Unter www.bit.ly/3whDOe4 kann der tägliche Newsletter «Ukraine Aktuell» gratis abonniert werden.
Unter www.ukraineaktuell.com sind alle Beiträge seit dem 24. Februar 2022 publiziert und in vielen Sprachen lesbar.
Wer «Ukraine Aktuell» mit einer Spende unterstützen will, kann dies über «Buy me a Coffee»: https://buymeacoffee.com/aldrovandi oder direkt auf das Schweizer Konto CH07 0824 3117 3705 1200 6 (UA Aldrovandi Mario) tun. DANKE.
+++++++++++++++++++++++
TRUMPS PERSONALCHEF IST RUSSE
Trumps Personalchef im Weissen Haus heisst Sergio Gor. Er entscheidet, wer im Weissen Haus arbeiten darf und hat diesen Job seit sechs Monaten im Amt. Eine Personenüberprüfung musste er nicht bestehen. Gor behauptet, er sei in Malta geboren, aber lokale Beamte fanden in ihren Registern keine Aufzeichnungen über seine Geburt. Gor – früher nannte er sich Gorokhovsky – zog 1999 in die USA und besuchte Schulen und Universitäten. Bekannte behaupten, er sei in der UdSSR geboren. Sergio Gor ist ein langjähriger Vertrauter von Donald Trump Jr. und Senator Rand Paul, den er 2018 bei einem Besuch in Moskau begleitete. Er leitete die Spendenaktionen für Trumps Kampagne. https://x.com/PawlowskiMario/status/1935974812716789868
Gestern schrieb der vom Weissen Haus gefeuerte Elon Musk auf seinem sozialen Netzwerk «X»: «Er hat in amtlichen Dokumenten absichtlich über seine Herkunft gelogen. Das ist ein schweres Verbrechen.»
Der ehemalige «Washington Post» Journalist und Sicherheitsforscher Brian Krebs hat herausgefunden, dass Gors E-Mail-Konto dasselbe Passwort verwendet wie das Passwort, das der russische Staatsbürger Sergej Anatoljewitsch Gorjatschew, geboren am 20. November 1980 in Saratow, Russland, für seine eigenen, in Russland registrierten E-Mail-Konten verwendet hat. https://x.com/brindleflecked/status/1936337818688929896
BELARUS LÄSST GEFANGENE FREI
Trumps Ukraine-Berater Keith Kelloggs traf sich heute mit dem belarussischen Diktator Alexander Lukaschenko. Videoaufnahmen zeigen, wie sich die beiden herzlich umarmen und gegenseitig «als Freund» bezeichnen. https://x.com/i/status/1936383608203215358
Russische Medien schrieben dazu: «Die Trump-Regierung befindet sich seit langem in einem nicht-öffentlichen Dialog mit Lukaschenko über die Unterstützung Weissrusslands für die Russische Föderation, die Entspannung der Beziehungen und den angeblichen Schutz Weissrusslands vor Russland.» Das Gespräch heute dauerte 6 Stunden. https://t.me/c/1197363285/166918
Am Abend wurde bekannt, dass der belarussische Oppositionsführer Syarhei Tsikhanouski/ Sergej Tichanowski nach dem Besuch von Trumps Sondergesandtem Kellogg freigelassen wurde. Tsikhanouski erlangte Berühmtheit, als er 2020 für das Präsidentenamt in Belarus kandidieren wollte. Die Zentrale Wahlkommission lehnte seine Registrierung ab, und seine Frau Swetlana Tsihanouskaya kandidierte. Am 29. Mai 2020 wurde Tichanowski festgenommen und im Dezember 2021 zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, er habe «Massenunruhen organisiert, Hass geschürt und die Arbeit der Zentralen Wahlkommission behindert» (tatsächlich handelte es sich um Proteste gegen Wahlbetrug und die Errichtung von Lukaschenkos autoritärem Regime).
Freigelassen wurden auch die beiden Oppositionellen Natalia Dulina, Akihiro Zaevsky-Khanad und 12 weitere politischen Gefangenen, vorwiegend aus dem Ausland. https://t.me/Crimeanwind/81658
REAKTIONEN AUF FREILASSUNG
Svetlana Tsihanouskaya, Anführerin der weissrussischen Opposition und Ehefrau des Oppositionsführers Syarhei Tsikhanouski/ Sergej Tichanowski schreibt: «Ich kann es nicht glauben. Siarhei ist hier – bei mir und unseren Kindern. Was wir fünf Jahre lang geträumt haben, ist endlich wahr geworden. Heute Abend nehme ich mir frei, um mit meinem Mann zu sprechen und ihm zu ermöglichen, seine Kinder nach so vielen Jahren wiederzusehen. Vielen Dank an alle für die grossartige Unterstützung!» https://x.com/Tsihanouskaya/status/1936453267573387317
Yulia Navalnaya, die Ehefrau des ermordeten russischen Oppositionellen Alexej Navalny schrieb: «Ich bin sehr froh, dass es heute 14 politische Gefangene weniger gibt. Tolle Arbeit von Svetlana Tsihanouskaya und ihrem Team. Meine Glückwünsche an alle Familien der freigelassenen politischen Gefangenen. Ich möchte Swetlana und Sergej gesondert gratulieren. Das sind wunderbare Neuigkeiten.» https://x.com/yulia_navalnaya/status/1936455794045952138
Zu Wort meldete sich auch Kaja Kallas, die Chefin der EU-Diplomatie: «Die Freilassung von Siarhei Tsikhanouski und 13 weiteren politischen Gefangenen ist ein positiver Schritt nach langjähriger Ungerechtigkeit. Ich begrüsse das Engagement der USA, das dies ermöglicht hat, und teile die Freude der wieder vereinten Familien. Aber alle politischen Gefangenen in Belarus müssen freigelassen werden.» https://x.com/kajakallas/status/1936448422145343732?s=43&t=Sxt_HRDdRrW65xCRS1SmHw
DIE ZEIT VOR DER FREILASSUNG
Natalia Dulina, die ebenfalls heute entlassene politische Gefangene und Universitätsdozentin, berichtete, wie sie am Tag vor der Freilassung ohne Erklärung in das KGB-Gefängnis in die weissrussische Hauptstadt Minsk gebracht wurde.
Dort fragte der stellvertretende Gefängnisleiter sie, ob sie ihre Schuld eingestehen würde. Als sie sich weigerte, drohte er ihr mit der Hinrichtung – «auf den Stuhl.» Natalia sagt, das sei die Art von «Witz», die sie machen. Während des Transports wurde ihr ein schwarzer Sack über den Kopf gestülpt.
Es ist eine eindringliche Erinnerung an die völlige Missachtung der Menschenwürde durch das weissrussische Regime. Quelle: Die im Exil lebende weissrussische Journalistin Hanna Liubakova: https://x.com/HannaLiubakova/status/1936460709119864895
«DIE UKRAINE VERTEIDIGT SICH»
Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj hat in seiner heutigen Videoansprache Bezug genommen, auf den Auftritt Putins beim St.Petersburger Wirtschaftsgipfel von gestern. Dort hatte Putin unter anderem gesagt, dass er die ganze Ukraine wolle und das jeder Boden, auf den russische Soldaten mit ihren Stiefeln treten, Russland sei. Die sei eine «alte russische Regel». https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1214-20-6-25-20-uhr/
Volodymyr Zelenskyj: «Gestern hat Putin eine Show abgezogen, insbesondere auch für die Vereinigten Staaten. Dabei hat er völlig offen gesprochen. Ja, er will die ganze Ukraine – und das will er nicht erst seit vier Jahren und auch nicht erst seit 2014. Er will das schon seit langem, weil er selbst vom russischen Imperialismus so geprägt wurde.
Und wenn Putin über die Ukraine und andere Länder spricht, auf welche Russland seine Stiefel setzen kann, dann spricht er auch über Belarus, die baltischen Staaten, Moldawien, den Kaukasus, Länder wie Kasachstan und jeden Ort auf der Erde, den russische Mörder erreichen können. Putins Macht endet dort, wo die Fähigkeiten russischer Mörder enden.»
«Natürlich wird sich die Ukraine verteidigen.», sagte Zelenskyj. Zu diesem Zweck wurden Sanktionen gegen russische Mörder, Waffenproduzenten und ihre Helfer verhängt. Die Produktion von Drohnen für mittlere und lange Strecken werde massiv erhöht. Und auf den Botschafterposten gebe es einige Wechsel, um die Zusammenarbeit mit den Partnern zu verbessern. https://t.me/V_Zelenskiy_official/14808
Im Weiteren sagte heute Zelenskyj, dass sich aktuell 695’000 russische Soldaten auf ukrainischem Boden befinden. Und zu den Frontkämpfen sagte er: «23 % aller Bombenangriffe an der Front erfolgen in Richtung Sumy. In dieser Woche sind die Russen 200 Meter in Richtung Sumy vorgerückt, und wir haben sie 200–400 Meter zurückgedrängt. Die Richtung Charkiw ist schwierig, aber auch die Richtung Woltschanski bleibt unverändert.» https://t.me/c/1197363285/166921
Die Lage in der Region Sumy ist für die Ukraine «schwierig» aber für die «Russen ein grosses Problem», sagte Zelenskyj: Die Russen wollen Erfolge in den Richtungen Sumy und Kharkiv „verkaufen“, denn wenn sie keine entsprechenden Ergebnisse erzielen, wird Präsident Trump wahrscheinlich durch Sanktionen mehr Druck auf sie ausüben. https://x.com/visionergeo/status/1936387444774973897
HISTORISCHER VERGLEICH
Bei seiner gestrigen Rede zitierte Putin nach seinen Worten «eine alte russische Regel». Putin sagte: «Wo der Fuss eines russischen Soldaten hintritt, das ist unser.»
Heute machte die Webseite «Crimean-Wind» auf eine Parallele zwischen Putin und seinem faschistischen Vorgänger Hitler aufmerksam.
Der damalige Führer des «dritten deutschen Reiches» sagte: «Wo der deutsche Soldat steht, kommt kein anderer hin»
Dieses Hitler-Zitat wurde im Mai 1941 auf Plakate gedruckt und verbreitet. Die Worte von Putin wurden gestern auf russischen TV-Kanälen weitergegeben. https://t.me/Crimeanwind/81659
• Der Kreml verliert Boden und Krieg
• 7 Millionen Drohnen in einem Jahr
• Ukraine greift Militär & Industrie an
• Russische Drohnen gegen UN-Konvoi
• Gericht gegen Putins Regime kommt
• 410 von 2’000 Gefangenen sind frei
• Ungarn spendet für Kinderheim
• 1’600 russische Drohnen gegen Zivilisten
• Öl- und Gasfirmen in Russland als Ziel
• Moskau verbietet Videos der Angriffe
• Terrorist Strelkov: «Feind wird stärker»
• Was Putins Frauen in Europa besitzen
• Brutaler Militärführer wird Gouverneur
• Buchhaltung des Todes
• Kreml ignorierte Waffenruhe
• Tiefe Schläge gegen Russland
• 15 Regionen sagen Paraden ab
• Besorgte Kreml-Militärblogger
• Ölgewinne füllen Kriegskasse
• USA liefern Präzisionsbomben
• Ungarn gibt Diebesgut zurück
• Das grosse Zittern in Russland (2/3)
• In Tuapse fällt schwarzer Regen
• Kommunisten befürchten Revolution
• Krise der Stahl- und Elektronikindustrie
• 35 Millionen Russen ohne Toiletten
• Proteste via Selfie-Videos verbreitet
• Zwischen Verzweiflung und Ausreise
• Ukrainer nehmen Proteste nicht ernst
• Erfolglose Löschversuche in Tuapse
• Tuapse-Einwohner beklagen sich
• 5 der 10 grossen Raffinerien gestoppt
• Militaristen fordern Kriegsausweitung
• Kreml bittet um weniger Angriffe
• Drohnenattacke auf einen Beamten
• Wie Zelenskyj die Lage einschätzt
• Züge werden gegenseitig zerstört
• Aggressive Worte von Lukaschenko
• Ukraine verliert massive Bevölkerung
• Moskau hat Angst vor Drohnen
• 9. Mai Parade in reduzierter Form
• Neue Grossbrände in Tuapse
• «Strelkow» gesteht Niederlage ein
• Russlands katastrophale Finanzen
• Finanzlöcher wegen Ukraine-Krieg
• Diebstahl-Getreide im Hafen Haifa