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SÖLDNER-BLUTGELD ERHÖHT
Die russische Armee sucht nach neuen Soldaten für den Krieg gegen die Ukraine, ohne die eigenen Militärreserven anzapfen zu müssen, denn durch eine solche Mobilisierung befürchtet der Kreml Unruhen im Volk
Was den Söldnern geboten wird, erfährt man durch eine Werbung auf der russischen Plattform «Ananews». Hier die Liste der Vorteile, die in der Werbung versprochen werden – im Originalton mit Ergänzungen in eckigen Klammern.
Zu beachten ist: Der durchschnittliche Jahreslohn eines Facharbeiters beträgt in Russland rund 960’000 Rubel = 10’300 Euro. Bei den unten aufgeführten «Vorteilen» wächst der Druck auf Männer in der Russischen Föderation durch ihre eignen Familien, das «leicht zu verdienende Geld» zu nehmen:
Inserate Text: «Wir suchen mutige Menschen zum Schutz unseres Landes! Abreise von Moskau, direkter Vertrag, Abwicklung innerhalb von 7 Tagen!
Wir erstatten Tickets, Unterkunft und Verpflegung werden kostenlos gestellt.
Zahlungen ab 5’420’000 Rubel pro Jahr. [5,4 Mio Rubel = 57’800 € / 54’200 Franken]
Beihilfe für junge Familien bis zu 217’000 Rubel [2’200€]
Schneller Vertragsabschluss.
Vollständige Begleitung.
Ausserdem:
Schuldenstreichung bis zu 10 Mio [107’000 €]
Ausbildung bei Ausbildern der russischen Armee!
Professionelle Ausrüstung!
Materielle und soziale Garantien für Familien!
Medizinische Versorgung und Pflege für Eltern!
Wir beantworten alle Fragen und erklären alles ausführlich!
WIR BERÜCKSICHTIGEN AUCH MÄNNER OHNE MILITÄRISCHE KARTE!
Auch wenn es Einschränkungen gibt, aber Sie dienen möchten – schreiben Sie, es gibt immer Möglichkeiten! https://t.me/anna_news/82919
ACHTUNG: Um Missverständnisse zu vermeiden: Die obigen Zeilen sind die vollständige Wiedergabe eines Inserates der russischen Armee.
UKRAINE MOBILISIERT WEITER
Olexandr Syrskyj, der Generalstabschef der ukrainischen Armee, sagte heute:
«Der Feind vergrössert seine Armee jeden Monat um 9’000 Mann. Die russische Führung plant, bis Ende des Jahres zehn neue Divisionen zu bilden, zwei sind bereits aufgestellt. Daher bleibt uns keine andere Wahl, als die Mobilisierungsmassnahmen fortzusetzen.» https://x.com/Maks_NAFO_FELLA/status/1952799845195886690
PUTIN: 5 STUNDEN GESPRÄCHE
Heute begrüsste Putin den Sondergesandten von Trump für den Gaza und die Ukraine, Steve Witkoff. Der Immobilienhändler ohne diplomatische Ausbildung und Putin besprachen sich drei Stunden. Bereits zuvor hatte sich Witkoff vier Mal mit Putin zu ergebnislosen Gesprächen getroffen.
Resultate des heutigen Treffens wurden keine bekannt. Die russische Propagandaagentur TASS schrieb lediglich (ungekürzte Meldung):
«Im Kreml endete das Treffen zwischen Putin und dem Sondergesandten des US-Präsidenten, Steven Witkoff, berichtet der Pressedienst des russischen Präsidenten. Das Gespräch zwischen Putin und Witkoff dauerte etwa drei Stunden.» https://t.me/tass_agency/329525 und etwas später: «Das Witkoff-Team verlässt den Kreml.» https://t.me/tass_agency/329528
Russische Medien meldeten, dass sich Witkoff geweigert habe, das Gespräch zu kommentieren. (Witkoff Gespräche mit Putin sollen angeblich darüber entscheiden, ob Trump Sanktionen gegen Russland und seine Verbündeten verhängen wird.)
Zwei Meldungen später vermeldet TASS, dass sich Putin mit dem malaysischen König traf. Das erstmalige Treffen zwischen den Beiden habe zwei Stunden gedauert. https://t.me/tass_agency/329530
SPOTT ÜBER «PUTIN»
Sergiy Kyslytsya ist stellvertretender Aussenminister der Ukraine und der ständige Vertreter des Landes bei der UNO. Heute veröffentlicht Kyslytsya zwei Fotos von Putin: Das linke Bild vom Treffen Putins mit dem belarussischen Diktator Lukaschenko und das rechte vom heutigen Treffen mit Witkoff.
Kyslytsya schreibt dazu: «Finden Sie 10 oder mehr Unterschiede. Ein Putin mit Lukaschenko letzte Woche und ein Putin heute mit Witkoff. Aber wo ist der eigentliche Putin? Oder keiner von beiden?» https://x.com/SergiyKyslytsya/status/1953038301872701470
STRAFZOLL GEGEN INDIEN
Trump hat heute eine Verordnung unterschrieben für einen «Extra»-Zoll gegen Indien in der Höhe von 25 Prozent. Die indische Regierung hatte sich geweigert, eine Beschränkung für den Import von russischem Öl einzuführen, und den amerikanischen Diplomaten geantwortet, dass Indien unabhängig sei. https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1259-4-8-25-22uhr/
Indien reagierte scharf auf die US-Zölle, welcher einer Verdoppelung der «Sonderzölle» entsprechen. In Delhi wurde betont, dass das Vorgehen Washingtons ungerecht, unbegründet und ärgerlich sei, da ähnliche Ansätze auch von anderen Ländern im Interesse ihrer eigenen nationalen Belange verfolgt werden. Indien kommentierte die Entscheidung der USA, zusätzliche Zölle einzuführen, und erklärte, dass seine Importe auf Marktprinzipien basieren und darauf abzielen, die Energiesicherheit für 1,4 Milliarden Bürger zu gewährleisten.
Indien erklärte, dass es diese Schritte nicht unbeantwortet lassen werde und alle Massnahmen ergreifen werde, um seine wirtschaftlichen Interessen zu schützen. https://t.me/c/1197363285/171585
Die Drohung von Trump für Sonderzölle für Handelspartner von Russland ging bisher auch in Richtung China. Trump hat es in den letzten Tagen allerdings vermieden, China zu erwähnen. https://t.me/anna_news/82923
KREML VERLIERT EINFLUSS
Russland unterstützt das afrikanische Land Äthiopien diplomatisch und wirtschaftlich. Es gibt auch militärische Zusammenarbeit und Waffenlieferungen. Aber nun zeigt es sich, dass Äthiopien nicht bereit ist, alle Forderungen des Kremls zu unterstützen.
Russland bat Äthiopien um Flugzeuge mit Besatzung und kopierte damit das Vorgehen Irans bei der Umgehung von Sanktionen. Moskaus wollte im Rahmen eines «Wet-Lease»-Vertrags Flugzeuge von Ethiopian Airlines zu leasen, einschließlich äthiopischer Besatzung, Wartung und Versicherung. Russlands Flugzeuge sind in einem schlechten Zustand, denn das Land kann keine neuen Flugzeuge kaufen, Ersatzteile sind nicht erhältlich und seine alternde Flotte zerfällt. Allein im Jahr 2024 mussten russische Fluggesellschaften 58 Flugzeuge ausmustern, und es kam zu über 200 gemeldeten Zwischenfällen in der Luft.
Der russische Handelsgesandte führte Gespräche mit dem äthiopischen Chef der Zivilluftfahrt und bot im Gegenzug Navigationsgeräte an. «Ethiopian Airlines» lehnte die Idee jedoch mit Verweis auf die engen Beziehungen zu den USA und geopolitische Risiken ab: «Wir handeln nach internationalem Recht und sind nicht bereit, Sanktionen zu verletzen», erklärte die Fluggesellschaft. https://x.com/nexta_tv/status/1952797454379680233
• Trump seit 2007 ein «Putin-Fan»
• Russische Drohnen mit Starlink
• Feuerpause für Energieanlagen
• Illusorische Friedensgespräche
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