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EXPLOSIONEN IN RUSSLAND
Die Ukrainer haben ihre gezielten Anschläge auf russische Logistik, Treibstoff und Militäranlagen in Russland und den besetzten Gebieten intensiviert. In den letzten 24 Stunden erreichten mich folgende Meldungen:
Im Luzhsky-Bezirk von Sankt Petersburg wurden die Gleise auf der Strecke Stroganowo – Mschinskaja gesprengt. Eine Diesellok mit 15 Treibstoff-Kesselwagen entgleiste. https://t.me/uniannet/174430
In der russischen Oblast Orjol entdeckten russische Polizisten mehrere Sprengsätze bei Eisenbahnlinien, die vom ukrainischen Geheimdienst gelegt worden waren. Beim Versuch, diese zu entschärfen, explodierten sie und töteten drei Russen. https://t.me/c/1197363285/175676
Die zweitgrösste Raffinerie Russlands, die «Kirishinefteorgsintez» in der Region Leningrad wurde von ukrainischen Drohnen getroffen. Die zentrale Verarbeitungsstelle brennt. Der Angriff über eine Distanz von 800 Kilometer bestätigte der ukrainische Geheimdienst. «Kirishinefteorgsintez» verarbeitet pro Jahr 20 Millionen Tonnen Rohöl und versorgt Leningrad, Nowgorod und Pskow mit Treibstoff. https://t.me/voynareal/122155& https://t.me/insiderUKR/106691
In Sewerodonezk in der besetzten Region Luhansk gibt es nach dem Eintreffen einer Drohne Explosionen. Was explodiert ist, steht nicht fest. Video: https://t.me/exilenova_plus/12374
Auf der besetzten Krim brachen nach Drohnenangriffen Brände im Flughafen «Gwardejskoje» und bei der Luftabwehrstellung Olenewka aus. https://t.me/Crimeanwind/86172
Im Gebiet Perm verursachten ukrainische Langstrecken-Drohnen eine Explosion in der Chemiewerk «Metafrax Chemicals». Das Unternehmen ist einer der grössten Hersteller von Methanol und seinen Derivaten in Russland und Europa. https://t.me/uniannet/174416
LOB FÜR EXPLOSIVE KRÄFTE
In seiner heutigen Abendansprache lobte der ukrainische Präsident die explosiven Spezialkräfte der Armee und der Geheimdienste: «Ich möchte heute besonders allen unseren Soldaten danken, die Russland wirklich bedeutende Verluste zufügen. Verluste an der Front. Verluste an der Grenze. Verluste auf russischem Territorium dank unserer Fernschläge. Die effektivsten Sanktionen – die Sanktionen, die am schnellsten wirken – sind Feuer auf russischen Ölraffinerien, an ihren Terminals und Öllagern. Die russische Ölindustrie wurde erheblich eingeschränkt – und das begrenzt den Krieg erheblich.»
Zelenskyj bestätigte den Angriff auf den russischen Ölverladehafen Primorsk (Siehe Ukraine Aktuell Nr. https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1298-12-9-25-23-uhr/), der zu einer massiven Einschränkung des Betriebs führte, und sagte: «unsere Spezialeinheiten behalten auch den Hafen Ust-Luga und alle anderen russischen Ausgänge zum Weltmarkt im Blick. Jetzt sind die Drohnen des Sicherheitsdienstes der Ukraine in der Lage, aus einer Entfernung von mehr als tausend Kilometern zu operieren.» Zelenskyj beendete seine Ansprache mit: «Ich danke allen für ihre Treffsicherheit!» https://t.me/V_Zelenskiy_official/16097
FREMDE TRUPPEN IN POLEN
Streitkräfte ausländischer NATO-Mitgliedstaaten dürfen ihre Soldaten in Polen stationieren. Der polnische Präsident Karol Nawrocki (BILD) unterzeichnete einen entsprechenden Erlass. Die Soldaten werden im Rahmen des NATO-Verteidigungsprojekt «Ostwächter» präsent sein.
Das Nationale Sicherheitsbüro Polens bestätigte die Entscheidung und wies darauf hin, dass das Dokument die ausländische Komponente der NATO-Streitkräfte betrifft, die im Rahmen dieser Operation die polnischen Streitkräfte verstärken werden. Der Erlass wurde als geheim eingestuft und unterliegt besonderen Informationssicherheitsvorschriften.
Polen hat die Luftwaffe wegen russischer Drohnen über der Ukraine erneut in Alarmbereitschaft versetzt . Der polnische Regierungschef Donald Tusk schrieb: «Die polnische Luftverteidigung ist in voller Kampfbereitschaft, und am Himmel findet eine gemeinsame Verteidigungsoperation mit den Verbündeten statt.» https://t.me/voynareal/122140
In Polen wurde die Luftfahrt wegen russischer Drohnen über der Ukraine, die in Wolhynien gesichtet wurden, in Alarmbereitschaft versetzt, Der Flughafen Lublin wurde geschlossen und eine Flugverbotszone entlang der Grenze zur Ukraine eingerichtet. https://t.me/c/1269013410/82378
KREML BEEINFLUSST WAHLEN
In zwei Wochen finden in Moldawien Parlamentswahlen statt. Um diese zu beeinflussen, hat Russland eine ganze Serie von Beeinflussungen gestartet. Im Zentrum stehen die Ausland-Moldawier. Sie hatten bei den letzten Wahlen mehrheitlich für die europafreundliche Partei von Präsidentin Maia Sandu gestimmt. Die Präsidentin machte heute die russische Regierung für die Kampagne verantwortlich. «Die Russen nehmen die Diaspora ins Visier», sagte Sandu.
Dafür eingespannt würden insbesondere russisch-orthodoxe Priester. Zudem werden über das Online-Netzwerk «Matryoshka» gefälschte Inhalte verbreitet, die unter dem falschen Absender von seriösen ausländischen Medien verbreitet werden.
Ein weiteres Mittel sind Verbrecher, die auf der Gehaltsliste Moskaus stehen. Ihre Aufgabe ist es, in moldawischen Gefängnissen Unruhen anzuzetteln. «Russland setzt wirklich eine ganze Reihe von Mitteln ein, um unsere Institutionen zu überwältigen», sagte Sandu.
Sie betonte, dass angesichts des Drucks seitens Russlands und der Risiken, denen Moldawien ausgesetzt ist, «die Integration in die Europäische Union der einzige Weg für uns ist, um als Demokratie zu überleben. Wir sind der Meinung, dass die EU eine Lösung finden sollte, damit sowohl Moldawien als auch die Ukraine die nächsten Schritte gehen können», sagte sie.
Im Moment ist unklar, wie gut die Chancen von Sandus Partei sind. Eine Umfrage vom 8. September ergab, dass nur 25% der Moldawier für die aktuelle Präsidentin sind und die russisch-orientierte Opposition vorne liege. Eine andere Umfrage vom 12. September behauptete, dass Sandus Partei mit 40% Zustimmung an der Spitze liege.
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