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TERROR-ATTACKE ERWARTET
Für diese Nacht auf Sonntag wird ein weiterer Grossangriff Russlands auf ukrainische Städte erwartet. Erhöhte Gefahr drohe Kyiv, der Region Kyiv, Sumy, Tschernihiv, Kharkiv, Poltava, Dnipropetrovsk, Kirovograd, Odessa, Schytomyr, Chmelnyzkyj.
Der Verdacht wird durch erste Starts von Drohnen und erhöhter Aktivitäten auf sogenannten «Kampf-Frequenzen» gestützt. Grosse Aktivitäten wurden auch auf den beiden Flugplätzen «Engels» und «Olenia» registriert. Dort rüstet die russische Armee ihre strategischen Bomber mit Raketen und Marschflugkörpern aus.
Zurzeit seien 50 iranisch-russische Shahed-Drohnen im Anflug auf die Ukraine. Erwartet werden bis 400 Drohnen im Laufe der Nacht. Es gab Starts aus fünf Richtungen. Im ganzen Land sind Abwehraktivitäten im Gange. Erste Explosionen waren in Kyiv zu hören.
(Verschiedene ukrainische Quellen).
ANGRIFFE AUF BESATZER
Dem ukrainischen Nachrichtendienst (SBU) ist ein Schlag gegen die russischen Besatzer der ukrainischen Halbinsel Krim gelungen: Auf dem Flugplatz „Kirovskoe“ wurden drei russische Kampf-Helikopter vom Typ Mi-8, Mi-26 und Mi-28 und zusätzlich ein teures sowie das Flugabwehrraketensystem «Pantsir-S1» zerstört.
Weitere Ziele des Angriffs waren Munitionsdepots und Drohnen. Nach dem Angriff seien «Sekundärexplosionen» hörbar gewesen, schreibt der Nachrichtendienst. «Der SBU setzt die systematische Zerstörung der Mittel fort, mit denen Russland Angriffe auf die Ukraine verübt – unabhängig von ihrem Standort», heisst es in der Mitteilung. https://t.me/c/1197363285/167693
FOTO: Auf dem Flughafen „Kirovskoe“ brennt es auch mehr als 12 Stunden nach dem Angriff. Um 14 Uhr hatte sich die Brandfläche deutlich vergrössert und sich in Richtung Zentrum des Flugplatzes verlagert, berichtet die Beobachtungsgruppe „Krymsky Veter“ unter Berufung auf Satellitenbilder.
Ein weiterer Angriff galt einem Depot für Munition und militärische Ausrüstung in der russischen Region Brjansk. Der ukrainische Generalstab schreibt über das Ziel: «Insbesondere die Lagerhäuser des Zentrums für Material und technische Versorgung 1060 (das ehemalige 120 Arsenal der Hauptraketen- und Artillerieverwaltung des russischen Verteidigungsministeriums), das sich in der Oblast Brjansk der Russischen Föderation befindet, waren betroffen. Bestätigte Auswirkungen von Ziel und Feuer auf das Gebiet des Objekts.» Die Armee veröffentlichte ein Video, welches ein von weitem sichtbare Rauchsäule zeigt. https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua/posts/pfbid0kzQeS7q4C2A3zCBvdTUMoyyupmDHmLQRmgxJoymfC4NvrUUMToBVnghMwHr6X8Stl
DIE KRIM IST IM FOKUS
Der ukrainische Reserveoberst und Militärexperten Sergej Grabskij erklärte, warum es neuerdings zu verstärkten Aktivitäten der ukrainischen Armee gegen die Besatzer der Krim kommt: «Ohne die Befreiung der Krim nicht von einem vernünftigen Ende des Krieges die Rede sein.» Die Befreiung der Halbinsel würde zu einer schweren politischen und wirtschaftlichen Katastrophe in Russland führen und erhebliche innenpolitische Veränderungen auslösen.
Darüber hinaus bedeutet die Wiedererlangung der Kontrolle über die Krim die Kontrolle über das Schwarze Meer, das faktisch zum Binnenmeer der NATO werden würde. Russland würde eine wichtige Quelle für Exporteinnahmen und einen strategischen Stützpunkt verlieren, so Grabskij. https://t.me/Crimeanwind/82072
PAPST UNTERSTÜZT UKRAINE
Papst Leo XIV. hat den Menschen in der Ukraine erneut seine Solidarität bekundet. «Ich möchte der gequälten Ukraine, den Kindern, Jugendlichen, alten Menschen und besonders den Familien, die um ihre Lieben trauern, meine Nähe zum Ausdruck bringen», sagte er am Samstag im Petersdom. «Ich teile Ihren Schmerz um die Gefangenen und Opfer dieses sinnlosen Krieges», erklärte er vor einer Pilgergruppe der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche unter Führung des Kyiver Grosserzbischofs Svjatoslav Schevtschuk.
Er bete für «Ihre Anliegen, Ihre täglichen Mühen und Tragödien und vor allem Ihren Wunsch nach Frieden und Gelassenheit», betonte Leo. Er ermutige Sie, die Hoffnung nicht sinken zu lassen und ihren Glauben nicht zu verlieren. https://www.domradio.de/artikel/papst-ermutigt-kriegsleidende-ukrainer
RUSSLANDS WIRTSCHAFTS-KRISE
Auf dem Wirtschaftsgipfel in Minsk wurden gestern ein paar Informationen öffentlich, welche den Aussagen Putins widersprechen, der Aussagen über eine Wirtschaftskrise als «übertriebene Gerüchte» bezeichnete.
Die britische Zeitung «The Telegraph» und «The Kyiv Independent» nannten die wichtigsten Fakten:
Elwira Nabiullina, Präsidentin der russischen Zentralbank (FOTO), sagte: Russlands Ressourcen sind erschöpft. Ohne Investitionen und Reformen stagnieren wir.
Der russische Minister für wirtschaftliche Entwicklung Maxim Reshetnikow räumte ein, dass das Land am Rande einer Rezession steht.
Die Militärausgaben Russlands erreicht dieses Jahr 6 % des Bruttoinlandprodukt. Das ist der höchste Anteil seit dem Kalten Krieg.
Seit der Invasion der Ukraine ist der russische Nationale Vermögensfonds auf ein Drittel geschrumpft, von 107 Milliarden Dollar auf 35 Milliarden Dollar.
Der Kreml verbrennt seine Reserven, um Defizite zu decken.
Der Zinssatz bleibe bei 20%. Grund dafür seien Inflation, Sanktionen und teure Importe.
Der russischen Wirtschaft fehlen 2,6 Millionen Menschen als Arbeitskräfte. Die Arbeitskräfte wurden für den Krieg gegen die Ukraine oder die Verteidigung Russlands eingezogen.
Gleichzeitig sind die Hälfte der aus der Ukraine 140’000 zurückkehrten Soldaten arbeitslos.
Noch vorhandene Arbeitskräfte und Investitionsgelder werden aus dem zivilen Sektor abgezogen. Nur staatlich unterstützte Industrien, insbesondere aus dem militärischen Sektor, wachsen.
Die russische Wirtschaft wächst auf dem Papier, aber der reale Sektor bricht auseinander. Analysten sprechen von einer drohenden Insolvenzwelle.
Öl wird den Kreml nicht retten. Selbst bei einem Preis von 70 Dollar pro Barrel wies der russische Bundeshaushalt für 2025 ein tiefes Defizit auf.
Die Analysten des amerikanischen «Instituts for the study of war» (ISW) schreibt:
«Der Kreml spielt weiterhin die sozialen und wirtschaftlichen Kosten des Krieges Russlands in der Ukraine und die aufgeblähten Militärausgaben herunter. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte am 27. Juni nach dem Gipfeltreffen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU) in Minsk gegenüber Journalisten, dass Sanktionen der russischen Wirtschaft nicht schaden könnten und dass die Wirtschaftsindikatoren Russlands „zufriedenstellend” seien.
Putin räumte ein, dass die russische Wirtschaft nach wie vor mit einer hohen Inflation zu kämpfen habe und dass das Wirtschaftswachstum Russlands im Jahr 2025 «zur Bekämpfung der Inflation deutlich moderater ausfallen» werde. Putin behauptete ausserdem, dass Russlands Militärbudget derzeit 6,3 Prozent seines BIP oder 13,5 Billionen Rubel (rund 172 Milliarden US-Dollar) betrage und dass Russland plane, die Verteidigungsausgaben ab 2026 schrittweise zu senken.
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