#UKRAINE AKTUELL Nr. 1267 (12.8.25 /21Uhr)

  • Russen stiessen in Donezk vor
  • Ukraine gibt Donbass nicht her
  • Zelenskyj Waffenstillstandplan
  • Alaska-Gipfel: «Eine Zuhörübung»
  • Ukraine greift Ölproduktion an

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TEILERFOLG IM DONEZK

Seit vorgestern herrscht unter Militärbeobachtern aus allen Ländern Hektik, wegen eines erfolgreichen Durchbruchs der russischen Armee im Osten der Ukraine im Abschnitt der Donezk Front. Russischen Sturmtruppen gelang es gleichzeitig in mehrere Ortschaften einzudringen und in Richtung der Strasse Dobropillja – Kramatorsk, eine wichtige Verkehrsader, vorzudringen. Spekuliert wurde, dass die ukrainische Verteidigungslinie zusammenzubrechen droht.

Unterdessen klärt sich die Informationslage. Die über die Frontlage gut informierten Plattformen «Exilenova» und «Deep State» beschreiben die Situation so:

Um den 8. August haben russische Truppen einen massiven Angriff auf Nahtstellen zwischen Verteidigungsblöcken lanciert. Dabei drangen sie in die Ortschaften Vesele, Vilne, Rubízhne, Kutscheriv Jar, Zolotyj und Kolodjaz ein.

Bei ihrer Offensive setzten die Russen eine Kombination von Luftwaffe, Artillerie und Kampfdrohnen ein. Damit konnte die Gegenwehr der Ukrainer unterdrückt werden. Danach drangen kleine Gruppen von 3 – 5 Mann der russischen Armee in die Lücke ein und besetzten taktisch wichtige Positionen. Unter deren Feuerschutz konnten grössere Gruppen der russischen Armee 8 bis 12 Kilometer vorstossen. Gleichzeitig wurde die Kommunikation zwischen den einzelnen ukrainischen Einheiten mit elektronischen Massnahmen sehr stark gestört.

Als Ergebnis entstand am Abend des 11. August Chaos in der Verteidigung. Viele Einheiten mussten sich zurückziehen, um eine Einkesselung zu vermeiden.

Heute, am 12.August stellt sich die Lage so dar: Der Durchbruch der Russen wurde lokalisiert und gestoppt. Die Ukraine hat Einheiten der AZOV-Brigaden und der «Da Vinci Wölfe» in die Kampfzone verlegt. Videos belegen massive Verluste bei den Russen sowohl bezüglich Material wie Personal.

Der Überraschungseffekt ist erschöpft. Die ukrainische Armee beginnt nun mit der Vernichtung der in der Zone befindlichen feindlichen Kräfte.

Volodymyr Zelenskyj sagte am Abend: «Heute gab es Berichte unserer Militärs. Die Front, besonders Dobropillja, Richtung Pokrowsk. Dort wurden Schritte unternommen, um die Situation zu verbessern.»

«Exilenova» schreibt: Wichtig zu betonen ist, dass infolge des russischen Plans die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nicht eingekesselt oder vernichtet wurden. Die Kämpfergruppen zogen sich zurück und nahmen eine organisierte Verteidigung ein und verhindern derzeit, dass die Russen die Durchbruchstelle erweitern.»

Der ukrainische Generalstab schreibt von insgesamt 110’000 russischen Soldaten, die in der Richtung Pokrovsk aktiv sind.  Heute Abend schreibt die Militärführung: «Die Situation ist herausfordernd und dynamisch, aber die Verteidigungskräfte ergreifen alle notwendigen Massnahmen, um feindliche Gruppen zu identifizieren und zu zerstören.»

Quellen: https://t.me/DeepStateUA/22298; https://t.me/exilenova_plus/11447; https://t.me/V_Zelenskiy_official/15613; https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua/

DONBASS IST UKRAINISCH

«Wir werden den Donbass nicht verlassen. Wir können das nicht tun, es ist eine illegale Besetzung.» Das sagte Volodymyr Zelenskyj heute Abend in seiner Videoansprache.

➡️ Zelenskyj fügte hinzu, dass der Donbass für die Russen ein Sprungbrett für eine neue Offensive ist. Wenn die ukrainischen Streitkräfte den Donbass freiwillig oder unter Zwang verlassen, könnte dies der Beginn eines dritten Krieges sein.

➡️ Zelenskyj berichtete auch, dass die Ukraine vom US-Sondergesandte Steven Witkoff ein Signal erhalten hat, dass Russland angeblich bereit ist, den Krieg zu beenden. Zumindest für einen Waffenstillstand. Das ist das erste Mal, dass Rusland davon redet.

➡️ Allgemein sagte er zum Verhältnis der Verluste an der Front, dass dieses ungefähr eins zu drei zugunsten der Ukraine beträgt. Pro Tag verliert Russland 968 Personen, davon 531 Tote. Die Ukraine verliert 340 Personen, davon 18 Tote. https://t.me/c/1197363285/172174

ZELENSKYJS PLAN

Heute sprach Volodymyr Zelenskyj mit Journalisten und sagte dabei: «Mein Plan ist sehr einfach: Waffenstillstand und während des Waffenstillstands müssen wir Fragen unter US-Vermittlung und mit klaren Sicherheitsgarantien besprechen und klären – wer was garantieren kann.» Er werde in den kommenden Stunden und Tagen weitere Klärungen erarbeiten: «Zum Beispiel: Was kann Europa garantieren, was können die USA garantieren, was können die Russen garantieren. Wer weiss das? Es muss eine abgestimmte Position geben. Morgen werden wir mit den Europäern, mit der amerikanischen Seite sprechen und ich werde unbedingt das Signal übermitteln, dass wir solche sensiblen Fragen zur Ukraine meiner Meinung nach in Anwesenheit der Ukraine besprechen müssen», betonte Zelenskyj. https://t.me/uniannet/171642

«ÜBUNG FÜR DEN PRÄSIDENTEN»

Heute bestätigte die Sprecherin des Weissen Hauses offiziell, dass es an diesem Freitag zu einem Treffen zwischen Trump und Putin kommt. Dieses soll in Anchorage, im amerikanischen Bundesstaat Alaska – einem US-Bundesstaat zwischen Kanada und Russland – stattfinden.

Karoline Leavitt stellte dabei eine neue Lesart des Treffens zwischen dem Diktator und dem demokratisch gewählten Präsidenten vor: Es ging nicht mehr um einen «Frieden in 24 Stunden» oder ein «Ultimatum in X-Tagen» und auch nicht um einen «Waffenstillstand» oder um einen «Deal». Trump werde bei diesem Treffen auch kein Abkommen unterzeichnen.

Karolin Leavitt sagte zum Sinn des Treffens: «Dies ist eine Übung für den Präsidenten, damit er aufmerksam zuhört. Es wird nur eine Seite anwesend sein, die am Krieg beteiligt ist.»

Es sei ein Zweiertreffen und die USA würden es «als Ehre» betrachten, dass Putin Alaska [die USA] besuche. Das Treffen in Alaska werde stattfinden, weil Putin Trump darum gebeten hat, sagte die Pressesprecherin des Weissen Hauses als Antwort auf die Frage eines Journalisten, warum man Zelenskyj nicht zum Gipfel einladen sollte. https://t.me/uniannet/171644

KOMMENTAR: Mit der neuesten Umdeutung des Sinns des Gipfeltreffens sind auch die angedrohten Zwangsmassnahmen vom Tisch. Es geht offenbar nur um eine «Zuhörübung» für Trump. Trumps gestrige Ankündigung «Ich werde Putin sagen, er muss den Krieg aufhören» ist ohne solche Massnahmen nicht mehr als eine hilflose Geste.

ÖL IST ANGRIFF-SCHWERPUNKT

Am 9.August hat Volodymyr Zelenskyj eine Serie von Sanktionen gegen den russischen Energiesektor verhängt. Betroffen davon sind 35 Personen und Unternehmen, die mit dem russischen Staatsunternehmen Rosatom und dem russischen Energiesektor in Verbindung stehen.

Seither greifen in jeder Nacht ukrainische Drohnen die Ölproduktion Russlands an. Die Aktionen dauern bisher mehr als 100 Stunden.

Eine der in Brand gesteckten Anlage ist die Raffinerie von Saratow. Diese ist eine der wichtigsten Anlagen der russischen Kraftstoffinfrastruktur. Ihre jährliche Verarbeitungskapazität beträgt bis 6,75 Millionen Tonnen Öl. Laut Satellitenbildern der NASA standen 70 % der Ölraffinerie in Saratow in Flammen. Ein Stillstand von einem Monat der Raffinerie Saratow führt zu einem Minderertrag von 240 Millionen Dollar.

Zum ersten Mal angegriffen wurde die LUKOIL-Raffinerie «Ukhtaneftepererabotka» in der russischen Republik Komi. Die Anlage befindet sich mehr als 2’000 Kilometer von der Ukraine entfernt. Die Anlage ist an der Versorgung der Besatzungsarmee mit Kraftstoffen und Schmiermitteln beteiligt.

Die Benzinpreise in Russland steigen nach der Einstellung des Betriebs der wichtigsten Raffinerien von Rosneft, die von ukrainischen Drohnen attackiert wurden, auf neue Höchststände.

Gemäss der Regierungsunabhängigen «Moskow Times» brechen Russlands Öl- und Gaseinnahmen den dritten Monat in Folge ein. Im Juli flossen 787,3 Milliarden Rubel (etwa 8,75 Milliarden US-Dollar) aus Öl- und Gasverkäufen in den russischen Haushalt – ein Rückgang von 28 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. https://x.com/tweet4Anna_NAFO/status/1954981044257689777

Ältere Beiträge nach Monat

#UKRAINE AKTUELL Nr. 1545 (17.5.2026 / 7Uhr)

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• Notstromgenerator unterwegs
• Hilfe für Khersoner Bevölkerung
• «Swiss for Ukraine» als Partner
• Eure Spenden sind entscheidend
• Wie «Ukraine Aktuell» entsteht
• Der moderne Kampf der Ukraine
• Schweizer Medien und der Krieg

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1534 (6.5.2026 / 8Uhr)

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• Russen griffen drei Städte an
• Fernangriff auf Rüstungsbetrieb
• Grosse Raffinerie abgestellt
• Ausfälle rund um Moskau
• 35’000 Soldaten neutralisiert
• Jetzt verändert sich der Krieg
• Auch Tschechien kippt
• Krise im EU-Land Rumänien

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• Lieferabkommen mit Deutschland
• Washingtons erhöht Druck auf Kyiv
• Miserable Frontbilanz Russlands
• Verdacht gegen Zelenskyj-Freund
• Russischer Drohnenbauer in Haft
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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1539 (11.5.2026 / 8Uhr)

• Das Leiden ukrainischer Mütter
• Kämpfe an der Front – Friede in der Luft
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• Kreml stoppt Verhandlungen
• Kasachstan geht eigenen Weg
• EU-Firmen umgehen Sanktionen
• «Deutschland ist mental schwach»
• Zensur will Russen Angst machen

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1542 (14.5.2026 / 7Uhr)

• 1’600 russische Drohnen gegen Zivilisten
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• Moskau verbietet Videos der Angriffe
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• Was Putins Frauen in Europa besitzen
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