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PUTINS ZIEL IN POLEN
Das deutsche Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» schreibt, dass ein Ziel der russischen Drohnen in der Nacht auf Mittwoch ein NATO-Zentrum in Polen gewesen sei. Die Drohnen hätten versucht, die NATO-Basis in Rzeszów anzugreifen. Auf dieser Basis befindet sich ein grosses Logistikzentrum, über das die ukrainische Armee versorgt wird.
Nach dem russischen Drohnenangriff auf Polen erarbeitet die NATO defensive Massnahmen, um die Ostflanke des Bündnisses gegen russische Angriffe zu stärken. Die Reaktion wird von Alexus G. Grynkewich, dem Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa, koordiniert.
Unterdessen hat Polen die Zusage von mehreren Staaten erhalten, die dabei helfen wollen, die Luftverteidigung von Polen zu stärken. Deutschland hat zugesagt, die Luftraumüberwachung über Polen auszuweiten, die Unterstützung für die Ukraine zu intensivieren und auf das 19. Sanktionspaket gegen Russland hinzuarbeiten.
Dass 19 russische Drohnen per Zufall nach Polen flogen, ist unterdessen widerlegt. Umso heftiger sind die Reaktionen auf die Ausweitung des Krieges Russlands über die Ukraine hinaus. So schreibt John Bolton, ehemals Berater von Trump in seiner ersten Amtszeit:
«Seit dem Gipfeltreffen in Alaska hat Putin so gehandelt, als hätte er freie Hand. Er hat weitere Gespräche über einen Waffenstillstand ignoriert, das russische Militär weitet seine Operationen aus, und er hat die politische Unterstützung seiner Freunde Xi Jinping, Narendra Modi und Kim Jong Un erhalten.» https://x.com/ambjohnbolton/status/1965753717300264980
Donald Tusk, Regierungschef von Polen sagte: «Trotz aller Müdigkeit, manchmal auch Verärgerung und trotz der historischen Erinnerung wollen wir dieser offensichtlichen Tatsache erneut ihre gebührende Bedeutung verleihen. Die Ukraine kämpft heute gegen Russland, ein Russland, das Polen direkt bedroht. Heute ist es höchste Zeit, erneut zu sagen: Wir sind die Verbündeten der Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland.
Hier darf es keinen Raum für seltsame Spekulationen und Unklarheiten geben. Polen wird an der Seite der Ukraine stehen und die Ukraine unterstützen, denn die Ukraine trägt derzeit die Hauptlast des Widerstands gegen die aggressive Politik Russlands. Daran sollten wir uns erinnern. Das ist uns wichtig, das ist sehr wichtig für unsere Sicherheit.» Video:https://x.com/i/status/1965822995584237858
ORBAN ZURECHTSGESTUTZT
Unter der Führung von Viktor Orbán, der sein Volk schamlos bestiehlt, hat sich Ungarn immer mehr an Moskau orientiert und seine schlechte Wirtschaftspolitik mit billigem russischen Öl kaschiert. Gleichzeitig hat Ungarn eine unheilvolle Geschichte mit Russland: Während Jahrzehnten wurde das Land unter russischer Knechtschaft ausgebeutet und der Widerstand dagegen kostete Tausende Ungarn das Leben. Orbán versuchte gestern mit einem Trick aus der Situation rauszukommen.
Viktor Orbán schrieb: «Ungarn steht nach dem jüngsten Drohnenvorfall uneingeschränkt an der Seite Polens. Die Verletzung der territorialen Integrität Polens ist inakzeptabel. Dieser Vorfall beweist, dass unsere Friedenspolitik im russisch-ukrainischen Krieg vernünftig und rational ist. Ein Leben im Schatten eines Krieges birgt Risiken und Gefahren. Es ist Zeit, ihn zu beenden!» https://x.com/PM_ViktorOrban/status/1965699678957125729
Der polnische Verteidigungsminister Radoslaw Sikorski erteilte dieser Anpasser-Politik der ungarischen Führung eine klare Absage: «Nein, Viktor. Dieser Vorfall beweist, dass Sie Ihre Neutralität aufgeben und die russische Aggression verurteilen müssen. Ich fordere Sie dringend auf, die Verteilung der EU-Verteidigungsgelder freizugeben, härtere Sanktionen gegen den Aggressor zu verhängen und Ihr Veto gegen die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine zurückzuziehen.» https://x.com/visionergeo/status/1965806218301108406
WAS MOSKAU VERSTEHT
Die ukrainische Plattform «Euromaidan» beschreibt, welche Politik die russische Führung versteht:
«2015 gab der türkische Präsident Erdogan den Befehl, einen russischen Jagdbomber Su-24 zu zerstören, der fünf Minuten lang in den türkischen Luftraum eingedrungen war. Dabei kam der russische Pilot ums Leben. Seitdem hat Putin Angst, die Türkei zu provozieren. Genau so sollte man mit Satan umgehen.
Heute erfahren wir, dass es 19–23 russischen Drohnen und wahrscheinlich auch einer russischen Rakete gelungen ist, bis zu 500 km in den polnischen Luftraum einzudringen.
Heute erfahren wir auch, dass die NATO diesen russischen Terror nicht einmal als Angriff betrachtet. Dies wird zu neuen Angriffen auf Polen führen. Bis Satan bekommt, was er verdient.» https://x.com/EuromaidanPR/status/1965820800214126764
POLEN WILL LERNEN
Den Polen gelang es nur vier der 19 russischen Drohnen abzuschiessen. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 21%. Am selben Tag wurde die Ukraine von 458 russischen Drohnen angegriffen, von denen die Ukrainer 413 neutralisieren konnte. Somit beträgt die ukrainische Erfolgsquote beim Drohnenabschuss 90%. https://t.me/c/1197363285/175458
Der ukrainische Militärgeheimdienst traf gestern bei Noworossijsk erfolgreich ein Schiff von Putins militärischer Schwarzmeerflotte. Durch einen gezielten Schlag wurde das «multifunktionale Schiff MPSV07» getroffen. Zu Schaden kam dabei die elektronische Kriegsausrüstung. Mit dem Schlag wurde das Schiff ausser Gefecht gesetzt und muss repariert werden, was eine gewisse Zeit dauern dürfte. https://t.me/exilenova_plus/12304
«RHEINMETALL» LIEFERT
Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat einen neuen Grossauftrag mit der Ukraine bekannt gegeben. Laut dem Geschäftsführer Armin Papperger wird die Ukraine noch bis Ende dieses Jahres moderne mobile Luftabwehrsysteme Skyranger zum Schutz vor Drohnen erhalten.
Das System Skyranger – auch «Oerlikon Skyranger» genannt – besteht aus einer automatischen Kanone im Kaliber 30 oder 35 mm. Sie kann mit einer Startrampe für Flugabwehrraketen ergänzt und auch auf Panzern montiert werden.
Papperger: «Jedes dieser Systeme kann eine Fläche von viermal vier Kilometern abdecken und eine vollständige drohnenfreie Zone gewährleisten. Das bedeutet, dass alle unbemannten Flugkörper zerstört werden.»
Die Vertragsunterzeichnung wird während der aktuellen Verteidigungsausstellung DSEI in London stattfinden. Die genaue Anzahl und Modifikation der Skyranger, die die Ukraine erhält, wird nicht bekannt gegeben. https://t.me/DeepStateUA/22445
PUTINS MAFIA SANKTIONIEREN
Vertreter der Republikanischen und der Demokratischen Partei der USA forderten Sanktionen gegen Putins Umfeld.
Mitglieder der «Helsinki-Kommission» des US-Kongresses schickten einen Brief an Aussenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent mit der Forderung, neue Sanktionen gegen russische Eliten und Beamte zu verhängen. Massgeben sei die Liste der Navalny-Stiftung https://fbk.info/materials/US_Navalny_List_50.pdf auf der die korrupten Personen namentlich aufgeführt sind.
Die Kongressabgeordneten schreiben, dass die Personen auf der Liste «mit dem korrupten Netzwerk der russischen Regierung verbunden sind und an schweren Menschenrechtsverletzungen in Russland und der Ukraine beteiligt sind».
Die Abgeordneten beider Parteien forderten ausserdem, die Sanktionspolitik mit den Verbündeten in Europa, Kanada und Australien zu koordinieren, um «den Kriminellen den Zugang zu sicheren Zufluchtsorten für schmutziges Geld zu verwehren und die weitere Ausbreitung der Korruption in der Welt zu stoppen». https://t.me/news_sirena/40553
52 GEFANGENE FREIGELASSEN
Dies berichtete der Präsident Litauens, Gitanas Nausėda auf X. Unter den Freigelassenen befindet sich der prominente Oppositionspolitiker Mikola Statkewitsch, der Lukaschenko bei den Wahlen 2010 herausgefordert hatte. Nausėda dankte den USA und Trump und fügte hinzu: In den Gefängnissen von Belarus des Diktators Lukaschenko befinden sich noch über 1 000 politische Gefangene, und «man darf nicht aufhören, bis sie alle frei sind». https://x.com/GitanasNauseda/status/1966096794472849875
Heute traf sich Lukaschenko mit Trumps Vertreter John Coale. Während dieses Treffens erklärte Coale, dass die USA die Sanktionen gegen die Fluggesellschaft «Belavia» aufheben. Diese waren im Sommer 2023 eingeführt worden. Gegen das Unternehmen gelten weiterhin europäische Sanktionen. Coale hofft, dass Europa dann im Laufe der Zeit ebenfalls seine Sanktionen gegen den engen russischen Verbündeten aufheben werde. Sein Eindruck von Lukaschenko sei, dass dieser sich ändern wolle, dies jedoch nicht über Nacht geschehen werde. https://t.me/news_sirena/40551
• Trump-Diesel-Deal ist gesetzeswidrig
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