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RUSSLAND GRIFF BOEING AN
Russland hat das Bürogebäude des US-Konzerns Boeing in Kiew angegriffen. Bilder zeigen schwere Schäden am Haus und wie Helfer einen Brand im Innern löschen.
Boeing ist eines der bekanntesten amerikanischen Unternehmen in der Ukraine und konzentriert sich hauptsächlich auf Ingenieurswesen und technischen Support, insbesondere für die Firma «Atonov», welche Grossraumtransporter herstellt.
Die «offensichtliche gezielte Attacke auf ein so renommiertes US-Unternehmen auf ukrainischem Boden könnte Präsident Donald Trump verärgern, der zugegeben hat, zunehmend frustriert über Moskau zu sein», schreibt die Financial Times (FT).
«Die russischen Angriffe auf amerikanische Unternehmen in der Ukraine sind ein weiteres Beispiel für Putins Missachtung der Friedensbemühungen der USA», sagte der ukrainische Aussenminister Andriy Sybiha gegenüber der FT. «Die Tatsache, dass Russland amerikanische Unternehmen ins Visier nimmt, unterstreicht die Bedeutung eines fortgesetzten Engagements der USA – sowohl bei den Friedensbemühungen als auch bei der Sicherheit der Ukraine und des restlichen Europas.» https://www.ft.com/content/c3207934-930b-4769-940c-3e098338a0a8
Was auffällt, ist das Schweigen aus Washington. Trotz des direkten Angriffs russischer Raketen auf das Gelände eines US-Unternehmens haben das US-Aussenministerium und das Verteidigungsministerium keine öffentliche Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben. Und: «Es gab keine offizielle Verurteilung, keine Erwähnung einer Eskalation und keinen Kommentar von der US-Führung von Boeing.» https://kyivinsider.com/us-silent-after-russians-strike-boeing-offices-in-kyiv/
DROHNENFABRIKEN KAPUTT
Die iranische Drohnenfabrik in Isfahan wurde von israelischen Raketen attackiert. Auf dem heute veröffentlichten Bild ist eine komplett zerstörte Anlage mit eingestürztem Dach zu sehen. Mit Drohnen aus dieser Fabrik wurden Ukrainer angegriffen. https://t.me/ClashReport/46805
Auch den Ukrainer gelang es, eine Drohnenfabrik ausser Betrieb zu nehmen. Es handelt sich um einen Gebäudekomplex in der russischen Stadt Yelabuga, in der russischen Region Tatarstan. Diese befindet sich rund 1’230 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. https://x.com/Tendar/status/1934219695286006046
MULLAHS WOLLEN NACH MOSKAU
Ali Asghar Hejazi, stellvertretender Stabschef des obersten iranischen Führers Ali Khamenei, verhandelt mit russischen Beamten. Khamenei möchte für sich und seine Familie einen möglichen Ausweg aus dem Iran sichern, falls sich die Lage verschlechtert.
Wie die Zeitung «Iran International» schreibt, habe ein hochrangiger russischer Beamter Hejazi versichert, dass Moskau im Falle einer Eskalation seine Evakuierung über einen sicheren Korridor ermöglichen werde.
Quellen der Zeitung behaupten, dass auch andere hochrangige iranische Politiker ähnliche Vereinbarungen getroffen hätten. Einige von ihnen hätten ihre möglichen Fluchtrouten bereits festgelegt. https://www.iranintl.com/en/202506153055
Aktuell versteckt sich Khamenei mit seiner Familie in einen unterirdischen Bunker in Lavizan im Nordosten der iranischen Hauptstadt. Alle Mitglieder von Khameneis Familie, einschließlich seines Sohnes Mojtaba, seien bei ihm. https://www.iranintl.com/en/202506158551
Derweil bilden sich erste Demonstrationen in Teheran. Gesänge und Parolen mit dem Inhalt «Tod dem Diktator» waren in Navva, einem Quartier im Südwesten der Hauptstadt zu hören. https://x.com/IranIntl_En/status/19343383505943555
ZWEI SCHWERE SCHLÄGE
Ukrainische Drohnen griffen das Werk «Nevinnomyssky Azot» an, das für den militärisch-industriellen Komplex Russlands von entscheidender Bedeutung ist und Komponenten für Sprengstoffe und Artilleriegeschosse produziert. https://x.com/igorsushko/status/1933752215749210214
Es handelt sich um den bislang schwersten Angriff auf die russische Industrie-Infrastruktur, über 1’000 Kilometer von der Ukraine entfernt. Die Anlage produziert jährlich bis zu eine Million Tonnen Ammoniak und mehr als eine Million Tonnen Ammoniumnitrat – wichtige Komponenten für die Herstellung von Sprengstoffen, darunter Artilleriegeschosse, Sprengladungen und Raketentreibstoffe, die Russland gegen die Ukraine einsetzt. Die Firma gehört der Firma EuroChem, welche im Kanton Zug in der Schweiz ihren Hauptsitz hat. Sie stellt nach offiziellen Angaben «Düngemittel» her. https://de.wikipedia.org/wiki/EuroChem
Weitere Drohnen griffen die «Novokuibyshevskaya Petrochemical Company» in der Region Samara an. Obwohl die Produkte für den zivilen Gebrauch bestimmt sind, ist das Werk direkt in die Produktionskette von Schiesspulver für Artilleriegeschosse eingebunden. Die «Novokuibyshevskaya Petrochemical Company» ist einer der fünf grössten Hersteller von Gasverarbeitungs-, petrochemischen und organischen Syntheseprodukten in Russland und Osteuropa. Das Volumen der verarbeiteten Rohstoffe übersteigt 1 Million Tonnen pro Jahr. https://x.com/tweet4Anna_NAFO/status/1933957199224541437
KALININGRAD OHNE STROM
Eingeklemmt zwischen Polen und Litauen und 45 Kilometer von Belarus entfernt befindet sich die russische Enklave Kaliningrad. Die Stadt hiess 700 Jahre lang – bis 1945 – «Königsberg». Das heute noch russische Gebiet war der UdSSR am Ende des Zweiten Weltkrieges überlassen worden.
Von Kaliningrad geht für Litauen und Polen eine permanente Gefahr aus, denn dort sind russische Truppen stationiert, die in militärischen Übungen immer wieder den Angriff auf Polen und Litauen über den sogenannten «Korridor» zwischen beiden Ländern üben.
Heute hat die Ukraine diesem Kuckucks-Nest den Strom abgestellt. Ukrainische Agenten liessen im russischen Kaliningrad die Kühlflüssigkeit aus einem Umspannwerk ab und setzten es in Brand. Die Anlage befand sich in einem Zentrum des militärisch-industriellen Komplexes und versorgte auch die russische Armee mit Strom. In der Umgebung des Umspannwerkes fiel die Elektrizität aus. https://x.com/visionergeo/status/1934176896280915989
FOLGEN DER GEFANGENSCHAFT
Ivan Petrovsky war Soldat der ukrainischen Nationalgarde [Dies ist ein bewaffneter Sicherheitsdienst des Innenministeriums]. Im Frühling 2022 war er Verteidiger der ukrainischen Stadt Mariupol und wurde dort von den Russen gefangen genommen.
Während 1’037 Tagen wurde er in verschiedenen Gefangenenlagern der Russen festgehalten, unter anderem in Olenivka und später in der Region Wolgograd. In dieser Zeit nahm Petrovsky 40 Kilogramm ab. https://x.com/VolodyaTretyak/status/1933873705249370477
GEORGIEN: 200 TAGE WIDERSTAND
«Feuer der Oligarchie, Feuer Russland!» Am 200. Tag des Protests der Georgier gegen die Kremlnahe Regierung skandierten Demonstranten vor dem Parlamentsgebäude in Tiflis und verbrannten die russische Flagge. Video: https://x.com/i/status/1934302858226065615
Eine der führenden Protestierenden ist Rusudan Djakeli. Sie schreibt: «In den letzten 200 Tagen protestierten Georgier in über acht Städten täglich und blockierten die Hauptstrassen der Hauptstadt. Und dies trotz brutaler Niederschlagung (Hunderte wurden während der Proteste gefoltert und ins Krankenhaus eingeliefert), unrechtmässiger Verhaftungen und drakonischer Geldstrafen. Das Regime muss zusammenbrechen.» https://x.com/rusudanjakeli/status/1934309802773041554
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