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1 MILLION RUSSISCHE OPFER
Die Verluste an russischen Soldaten im Krieg gegen die Ukraine hat heute die 1-Million-Personen-Grenze überschritten. Gemäss dem ukrainischen Generalstab, der die Verluste an Verletzten und Toten seit dem ersten Kriegstag zählt, sind 1’000’340 russische Personen zu Schaden gekommen.
Dieselbe Anzahl Tote und Verletzte nennt der britische Geheimdienst in seinem öffentlichen Bulletin von heute. Der Dienst beruft sich auf eine nicht näher bezeichnete «Vielzahl von Geheimdienstquellen». https://x.com/DefenceHQ/status/1933073278408478992/photo/2
Jeden Tag steigt diese Opferbilanz um 1’200 bis 1’400 Personen an, denn die russische Armee schickt die Soldaten mangels gepanzerter Fahrzeuge in blutige «Fleischangriffe» aus denen nur die wenigsten lebendig zurückflüchten können.
Neben den personellen Verlusten ist auch die Zahl der zerstörten Geräte atemberaubend. Die Zahlen gemäss ukrainischer Generalstab: Minus 10’933 Panzer, Minus 22’786 gepanzerte Truppentransporter, Minus 29’063 Artilleriesysteme, Minus 1’184 Luftschutzgeschütze, Minus 14’13 Mehrfachraketenwerfer (MLRS), Minus 416 Luftfahrzeuge (Kampfjets, strategische Bomber, Transportflugzeuge); Minus 40’435 Drohnen, Minus 3’337 Marschflugkörper, Minus 51’715 Lastwagen und Tanklastwagen. https://www.facebook.com/photo/?fbid=1065480379098373
LIMITIERTE RUSSISCHE RESERVEN
Zurzeit nimmt Moskau keine Rücksicht auf die eigenen personellen Verluste und im Moment können sie sich das leisten. Aber «in naher Zukunft» wird die russische Armee mit einem Problem mit den Humanressourcen konfrontiert sein. Das sagt der US-Armee General a.d. (Ausser Dienst) Herbert Raymond McMaster, Nationaler Sicherheitsberater in der Ära Trump1 von 2017 – 2018.
Bereits heute fällt es der russischen Armee schwer, die Verluste an Militärspezialisten, insbesondere an jüngeren Offizieren, zu ersetzen: «Wir alle wissen, wie schwierig es ist, die Kontrolle auf dieser Ebene wiederherzustellen», bemerkte McMaster.
Bei einem Treffen zum «staatlichen Waffenprogramms 2027-36» forderte Putin dringend die Waffenproduktion zu erhöhen und kündigte Pläne für die wirtschaftliche Mobilisierung an.
Das Verteidigungsministerium und der Militär-Industriekomplex sollen «die Kampffähigkeiten der Bodentruppen so schnell wie möglich erhöhen» und die Arbeit mit den wirtschaftlichen Mobilisierungsplänen koordinieren.
Bodentruppen bleiben die «dominante Kraft in modernen Militäroperationen» und erfordern mehr Kampfmacht, betonte Putin
«Im April dieses Jahres haben wir darüber diskutiert, wie wir das Versorgungsvolumen erhöhen und die Effizienz des Einsatzes von Waffen und Ausrüstungen für die Lösung militärischer Sonderoperationen verbessern können. Die geplanten Massnahmen werden umgesetzt. Heute ist es unsere Aufgabe, ein neues langfristiges Programm über den Komplex von Waffensystemen und Muster zu bilden», wurde der Präsident vom Kreml-Pressedienst zitiert.
Massnahmen des neuen staatlichen Waffenprogramms «müssen klar mit wirtschaftlichen Mobilisierungsplänen abgestimmt werden», betonte Putin.
Er forderte auch eine erweiterte Infrastruktur, um neue Waffensysteme unterzubringen. Dazu gehörten militärische Basen und Areale und Flughäfen.
«Besondere Aufmerksamkeit sollte unserer Nuklear-Macht gelten, die ein Garant für Russlands Souveränität war und bleibt», sagte der Putin.
Das vorherige «Waffenprogramm 2012-22» kostete den Bundeshaushalt in diesen zehn Jahren mehr als 20 Billionen Rubel. Als die Armee die Ukraine überfiel, ging die Kremlführung davon aus, dass die Armee auf dem neusten militärischen Stand ist. Sie hätte damals und über Armata-Panzerdivisionen, einen neuen Bomber, 600 Flugzeuge und Tausende Hubschrauber verfügen müssen. Insgesamt hätte 2022 der Anteil moderner Waffen 70 % betragen sollen. Aber als Putins Armee in die Ukraine einfiel, kam sie mit viel alter Ausrüstung, ihre Landkarten waren aus Papier und die Hochpräzisionsraketen gingen nach ein paar Monaten aus.
Seitdem hat Russland die Produktion in Verteidigungsfabriken verdoppelt. Mit einem landesweiten Dreischicht-Regime werden Granaten und Bomben für die in der Ukraine kämpfenden Armee hergestellt.
Allein für dieses Jahr sind im Haushalt 2025 die Rekordsumme von 13,2 Billionen Rubel für den Erhalt der Armee und die Produktion von Waffen vorgesehen. Der Anteil der Militärausgaben am gesamten Staatshaushalt beträgt fast 30% und schlägt damit alle Aufwände auch unter der UdSSR.
US-Aussenminister Marco Rubio gratulierte heute Russland in einem offiziellen Statement, veröffentlicht auf der Regierungs-Webseite (Originalmeldung)
«Im Namen des amerikanischen Volkes möchte ich dem russischen Volk zum Russland-Tag gratulieren.
Die Vereinigten Staaten unterstützen das russische Volk weiterhin bei seinem Streben nach einer besseren Zukunft. Wir nutzen diese Gelegenheit, um den Wunsch der Vereinigten Staaten nach einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation zu bekräftigen, um einen dauerhaften Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu fördern. Wir hoffen, dass der Frieden die für beide Seiten vorteilhafteren Beziehungen zwischen unseren Ländern fördern wird.» https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2025/06/russia-national-day/
Dieser kurze Text stösst in der Ukraine auf breite Ablehnung: «Der Gruss ist eine Beleidigung für die Millionen Ukrainer, die täglich unter russischer Aggression leiden.» schreibt zum Beispiel Wirtschaftsprofessor Roman Sheremeta.
KOMMENTAR: Täglich töten ukrainische Soldaten angreifende Russen in Massen und nehmen dabei grosse Risiken in Kauf. Täglich – insbesondere in den Nächten – können sich ukrainische Zivilisten nie sicher sein, dass nicht eine russisch-iranische Drohne in ihrem Schlafzimmer einschlägt. Während all dies offensichtlich ist, zieht sich Rubio feige aus der Affäre und bewegt sich immer weiter weg von einer Unterstützung der Ukraine.
Wer dem von Faschisten beherrschten Staat Russland gratuliert, macht sich zum Mittäter. Was der amerikanische Aussenminister macht, ist nicht Neutralität, sondern Billigung und Duldung eines Völkermordes.
Unvorstellbar, dass die amerikanische Regierung im Zweiten Weltkrieg dem deutschen Volk oder Hitler zu einem Feiertag gratuliert hätten. Stattdessen lieferte das Land unter der Führung von Franklin D. Roosevelt Lastwagen, Gummistiefel, Jeeps, Flugzeuge, Panzer, Artillerie, Gewehre, Granaten und Soldatenverpflegung an die Rote Armee der Sowjetunion und westliche Kampfverbündete.
Roosevelt war ein grosser Staatsmann. Trump nicht.
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