Unter www.bit.ly/3whDOe4 kann der tägliche Newsletter «Ukraine Aktuell» gratis abonniert werden.
Unter www.ukraineaktuell.com sind alle Beiträge seit dem 24. Februar 2022 publiziert und in vielen Sprachen lesbar.
Wer «Ukraine Aktuell» mit einer Spende unterstützen will, kann dies über «Buy me a Coffee»: https://buymeacoffee.com/aldrovandi oder direkt auf das Schweizer Konto CH07 0824 3117 3705 1200 6 (UA Aldrovandi Mario) tun. DANKE.
+++++++++++++++++++++++
DROHNEN ÜBER RUSSLAND
In der russischen Region Rostow haben ukrainische Drohnen gestern die Bahnhöfen Lichaja und Kamenolom angegriffen. Bei diesen Eisenbahnknotenpunkten der Russischen wurden mehrere Stellwerk-Häuser getroffen. Hunderte Züge fallen oder fielen aus. https://t.me/exilenova_plus/10429
Am Abend gab es einen ukrainischen Drohnen-Massenangriff auf den Flughafen Millerowo in der Region Rostow. Lokale Telegram-Kanäle berichten von mehr als 10 Explosionen. Es wird auch gemeldet, dass das Internet in der Region nicht funktioniert. Mit dieser Massnahme unterbindet die russische Führung die Kommunikation in einer Krisenregion. https://t.me/Crimeanwind/83244
Die Angriffe auf die russischen Eisenbahnen und Zivilflugplätze haben in den letzten Tagen zugenommen. Sie sind offenbar Teil einer neuen ukrainischen Strategie. Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj sagte zu den «Fernangriffen» auf Russland: «Wenn Putin von „Shaheds“ und Terror besessen ist – muss Russland ohne Logistik bleiben.» https://t.me/c/1197363285/170124
Die Angriffe gingen auch in dieser Nacht weiter. Die russische Nachrichtenagentur RBC berichtet über Abschüsse, aber nicht über erfolgreiche Einschläge. RBC schreibt: «Die Luftabwehr hat in der Nacht 35 ukrainische Drohnen abgeschossen: neun in der Region Brjansk, sieben in der Region Rostow, sechs in der Region Kaluga, jeweils drei in den Regionen Samara, Tula und im Moskauer Gebiet, zwei in der Region Belgorod, jeweils eine in der Region Kursk und über dem Schwarzen Meer, berichtet das Verteidigungsministerium.» https://t.me/rbc_news/124895
PATRIOTS-RING-TAUSCH
Wie bekannt ist, erhält die Ukraine 5 zusätzliche Patriots Systeme und nicht, wie von Trump angekündigt, 17 dieser Systeme zur Luftverteidigung. Nun wurde offiziell bekannt, wie diese Lieferung abgewickelt werden soll.
Die Ukraine erhält 5 funktionierende Systeme älteren Datums von Deutschland.
Deutschland erhält 5 moderne Systeme von den USA, welche ursprünglich für die Lieferung in die Schweiz vorgesehen waren.
Die Schweiz rutscht auf der Liste der zu beliefernden Länder nach hinten.
Diese Details enthüllte der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius an der «Ramstein-Konferenz», dem Ort, wo die westlichen Partner der Ukraine sich absprechen.
Pistorius machte aber auf eine Schwierigkeit aufmerksam. Für die Bedienung der 5 Patriots-Systeme werden 5 komplett ausgebildete Einheiten an soldatischen Fachleuten benötigt. Eine solche Ausbildung dauert 2 – 3 Monate. Die Ausbildung soll in Deutschland stattfinden. Dort steht aber nur ein System dafür zur Verfügung. https://t.me/Crimeanwind/83226
WESTEN HILFT WEITER
An der Ramstein-Konferenz haben verschiedene der 52 anwesenden Länder konkrete Hilfe zugesagt. Teilnehmer der Videokonferenz waren unter anderem NATO-Generalsekretär Mark Rutte, US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa, Generalleutnant Grinkevich und die EU-Hohe Vertreterin Kaja Kallas.
Der neue ukrainische Verteidigungsminister Denys Schmyhal veröffentlichte diese Liste:
Deutschland: Zusätzlich zur Patriot-Initiative 200.000 Gepard-Geschosse und Finanzierung der Beschaffung ukrainischer Langstrecken-Drohnen.
Kanada: 20 Mio kanadische Dollar (12,5 Mio. €) für die Wartung von Panzern und Unterstützung der ukrainischen Verteidigungsindustrie.
Niederlande: 200 Mio. Euro für Drohnenabwehrraketen und 125 Mio. EUR für F-16-Kampfflugzeuge.
Norwegen: 1 Milliarde Euro für Drohnen im Jahr 2025, 400 Mio. € für die Produktion in der Ukraine.
Der ehemalige Berater des US-Präsidenten, John Bolton, schreibt, Trump suche nach einem Weg, sich von der Ukraine zu «lösen», und sei bereit, «seine Hände in Unschuld zu waschen», wenn Russlands Drohung, innerhalb von 50 Tagen den Waffenstillstand einzuhalten, nicht aufgeht.
In einem von ihm verfassten Artikel im «Wall Street Journal» schreibt Bolton, dass Trump zu Recht Waffenlieferungen zugestimmt habe, aber «Leider scheint Trump mehr daran interessiert zu sein, sich diplomatisch und militärisch aus der Ukraine zurückzuziehen. (…) US-Präsident Donald Trump ist trotz seiner Vereinbarung, Kiew mit neuen Waffen zu beliefern, an einem diplomatischen und militärischen Ausstieg aus dem Ukraine-Konflikt interessiert.»
Das nächste Treffen zwischen Delegationen der Ukraine und Russland in der Türkei ist für Mittwoch, den 23. Juli, geplant. Das bestätigte der ukrainische Präsident Zelenskyj gestern Abend. Und auch die russische Propagandaagentur „RIA Nowosti“ nannte die Daten des 24. Und 25.Juli für Verhandlungen. https://t.me/rbc_news/124880
BANKENKRISE MÖGLICH
Die grössten Banken Russlands bereiten sich wegen steigender Zahlungsausfälle auf eine Schuldenkrise vor. Gemäss einem Bericht des Auslandsgeheimdienstes der Ukraine erwarten die beiden grossen russischen Banken «Sberbank» und «VTB» eine Welle von Zahlungsausfällen angesichts der Verschlechterung der finanziellen Lage der Russen. Die Summe der überfälligen Schulden hat bereits 1,5 Billionen Rubel (über 19 Mrd. Dollar) erreicht. Der Anteil der problematischen Kredite bei der VTB Bank stieg auf 5 % und könnte bis nächstes Jahr 7 % erreichen.
Papst Leo XIV. wird am Samstag, dem 26. Juli, eine Audienz mit Metropolit Antonij von Wolokolamsk, dem Präsidenten der Abteilung für Aussenbeziehungen der Moskauer Patriarchat, haben. Das berichtet die italienische Nachrichtenagentur ANSA.
Antonji war der Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche, der bei der Beerdigung von Papst Franziskus. Er hatte dort den Ex-KGB-Agenten und Putin Freund Kyril I. vertreten, welcher offiziell an der Spitze der russisch-orthodoxen Kirche steht.
DEMENTI DES DEMENTI
Am 3.September soll ein Treffen zwischen Xi Jingping – Putin und Trump in Peking stattfinden. Offizieller Anlass soll die Feier der Chinesen für das vor 80 Jahren erreichte Ende des Zweiten Weltkriegs sein. Das wurde am 18. Juli berichtet. https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1242-18-7-25-22-uhr/
Gestern, also am 21.Juli, sagte derselbe Peskow: «Ein Treffen zwischen Putin und Trump in Peking im September ist möglich, wenn der US-Präsident nach China kommt.» https://t.me/c/1197363285/170084
• Budanov: Nein zu Korruption und Drückeberger
• Aufruf des Azov-Kommandanten Prokopenko
• 100 Drohnen greifen Russland im Innern an
• Die ukrainische Hauptstadt weiter im Dunkeln
• Kreml Propaganda gegen Friedenstruppen
• US-General Keith Kellogg lobt Zelenskyj
• Ölbarone gegen Trumps Venezuela Pläne
• Russland griff Energiesysteme an
• Optimistischer Zelenskyj widerlegt
• Neue Friedensrunde ab Mittwoch
• Angeblich stoppt Indien Öl-Einkauf
• Europa kaufte mehr russisches Gas
• EU-Chefdiplomatin mit Forderungen
• FIFA-Chef will russischen Fussball
• Kampfroboter wehrte Russen ab
• Ukraine will «Himmel-Kuppel»
• Demo gegen Strommangel
• Ukraine warnt vor Grossangriff
• Tiefe Schläge gegen Russland
• Putin spottet über Europa
• Trump will Putin im «Friedensrat»
• Nomination für Frieden-Nobel-Preis
• Alle Kraftwerke beschädigt
• Temperaturen bis -25 Grad
• «Niemand will aufgeben»
• Ukraine vertraut Kreml nicht
• General-Lüge zu Kupjansk
• China stoppt Stromeinkauf
• Russen-Tanker weggeschickt
• AfD-Chefin will Russen-Gas
• US-Politiker für mehr Hilfe
• 20 Mal mehr Tote als in Afghanistan
• Geheimdienstchef schwer verletzt
• Bereits vier Attentate in Russland
• EU sanktioniert Schiffe und Banken
• Neuer russischer Energie-Angriff
• Russland in den Spuren der Nazis