
#UKRAINE AKTUELL Nr. 1412 (4.1.2026 / 10Uhr)
• Die Maduro-Putin Koalition
• Venezuela und Kreml-Öl
• Indien und Kreml-Öl
• Putins Luxus-Krankenhaus
• Zelenskyj Doppelstrategie
• Sicherheitskonferenz in Kyiv
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FRAU WIRD REGIERUNGSCHEFIN
Wie hier am Montag Tagen gemeldet, schlägt Volodymyr Zelenskyj einen Umbau der ukrainischen Regierung vor. Von Amtes wegen kann er dies nicht verordnen, sondern nur das Parlament, sofern einzelne Minister ihren Rücktritt einreichen. Da Zelenskyj Partei «Diener des Volkes» eine knappe Mehrheit im Parlament haben, ist dies allerdings eher eine Formsache.
Gemäss Zelenskyjs Vorschlag soll der bisherige Ministerpräsident Daniel Schmyhal durch seine Stellvertreterin Julia Swyrydenko ersetzt werden. Swyrydenko hatte sich als sehr fähig erwiesen, als sie den Vertrag über seltene Erden und Rohstoffe mit den USA aushandelte und dabei die ausbeuterischen Vorstellungen von Trump in die Schranken wies. Zelenskyj schrieb, dass er von Swyrydenko eine «wesentliche Erneuerung» der Regierungsarbeit erwarte.
Denys Schmyhal soll neuer Verteidigungsminister werden und der bisherige Amtsinhaber Rustem Umwarow soll Botschafter in den USA werden.

NICHT 17 SONDERN «3 PATRIOTS»
Trump hatte am Montag angekündigt, dass der Ukraine 17 «Patriot»-Luftverteidigungssysteme geliefert würden. Einige seien bereits versandbereit und würden in der nächsten Zeit im ukrainischen Kampfgebiet eintreffen. Der ebenfalls anwende NATO-Generalsekretär Mark Rutte widersprach dieser Darstellung nicht. Aber sie mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Lüge.
Anatolii Khrapchynskyi, ist stellvertretender Direktor eines Herstellers elektronischer Kampfmittel in der Ukraine und relativierte im ukrainischen TV der Behauptung von 17 lieferbaren Patriot-Systemen. «Es handelt sich nicht um 17 Patriot-Systeme, sondern um 17 Ausrüstungsteile, wahrscheinlich Teile von drei vollen Batterien.» Zur Erklärung führte Khrapchynskyi aus: «Weltweit gibt es nur 96 Patriot-Systeme, davon 36 in Europa. Gross angelegte Transfers in die Ukraine sind unwahrscheinlich. Video: https://x.com/i/status/1945217860542062640

MACRON SCHERT AUS
Vor zwei Tagen hatte Trump angekündigt, dass die USA die gewünschten Waffen an die Ukraine liefern und dies würden von Europa bezahlt. Dies sein ein Milliardengeschäft, bei dem die USA nur verdienen und nichts zahlen, sagte der US-Präsident. (Siehe Ukraine Aktuell Nr. 1238 EXTRA: https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1238-extra-14-7-25-20-uhr/)
Laut dem amerikanischen Magazin «Politico» haben Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande und mehrere nordeuropäische Länder – darunter Dänemark, Schweden und Norwegen – dem Kauf amerikanischer Waffen zur Weitergabe an die Ukraine zugestimmt.
Frankreich lehnte es jedoch ab, sich der Initiative anzuschliessen. Präsident Emmanuel Macron erklärte, Europa solle seine eigene Verteidigungsindustrie aufbauen, anstatt den amerikanischen militärisch-industriellen Komplex zu finanzieren.
Zu diesem Zweck wird Frankreich Dutzende Milliarden Euro für die Stärkung seiner nationalen Industrie bereitstellen, wobei die Steigerung der Produktion und die rasche Lieferung von Waffen an die Ukraine oberste Priorität haben werden. https://www.politico.eu/article/europe-donald-trump-weapons-aid-war-in-ukraine-nato/

PUTIN HÖRT NICHT AUF
Putin hat nicht die Absicht, Trumps Ultimatum zu respektieren und plant, den Krieg in der Ukraine fortzusetzen, bis der Westen seine Bedingungen für einen „Frieden“ akzeptiert.
Putin beabsichtigt, den Kampf in der Ukraine fortzusetzen, bis der Westen seinen Friedensbedingungen zustimmt. Seine territorialen Forderungen könnten sich mit dem Vormarsch der russischen Truppen noch ausweiten, berichten drei dem Kreml nahestehende Quellen, auf die sich die Nachrichtenagentur Reuters beruft.
Stösst es auf starken Widerstand, könnte es nach der Eroberung von vier ukrainischen Regionen aufhören. Sollte die ukrainische Verteidigung jedoch bröckeln, planen die russischen Streitkräfte einen weiteren Vormarsch. Putin behauptet zudem, es hätten keine ernsthaften Friedensverhandlungen mit den USA oder anderen westlichen Ländern stattgefunden, daher sieht er keinen Grund aufzuhören, bis seine Ziele vollständig erreicht sind. https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/putin-unfazed-by-trump-will-fight-could-take-more-ukraine-2025-07-15/

SPOT ÜBER TRUMPS «50 TAGE»
Der russische Langzeit-Aussenminister Sergei Lawrow sagte zu Trumps Ultimatum von 50 Tagen: «50 Tage? Vorher waren es 24 Stunden, dann 100 Tage. Das haben wir alles schon einmal durchgemacht.»
Auf dem ersten russischene TV-Kanal sagte einer der befragten Militärexperten, es sei notwendig, «die Intensität der russischen Angriffe» auf die kritische Infrastruktur der Ukraine während der 50-tägigen Frist, die Präsident Trump Putin gewährt hat, zu maximieren. Video mit englischen Untertiteln : https://x.com/i/status/1945394468028330337

EX-GEFANGENE AN DIE FRONT
Aus der Gefangenschaft zurückgekehrte Russen werden sofort wieder an die Front zurückgeworfen. Dies zeigt die russische Oppositionspublikation Verstka.
Mindestens 133 russische Soldaten starben oder wurden vermisst, nachdem sie aus ukrainischer Gefangenschaft zurückgekehrt waren:
➡️ Die Liste umfasst reguläre Militärs, Mobilisierte und Kämpfer des PMC Wagner aus 49 russischen Regionen und den in der Ukraine besetzten Gebiete Donezk, Luhansk und Krim.
➡️ Die meisten Toten gibt es unter den Bewohnern der Regionen Donezk und Luhansk: 44 solcher Fälle wurden festgestellt. In anderen Regionen waren es zwischen einem und fünf.
➡️ Mehr als die Hälfte dieser Soldaten lebte nach ihrer Rückkehr aus der Gefangenschaft nicht einmal ein Jahr. Einige starben innerhalb weniger Monate. Nur 15 von 133 überlebten länger als zwei Jahre.
➡️ Unabhängig von Rang, Position oder Gesundheitsstatus wird fast jeder sofort nach dem Austausch wieder an die Front geschickt, sehr oft «Fleischangriffe», ohne Überlebenschance. https://t.me/c/1197363285/169536
MOSKAUS ELITE SORGT SICH
In der Russischen Föderation wächst die Zahl derer, die empört darüber sind, dass Putin den Krieg hätte stoppen können, es aber nicht getan hat. Die Frage ist nicht, ob ein solcher Deal tatsächlich möglich war, sondern vielmehr, dass es sich um eine vorherrschende Stimmung handelt – die Überzeugung, dass es einen Moment der Möglichkeit gab, der durch Putins Starrsinn und Irrationalität einseitig verloren ging. Im Frühjahr gab es die Hoffnung, dass Trump und Putin einen Deal abschliessen und die Sanktionen lockern würden, insbesondere nach Gesprächen über die Anerkennung der russischen territorialen Errungenschaften. Der Kreml betrachtete dies jedoch als Ausgangspunkt. Die schreibt die Washington Post https://t.me/c/1197363285/169403 https://www.washingtonpost.com/world/2025/07/15/trump-russia-putin-war/

ANGRIFF AUF AMBULANZ
Eine russische FPV-Drohne hat in der Region Kharkiv einen Krankenwagen getroffen. Zwei Rettungskräfte, die im Fahrzeug sassen, wurden verletzt. Zur Erinnerung: Drohnen werden von Personen gesteuert, welche ihre Ziele genau sehen. https://x.com/IrynaVoichuk/status/1945416492163518923

ZELENSKYJS BITTERER WITZ
In einem TV-Interview mit «Newsmax» sagte der ukrainische Präsident, dass der US-Sonderdelegierte seit zwei Tagen in Kyiv sei und dass es während dieser Zeit keine Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt gegeben habe. Angegriffen worden seien dagegen die Regionen Winnyzja, Dnipropetrovsk, Kharkiv und Odessa, wo Kelloggs nicht war.
Zelenskyj: «Die Leute machen schon Witze – gebt Kellogg einen ukrainischen Pass und lasst ihn in der Ukraine leben. Das zeigt, dass Putin Angst vor Amerika hat.» Video: https://x.com/i/status/1945427500412109233

• Die Maduro-Putin Koalition
• Venezuela und Kreml-Öl
• Indien und Kreml-Öl
• Putins Luxus-Krankenhaus
• Zelenskyj Doppelstrategie
• Sicherheitskonferenz in Kyiv

• Budanov im Zentrum der Macht
• Zelenskyj ernennt neue Minister
• Russische Raketen auf Kharkiv
• Miese Tricks von Sergei Lawrow
• USA warnen vor Russland-Reisen
• «Der Feind meines Feindes ….»


• Interkontinentalrakete im Einsatz
• «Russland muss Schreckliches tun»
• Irak wirft russische «Lukoil» raus
• Fronterfolge für Kyiv und Moskau
• Russlands blutigstes Kriegsjahr
• Schattenflotte-Tanker brennt
• Irrlauf eines Gegners von Putin
• Meaghan Mobbs dankt Ukraine

• Beide Seiten setzen auf Drohnen
• Systematische ukrainische Schläge
• Russlands Ziel: Die Hafenanlagen
• Trotz Konferenzen kein Frieden
• Seilziehen um Grönland/Dänemark
• Kriegsleugner starb im Gefängnis

• Russlands Krieg dauert 1419 Tage
• Viel Schrott in Putins «Wunderwaffe»
• Neue russisch-iranische Drohne
• Kyiv leidet weiterhin ohne Strom
• Zelenskyj verurteilt russische Terror
• Angriff auf drei russische Bohrinseln
• Anschlag russischer Partisanen
• EU-Land Slowakei schert aus
