- Zelenskyj: «Es ist Putins Krieg»
- Gerüchte über Istanbul-Gespräche
- Macron droht neue Sanktionen an
- Ukraine ist ein Reiseziel des Papstes
- Russland nähert sich Staats-Bankrott
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«PUTIN BESTIMMT ALLES»
Zwei Tage vor dem möglichen Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyj und dem international gesuchten Kriegsverbrecher Putin sagte Zelenskyj heute Abend: «Es ist Putin, der in Russland alles bestimmt, er ist es, der über die Kriegsfrage entscheiden sollte. Dies ist sein Krieg. Daher sollten Verhandlungen mit ihm geführt werden.» https://t.me/V_Zelenskiy_official/14208
Zuvor hatte Zelenskyj gesagt: «Putin hat Angst vor direkten Verhandlungen mit mir». Und weiter: «Ich habe dies gegenüber Präsident Trump wiederholt betont: Ich glaube, dass Putin kein Ende des Krieges will, keinen Waffenstillstand will und keine Verhandlungen will. (…) Einen bedingungslosen Waffenstillstand kann niemand aus der Russischen Föderation garantieren, ausser Putin.»
Zum geplanten Treffen zwischen Zelenskyj und Putin sagte der ukrainische Präsident: «Ich werde mich am Donnerstag mit Erdogan in Ankara treffen und nach Istanbul fliegen, wenn Putin dort auftaucht. Nur ich habe das Recht, mit Putin zu sprechen.» Das vom ukrainischen Sicherheitsrat ausgesprochene Verbot von Verhandlungen mit Putin gelte für ihn als Präsidenten nicht. https://t.me/voynareal/114777
GERÜCHTE UM «GESPRÄCH»
Gemäss der «Washington Post» werden am Donnerstag der russische Aussenminister Sergei Lawrow und Putins Berater Juri Uschakow in die Türkei reisen. Die Zeitung berief sich dabei auf einen «ehemaligen Kreml-Beamten». Von einer Teilnahme Putins schrieb die «Post» nichts. https://www.washingtonpost.com/world/2025/05/13/russia-direct-talks-ukraine-istanbul/
Uschakow hatte sich bereits zur Forderung nach einem bedingungslosen 30-tägigen Waffenstillstand geäussert. Dies lehne er ab: «Das ist nichts anderes als eine Atempause für das ukrainische Militär, mehr nicht», sagte Uschakow dem russischen TV-Sender Rossija 1. https://www.tagesschau.de/ausland/europa/waffenruhe-russland-reaktion-100.html
Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte lediglich, dass Russland am 15.Mai in Istanbul in der Türkei sei und dort auf die ukrainische Delegation warte. Peskow nannte die Zusammensetzung der Delegation nicht. https://t.me/tass_agency/314879
Die Trump-Gesandten Steve Witkoff – Gesandter für Russland – und Keith Kellogg – Gesandter für die Ukraine- werden nach Istanbul reisen, um an Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine teilzunehmen. Kellogg sagte bei FoxNews sogar, dass Trump in die Ukraine reisen werde, wenn Putin dort sei. «Wir hoffen, dass Präsident Putin erscheint und dann auch Präsident Trump da sein wird. Es könnte ein absolut unglaubliches Treffen werden», sagte er.
Laut Kellogg haben die USA eine Liste mit Bedingungen, die bei dem bevorstehenden Treffen besprochen werden müssen. Washington halte es für wichtig, dass die Parteien «einige Zugeständnisse» machten, bemerkte er. https://t.me/uniannet/164416
MACRON SAGT, WAS KYIV DENKT
Zumindest hörte sich das heute Abend im französischen Sender «TF1» so an, wo der französische Präsident Emmanuel Macron sich einem langen Live-Interview stellt. Macron sagte, dass es unbedingt zuerst einen 30-tägigen Waffenstillstand brauche, als Voraussetzung für Gespräche. Die ukrainische Führung wisse aber selbst, dass sie nicht alle von den Russen eroberte Gebiete zurückerhalten werden. Macron: «„Ein Waffenstillstand wird die beste humanitäre Lage gewährleisten und es uns ermöglichen, wieder Gespräche aufzunehmen, die uns bei der Lösung territorialer Fragen helfen werden. (…) „Sogar die Ukrainer selbst verstehen ganz klar, dass sie nicht die Möglichkeit haben werden, alles zurückzubekommen, was ihnen seit 2014 genommen wurde» https://t.me/uniannet/164434
Macron sagte, dass auch er nicht wisse, ob Putin zum Treffen in die Türkei komme. Angesprochen auf die angedrohten Sanktionen gegen Russland sagte der französische Präsident: «Was in der Ukraine auf dem Spiel steht, ist unsere Sicherheit. Wir wollen einen 30-tägigen Waffenstillstand zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Russland möchte, dass der Waffenstillstand in der Türkei diskutiert wird. Wir wollen die Sanktionen gegen Russland in den nächsten Tagen in Absprache mit den Vereinigten Staaten umsetzen.» https://www.lefigaro.fr/politique/en-direct-emmanuel-macron-et-les-defis-de-la-france-suivez-des-20h10-l-interview-du-president-de-la-republique-sur-tf1-20250513
PAPST WILL IN DIE UKRAINE
Gemäss der italienischen Zeitung «La Republica» will Papst Leo XIV als erste Auslandreise in die Türkei, nach Peru und in die Ukraine. Eine Reise in seine Heimat USA folge «später». https://www.repubblica.it/cronaca/2025/05/13/news/viaggi_papa_leone_xiv_turchia_kiev_fatima-424183328
Heute telefonierten Papst Leo XIV und Volodymyr Zelenskyj. Die katholische Nachrichtenagentur (kna) schreibt: «Der ukrainische Präsident hat dem neuen Papst für seine Friedensbotschaft gedankt – und um Unterstützung des Vatikans gebeten, um die von Russland deportierten ukrainischen Kinder zu ihren Familien zurückzubringen. Das Gespräch sei «sehr herzlich und wirklich sustantiell» gewesen, so der Präsident. Vatikansprecher Matteo Bruni bestätigte das Telefonat.
Er habe den Papst eingeladen, der Ukraine einen apostolischen Besuch abzustatten, schrieb Zelenskyj; und: «Ein solcher Besuch würde allen Gläubigen und unserem ganzen Volk echte Hoffnung bringen.» Er habe Leo XIV. für seine Unterstützung der Ukraine und des gesamten Volkes gedankt. Die Ukraine zähle auf die Unterstützung des Vatikans, um die von Russland deportierten ukrainischen Kinder ihren Familien zurückzubringen, so Zelenskyj. https://www.kath.ch/newsd/selenskyj-telefoniert-mit-papst-leo-xiv-und-laedt-ihn-in-die-ukraine-ein/
RUSSLAND NÄHERT SICH BANKROTT
Im April dieses Jahres waren die öffentlichen Ausgaben Russlands 35% höher als im März und beliefen sich auf 51,4 Milliarden US-Dollar. Insgesamt stiegen die Ausgaben des russischen Haushalts in den ersten vier Monaten des Jahres 2025 um 21 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und beliefen sich auf 185,8 Milliarden US-Dollar. Diese Erhöhung der öffentlichen Ausgaben ist durch den Krieg gegen die Ukraine bedingt.
Dadurch verdreifachte sich das Haushaltsdefizit in diesen vier Monaten im Vergleich zur gleichen Zeitperiode des Vorjahres. Von Januar bis April betrug der Fehlbetrag 45,6 Milliarden US-Dollar.
Diese Zahlen veröffentlichte der ukrainische Auslandsgeheimdienst und bezeichnete dies als «neuen Anti-Rekord für das Putin-Regime.» Um die Finanzlücken zu stopfen, ist die russische Regierung gezwungen, weiterhin Gelder aus dem nationalen Sozialfonds auszugeben, anstatt ihn aufzufüllen. Die Konsequenzen tragen arme Menschen, Familie und Rentner in der Russischen Föderation. https://szru.gov.ua/en/news-media/analitics/the-kremlins-budget-is-in-the-red-moving-toward-state-bankruptcy