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Nach einem der grössten Angriffe Russlands auf Zivilisten in der letzten Nacht wartete vor einem stark beschädigten Wohnhaus in Kyiv ein Vater (FOTO) und eine Mutter auf Neuigkeiten über ihren in den Trümmern verschütteten Sohn. Nach 12 Stunden Warten erfuhren Sie, dass er tot aufgefunden wurde. https://x.com/i/status/1935030946446581788
Der ukrainische Präsident Zelenskyj schreibt zum gestrigen Angriff: «Zum Einsatz kamen 440 Drohnen – überwiegend „Shaheeds“ – und 32 Raketen verschiedener Typen, darunter ballistische und Streusprengköpfe. Eine ballistische Rakete traf ein Wohngebäude und durchschlug das Dachgeschoss bis in den Keller. Die Rettungsarbeiten dauern noch an. Unter den Trümmern wird nach Menschen gesucht. Allein in Kiew wurden etwa 30 Raketeneinschläge oder Trümmerteile registriert. Fast 150 Wohngebäude wurden allein in Kiew beschädigt. 131 Menschen wurden verletzt, 15 Menschen starben. Unter den Toten ist ein US-Bürger.»
Und an die internationale Gemeinschaft gerichtet: «Auch wenn der amerikanische Präsident derzeit nicht genügend Druck auf Russland ausübt, bleibt die Wahrheit: Amerika hat nach wie vor die umfassendsten globalen Interessen und die meisten Verbündeten. Sie alle benötigen starken Schutz.» https://t.me/V_Zelenskiy_official/14742
Der ukrainische Aussenminister Andrey Sybiga macht in seinem Kommentar darauf aufmerksam, dass Russland diesen Angriff während des G7-Gipfels mit Absicht durchführe: «Putin tut dies während des G7-Gipfels mit Absicht. Er sendet damit ein Signal völliger Missachtung gegenüber den USA und anderen Partnern, die ein Ende der Morde gefordert haben. (…) Putins Ziel ist ganz einfach: die G7-Staaten schwach erscheinen zu lassen.» https://x.com/andrii_sybiha/status/1934850238323302480
Auf seinem Rückflug vom G7-Gipfel wurde Trump von Reportern gefragt, wie er sich zum neusten Angriff Russlands stelle. Hier der Dialog: REPORTER Wie reagieren Sie auf den jüngsten Angriff auf Kiew?; TRUMP: Wann war das?; REPORTER : Am Tag zuvor; Trump: Nun, was können Sie tun? https://t.me/Crimeanwind/81453
ZELENSKYJ REDE AM G7-GIPFEL
In Kanada fand gestern und heute der Gipfel der 7 wichtigsten westlichen Industrienationen statt. Trump reiste nach einem Tag ab – siehe Artikel: «Trump geht es nicht gut. Wie vorgesehen, nahm Volodymyr Zelenskyj teil. Seine wichtigsten Aussagen:
Russland blockiert Friedensinitiativen – diplomatische Bemühungen sind völlig lahmgelegt.
Auf Kyiv gab es einen Grossangriff: 150 Häuser wurden beschädigt und mindestens 15 Menschen getötet, darunter ein US-Bürger.
Das Luftabwehrsystem funktioniert dank der Unterstützung von Partnern effektiv, die Ukraine benötigt jedoch zusätzliche Systeme und eine Lokalisierung der Produktion.
Russland liefert über den Iran modernisierte Märtyrer nach Nordkorea. Daher handelt es sich nicht mehr nur um ein ukrainisches Problem.
Die Ukraine entwickelt Abfangdrohnen, benötigt aber finanzielle Mittel. Dies ist ein Beitrag zur Sicherheit Europas, der USA und Japans.
Russland stellt sich auf einen langwierigen Krieg ein und verstärkt seine Angriffe – härtere Sanktionen sind nötig.
Die Beschränkungen für russisches Öl sollen von 45 auf 30 Dollar pro Barrel gesenkt werden und das 18. Sanktionspaket der Europäischen Union soll den Energie- und Bankensektor des Aggressorlandes hart treffen. https://t.me/c/1197363285/166532
TRUMP GEHT ES NICHT GUT
Trump nahm nur einen Tag lang am G7-Gipfel teil und reiste unvermittelt ab, ohne sich, wie zuvor vereinbart, mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyj zu treffen. Der kanadische Blogger Dean Blundell berichtet, dass es während des Treffens mehrere Zeichen gab für einen kranken, verwirrten Mann, der körperliche und geistige Beschwerden hat. Bereits bei der Anreise sei «Trumps ungewöhnlich zerzauste, energielose Erscheinung und sein anhaltendes idiotisches Verhalten aufgefallen. Und ja, es gab „einen Geruch“. Der ehemalige Präsident sah blass und lethargisch aus. Anstelle der bombastischen Selbstsicherheit, die er normalerweise ausstrahlt, schlurfte ein krank aussehender Trump in den Gipfel und wirkte alles andere als gefestigt».
Bei seiner Eröffnungsansprache habe er zuerst Putin und seine Beziehung zu ihm gelobt, dann die G8, Ex-Präsident Barak Obama «und einen gewissen Trudeau» kritisiert für den Ausschluss Russlands aus der G8 und dann ohne inneren Zusammenhang zum Thema Immigration in den USA gewechselt. Einmal liess er einen Stapel Briefing-Unterlagen fallen und fummelte sichtlich herum, um sie wieder aufzuheben. Weniger als eine Stunde nach Beginn der G7-Treffen sei Trump eingeschlafen.
Der Gesamteindruck, so ein Teilnehmer, sei die eines Mannes, der nicht ganz bei Sinnen war. Trump weigerte sich, auch nur an grundlegenden Diskussionen teilzunehmen und verwechselte Grossbritanien mit der Europäischen Union. Schliesslich weigerte sich Trump, ein G7-Memo zu unterzeichnen, in dem Israel und Iran aufgefordert wurden, ihren Krieg zum Wohle der Menschen in der Region sofort zu deeskalieren. Er weigerte sich dazu Stellung zu nehmen, ausser zu sagen, dass Israel und der Iran „es unter sich ausmachen“ müssten.
Die US-Delegation gab keine Erklärung für Trumps Abreise an und so sprang ihm der französische Präsident Emmanuel Macron zur Seite. Doch bei Trump kam das falsch an.
Aus dem Flugzeug schrieb er: «Macron hat fälschlicherweise behauptet, ich hätte den G7-Gipfel in Kanada verlassen, um nach Washington zurückzukehren und an einem „Waffenstillstand“ zwischen Israel und dem Iran zu arbeiten. Das ist falsch! Er hat keine Ahnung, warum ich mich gerade auf dem Weg nach Washington befinde, aber es hat ganz sicher nichts mit einem Waffenstillstand zu tun. Es geht um viel mehr als das. Ob absichtlich oder nicht, Emmanuel liegt immer falsch.» https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/114696999897040583
SENATOREN DRÄNGEN TRUMP
Der demokratische Senator Richard Blumenthal und der republikanische Senator Lindsey Graham haben ein Gesetz ausgearbeitet, welches alle Länder mit einem 500% Zoll belastet, wenn Firmen in ihrem Staat Geschäfte mit der Russischen Föderation betreiben. Die beiden Politiker behaupten, dass sie im Parlament eine breite Unterstützung für dieses Gesetz mobilisieren konnten.
Heute sagte Blumenthal in einem TV-Interview mit CBS – «Face the nation»: «Präsident Trump sollte den Senat drängen, morgen über das Gesetz zu Sanktionen gegen Russland abzustimmen. Bei überwältigender Unterstützung wird es verabschiedet. Die anhaltenden Gräueltaten in der Ukraine erfordern sofortiges Handeln. Der Präsident muss Führungsstärke zeigen und den Senat zum sofortigen Handeln auffordern.» https://www.cbs.com/shows/face-the-nation/
RUSSLANDS GAS ABSTELLEN
Kaja Kallas war Estlands Regierungschefin, bevor sie die «Aussenministerin» und Vizepräsidentin der Europäischen Union wurde. Sie ist eine der klaren Gegnerinnen der russischen Grossmachts- und Aggressionspolitik.
Nun schreibt Kallas auf «X»: «Heute haben wir unseren Vorschlag vorgelegt, russische Gasimporte bis Ende 2027 zu verbieten. Europa hat seine Abhängigkeit bereits drastisch reduziert. Jetzt drehen wir den Geldhahn endgültig zu. Russland wird nicht länger in der Lage sein, Energie als Waffe gegen uns einzusetzen. https://x.com/kajakallas/status/1934996688000672146
SCHATTENFLOTTEN-TANKER BRENNT
Der Tanker «Adalyn» brennt im Golf von Oman, nachdem er vom Tanker «Front Eagle» gerammt wurde. Interessant ist, dass die «Adalyn» Teil der russischen Schattenflotte ist. Die «Front Eagle» fährt unter liberianischer Flagge. Laut Bloomberg kollidierten die Tanker im Golf von Oman, 44 Kilometer vom Hafen Khor Fakkan in den Vereinigten Arabischen Emiraten entfernt.
Es gibt bisher keine Hinweise auf ein vorsätzliches Handeln und keine Verbindung weder zum Krieg gegen die Ukraine noch dem Krieg gegen den Iran. https://x.com/Tendar/status/1934984984999133631
NORDKOREA SCHICKT ARBEITER
Der russische Verteidigungsminister Sergei Shoigu befindet sich zum zweiten Mal in Nordkorea auf Staatsbesuch. Nach Angaben ukrainischer Militärblogger will er um mehr Granaten für die russische Armee bitten. Zu diesem Thema gab es bisher keine offiziellen Nachrichten.
Bestätigt wurde demgegenüber, dass Nordkorea 6’000 Arbeiter nach Russland schickt. 1’000 «Pioniere» und 5’000 «Militärarbeiter» sollen in die Russische Föderation überstellt werden, um «die Region Kursk wiederherzustellen».
Ausserdem werde es in Nordkorea Denkmäler für die «heldenhaften Nordkoreaner» gebe, welche im Krieg gegen die Ukraine gefallen sind. https://t.me/Crimeanwind/81459
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