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LEICHENDEPONIE AM WALDRAND
An einem Waldrand beim Ort Krasnogorsk nahe Moskau wurde ein wilder Friedhof angelegt. Ohne gross auf eine Ordnung zu achten, wurden Einzelgräber ausgehoben und mit Leichen aus dem Krieg gegen die Ukraine gefüllt. Zu den dort begrabenen Toten gibt es einheitliche Tafeln, auf denen ein Name, Geburtsjahr, Todestag und eine Registernummer stehen.
Ein namentlich nicht bekannter Russe hat das Leichenfeld gefilmt (Video: https://x.com/i/status/1946489464475259222 ) und kommentiert: «Hier ist ein Friedhof in der Moskauer Region, Krasnogorsk. Auf dem gesamten Friedhof hat es kleine Schilder mit den Namen von Kämpfern der Spezialoperation («SPO» nennt der Kreml seinen Krieg gegen die Ukraine). So sind sie begraben. Diese kleinen Tafeln stecken überall verteilt auf dem Hügel. Es ist einfach verdammt schrecklich. Hier liegt ein Frischer. Überall verteilt. Kein Monument. Nichts.» https://x.com/wartranslated/status/1946489464475259222
VERLUSTE UND GEGENOFFENSIVE
Thomas Väli, Chef der Militärpolizei von Estland, sagte zu den russischen Verlusten in den letzten Wochen und Monaten: «Was wir derzeit beobachten, ist, dass die Verluste Russlands bereits diejenigen der sowjetischen Armee während des Winterkriegs zwischen der UdSSR und Finnland übertroffen haben. Jeder Quadratkilometer besetztes Gebiet kostet die Russen etwa 70 Tote oder Verwundete. Zum Vergleich: Während des Winterkrieges verlor die UdSSR, also das damalige Russland, etwa 20 bis 30 Soldaten pro Quadratkilometer. Jetzt hat sich diese Zahl fast verdoppelt. Das sind kolossale astronomische Verluste.» https://x.com/visionergeo/status/1946465852464807943
Gemäss dem Militäranalysten «NStrike» geht die ukrainische Gegenoffensive in der Region Sumy weiter. Zuerst wurde der Vorstoss der russischen Truppen gestoppt und die beiden ukrainischen Orte Kondrativka and Andriivka befreit.
Nun ist es den Ukrainern gelungen, das Gebiet zwischen den beiden Orten unter ihre Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig stösst die ukrainische Armee weiter in Richtung russische Grenze vor. https://x.com/NSTRIKE1231/status/1946984942933786933
Viele ukrainische Kriegsgefangene in der Strafkolonie Nr. 10 nannten ihn nur «Doktor Böses». Nun ist klar, wer sich hinter diesem Namen versteckt: Es handelt sich um den 34-jährigen Ilja Sorokin. Er war 6 Jahre lang Mitarbeiter der medizinisch-sanitären Abteilung Nr. 13, die die Strafkolonie betreut, und dient heute in der russischen Armee.
Die Identität des Mannes, der sich «Doktor» nannte, wurde von Journalisten des Projektes «Radio Svoboda» und des TV-Senders «Schemy» enthüllt.
Laut den Aussagen von 150 ehemaligen Kriegsgefangenen wandte Sorokin, regelmässig physische und psychische Gewalt an. Er benutzte einen Elektroschocker, schlug, erniedrigte, auch sexuell und verweigerte medizinische Hilfe. Dies führte mindestens in einem Fall zum Tod des ukrainischen Soldaten Wladimir Juchimenko, bei dem eine Lungenentzündung, mehrere Knochenbrüche und innere Blutungen diagnostiziert wurden.
Laut den Gefangenen wusste die Verwaltung nicht nur von den Vorgängen, sondern genehmigte wahrscheinlich auch die Folter. Nach Angaben der Journalisten sind von Juni 2022 bis April 2025 mindestens 177 ukrainische Kriegsgefangene durch die Strafkolonie Nr. 10 gegangen. https://t.me/Crimeanwind/83143
VERKEHRSCHAOS WEGEN DROHNEN
In verschiedenen Meldungen berichteten die russischen Sicherheitsbehörden und der Bürgermeister von Moskau über den «Abschuss feindlicher Drohnen». In der Nacht wurden über Russland 93 Drohnen abgeschossen, darunter 19 über der Hauptstadtregion, schreibt das russische Kriegsministerium. Im Laufe des Sonntags wurden nochmals über 60 Drohnen über russischem Gebiet abgeschossen, berichtete die russische Armee. Gegen 10 dieser Drohnen hätten den Luftraum Moskaus erreicht.
Wegen der Drohnenangriffe wurde wie schon gestern auch heute der Flugverkehr in den drei grossen Flughäfen von Moskau eingeschränkt, respektive eingestellt. Die betroffenen Flughäfen waren Scheremetjewo, Vnukovo und Domodedovo. Gegen Abend konnten einzelne Flieger wieder starten und landen.
Weil bereits seit zwei Tagen der Flugverkehr zwischen St.Petersburg und Moskau eingeschränkt ist, werden in den kommenden Tagen verstärkt Züge eingesetzt.
Nur einen reduzierten Zugbetrieb gibt es demgegenüber in der russischen Region Rostow. Wegen eines «Vorfallls», so die russischen Behörden seien «Trümmer einer Drohne» auf den Bahnhof von Lichaja gefallen. Die Folge: 132 Züge hatten Verspätungen von 33 Minuten bis zu 15 Stunden, teilte die Russische Eisenbahn (RŽD) mit. (Alle Meldungen gemäss der russischen Nachrichtenagentur RBC u.a.: https://t.me/rbc_news/124695; https://t.me/rbc_news/124725; https://t.me/rbc_news/124735
GEORGIENS WIDERSTAND LEBT
Am Abend versammelten sich in verschiedenen Städten Georgiens Tausende von Demonstranten. Die Kundgebung wurde von acht Parteien angekündigt, geleitet und gehalten, die nicht an den bevorstehenden Kommunalwahlen teilnehmen. „Nein zur russischen Spezialoperation“ (zu den Wahlen) war der Slogan der heutigen Kundgebung.
Rusudan Djakeli, eine georgische Widerstandskämpferin schreibt: «Die Menge in Georgiens Hauptstadt Tiflis am 234. Tag der täglichen, landesweiten Proteste. Wir skandieren „Bis zum Ende“, das heisst, bis das repressive, illegitime, pro-russische GD-Regime («GD» = Georgia Dream») zusammenbricht.» Video: https://x.com/i/status/1946601622928253408 und weiter: «Die Menschenmenge ist zu gross, als dass meine Handykamera sie erfassen könnte. Tag 234 der täglichen, landesweiten Proteste in Georgien gegen ein pro-russisches, illegitimes, repressives Regime.» https://x.com/rusudanjakeli/status/1946605104485863607
„Bis zum Ende!“ – so rufen Tausende Demonstranten und protestieren gegen die Kommunalwahlen im Oktober. Sie halten sie für eine russische Spezialoperation. Die grosse Mehrheit der demokratischen Wähler lehnt sie ab.
Marika Mikiashvili, eine andere Oppositionelle, die sich öffentlich äussert, veröffentlicht ein Video https://x.com/i/status/1946930961918177310 und schreibt: «Nein zu russischen Wahlen!“ – so lautet die Aussage der Mehrheit der demokratischen Bevölkerung Georgiens zu den Kommunalwahlen im Oktober.»
Und weiter: «heute Abend entstand eine Chemie zwischen Parteien und Demonstranten, wie ich sie noch nie erlebt habe… vielleicht sogar noch nie? Das georgische Facebook ist voll von Posts wie diesem: Es war ein wunderbarer Tag. Der Protest ist nicht verschwunden und noch immer da. Er kann jederzeit in grösserem Ausmass wieder aufflammen. Politiker und Parteien synchronisieren sich mit dem Protest, was sehr gut ist. Verschiedene Protestgruppen haben sich wieder zusammengeschlossen.
Diejenigen Parteien, die den Protest verstärken, werden selbst stärker.
• Mehr als 50 Schiffe angegriffen
• No Sprit: Gouverneur klagt an
• Putin will Rache, nicht Frieden
• Peking: Kein A-Waffen-Einsatz!
• Panik & Propaganda des Kremls
• Ukrainische Schläge gehen weiter
• Lastwagen-Chauffeure als Ziele
• Leere Regale in der Donezk-Zone
• 4’000 Kulturgüter beschädigt
• Russlands Armee sucht Soldaten
• Kreml beharrt auf Kapitulation
• Ukraine gegen Zugeständnisse
• Übergänge zur Krim zerstört
• Brände in den Kertsch-Häfen
• Moskauer Raffinerie steht still
• Drohne flog mehr als 2’000 km
• Azov-Drohnen gegen Mariupol
• Budanov: «Schockierte Russen»
• Russen greifen Familien an
• Schutz für Moskau verstärkt
• Gazprom verliert an Wert
• Massive Ostfront-Kämpfe
• Wichtige Brücke gesprengt
• Russen sollen Krieg zahlen
• Die Rolle von Weissrussland
• Angriff auf Kloster in Kyiv empört
• Kreml verschweigt Kirchenbrand
• Grosse Sorgen bei Krim-Behörden
• Hafen in Kertsch-Strasse brennt
• Ukraine entwickelte Abwehrwaffe
• Russischer Bomber abgestürzt
• Erste EU-Ukraine Runde gestartet
• Deutsche Fragen zu Flüchtlingen