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RUSSISCHER TERROR GEHT WEITER
In der letzten Nacht hat Russland 379 Ziele in der Ukraine angegriffen. Daran beteiligt waren 344 Drohnen. Mehr als die Hälfte aller angreifenden Waffen waren iranisch-russische «Shahed»-Drohnen. Hinzu kamen Raketen und Marschflugkörper. Der ukrainischen Luftverteidigung gelang es, 208 Drohnen und Raketen abzuschiessen.
Registriert wurden die Einschläge von 5 Raketen und 30 Kampfdrohnen an 12 Orten. Im Weiteren stürzten an 7 Orten Drohnen ab.
Wie auf der Flugkarte zu sehen ist, flogen die meisten Waffen in Richtung Pavlograd, Odessa, Schostka, Schytomyr, Dnipro und Poltava. https://t.me/voynareal/118594
In Odessa wurden mehrere Wohnhäuser von Angriffsdrohnen getroffen und an mehreren Orten in der Stadt brachen Brände aus. https://t.me/voynareal/118581
In Pavlograd wurden nach einem massiven russischen Angriff neun Hochhäuser, eine Bildungseinrichtung und ein Privathaus beschädigt. Die Behörden riefen die Betroffenen auf, sich zu melden, damit sie mit Reparaturmaterial versorgt werden können. https://t.me/uniannet/169652
30’000 SOLDATEN PRO MONAT
Jeden Monat mobilisiert die Ukraine 30’000 Soldaten. Dies berichtet Roman Kostenko, der Leiter des Ausschusses für Nationale Sicherheit des ukrainischen Parlaments und mehrfach ausgezeichneter militärischer Kommandant.
Nach Kostenkos Angaben ist das Hauptproblem, dass 1,5 Millionen Ukrainer im wehrpflichtigen Alter ihre Daten bei den Rekrutierungsämtern (Territoriale Rekrutierungs- und Mobilisierungszentren) nicht aktualisiert haben.
Dadurch verhindern diese Männer die Einberufung in die Armee. Wie Kostenko weiter berichtete, gibt es ukrainische Soldaten, die seit mehr als 200 Tagen ununterbrochen an der Front kämpfen, weil ihre Ablösung nicht möglich ist. https://t.me/c/1197363285/169904
Den Armee-Verweigerern droht für die Nichtaktualisieren der Daten eine Strafe von 17’000 UAH (350 Euro).
RUSSISCHE SPRACHE REDUZIEREN
In der Ukraine müsse «der besondere Status der russischen Sprache» aufgehoben werden. Das sagte die neu ernannte Sprachbeauftragte Jelena Ivanowskaja in einem Interview mit ukrainischen Medien.
Ihr zufolge ist die russische Sprache im Krieg Russlands gegen die Ukraine «nicht nur ein Kommunikationsmittel, sondern auch ein Instrument der Destabilisierung». Ivanowskaja präzisierte: «Wir werden alle Sprachen der nationalen Minderheiten tief respektieren, aber gleichzeitig klar und konsequent einen einheitlichen ukrainischsprachigen Raum schaffen». https://t.me/uniannet/169648
ANGRIFFE GEGEN MOSKAU
Gemäss russischen Quellen sind mehrere ukrainische Drohnen in den Luftraum um Moskau eingedrungen. Im Laufe des Tages schossen die Russen gemäss ihren eigenen Angaben 27 ukrainische Drohnen ab, davon vier über Moskau. Weitere sechs wurden über der Region Kaluga und zwei über der Region Tula abgeschossen. Die meisten Drohnen – 15 – wurden über der Region Brjansk zerstört.
Gegen 18 Uhr berichtete der Bürgermeister von Moskau, dass ein weiterer Drohnenangriff «abgewehrt» worden sei.
Bei den Flughäfen Wnukowo und Domodedowo in Moskau gibt es derzeit nur einen reduzierten Flugbetrieb. Die russische Behörde für zivile Luftfahrt «Rosaviatsiya» berichtete von «vorübergehende Beschränkungen für die Annahme und den Abflug von Flugzeugen». https://t.me/rbc_news/124677
FILM-EXPERIMENT MIT SKEPTIKERN
Der tschechische Regisseur Robin Kwapil begleiten mit seinem Dok-Film Team drei Landsleute in den ukrainischen Donbass. Das Besondere an den Dreiergruppe: Sie galten als Skeptiker und Leugner des Krieges Russlands gegen die Ukraine und bezeichneten die Berichte über den Krieg als Propaganda.
Der Film heisst «Velký vlastenecký výlet» / «Grosse patriotische Reise» und hat am 21. August Premiere in Prag. Zu hoffen ist, dass einer der intelligenten europäischen TV-Stationen die Rechte erwirbt.
MOSKAU DEMENTIERT DREIER-TREFFEN
Das von Peking in Aussicht gestellte Treffen zwischen Xi Jinping – Trump und Putin für den Herbst dieses Jahres wird von der russischen Führung dementiert. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, dass nichts über die Vorbereitung eines dreiseitigen Treffens bekannt sei. Also gebe es auch keine derartigen Vereinbarungen. https://t.me/c/1197363285/169898
ASERBAIDSCHAN KLAGT GEGEN KREML
Aserbaidschan wird gegen Russland bei internationalen Gerichten klagen. Der Grund dafür ist der Abschuss eines aserbaidschanischen Zivilflugzeuges durch die russische Armee am Weihnachtstag 2024. Über die Bereitschaft zu klagen, sprach heute der aserbaidschanische Präsident İlham Aliyev.
Laut Aliyev hat Aserbaidschan in sieben Monaten «keine klare Antwort von der russischen Seite erhalten». Er erklärte, dass der Generalstaatsanwalt von Aserbaidschan regelmäßig Anfragen an den russischen Untersuchungsausschuss sendet, aber als Antwort nur die Formulierung kommt: «Die Ermittlungen dauern an». Aliyev nannte diese Haltung «kontraproduktiv». https://t.me/rbc_news/124681
Das Flugzeug Embraer E190 der Fluggesellschaft AZAL, das von Baku nach Grosny unterwegs war, stürzte am 25. Dezember 2024 in Aktau, Kasachstan, ab.
Anfang des Monats war bekanntgeworden, dass der Abschuss des Zivilflugzeuges auf ausdrücklichen Befehl der russischen Militärführung erfolgte. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg von Baku nach Grosny, als es von einer russischen Boden-Luft-Rakete getroffen wurde. Die Aussagen über den bewussten Abschuss macht ein Offizier der russischen Armee. Er sendete die Beweise an aserbaidschanische Medien. Unter den Belegen waren nicht nur handschriftliche Notizen, sondern auch Audio-Aufnahmen, welche den Moment der Befehlserteilung festhielten. https://t.me/c/1197363285/167980
In derselben Rede sprach Aliyev dem ukrainischen Volk Mut zu: «Gib niemals einer Besetzung nach. Gib nicht auf.» https://t.me/c/1197363285/169895 Aliyev sagte: «Alle unsere Argumente zum Völkerrecht, dass der UN-Sicherheitsrat vier Resolutionen verabschiedet hat, die den Abzug der armenischen Streitkräfte fordern – all das prallte an der Mauer der überheblichen Morallehre ab – sich mit den Realitäten abzufinden.
Und dann beschlossen wir, dass wir neue Realitäten schaffen werden, und ihr werdet euch damit abfinden. So ist es geschehen», sagte der Präsident Aserbaidschans und verglich die Besetzung der ukrainischen Gebiete durch Russland mit der Besetzung des aserbaidschanischen Karabach durch Armenien. https://t.me/uniannet/169655
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