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«ES GIBT KEIN DREIER-TREFFEN»
Juri Uschakow ist seit 13 Jahren Putins wichtigster aussenpolitischer Berater und bei allen Treffen seines Chefs dabei. Heute dementierte Uschakow jegliche Pläne für ein Dreiertreffen zwischen Putin, Trump und Volodymyr Zelenskyj. Er erklärte, dass bei dem Treffen in Anchorage zwischen Trump und Putin keine Durchführung von dreiseitigen Verhandlungen besprochen worden sei: «Das, was derzeit in der Presse übertragen wird, entspricht nicht ganz der Realität. Es gab keine Vereinbarung zwischen Putin und Trump über ein Treffen von Putin mit Zelenskyj oder ein dreiseitiges Treffen», sagte Uschakow. https://t.me/c/1197363285/174357
Auf dem Maidanplatz in Kyiv findet heute Abend eine Gedenkfeier für den am 30.August ermordeten ehemaligen Parlaments-Sprechers Andrej Parubij statt. Als einer der prominenten Redner trat der letzte Woche aus russischer Gefangenschaft befreite ehemalige Bürgermeister von Kharkiv auf. Wolodymyr Mykolayenko sagte, dass Parubij wichtig für die Befreiung der Ukraine gewesen sei und der Kampf fortgesetzt werden müsse. https://t.me/c/1197363285/174360
Nach Angaben des ukrainischen Innenministers Igor Klimenko wurde der mutmassliche Schütze 36 Stunden nach der Tat in der Region Chmelnyzkyj festgenommen: «Viele Details werden derzeit noch nicht bekannt gegeben. Ich kann nur sagen, dass das Verbrechen sorgfältig vorbereitet wurde: Der Zeitplan der Bewegungen des Opfers wurde studiert, die Route wurde geplant und ein Fluchtplan ausgearbeitet», teilte Klimenko mit.
Der ukrainische Geheimdienst schreibt auf «Telegram»: Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine, der Nationalpolizei und des Büros des Generalstaatsanwalts gehen davon aus, dass russische Geheimdienste an der Organisation der Ermordung des Abgeordneten Andrij Parubij beteiligt sein könnten.» https://t.me/SBUkr/15692
Radio Svoboda berichtet: «Der Mordverdächtige an Parubij gestand die Tat und berichtete von seinen Kontakten mit Vertretern der Russischen Föderation». Der mutmassliche Mörder, ein Ukrainer aus Lemberg, habe aus Verzweiflung über seinen im Krieg gefallenen Sohn gehandelt. Er habe Kontakt mit Vertreter der Russischen Föderation gehabt, die ihn ermuntert hätten, ein Attentat gegen den ehemaligen Sprecher des Parlaments zu verüben. In Absprache mit den Russen habe er Waffen, gefälschte Dokumente und weitere Ausrüstungsgegenstände gekauft. https://www.svoboda.org/a/podozrevaemyy-v-ubiystve-parubiya-soznalsya-i-rasskazal-o-svyazyah-s-rf/33518815.html
CHINESISCHES RAUB-SCHIFF
Ein chinesisches Containerschiff ist seit Juni bereits viermal in Sewastopol auf der vorübergehend besetzten Krim eingelaufen. Dort hat das Schiff russische Waren eingeladen, die vermutlich in der Ukraine gestohlen wurden. Die «Lloyd’s List» berichtet: «Das chinesische Containerschiff Heng Yang 9 (IMO: 1059979) hat seit Juni vier Anläufe unternommen und dabei sein automatisches Identifikationssignal gefälscht».
Das Containerschiff, das chinesischen Eigentümern gehört und unter panamaischer Flagge fährt, manipuliert seine Positionsdaten im AIS-Übertragungssystem, um den tatsächlichen Hafen, in dem die Beladung erfolgt, zu verbergen. «Solche Handlungen verstossen gegen die Resolution der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation von 2023». Die Publikation vermutet, dass in den Containern zum Export unter anderem Produkte aus dem vorübergehend besetzten Donbass waren, die per Eisenbahn zum Hafen gebracht wurden. https://t.me/Crimeanwind/85590
SEITENBLICK AUF PEKING-GIPFEL
Wie hier am 29.August gemeldet, treffen in Peking der türkische Präsident, der aserbaidschanische Präsident, der iranische Präsident und Putin ein, um mit Chinas Führung die weitere Zusammenarbeit zu besprechen. https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1284-29-8-25-18-uhr/
Aserbaidschanische Journalisten haben nun einen Beitrag darüber gemacht, wie die Gäste in China empfangen wurden. Es geht darum, dass Xi Jinping erneut gezeigt hat, dass gerade die Staatschefs von Aserbaidschan und der Türkei die wichtigsten strategischen Partner Chinas in der Region sind und sie auf höchstem Niveau empfangen werden – mit allen Ehren, warmen Worten, gegenseitigem Respekt und einer chinesischen Show.
Das Eintreffen von Putin in China sah hingegen ganz anders aus. Kein roter Teppich, keine fröhlichen Menschen, die ihn begrüssen, kein offizieller Empfang. Putin sei eher als «lästiger Besucher» angekommen, sagten die Journalisten. Das Youtube-Video ist einen Blick wert: https://www.youtube.com/watch?v=8ToFegWdmwg
MOSKAUER EROBERUNGSPLÄNE
Viktor Sobolev ist für die kommunistische Partei Russland einer der Abgeordneten in Putins Pseudo-Parlament, der «Duma». Der 75-jährige, ehemalige Zweisterne-General, sagte zu den Zielen des russischen Überfalls auf die Ukraine während eines Besuches im russischen Kriegsministerium: «Wir müssen Mykolajiv, Dnipropetrovsk, Odessa, Sumy und Kharkiv vollständig befreien. Wir brauchen diese Gebiete für unsere Sicherheit. Diese Ziele der SVO («Spezialoperation») müssen unbedingt erreicht werden». https://t.me/c/1197363285/174370
WIRKSAME ÖL-ANGRIFFE
Satellitenbilder (Airbus) vom 31. August zeigen die Folgen des Angriffs auf das Kuibyshev-Ölproduktwerk in Samara.
Den Bildern zufolge sind 2 Tanks abgebrannt, ausserdem wurde die Anlage AVT-4 beschädigt (eine Schlüsselanlage, die erste Stufe der Rohölverarbeitung) ausser Betrieb genommen. https://t.me/exilenova_plus/12066
Nach der Serie von Angriffen auf die russischen Ölraffinerien werden die Folgen in verschiedenen Teilen Russlands sichtbar. Das von Automobilisten geschätzte «95er-Benzin» ist kaum noch an Tankstellen zu haben. Vor diesen bilden sich lange Schlangen von wartenden Automobilisten, wie Videos zeigen: https://t.me/exilenova_plus/12072
EU-UKRAINE-GIPFEL IN PARIS
Am 4. September findet in Paris ein Treffen der europäischen Führer zum Krieg gegen die Ukraine statt. Die Teilnahme von Volodymyr Zelenskyj wird erwartet.
Wie die «Financial Times» berichtete, hat der französische Präsident den deutschen Kanzler, den Premierminister Grossbritanniens, den NATO-Generalsekretär und die Präsidentin der Europäischen Kommission zum Gipfel eingeladen. In einem Interview mit der FT sagte die EU-Chefin Ursula von der Leyen: Die europäischen Hauptstädte arbeiten an «ziemlich präzisen Plänen» für mögliche Militäreinsätze in der Ukraine als Teil der Sicherheitsgarantien nach einem möglichen Friedensschluss. Diese Pläne hätten die volle Unterstützung der USA.
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