Schaffen wir es, die Aufgabe zu lösen, die wir uns gestellt haben?»
Die anwesenden Minister und die Chefin der Zentralbank schauten nur auf ihre Unterlagen mit den Zahlen über den Niedergang der russischen Wirtschaft. http://kremlin.ru/events/president/news/77997
EU-INTEGRATION VON UKRAINERN
Die EU-Länder haben sich verpflichtet, geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern einen besonderen Schutz bis März 2027 zu gewähren. Aber die europäischen Länder bereiten bereits jetzt vor, wie die Rückkehr später organisiert und der Sonderschutz schrittweise abgebaut werden kann.
Der Rat der EU hat heute beschlossen und bekannt gegeben, wie dieser Prozess ablaufen wird:
➡️ Ukrainer können schrittweise auf andere Arten des legalen Aufenthalts (Arbeit, Studium) umsteigen;
➡️ denen, die es wünschen, wird bei der freiwilligen Rückkehr in die Ukraine und der Reintegration geholfen. Bereits heute können Ukrainer zu «Erkundungsbesuchen» in die Ukraine reisen;
Der ukrainische Militärgeheimdienst hat diese Nacht den Standort der 47. separaten Luftlandesturm-Bataillon der 155. Garde-Brigade der Marineinfanterie bei Wladiwostok angegriffen. Auf dem Parkplatz der Kaserne kam es zu mehreren Explosionen. Mehrere russische Soldaten der Einheit seien dabei ums Leben gekommen. Am Tatort erschienen mehrere Sanitätsfahrzeuge.
Die angegriffene Marineinfanterie-Einheit hat an Kampfhandlungen bei Kyiv, Ugledar, Mariupol sowie an der Kursk- und Pokrowsk-Front teilgenommen. Diese Brigade zeichnete sich durch besondere Grausamkeit gegenüber Zivilisten und Hinrichtungen ukrainischer Gefangener aus.
Das Besondere an der Aktion war, dass sich die Kaserne sehr weit im russischen Hinterland befindet, ganz im Osten des Landes und an Nordkorea anschliesst. https://t.me/Crimeanwind/86273
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