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BUDANOV: «FRAUEN SIND SCHLAUER”
Der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, Kyrylo Budanov, hat im Land Legendenstatus und entging schon mehreren Attentatsversuchen Moskaus. Berühmt ist er für seine Beteiligung an Aktionen gegen russische Besatzer, aber in erster Linie wegen der Erfolge seines Geheimdienstes. Geschätzt wird auch, dass Budanov heikle Themen ohne falsche Scheuklappen anspricht. Nun hat Budanov ein TV-Interview gegeben, in dem er tiefe Einblicke in die Arbeit seines Geheimdienstes gewährt, insbesondere darüber, wie Agenten in Russland angeworben werden.
Hier die wesentlichen Aussagen:
Wenn ein Geheimdienstmitarbeiter für seinen Job mit einer Prostituierten schlafen muss, ist das kein Problem. In solchen Situationen erhalten wir Informationen, die wir sonst nicht hätten.
Viele unserer Agenten in Russland führen ein erfülltes Leben. Sie sind oft die grössten Z-Patrioten. Manchmal erleiden sie Nervenzusammenbrüche.
Es ist einfacher, Männer anzuwerben. Frauen sind schlauer und verstehen schneller, was passiert. Männer übertreiben, um ihre Stärke zu zeigen.
Immer mehr Frauen übernehmen sowohl operative als auch Kampfaufgaben. Rund 1’500 von ihnen sind im Einsatz und seit 2020 schneiden sie bei den Aufnahmeprüfungen für die Akademie am besten ab.
Wir suchen nach Schwachstellen im Lebensstil der Zielperson. Wenn sie ernsthafte Probleme hat, ist sie ein potenzielles Rekrutierungsziel. Spielsüchtige sind ein regelrechtes „Klondike“ für die Personalbeschaffung. [«Klondike» hier verwendet als Symbol für die Ausbeutung von Goldgruben.]
Wenn es um Teenager geht, konzentrieren wir uns auf das Geld. Das war schon immer so. Teenager wollen Spass haben, abhängen, mit ihren Freunden ausgehen – Geld ist der Schlüssel.
Romantik ist wichtig – sie verleiht Bedeutung. Wir alle suchen nach etwas, das andere möglicherweise nicht haben, wenn wir riskante Massnahmen ergreifen. Heroisierung und Romantisierung sind normal und gut.
Die Familie ist heilig. Es gibt ungeschriebene Regeln, die die meisten Menschen auf der Welt zu befolgen versuchen. Eine der wichtigsten davon ist, die Familie nicht anzutasten.
Nicht alle Geheimdienstmitarbeiter sind Spezialagenten. Viele übernehmen wichtige Unterstützungsfunktionen, und einige, die 2022 vom Stab in die Kampfeinheiten wechselten, zeigten aussergewöhnlich gute Leistungen.
Der Wettbewerb um die besten Informationen führt für die Beteiligten zwangsläufig zum Scheitern.»
Am 29. Juli gab Trump seinem Bekannten Putin ein Ultimatum von 10 Tagen. Damals sagte Trump: «Es ist eine Schande. (…) 10 Tage ab heute. Dann werden wir Zölle einführen.» Die 10 Tage laufen am Samstag um 6 Uhr mitteleuropäische Zeit ab.
Als letzten Winkelzug stellte der Kreml vor zwei Tagen ein Treffen von Putin und Trump in Aussicht, welches aber weiterhin vom Weissen Haus nicht bestätigt ist und bei dem weder Termin noch Ort feststeht. Zum Treffen selbst gibt es bisher nur unbestätigte Berichte von Sky News, CNBC und CBS.
Auch Trump meldete sich heute auf seinem «Truth» (deutsch: «Wahrheit») Netzwerk nicht zum Thema. Dort geht es um seine Gattin, die Börse und Gouverneur Geoff Duncan vom amerikanischen Bundesstaat Georgia («… a total loser»). https://truthsocial.com/@realDonaldTrump
Anstelle seines Chefs meldete sich der US-Finanzminister Scott Bessent. Die Wahrscheinlichkeit der Einführung von Sanktionen gegen Russland bleibe offen, sagte Bessent. Und machte gleich eine weitere Ankündigung: «Präsident Trump ist ein Präsident des Friedens. Er möchte diesen schrecklichen Konflikt beenden. Zölle gegen China könnten ebenfalls auf der Tagesordnung stehen». https://t.me/c/1197363285/171804
TRUMP – PUTIN SPEKULATIONEN
Heute hat die Nachrichtenagentur «Bloomberg» weitere Spekulationen zu einem möglichen Treffen und einem «Deal» zwischen Trump und Putin veröffentlicht.
Die USA und Russland führen Verhandlungen über einen möglichen Waffenstillstand in der Ukraine, bei dem der Kreml die Kontrolle über die besetzten Krim und den Donbass behält. Dies würde bedeuten, dass die Ukraine Teile der Regionen Luhansk und Donezk verliert, die derzeit unter ihrer Kontrolle stehen.
Der Plan, der mit einem möglichen Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin in Verbindung gebracht wird, sieht eine Einstellung der Kampfhandlungen im Osten vor. Er lässt jedoch wichtige Streitfragen ungelöst, insbesondere die Frage der Kontrolle über das Kernkraftwerk Saporischschja.
Volodymyr Zelenskyj war bereit für ein Treffen mit Trump und Putin in Rom, aber der Kreml lehnte ab. Die italienische Agentur ANSA berichtet, dass die italienische Premierministerin Giorgia Meloni die Idee Trumps für einen dreiseitigen Friedensgipfel in Rom oder im Vatikan unterstützte. Die USA haben bereits offizielle Anfragen an Verbündete gesendet, und Zelenskyj hat dieses Format genehmigt.
Der durch Wahlbetrug an der Macht gebliebene Staatschef von Belarus /Weissrussland will bei den Gesprächen zwischen Putin und Trump eine Rolle spielen. Alexander Lukaschenko, bekannt als politischer Laufbursche des Kremls, sagte in einem Interview unter anderem:
Er hält das Treffen mit Donald Trump für nützlich;
Zu den Zöllen: «Putin kann Trump zum Teufel schicken»;
Er ist bereit, trilaterale Verhandlungen zwischen Putin, Trump und Selenskyj zur Beendigung des Krieges in der Ukraine zu organisieren.
Er bestreitet Verhandlungen von Minsk mit Washington hinter dem Rücken Russlands;
Er plane nicht, für eine neue Amtszeit zu kandidieren;
Er sieht seinen Sohn Mykola nicht als seinen Nachfolger in der Politik;
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