#UKRAINE AKTUELL Nr. 1216 (22.6.25 /20 Uhr)

  • Nordkorea liefert Russland Artilleriewaffen
  • Die Ukraine sanktioniert Drohnen-Bauer
  • Bruch zwischen Merz&Macron und Trump
  • US-Regierung löscht Ukraine-Geschichte
  • Erfolgreiche Taktik gegen Putins Truppen
  • Ukrainer sprengen russischen Tankzug

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NORDKOREA LIEFERT ARTILLERIE

Nordkorea liefert der russischen Armee Artilleriewaffen mit dem Namen «Juche-Kanone». Die Waffe hat ein Kaliber von 170 Millimeter, eine Reichweite von 50 Kilometer und kann pro Minute zwei Granaten abfeuern.

Der ukrainische Geheimdienst hat ein Handbuch in russischer Sprache erhalten, indem die Nordkoreaner die Funktionsweise, Wirkungsweise und Bedienung der Kanone erklären.

Der japanische Nachrichtensender NHK zitiert umfassend aus diesem Handbuch. Die nordkoreanische Kanone soll bereits auf dem Schlachtfeld eingesetzt worden sein und wurde von ukrainischen Drohnen fotografiert. https://www3.nhk.or.jp/nhkworld/en/news/20250619_18/

In dieser Woche besuchte der russische Verteidigungsminister Shoigu zum zweiten Mal in diesem Monat Nordkorea. Er traf erneut mit dem sich selber an die Macht installierten Kim Jong Un zusammen. Offizieller Anlass war der erste Jahrestag der Unterzeichnung des «Beistandspakts» zwischen der Russischen Föderation und Nordkorea.

Die nordkoreanische Nachrichtenagentur schrieb: «Kim Jong Un bekräftigte erneut die feste Entschlossenheit und den Willen der Regierung der DVRK, die Politik der Russischen Föderation zur Verteidigung der staatlichen Souveränität, der territorialen Integrität und der internationalen Gerechtigkeit gegen imperialistische Hegemonialbestrebungen unverändert und bedingungslos zu unterstützen.» http://www.kcna.kp/en/article/q/641e7544737011ee8d71b8efa56e1859.kcmsf

Die beiden anderen Länder, mit denen Putins Russland privilegierte Beziehungen im Krieg gegen die Ukraine unterhält, sind China und der Iran.

DROHNEN-BAUER SANKTIONIERT

Die ukrainische Regierung verhängt Sanktionen gegen Unternehmen, die an der Produktion russischer Drohnen beteiligt sind. Auf der Sanktionsliste stehen Unternehmen, die an der Produktion von Angriffsdrohnen wie «Geran», «Orlan-10», «SuperCam» und FPV-Drohnen beteiligt sind oder mit der Firma «Alabuga Machinery» zusammenarbeiten.

Beschränkungen wurden auch gegen Personen verhängt, die an Sanktionsumgehungssystemen beteiligt waren, insbesondere beim Import von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck.

Insgesamt 56 natürliche und 55 juristische Personen, darunter auch solche mit Registrierung in China und Weissrussland. https://www.president.gov.ua/documents/4152025-55397

Personen und Firmen aus der Schweiz, Deutschland oder Österreich tauchen im 96 Seite umfassenden Text nicht auf. https://www.president.gov.ua/storage/j-files-storage/01/39/05/022148a5c0b4dba9977b7a5670581a29_1750419080.pdf

Nach dem aktuellen Kenntnisstand hat Russland die Drohnenproduktion um das fünf- bis siebenfach gesteigert. Jeden Monat verlassen gegen 5’000 Drohnen die russischen Fabriken. Ausgerüstet sind sie mit elektronischem Material aus westlichen Staaten (Grauimporte) und aus China. «The Economist» schreibt, dass fast alle Teile der russischen Geranium-Drohnen mittlerweile aus chinesischer Produktion stammen. Peking beliefert Moskau mit Waffenkomponenten, zivilen und militärischen Drohnen, Sprengstoff, Ausrüstung und Industriemaschinen, schreibt das Magazin. https://www.economist.com/china/2025/06/19/china-has-become-the-most-important-enabler-of-russias-war-machine

DIE BRUCHSTELLE

Die überstürzte Abreise von Trump vom G7 Gipfeltreffen in Kanada vor 5 Tagen sorgt weiter für Spekulationen. Die einen Informationen weisen darauf hin, dass Trump physisch und psychisch nicht mehr in der Lage war, den Verhandlungen zu folgen. Siehe «Trump geht es nicht gut» in «Ukraine Aktuell Nr. 1211 (https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1211-17-6-25-21-uhr/)

Andere Artikel weisen darauf hin, dass Trump noch während seiner Rückreise gegen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron schimpfte und auf seinem eigenen sozialen Netzwerk «Truth» («Wahrheit») schrieb: «Emmanuel liegt immer falsch» https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/114696999897040583 Dies sei die Reaktion des US-Präsidenten auf eine offene Kritik Macrons an Trumps Politik während des Treffens.

Die deutsche Zeitung «Welt» bringt auch die Spannungen zwischen Trump und Merz ins Spiel. Die beiden hätten sich zu einem 20 Minuten langen Gespräch getroffen, wobei danach keine Ergebnisse bekannt wurden. Auffällig seien aber zwei Einträge von Merz auf «X». Nach dem Treffen mit Trumps schrieb Merz: «Wir suchen nach Wegen, die Eskalation im Nahen Osten zu beenden und den Krieg gegen die Ukraine weiter zu diskutieren. Klar ist: Wir müssen den Druck auf Russland erhöhen.» https://x.com/bundeskanzler/status/1934706017570295822

Und am Tag danach schrieb der deutsche Kanzler: «Schön, Sie hier bei G7 zu treffen,

Volodymyr Zelenskyj. Sie können sicher sein: Wir werden Ihr Land auch weiterhin militärisch unterstützen. Wir sehen die schrecklichen Bilder der massiven russischen Angriffe – und stehen solidarisch an der Seite Ihres Volkes. Wir werden unseren Druck auf Russland erhöhen. Dieser Krieg muss enden.» https://x.com/bundeskanzler/status/1935116067153621361

TRUMP LÖSCHT GESCHICHTE

Am 5.Dezember 1994 unterschrieben Vertreter der USA, Grossbritanien, Russlands, der Ukraine, von Weissrussland und Kasachstan das sogenannte «Budapester Memorandum». Darin verpflichteten sich die Ukraine, Weissrussland und Kasachstan die auf ihrem Boden stationierten Atomwaffen an Russland zu geben und dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten, d.h. keine weiteren Atomwaffen mehr zu erwerben. Im Gegenzug garantierten die USA, Grossbritanien und Russland den drei anderen Ländern ihre Sicherheit und ihre Unverletzlichkeit der Grenzen. https://de.wikipedia.org/wiki/Budapester_Memorandum

Bisher waren die Hinweise auf diesen wichtigen Vertrag und die daraus entstehenden Verpflichtungen auf der Webseite der amerikanischen Regierung verfügbar. Nun hat die Regierung von Trump entschieden, diesen Hinweis auf die Geschichte zu löschen. Wer die entsprechende Seite aufruft, erhält eine sogenannte «404»-Meldung, also den Hinweis, dass es diese Seite nicht gibt. Zu lesen ist auf den Regierungswebseiten nur noch ein Artikel über ein bilaterales Abkommen zwischen den USA und der Ukraine vom Juni 2024. https://x.com/KnabeSanny/status/1936344644175974520/photo/1

RUSSEN ZURÜCKGEDRÄNGT

Der OSINT-Analyst «Visioner» schreibt, dass die ukrainischen Truppen die Russen in der Ostukraine zurückdrängen können und erklärt, wie sie das tun:

«Die Haupttaktik der Ukraine im Norden der Region Sumy bestand darin, feindlichen Angriffseinheiten im letzten Monat relativ leicht die Überquerung eines Abschnitts der Grenze zu ermöglichen – sobald jedoch russische Streitkräfte versuchten, sich zu konsolidieren, neu zu formieren oder Fuss zu fassen, wurden sie massiv angegriffen. Ukrainische FPV-Kamikaze-Drohnen und Streugranaten haben diese Sammelplätze intensiv beschossen – und tun dies auch weiterhin.»

Und zur aktuellen Lage schreibt «Visioner»: «Unterdessen haben ukrainische Streitkräfte im Norden von Sumy methodische taktische Gegenangriffe gestartet und üben in mehreren Sektoren Druck auf die russischen Besatzer aus. Russische Truppen wurden aus der Siedlung Andriivka zurückgedrängt, und ukrainische Streitkräfte rücken derzeit in Richtung Oleksiivka vor.» https://x.com/visionergeo/status/1936774251769381204

TANKZUG AUSGEBRANNT

Ukrainische Streitkräfte zerstörten einen russischen Treibstoffzug nahe Tokmak in der ukrainischen Region Saporischschja. Ein Video zeigt, dass mehrere Tanklaster vollständig aus brannten https://x.com/i/status/1936764063557747002 .

Der Rauch war noch 20 Kilometer weit sichtbar. Der Zug sollte russische Truppen an der Südfront versorgen. https://x.com/NOELreports/status/1936764063557747002

Ältere Beiträge nach Monat

#UKRAINE AKTUELL Nr. 1553 (25.5.2026 / 8Uhr)

• Russische Armee zeigt Schwäche
• Widerstandsfähige Stadtbewohner
• «Light of the Gospel» Kirche brennt
• Pfingst-Angriff kostete 850 Mio. $
• Nur ein ganzer Sieg schützt Ukraine
• Donbasverteidigung wird ausgebaut
• Ukraine produziert zu viele Drohnen

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1536 (8.5.2026 / 8Uhr)

• Vor 81 Jahren kapitulierten die Nazis
• Mini-Ehrentribüne für Moskau-Parade
• Russische Drohungen gegen Kyiv
• Kreml brach eigenen Waffenstillstand
• 150 Drohnen fliegen nach Russland
• Anlagen brennen 1’500 km entfernt
• Vertrauen ist in Russland im Keller
• Emirate investieren in Drohnen

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1550 (22.5.2026 / 12Uhr)

• Treibstoffmangel auf der Krim
• Schläge gegen russische Logistik
• Putin nennt seinen Wunschfrieden
• Wichtige russische Firma ist pleite
• Russland entwickelt neue Drohnen
• Schlechte chinesische Bauteile
• Kreml verschiebt Internet-Limiten
• Tschechien zieht die Schrauben an

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1559 (31.5.2026 / 9Uhr)

• Ukraine setzt die 3. Front in Brand
• Lastwagenstopp in der Südukraine
• Ukrainische Mini-Minen im Einsatz
• Benzinkrise auf der Halbinsel Krim
• Geheimdienstzentrale gesprengt
• Russische Öl-Anlagen angegriffen
• Russen schützen Drohnenfabrik
• Kreml erhöht Druck auf Armenien

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#UKRAINE AKTUELL Nr. 1562 (3.6.2026 / 8Uhr)

• Drohnenangriff auf St. Petersburg
• Brände im Hafen und Öl-Depots
• US-Vertreter in St. Petersburg
• Dritte Front führt zu Benzinmangel
• Kilometerlange Warteschlangen
• Ukraine greift Bahnlogistik an
• Kreml klagt über Logistik-Angriffe
• 22 Tote in Dnipro und Kyiv
• Kreml leugnet Angriffe auf Städte
• Der Ukraine fehlen «Patriots»
• Ungarisch – ukrainischer Dialog

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